Die drei österreichischen Tennisprofis Andreas Haider-Maurer, Dennis Novak und Gerald Melzer sind in der ersten Runde der Australian Open in Melbourne ausgeschieden. Haider-Maurer unterlag gen den Ukrainer Alexander Dolgopolow. Nachdem der Österreicher den Tiebreak des ersten Durchgangs velor, riss der Faden. So setzte sich der Osteuropäer mit 7:6, 6:3 und 6:4 durch.

Die neuen Staatsmeister im Eisschnelllauf-Sprint-Vierkampf heißen Viktoria Schinnerl und Gabriel Odor. Die beiden Junioren sichern sich den Mehrkampfsieg am zweiten Tag der Österreichischen Staatsmeisterschaften. Über 2x500 Meter gehen die Einzeltitel an Odor und an die frisch gebackenene Europameisterin Vanessa Herzog. Beim Massenstartbewerb gewinnt Linus Heidegger bei den Herren und Viktoria Schinnerl bei den Damen.

Die österreichische Handballnationalmannschaft der Herren hat auch ihr zweites EM-Vorrundenspiel verloren. Nach der knappen 26:27-Niederlage gegen Weißrussland unterlagen die rot-weiß-roten Handballer in der Gruppe B gegen Weltmeister Frankreich mit 26:33. Zur Halbzeit lag die Equipe Tricolore bereits mit 17:12 voran.

Der österreichische Tennisspieler Dennis Novak besiegte zum Abschluss der Qualifikation für die Hauptrunde der Australian Open den Japaner Go Soeda in drei Sätzen mit 4:6, 6:2 und 6:2. In der ersten Runde des mit 55 Millionen US-Dollar dotierten ersten Grand-Slam-Turnier in diesem Jahr trifft er nun auf den Bulgaren Grigor Dimitrow.

Der Niederländer Sjinkie Knegt und die Italienerin Arianna Fontana sind die neuen Europameister in der Olympiasportart Short Track. Sie sind die überragenden Athleten im Mehrkampf bei der Großveranstaltung in der Elbstadt Dresden. Auch Österreichs einziger Teilnehmer Dominic Anderman sorgt für Jubel beim heimischen Verband. Mit seinem 32. Platz in der Mehrkampf-Wertung erläuft er einen zusätzlichen Startplatz für Österreich bei den nächsten Europameisterschaften 2019.

Der österreichische Skispringer Gregor Schlierenzauer wird bei den Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf am kommenden Wochenende nicht an den Startgehen. Trainer Heinz Kuttin will erst morgen bekannt geben, wer das Team Austria im Allgäu vertritt. Vier von fünf Startplätzen sind schon vergeben, und das sind Stefan kraft, Michi Hayböck, Manuel Poppinger und Clemens Aigner.

aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse – der Wind machte den Athleten einen Strich durch die Rechnung – wurde der zweite Skiflugbewerb am heutigen Sonntag in Bad Mitterndorf abgesagt. Die Jury hatte mit ihrer Entscheidung recht, denn das Skifliegen wäre zu gefährlich gewesen.

Der Norweger Johannes Thingnes Bö siegte beim heutigen 15-km-Massenstart der Biathleten im deutschen Ruhpolding. Der Wikinger leistete sich einen Fehlschuss und benötigte eine Zeit von 37.11,2 Minuten. Auf Rang zwei klassierte sich der Franzose Martin Fourcade (+4,5), der am Schießstand zweimal danebenschoss.

Die Finnin Kaisa Mäkäräinen hat den 12,5-km-Massenstart der Biathletinnen in Ruhpolding für sich entscheiden. Die Athletin, die in der vergangenen Woche 35 Jahre alt wurde, beschenkte sich selbst und gewann in einer Zeit von   34.05,6 Minuten.

Die neuen Staatsmeister über 1.000 Meter im Eisschnelllauf heißen Vanessa Herzog und Linus Heidegger. Im Rahmen der Österreichischen Sprint- und Massenstartstaatsmeisterschaften in der Innsbrucker Olympiaworld gewinnen die beiden Olympiastarter den Einzeltitel über den Tausender. Während Herzog souverän zum Sieg läuft, muss Heidegger den Angriff seines jungen Teamkollegen Gabriel Odor abwehren.

Der Langlaufweltcup gastierte in der sächsischen Stadt Dresden. Im Sprint der Herren kam der Österreicher Dominik Baldauf, ehe er ausschied. Der italienische Langläufer Federico Pellegrino siegte vor dem Norweger Johannes Kläbo und dem Franzosen Lucas Chavanat. Baldaufs Mannschaftskollegen Bernhard Tritscher und Tobias Habenicht scheiterten schon in der Qualifikation.

Am heutigen Samstag wurde die 4 x 6 km-Staffel der Damen im Biathlon ausgetragen. Schauplatz des Geschehens war Ruhpolding in Deutschland. Dabei triumphierten die Gastgeberinnen Preuß, Herrmann, Hildebrand und Dahlmeier in einer Zeit von genau einer Stunde, acht Minuten und 47 Sekunden. Beim Schießstand musste das DSV-Quartett neunmal nachladen, in die Strafrunde ging es nie.

