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Rennrad- News - Profis- Jedermänner
Aktualisiert: vor 1 Stunde 48 Minuten

Goldener Dienstag in Ponferrada: Kämna und Brennauer rasen zu Gold

Di, 2014-09-23 13:12

Lennard Kämna und Lisa Brennauer haben dem Bund Deutscher Radfahrer einen golden Dienstag bei den Radsport-Weltmeisterschaft im spanischen Ponferrada bescherrt.

Der 18 Jahre alte Kämna gewann am Vormittag Gold im Einzelzeitfahren der Junioren, die acht Jahre ältere Brennauer machte es dem Cottbuser am Nachmittag im Rennen der Frauen-Elite gleich.

Kämna absolvierte den 29,5 Kilometer Kurs in 36:13 Minuten und war damit 44 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Amerikaner Adrien Costa. Bronze sicherte sich mit einem Rückstand von 58 Sekunden auf Kämna der Australier Michael Storer. Mit Sven Reutter (7./+1:34) und Jan Tschernoster (11./+1:47) schafften die zwei übrigen BDR-Fahrer den Sprung in die Top-15.fer

Kämna folgt auf Kittel

“Ich bin total müde und erschöpft, aber sehr glücklich. Ich kann das noch gar nicht realisieren”, sagte Kämna im Anschluss. Der Schüler ist damit erst der vierte Deutsche, der sich den Junioren-Titel im Kampf gegen die Uhr bei einer Weltmeisterschaft sicher konnte. In den Jahren 2006 und 2005 gewann der Arnstädter und heutige Weltklasse-Sprinter Marcel Kittel Gold auf dem Zeitfahrrad. Zuvor konnten der Berliner Torsten Hiekmann 1997 und der Erfurter Patrick Gretsch im Jahr 2004 den WM-Titel erringen.

Am Nachmittag raste dann 26-jährige Allgäuerin Brennauer zur zweiten Gold-Medaille des Tages. Die deutsche Zeitfahermeisterinb bewältigte den 36,15 Kilometer Parcours in der Zeit von 38:46 Minuten und war damit 18 Sekunden schneller als die Ukrainerin Anna Solovey. Bronze ging an die US-Amerikanerin Eveyln Stevens, die 21 Sekunden langsamer war als Brennauer. Die niederländische Titelverteidigerin Ellen van Dijk musste sich mit Platz sieben zufrieden geben.

Brennauer: “Bin total überwältigt”

“Ich bin total überwältigt und kann es noch gar nicht glauben. Für mich war es gut, dass das Rennen so lang war. Hinten raus habe ich nur noch Vollgas gegeben”, meinte Brennauer im Anschluss. Die Bielefelderin Mieke Kröger (+0:38) sowie die Cottbuserin Trixi Worrack (+1:15) machten mit den Plätzen vier und zehn den rundum gelungenen deutschen Tag in Ponferrada perfekt.

Am Mittwoch möchte der Cottbuser Tony Martin im Elite-Rennen der Herren mit seinem vierten WM-Titel in Serie der deutschen Zeitfahrer-Riege mit einer weiteren Gold-Medaille die Krone aufsetzen.

Foto: Veranstalter / twitter

Kategorien: Radsport, Web News

WM-Zeitfahren der Frauen ud der Junioren im Live-Stream auf radsportkompakt.de

Di, 2014-09-23 09:33

Das Einzelzeitfahren der Frauen sowie der Junioren stehen heute im Programm der Straßenrad-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada.

Beide Wettbewerbe im Kampf die Uhr können via Live-Stream live auf radsportkompakt.de verfolgt werden.

Webseite der Veranstaltung: www.mundialciclismoponferrada.com

Kategorien: Radsport, Web News

Mit Respekt und Sandpapier: Tony Martin optimistisch vor Jagd nach dem WM-Rekord

Mo, 2014-09-22 19:50

Mit einer gehörigen Portion Respekt und einem Stück Sandpapier nimmt Tony Martin bei den Radsport-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada das Unternehmen viertes WM-Gold im Einzelzeitfahren in Angriff.

“Die Strecke vom Einzelzeitfahren ist schön, aber auch schwer. Man kann nicht wie bei einem komplett flachen Kurs voll losfahren und dann sehen, wie weit man kommt, also die Geschwindigkeit halten kann”, erklärte der 29 Jahre alte Cottbuser auf seiner Webseite nach der Streckenbesichtigung des 47,1 Kilometer langen Kurses am Dienstag. “Hier muss man dosierter und intelligent fahren”, so das Fazit Martins nach der Begutachtung.

