Von 12. - 14. Jänner 2018 finden in Dresden die Europameisterschaften in der Olympiasportart Short Track statt. Der 21-jährige Wiener Dominic Andermann ist Österreichs einziger Starter. 130 Athleten aus 27 Nationen nehmen an den Wettkämpfen in der Dresdner EnergieVerbund Arena teil. In diesem illustren Feld möchte Andermann in der Mehrkampfwertung eine Platzierung unter den Top 32 erreichen.

Die österreichischen Skijäger David Komatz, Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger belegten beim heutigen Staffelrennen der Biathleten den fünften Rang. Der Sieg ging an Norwegen vor Frankreich, Russland und Deutschland. Alle fünf Staffeln blieben am Schießstand ohne Fehler.

Die Südtirolerin Dorothea Wierer hat den 15-km-Einzelbewerb im Biathlon in Ruhpolding für sich entschieden. Sie blieb am Schießstand fehlerfrei und benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 41 Minuten und 29 Sekunden. Auf Platz zwei kam Kaisa Mäkäräinen (+12,7/1) aus Finnland, Dritte wurde Rosanna Crawford (+21,2/0). Für Kanada war es das erste Weltcuppodest seit dem Jahre 2006.

Barbara Haas hat den Einzug ins Australian-Open-Hauptfeld nicht geschafft. Die Oberösterreicherin scheiterte schon in der ersten Qualifikationsrunde. Der 24-jährige Dennis Novak hingegen könnte es schaffen. Nach einem sehr knappen und hart umkämpften Erfolg über den Serben Danilo Petrovic wartet der Japaner Go Soeda in der dritten Runde auf den Österreicher.

Auch Andreas Haider-Maurer und Gerald Melzer sind in Melbourne mit von der Partie. Ersterer spielt gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow. Der Österreicher ist im Duell gegen den 37. des ATP-Computers von der Papierform her krasser Außenseiter, doch er glaubt an seine Chance. Im Head-to-Head-Duell steht es aus der Sicht des Niederösterreichers 0:2.

Nachdem Dominic Thiem beim Einladungsturnier Kooyong Classic gegen Novak Djokovic aus Serbien klar den Kürzeren zog, verzichtete er auf ein Antreten gegen Lucas Pouille. Der Niederösterreicher bereitet sich nach bestem Wissen und Gewissen auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2018 vor. Auftaktgegner ist der 27-jährige Guido Pella aus Argentinien, gegenwärtig auf Platz 56 in der Weltrangliste gereiht.

Die österreichischen Skijäger haben sich von der Schlappe von Oberhof bestens erholt und ein gutes Ergebnis eingefahren. So wurde Dominik Landertinger direkt vor seinem Mannschaftskollegen Simon Eder Sechster. Beide schossen am Schießstand nur einmal daneben und trafen 19 Mal sicher ins Schwarze.

Im Zuge einer Pressekonferenz in Feldkirch wurden heute erste Pläne für die 70. Jubiläums-Rundfahrt präsentiert. Feldkirch ist am 7. Juli 2018 erstmals Startort der Ö-Tour. Es soll eine Symbiose aus Sport und Kultur werden, über 30.000 Zuschauer werden erwartet, sagte heute Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold.

Gold, Silber, Bronze und zwei achte Plätze sind die erfolgreiche Ausbeute der rot-weiß-roten Eisschnellläufer bei den Einzelstrecken-Europameisterschaften im russischen Kolomna. Vanessa Herzog gewinnt bei ihrem dritten Auftritt ihre dritte Medaille. Sie landet hinter den beiden Italienerinnen Francesca Lollobrigida und Francesca Bettrone auf dem Bronzerang im Massenstart der Damen.

Die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober kann zufrieden sein. Die 24-Jährige verteidigte ihren fünften Gesamtplatz mit dem zweiten Rang in der Verfolgung. Schneller war nur die Norwegerin Heidi Wenig, sie war um 46,2 Sekunden schneller als die Salzburgerin, die ihr Glück nicht fassen konnte. Mehr noch: Für sie war alles unglaublich hart, denn sie musste alles alleine laufen und merkte, dass sie etwas Boden gut machen konnte.

Die französische Damenstaffel, bestehend aus den Biathletinnen Bescond, Chevalier, Aymonier und Braisaz benötigte für die 4 x 6 km-Entscheidung eine Zeit von einer Stunde und 12.42,4 Minuten. Dabei mussten die Skijägerinnen einmal in die Strafrunde und zehnmal nachladen. Die deutschen Frauen belegten mit einem Rückstand von 32,4 Sekunden den zweiten Platz. Sie mussten gleich 13 Mal nachladen und zwei Ehrenrunden drehen.

Die schwedische Quartett, bestehend aus Ponsiluoma, Nelin, Samuelsson und Lindström gewann bei äußerst widrigen Bedingungen den 4x7,5 km-Staffelbewerb der Herren im Biathlon im deutschen Oberhof. Die siegreichen Vier benötigten eine Zeit von einer Stunde und 12.42,4 Minuten. Die Jungs vom Drei-Kronen-Team ließen nur eine Scheibe stehen und leisteten sich zehn Nachlader.