Die österreichische Handballnationalmannschaft der Männer ist mit einer sehr knappen 26:27-Niederlage über Weißrussland in die Europameisterschaft gestartet. Fast 600 einheimische Schlachtenbummler machten sich auf den Weg nach Porec, doch sie konnten am Ende nichts mehr ausrichten. Der Aufstieg in die Hauptrunde ist wohl schon wie eine Seifenblase geplatzt, denn die Gegner, die noch kommen sind wohl zu stark und übermächtig für die rot-weiß-rote Auswahl. Man kann sagen, dass das Schlüsselspiel, irrsinnigerweise leider das Auftaktspiel, verloren ging.

Von 12. - 14. Jänner 2018 finden in Dresden die Europameisterschaften in der Olympiasportart Short Track statt. Der 21-jährige Wiener Dominic Andermann ist Österreichs einziger Starter. 130 Athleten aus 27 Nationen nehmen an den Wettkämpfen in der Dresdner EnergieVerbund Arena teil. In diesem illustren Feld möchte Andermann in der Mehrkampfwertung eine Platzierung unter den Top 32 erreichen.

Die österreichischen Skijäger David Komatz, Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger belegten beim heutigen Staffelrennen der Biathleten den fünften Rang. Der Sieg ging an Norwegen vor Frankreich, Russland und Deutschland. Alle fünf Staffeln blieben am Schießstand ohne Fehler.

Die Südtirolerin Dorothea Wierer hat den 15-km-Einzelbewerb im Biathlon in Ruhpolding für sich entschieden. Sie blieb am Schießstand fehlerfrei und benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 41 Minuten und 29 Sekunden. Auf Platz zwei kam Kaisa Mäkäräinen (+12,7/1) aus Finnland, Dritte wurde Rosanna Crawford (+21,2/0). Für Kanada war es das erste Weltcuppodest seit dem Jahre 2006.

Barbara Haas hat den Einzug ins Australian-Open-Hauptfeld nicht geschafft. Die Oberösterreicherin scheiterte schon in der ersten Qualifikationsrunde. Der 24-jährige Dennis Novak hingegen könnte es schaffen. Nach einem sehr knappen und hart umkämpften Erfolg über den Serben Danilo Petrovic wartet der Japaner Go Soeda in der dritten Runde auf den Österreicher.

Auch Andreas Haider-Maurer und Gerald Melzer sind in Melbourne mit von der Partie. Ersterer spielt gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow. Der Österreicher ist im Duell gegen den 37. des ATP-Computers von der Papierform her krasser Außenseiter, doch er glaubt an seine Chance. Im Head-to-Head-Duell steht es aus der Sicht des Niederösterreichers 0:2.

Nachdem Dominic Thiem beim Einladungsturnier Kooyong Classic gegen Novak Djokovic aus Serbien klar den Kürzeren zog, verzichtete er auf ein Antreten gegen Lucas Pouille. Der Niederösterreicher bereitet sich nach bestem Wissen und Gewissen auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2018 vor. Auftaktgegner ist der 27-jährige Guido Pella aus Argentinien, gegenwärtig auf Platz 56 in der Weltrangliste gereiht.

Die österreichischen Skijäger haben sich von der Schlappe von Oberhof bestens erholt und ein gutes Ergebnis eingefahren. So wurde Dominik Landertinger direkt vor seinem Mannschaftskollegen Simon Eder Sechster. Beide schossen am Schießstand nur einmal daneben und trafen 19 Mal sicher ins Schwarze.

Im Zuge einer Pressekonferenz in Feldkirch wurden heute erste Pläne für die 70. Jubiläums-Rundfahrt präsentiert. Feldkirch ist am 7. Juli 2018 erstmals Startort der Ö-Tour. Es soll eine Symbiose aus Sport und Kultur werden, über 30.000 Zuschauer werden erwartet, sagte heute Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold.

Gold, Silber, Bronze und zwei achte Plätze sind die erfolgreiche Ausbeute der rot-weiß-roten Eisschnellläufer bei den Einzelstrecken-Europameisterschaften im russischen Kolomna. Vanessa Herzog gewinnt bei ihrem dritten Auftritt ihre dritte Medaille. Sie landet hinter den beiden Italienerinnen Francesca Lollobrigida und Francesca Bettrone auf dem Bronzerang im Massenstart der Damen.

Die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober kann zufrieden sein. Die 24-Jährige verteidigte ihren fünften Gesamtplatz mit dem zweiten Rang in der Verfolgung. Schneller war nur die Norwegerin Heidi Wenig, sie war um 46,2 Sekunden schneller als die Salzburgerin, die ihr Glück nicht fassen konnte. Mehr noch: Für sie war alles unglaublich hart, denn sie musste alles alleine laufen und merkte, dass sie etwas Boden gut machen konnte.

Die französische Damenstaffel, bestehend aus den Biathletinnen Bescond, Chevalier, Aymonier und Braisaz benötigte für die 4 x 6 km-Entscheidung eine Zeit von einer Stunde und 12.42,4 Minuten. Dabei mussten die Skijägerinnen einmal in die Strafrunde und zehnmal nachladen. Die deutschen Frauen belegten mit einem Rückstand von 32,4 Sekunden den zweiten Platz. Sie mussten gleich 13 Mal nachladen und zwei Ehrenrunden drehen.