Am Mittwoch möchte sich der Omega-Pharma-Quick-Step-Profi zum vierten Mal nacheinander den Einzel-Weltmeistertitel im Kampf gegen die Uhr sichern - was zuvor noch nie einem Fahrer gelang. Der am Mittwoch nicht an den Start gehende Schweizer Fabian Chancellara darf zwar ebenfalls vier WM-Titel sein Eigen nennen, doch holte er diese in den Jahren 2010, 2009, 2007 und 2006. Um bei der Rekordjagd besseren Halt zu haben, hat Martin ein Stück Sandpapier am Lenker seiner Zeitfahrmaschine verarbeitet.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Kategorien: Radsport, Web News

Straßen-WM in Ponferrada: Team-Zeitfahren der U23-Männer im Live-Stream

Mo, 2014-09-22 14:08

Das Mannschaftszeitfahren der U23-Männer steht heute im Programm der Straßenrad-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada.

Den 36,15 Kilometer langen kollektiven Kampf gegen die Uhr kann via Live-Stream live auf radsportkompakt.de verfolgt werden.

Webseite der Veranstaltung: www.mundialciclismoponferrada.com

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BMC gewinnt Gold in Ponferrada – Martin holt Bronze mit Omega Pharma

So, 2014-09-21 17:31

Das BMC Racing Team hat sich bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada Gold im Team-Zeitfahren gesichert.

Mit einer Zeit von 1:03:29 Minuten absolvierte das US-Team den 57,1 Kilometer langen Kurs am Sonntag 31 Sekunden schneller als die australische Orica-GreenEdge-Formation, die sich im Vorjahr in Florenz mit Silber zufrieden geben musste. Die von Tony Martin angeführte belgische Omega-Pharma-Quick-Step-Equipe musste sich nach ihren Titeln 2012 und 2013 bei einem Rückstand von 35 Sekunden auf BMC diesmal mit Rang drei und damit Bronze zufrieden geben. Das britische Team Sky um Zeitfahr-Olympiasieger Bradley Wiggins verpasste vier Sekunden dahinter mit Platz vier eine Medaille.

“Dieser Erfolg hatte bei uns eine hohe Priorität und wir haben es uns jedes Jahr als Ziel gesetzt. Jetzt haben wir es erreicht. Das ist ein grosser Moment für die gesamte Organisation”, sagte Team-Manager Jim Ochowicz im Anschluss. Das Quintett Rohan Dennis, Peter Velits, Tejay van Garderen, Manuel Quinziato, Daniel Oss und Silvan Dillier rollte für BMC in Ponferrada von der Rampe.

Martin: “Haben 100 Prozent gegeben”

“Das ist natürlich nicht das Ergebnis, welches ich mir mit der Mannschaft vorgenommen hatte. Wir hatten uns mehr für heute ausgerechnet und wollten den Titel verteidigen”, konstatierte indes QPQS-Kapitän Martin auf seiner Webseite. “Immerhin sind wir zum dritten Mal in Folge auf dem Podium und haben uns nichts vorzuwerfen. Wir haben alle 100 Prozent gegeben.” Am Mittwoch möchte der gebürtige Cottbuser seinen vierten Titel im Einzel-Wettbewerb in Serie holen.

Worrack und Brennauer holen Gold

Gold bei den Frauen holte sich zum dritten Mal nacheinander Specialized-Lululemon mit den beiden deutschen Lisa Brennauer und Trixi Worrack. Silber sicherte sich auf dem 36,15 Kilometer langen Kurs mit 1:17 Minuten Rückstand die australische Orica-AIS-Formation um Emma Johansson. Rang drei belegte die Formation der italienischen Mannschaft Astana Be Pink.

Foto: © Sirotti / BMC Racing Team

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Straßen-WM in Ponferrada: Team-Zeitfahren der Männer im Live-Stream

So, 2014-09-21 14:16

Das Mannschaftszeitfahren der Männer steht heute im Programm der Straßenrad-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada.

Den 57,1 Kilometer langen kollektiven Kampf gegen die Uhr Titelverteidiger Omega Pharma-Quick Step mit Tony Martin kann via Live-Stream live auf radsportkompakt.de verfolgt werden.