Weniger als 24 Stunden nach ihrem EM-Gold über 500 Meter kann Vanessa Herzog erneut über eine Medaille in Kolomna jubeln. Die 22-Jährige gewinnt am zweiten Tag der Eisschnelllauf-Europameisterschaften über 1.000 Meter die Silbermedaille. Gerade einmal ein Zehntel fehlt ihr auf die neue Europameisterin Yekaterina Shikhova. Bis zur letzten Runde führt Herzog im direkten Duell mit der 32-jährigen Russin, die mit einer fantastischen Schlussrunde eine mögliche zweite Goldmedaille für Österreich verhindert.

Am heutigen Samstag stand in Oberhof der 12,5-km-Verfolungsbewerb der Biathleten auf dem Programm. Dabei siegte der Franzose Martin Fourcade in einer Zeit von 32,23,6 Minuten. Der Gewinner leistete sich nur einen Fehler am Schießstand. Auf Platz zwei und drei landete das norwegische Brüderpaar Johannes Thingenes (+6,3/3) und Tarjei Bö (+30,9/0).

Im Fleimstal sorgte die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober für eine Überraschung. Beim 10-km-Rennen im klassischen Stil musste sich die Salzburgerin mit dem berühmten Nachnamen nur der Norwegerin Heidi Wenig und der Finnin Krista Pärmäkoksi geschlagen geben. Vor der morgigen Etappe auf der Alpe Cermis verbesserte sich die 24-jährige Österreicherin auf Position fünf.

Die slowakische Biathletin Anastasija Kuzmina hat die Verfolgung über 10 km im deutschen Oberhof für sich entschieden. Sie benötigte für ihren Sieg trotz zweier Strafrunden eine Zeit von 30.49,5 Minuten. Die Südtirolerin Dorothea Wierer (+1.04,4) und die Ukrainerin Wita Semerenko (+1.10,2) blieben am Schießstand fehlerfrei, mussten aber die Überlegenheit ihrer slowakischen Gegnerin neidlos anerkennen.

Der 37-jährige Tennisspieler aus der Steiermark und sein Doppelpartner Mate Pavic aus Kroatien haben den Titel in Doha gewonnen. Das Duo bezwang im Endspiel Jamie Murray aus Großbritannien und Bruno Soares aus Brasilien mit 6:2 und 7:6.

Heute stand im deutschen Oberhof der 10 km-Bewerb der Herren im Biathlon auf dem Kalenderblatt. Dabei triumphierte der Franzose Martin Fourcade in einer Zeit von 25.03,3 Minuten vor den beiden Norwegern Emil Hegle Svendsen (+8,1/0) und Johannes Thingnes Bö (+10,2/2). Letztgenannter vergab eine besser Platzierung beim Schießstand, zumal er sich zwei Fehler leistete.

Die erste Goldmedaille bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften im russischen Kolomna geht an Österreich. Vanessa Herzog siegt im Sprint über 500 Meter und sorgt 25 Jahre nach dem Erfolg von Emese Hunyady für den fünften EM-Titel für Österreich in der 125-jährigen Geschichte. Die 22-jährige Sprinterin gewinnt den Auftakt über 500 Meter mit einem Vorsprung von 35 Hundertstel auf die Russin Angelina Golikova. Dritte wird die Tschechin Karolina Erbanova.

Der Niederösterreicher Dominic Thiem, der ohne Satzverlust bis in die Vorschlussrunde des ATP-Turniers in Doha kam, hat mit einem harten Gegner zu kämpfen. Und das ist nicht der Halbfinalist Gael Monfils aus Frankreich, sondern eine fiebrige Erkrankung.

Dominic Thiem kann sich freuen. Der österreichische Tennisspieler zog nach einen 7:5 und 6:4-Erfolg über den griechischen Qualifikanten Stefanos Tsitsipas ins Halbfinale des Turniers von Doha ein. Der nächste Gegner des Niederösterreichers wird der Belgier Gael Monfils sein, der den Deutschen Peter Gojowczyk in zwei Sätzen besiegte.

Der österreichische Tennisspieler Dominic Thiem steht beim Turnier in Doha unter den besten Acht. Der als Nummer 1 gesetzte Niederösterreicher bezwang im Achtelfinale den Slowenen Aljaz Bedene mit 7:5 und 6:4. Der nächste Gegner des ÖTV-Akteurs ist entweder der Franzose Richard Gasquet oder der griechische Qualifikant Stefanos Tsitsipas.

Der wieder genesene Österreicher Andreas Haider-Maurer hatte sich den Beginn des Tennisjahres 2018 eindeutig besser vorgestellt. So schied er gegen den 26-jährigen Bosnier Mirza Basic, der sich als Qualifikant ins Hauptfeld spielen konnte, in der ersten Runde aus.

Paul Reischmann ist erst 13 Jahre alt. Während Gleichaltrige mit dem I-Phone spielen oder mit Freunden herumstreunen, jagt der junge Bursch aus Ybbs mit großer Freude gelben Filzkugeln hinter her, und das höchst erfolgreich. Er zählt zu den drei besten Nachwuchsspielern, die die kleine Alpenrepublik zu bieten kann.