Webseite der Veranstaltung: www.mundialciclismoponferrada.com

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51,115 Kilometer – Jens Voigt stellt neuen Stundenweltrekord auf

Do, 2014-09-18 19:17

Jens Voigt (Trek) hat im Velodrom Suisse im schweizerischen Grenchen einen neuen Stundenweltrekord aufgestellt.

Einen Tag nach seinem 43. Geburtstag legte der gebürtige Mecklenburger in 60 Minuten Fahrzeit 51,115 Kilometer zurück und verbesserte damit den bisherigen Rekord des Tschechens Ondre Sosenka (49,4 km/h) um 1,4 Kilometer.

“Ich bin überglücklich, ich bin vielleicht einen Tick zu schnell losgefahren, habe dann im Mittelteil etwas rausgenommen und habe dann in den letzten 20 Minuten alles gegeben”, kommentierte Voigt seine Rekordfahrt und zugleich letzten Profi-Einsatz im Anschluss. “Er hat ihn”, twitterte UCI-Präsident Brian Cookson.

He did it! pic.twitter.com/25tOfkuiN9

— Brian Cookson OBE (@BrianCooksonUCI) 18. September 2014

Foto Jens Voigt: Reid Neureiter / Lizenzbedingungen (CC BY-NC-SA 2.0)

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Team Bora verpflichtet nach Dominik Nerz auch Björn Thurau

Mi, 2014-09-17 11:53

Die ab der kommenden Saison unter dem Namen Team Bora firmierende NetApp-Endura-Mannschaft hat nach Dominik Nerz mit Björn Thurau einen weiteren deutschen Top-Fahrer unter Vertrag genommen.

Der 26 Jahre alte Frankfurter wechselt nach drei Jahren beim französischen Europcar-Rennstall zum deutschen Zweitdivisionär aus dem oberbayerischen Raubling. “Ich freue mich schon sehr, die nächsten beiden Jahre in einem Team mit deutschem Sponsor zu fahren”, sagte Thurau.

Bergtrikot bei der Tour de Suisse

In diesem Jahr bestritt der Sohn der deutschen Radsportlegende Didi Thurau beim Giro d’Italia seine erste dreiwöchige Landesrundfahrt und gewann einige Wochen später das Bergtrikot bei der Tour de Suisse. Darauf möchte der Allrounder in der kommenden Saison aufbauen und meinte: “Für mich war endscheidend, dass ich in den Rennen, die mir liegen, meine eigenen Chancen bekomme. Ich möchte versuchen, ein wichtiger Bestandteil im Team zu sein und 2015 endlich einen Sieg einzufahren.”

Denk: “Zeit für den nächsten Schritt”

“Björn hat sich einen Namen als Ausreißerkönig gemacht und damit bewiesen, dass er mit Leidenschaft in jedes Rennen geht. Attacken machen unseren Sport zwar spannend, aber wir glauben, es ist an der Zeit für den nächsten Schritt”, meinte Team-Manager Ralph Denk über Thurau, der einen Zweijahresvertrag unterschrieb. “Björn bringt starke körperliche Voraussetzungen für viele Rennsituationen mit. Wenn wir sein Leistungsvermögen mit der passenden Taktik kombinieren, ist der erste Profi-Sieg nur eine Frage der Zeit.”

Kapitänsrolle für Nerz

Zwei Tage zuvor hatte Denk mit Dominik Nerz einen weiteren deutschen Top-Fahrer verpflichtet. Der 25 Jahre alte Wangener kommt vom US-amerikanischen WorldTour-Team BMC zu Bora. Nerz soll dort anspruchsvollen Etappenrennen und den dreiwöchigen Landesrundfahrten die Kapitänsrolle übernehmen. “Ich sehe im neuen Team eine Riesen-Chance für mich. Mir wird das Vertrauen entgegengebracht, mein gesamtes Potenzial auszuschöpfen”, erklärte Nerz. “Mit Dominik haben wir den Wunschkandidaten für unser neues Team gewonnen. Er ist der beste deutsche Rundfahrer, hat die erfolgreichsten Jahre noch vor sich und ist bereit für eine Führungsposition”, so Denk über den gebürtigen Allgäuer.

Foto: SilkeOnTour / flickr

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Vom Flugzeug direkt ins Krankenhaus: Degenkolb muss Vuelta-Strapazen Tribut zollen

Di, 2014-09-16 14:04

Krankenhaus statt rauschender Party: John Degenkolb (Giant-Shimano) hat den Anstrengungen um sein Grünes Trikot bei der 69. Spanien-Rundfahrt Tribut zollen müssen.

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte der 25 Jahre alte Geraer am Dienstag ein Foto, das ihn auf dem Krankenbett im Bürgerhospital in seiner Wahl-Heimat Frankfurt zeigt. Grund des unliebsamen Besuchs: Ein fast auf Tischtennisballgröße angeschwollener Lymphknoten in der Leiste als Folge einer verdreckten Schürfwunde, die Degenkolb bei einem Sturz auf der siebten Vuelta-Etappe davontrug.

“Über die letzte Etappe gequält”

“In Kombination mit der Belastung bei der Vuelta hat sich unter der bereits verheilten Haut ein Entzündung gebildet. Darauf hat mein Körper jetzt reagiert und ich liege hier”, erklärte der gebürtige Thüringer. “Ich habe mich noch über die letzte Etappe gequält, um das Trikot nicht zu verlieren. In der Nacht bekam ich dann noch Schüttelfrost und Fieber”, so Degenkolb. Von seinem Arzt wurde er daraufhin sofort ins Krankenhaus eingeliefert, wo ihm Antibiotika per Infusion zugeführt wurden.

Den Straßenrad-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada (21. bis 28. September) blickt Degenkolb, der bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Spanien-Rundfahrt neben vier Etappen auch das Grüne Trikot des Punktbesten gewonnen hatte, dennoch opitimistisch entgegen und meinte: “Ich muss jetzt noch ein paar Tage zur Beobachtung hierbleiben, werde aber mein Ziel, die WM, im Auge behalten.”

Foto: © Cor Vos / Team Giant-Shimano

Kategorien: Radsport, Web News

Dritter Gesamtsieg: Contador gewinnt 69. Vuelta a España – Degenkolb Grün

So, 2014-09-14 21:19

Dritter Sieg in der Heimat: Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) hat zum dritten Mal nach 2008 und 2012 die Vuelta a España gewonnen.

Der 31 Jahre alte Spanier entschied die 69. Auflage seiner Heimat-Rundfahrt mit einem Vorsprung von 70 Sekunden auf den Briten Christopher Froome (Sky) für sich und machte damit seinen sechsten Erfolg bei einer der drei großen Landesrundfahrten perfekt.. Contadors Landsleute Alejandro Valverde (Movistar/+1:50) und Joaquím Rodríguez (Katusha/+3:25) belegten die Plätze drei und vier.

“Ich bin sehr glücklich - das ist ein weiterer großer Rundfahrtsieg. Ich habe die beiden Königsetappen gewonnen - was will ich mehr”, kommentierte Contador seinen dritten Vuelta-Gesamtsieg. Der Wangener Dominik Nerz (BMC Racing) wurde mit 37:25 Minuten Rückstand auf Contado als 18. bester Deutscher der Endabrechnung.

Degenkolb sichert sich Grün

Der Geraer John Degenkolb (Giant-Shimano) nimmt neben seinen vier Etappensiegen auch das Grüne Trikot des Punktbesten mit in seine Wahl-Heimat Frankfurt. Mit 23 Punkten setzte sich Degenkolb nach den 21 Etappen gegen Valverde durch, der gefolgt von Contador Platz zwei belegte. “Das Grüne Trikot ist eine tolle Belohnung für das ganze Team. Ich bin wirklich glücklich, mein erstes Grünes Trikot bei einer Grand Tour gewonnen zu haben. Ich mag die Vuelta”, sagte Degenkolb im Anschluss. Mit seinen fünf Tagessiegen aus dem Jahr 2012 konnte er seine Ausbeute bei der Spanien-Rundfahrt auf ingesamt neun ausbauen.

Malori Schnellster in Santiago de Compostela

Den finalen Tagessieg des Einzelzeitfahrens von Santiago de Compostela sicherte sich der Italiener Adriano Malori (Movistar), der den 9,7 Kilometer langen Parcours in 11:12 Minuten bewältigte und damit acht Sekunden schneller war als der Neuseeländer Jesse Sergent (Trek). Rang drei belegte mit neun Sekunden Rückstand auf Malori der Australier Rohan Dennis (BMC/+0:09). Mit 24 Sekunden Rückstand auf Malori wurde Degenkolbs Giant-Shimano-Teamkollege Nikias Arndt als 14. bester Deutscher im Kampf gegen die Uhr. Der Erfurter Patrick Gretsch (Ag2R) belegte drei Sekunden hinter dem Hamburger Platz 15.

Foto: Laurent Brun / www.instants-cyclistes.fr / Lizenzbedingungen (CC BY-NC-SA 2.0)

Webseite des Rennens: http://www.lavuelta.com

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Kittel jubelt erneut in London: Sprinter gewinnt Abschluss der Tour of Britain

So, 2014-09-14 18:36

Britische Straßen sind in diesem Jahr ein gutes Pflaster für Marcel Kittel: Der Giant-Shimano-Sprinter hat nach der Auftakt- auch die Schlussetappe der 11. Tour of Britain gewonnen.

Nach 88,8 Kilometern durch die Londoner Innenstadt gab der 26 Jahre alte Arnstädter am Sonntag dem britischen Lokalmatador Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) im Massensprint das Nachsehen. Der Italiener Nicola Ruffoni (Bardiani-CSF) sprintete in der britischen Metropole auf Platz drei. Rick Zabel (BMC Racing) belegte hinter dem Spanier Enrique Saiz (Movistar) als zweitbester Deutscher Platz fünf.

Sechster Sieg auf britischen Straßen 2014

“Das Rennen mit einem Sieg zu beginnen und zu beenden ist wirklich schön, vor allem, weil es hier in London ist”, kommentierte Kittel seinen 13. Saisonsieg. Bereits den Auftakt in Liverpool konnte der Thüringer auf der Habenseite verbuchen. Für Kittel war es bereits der sechste Sieg auf britischen Boden in diesem Jahr. Beim Giro d’Italia siegte er in Belfast sowie Dublin, bei der Tour de France sprintete er in Harrogate und ebenfalls in London zu zwei seiner vier Tageserfolgen.

Van Baarle holt sich Gesamtsieg

Den Gesamtsieg sicherte sich der Niederländer Dylan van Baarle (Garmin-Sharp) mit zehn Sekunden Vorsprung auf den Polen Michal Kwiatkowski (Omega Pharma Quick Step). Der britische Titelverteidiger Bradley Wiggins (Sky) musste sich mit 22 Sekunden Rückstand auf van Baarle mit Platz drei zufrieden geben.

Foto Kittel: © Cor Vos / Team Giant-Shimano

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Eurosport überträgt Stundenweltrekord-Versuch von Jens Voigt live

Do, 2014-09-11 10:32

“Tag des Radsports” bei der Jagd nach der Stunde: Eurosport wird den Angriff von Jens Voigt (Trek) auf den Stundenweltrekord von Ondrej Sosenka live übertragen.

Rund um den Weltrekordversuch bietet der Sportsender Radsportfans in 70 Ländern am 18. September von 8:45 bis 20:15 Uhr einen kompletten “Tag des Radsports”. Eurosport berichtet zudem ausführlich von den Vorbereitungen Voigts, über dessen Rad und Material und stellt die historischen Weltrekordversuche der Vergangenheit vor.

Tick. Tock. #HourRecord. See @thejensie 's @trekbikes Speed Concept on @cyclingnewsfeed : http://t.co/V8VlexXgWD pic.twitter.com/1W64eNSQxa

— Trek Factory Racing (@TrekFactory) 12. September 2014

Um 19 Uhr wird der 42 Jahre alte Wahl-Berliner Voigt dann im Velodrome Suisse im schweizerischen Grenchen versuchen, den Rekord des Tschechens Ondrej Sosenka aus dem Jahr 2005 einzustellen. 49,700 Kilometer hatte der Tscheche am 19. Juli 2005 auf das Oval des Olympischen Radstadions von Krylatskoje in Moskau gebracht.

“Tag des Radsports” am 18.09.2014 auf Eurosport:

- 08:45: Vorberichte und Reportagen
- 09:00: Höhepunkte Tour de France 2014
- 11:00: “LeMond of Cycling” mit Greg LeMond - Tour de France
- 11:15: Höhepunkte GP Quebec
- 11:45: Höhepunkte GP Montreal
- 12:15: Vorberichte und Reportagen
- 12:30: Höhepunkte Vuelta a España 2014
- 14:30: “LeMond of Cycling” mit Greg LeMond - Vuelta
- 14:45: Höhepunkte GP Wallonien
- 15:45: Live Nachrichten aus dem Velodrome Suisse
- 16:00: Höhepunkte Vuelta a España 2014
- 17:15: Live Nachrichten aus dem Velodrome Suisse
- 17:30: Höhepunkte GP Wallonien
- 18:30 - 20:15: Live Rekordversuch von Jens Voigt- Interviews & Berichte

Foto Jens Voigt: Reid Neureiter / Lizenzbedingungen (CC BY-NC-SA 2.0)

Kategorien: Radsport, Web News

Etappensieg Nummer vier: Degenkolb auch in A Coruña nicht zu schlagen

Mi, 2014-09-10 18:54

Erfolgsserie ausgebaut: John Degenkolb (Giant-Shimano) hat auf der 17. Etappe seinen vierten Tagessieg bei der 69. Vuelta a España eingefahren.

Der 25 Jahre alte Geraer setzte sich nach 190,7 Kilometer von Ortigueira nach A Coruña im Sprint gegen den Australier Michael Matthews (Orica-GreenEdge) und den Schweizer Fabian Cancellara (Trek) durch. Rang vier belegte dessen belgischer Teamkollege Jasper Stuyven vor dem Italiener Roberto Ferrari (Lampre-Merida).

Degenkolb: “Mussten hart dafür arbeiten”

“Es sah heute leichter aus als es wirklich war. Wir mussten heute hart dafür arbeiten, härter als an den anderen Tagen”, kommentierte Degenkolb seinen insgesamt neunten Vuelta-Tageserfolg seiner Laufbahn, mit dem er seine Führung in der Punktewertung zugleich weiter ausbauen konnte. “Am Freitag könnte es für mich nochmal eine Gelegenheit geben, sofern ich denn die Anstiege überlebe und ich werde ich mein Bestes geben, um das Grünes Trikot zu verteidigen”, meinte der Wahl-Frankfurter im Hinblick auf die finalen Tage der diesjährigen Spanien-Rundfahrt.

Contador weiter vor Valverde

Das Rote Trikot des Gesamtführenden bleibt weiterhin auf den Schultern von Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), der mit 1:36 Minute vor seinem spanischen Landsmann Alejandro Valverde (Movistar) führt. Drei Sekunden dahinter rangiert der Brite Christopher Froome auf Platz drei. In der Punktewertung hat indes Degenkolb 35 Vorsprung auf Valverde.

Die 18. Etappe führt am Donnerstag über 157 Kilometer von A Estrada nach Monte Castrove/Meis.

Foto: © Cor Vos / Team Giant-Shimano

Webseite des Rennens: www.lavuelta.com

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Nach Vuelta-Ausstieg: Martin will mit frischen Kräften den WM-Rekord holen

Mi, 2014-09-10 10:02

Mit voller Kraft Richtung vierter WM-Titel: Tony Martin (Omega Pharma-Quick) hat die 69. Spanien-Rundfahrt vorzeitig beendet, um sich optimal auf die Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada (21. bis 28. September) vorzubereiten.

“Klar, ist es immer unschön, bei einem Rennen auszusteigen. Aber die ersten zwei Wochen hier waren sehr schwer”, kommentierte der 29 Jahre alte Cottbuser seine vorzeitige Heimreise auf seiner Webseite. “Ich bin beim Zeitfahren auch voll an mein Limit gegangen und habe einige Zeit gebraucht, mich wieder auf 100 Prozent zu regenerieren.”

Das anspruchsvolle Vuelta-Zeitfahren der 10. Etappe konnte Martin mit seinem zehnten Saisonsieg vollenden - und zeigte sich bestens gewappnet für das WM-Zeitfahren am 24. September. Nach dem 47,1 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr möchte sich der Wahl-Schweizer zum vierten Mal in Folge das Regenbogentrikot des Zeitfahr-Weltmeisters überstreifen. Ein Kunststück, was vor ihm noch keinem Fahrer gelang. “Um dies zu schaffen, ist es für mich wichtig, frisch und gesund anzureisen, weil auch nicht einmal drei Tage zwischen den Rennen liegen. Deshalb war der Ausstieg für mich fast notwendig”, meinte Martin.

Cancellara verzichtet

Auf ein Duell mit dem bis dato ebenfalls viermal siegreichen Schweizer Fabian Cancellara (Trek) wird es jedoch nicht kommen. Der Titelträger der Jahre 2010, 2009, 2007 und 2006 verzichtet auf einen Start, um sich stattdessen mit voller Energie dem Straßenrennen am 28. September zu widmen. Dieser Titel fehlt dem 33 Jahre alten Berner noch in seinem Palmares.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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Deutscher Sprintersiege: Kittel jubel in Liverpool, Greipel in Brüssel

So, 2014-09-07 18:29

Die beiden deutschen Topsprinter Marcel Kittel (Giant-Shimano) und André Greipel (Lotto-Belisol) haben ihrer Palmarès am Wochenende erweitert.

Kittel gewann am Sonntag den Auftakt der Tour of Britain. Nach 105 Kilometern mit Start und Ziel in Liverpool setzte sich das 26 Jahre alte Arnstädter im Massensprint gegen den Italiener Nicola Ruffoni (Bardiani CSF) Lokalmatador Mark Cavendish (Omega Pharma - Quick Step) durch.

“Das war ein chaotisches Finale - es ist immer schwierig, wenn man auf dem letzten Kilometer eine bergab führende Passage hat, weil es wirklich schnell wird und einem schwer fällt, die Position zu halten”, kommentierte Kittel seinen zwölften Saisonsieg. Der gebürtige Thüringer geht somit am Montag im Führungstrikot an den Start der 2. Etappe der achttägigen Rundfahrt durch das Königreich.

Greipel siegt erneut in Brüssel

Watch the full results of #BCC 2014 http://t.co/Wk7RHukVyR pic.twitter.com/9G6IlJyuzl

— BrusselsCycClassic (@BrusselsCycClas) 6. September 2014

Bereits am Samstag konnte André Greipel in Belgien für ein deutsches Erfolgserlebnis sorgen. Der 32 Jahre alte Rostocker gewann die 94. Auflage der Brussels Cycling Classic und verteidigte somit seinen Sieg aus dem Vorjahr. Nach 202 Kilometern mit Stadt und Ziel in der belgischen Haupstadt setzte sich der Deutsche Meister im Sprint gegen die beiden Italiener Elia Viviani (Cannondale) und dem Franzosen Arnaud Démare (FDJ.fr) durch.

“Tony Gallopin ist den Sprint für mich perfekt angefahren und ich bin froh, das Rennen erneut gewonnen zu haben. Aufgrund des Gegenwindes hatten wir uns dazu entschlossen, erst spät im Sprint nach vorne zu kommen”, sagte Greipel im Anschluss an seinen 14. Saisonsieg. Seinen letzten Erfolg konnte der 32-jährige Rostocker vor knapp zwei Monaten feiern, als er in Reims die 6. Etappe der Tour de France gewann.

Foto Kittel: © Cor Vos / Team Giant-Shimano

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Dritter Etappensieg und Grün verteidigt: Degenkolb siegt vor Boonen in Logroño

Do, 2014-09-04 19:33

Alle guten Dinge sind drei: John Degenkolb (Giant-Shimano) hat seinen dritten Tagessieg bei der 69. Spanien-Rundfahrt eingefahren und sein Grünes Trikot erfolgreich verteidigt.

Der 25 Jahre alte Geraer entschied den Sprint der 12. Etappe nach 166,4 Kilometern mit Start und Ziel in Logroño vor dem Belgier Tom Boonen (Omega Pharma - Quick-Step) und dem Italiener Jacopo Guarnieri (Astana) deutlich für sich. Rang vier belegte der Slowake Peter Sagan (Cannondale) vor dem Argentiner Maximiliano Ariel Richeze (Lampre-Merida).

Degenkolb bilanziert “verrücktes Finale”

“Das Finale war wirklich verrückt. Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir ruhig geblieben sind”, kommentierte Degenkolb seinen insgesamt achten Vuelta-Etappensieg seiner Laufbahn. In der letzten Kurve kam es zu einem Massensturz, in den unter anderem der Franzose Nacer Bouhanni (FDJ.fr) und der Australier Michael Matthews (Orica-GreenEdge) verwickelt waren. Seine Führung in der Punktewertung konnte Degenkolb dadurch weiter ausbauen. Bereits im Jahr 2012 konnte Degenkolb einen seiner fünf Etappensiege in Logroño bejubeln.

Contador weiter in Rot

Keine Auswirkung hatte der Tagesabschnitt auf die Spitze der Gesamtwertung. Dort führt weiterhin der Spanier Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) mit 20 Sekunden vor seinem Landsmann Alejandro Valverde (Movistar). Der Kolumbianer Rigoberto Urán (Omega Pharma - Quick-Step) rangiert mit 68 Sekunden Rückstand auf Contador auf Platz drei, geflogt vom Briten Christoper Froome (Sky/+1:20). Die 13. Etappe führt am Freitag über 188,7 Kilometer von Belorado nach Obregón.

Foto: © Cor Vos / Team Giant-Shimano

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Sturz-Video von Hesjedal entfacht Mutmaßungen über Motor-Doping

Do, 2014-09-04 15:20

Ein Sturz-Video von Garmin-Sharp-Profi Ryder Hesjedal von der 7. Etappe der Spanien-Rundfahrt haben Mutmaßungen über “Motor-Doping” neu entfacht.

Der 33 Jahre alte Kanadier - im Jahr 2012 Gesamtsieger des Giro d’Italia - kam als Teil einer Ausreißergruppe auf dem siebten Vuelta-Teilstück mit seiner Rennmaschine zu Fall. Das Velo verselbstständigte sich jedoch nach dem Sturz, da sich das Hinterrad ohne die Beinkraft Hesjedals weiter drehte. Mehrere Medien, darunter auch die französische Sporttageszeitung L’Equipe, stellten daraufhin Mutmaßungen über einen Motor in Hesjedals Arbeitsgerät in den Raum.

Bereits 2010 Vorwürfe gegen Cancellara

Bereits im Jahr 2010 machten Spekulationen über mit einem Motor “getunte” Räder der Profis in den Medien die Runde. Der italienische Ex-Profi und heutige TV-Kommentator Davide Cassani hatte in einem mehr als 3,3 Millionen Mal angesehenen Youtube-Video die Funktion eines mit einem versteckten Elektromotor betriebenen Rades beschrieben und spekuliert, Fabian Cancellara könnte bei seinen Siegen bei der Flandern-Rundfahrt und bei Paris-Roubaix im Jahr 2010 einen solchen Motor in seinem Fahrrad gehabt haben.

UCI setzt Scanner ein

Der im Video beschriebene “Guber-Antrieb” wird von einer österreichischen Firma hergestellt. Ein Knopfdruck am Brems- bzw. Schalthebel aktiviert den zusätzlichen Anschub, der laut Firmenwerbung “rund 100 Prozent Leistungssteigerung für mindestens 45 Minuten” bringt. “Das ist absoluter Schwachsinn – mein Motor ist mein Körper”, sagte Cancellara damals zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Der Radsport-Weltverband UCI setzt seitdem regelmäßig Scanner ein, um die Räder nach nicht zulässigen Hilfsantrieben zu durchleuchten.

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Auf den Spuren von Sosenka: Jens Voigt will Stunden-Weltrekord knacken

Mi, 2014-09-03 15:32

Der Ausreißer-König als Weltrekordler? Jens Voigt möchte am 18. September im Velodrom im schweizerischen Grenchen den Stunden-Weltrekord des Tschechen Ondrej Sosenka aus dem Jahr 2005 einstellen.

“Ich sehe das als ein letztes Geschenk an meine Fans an. Es ist keine Zirkus-Nummer, sondern eine riesige Herausforderung für mich, sowohl körperlich als auch mental”, kommentierte der 42 Jahre alte Voigt seinen Entschluss in einer Mitteilung seiner Trek-Mannschaft. Auch vom Radsport-Weltverband UCI wurde der Termin offiziell bestätigt. “Ich bin begeistert, dass mit Jens Voigt einer der beliebtesten Fahrer der vergangenen Jahre den Rekord in Angriff nehmen will”, sagte UCI-Präsident Brian Cookson.

Voigt: “Eine faszinierende Disziplin”

“Es ist eine faszinierende Disziplin, auch wenn sie superhart ist. Mensch und Maschine gegen die Uhr”, sagte Voigt. Der gebürtige Mecklenburger hatte am 24. August bei der USA Pro Challenge in Denver sein letztes Rennen als Straßen-Profi bestritten. “Der Stunden-Weltrekord ist eine der ältesten Disziplinen unserer Sportart. Ich möchte ein wenig das Licht und den Focus darauf richten”, meinte Voigt zudem. Der erste Stunden-Weltrekord von 35,325 Kilometern wurde 1893 vom späteren Tour-de-France-Gründer Henri Desgrange aufgestellt.

Der aktuelle Rekordhalter Sosenka hatte am 19. Juli 2005 in Moskau im Olympischen Radstadion von Krylatskoje mit 49,700 Kilometern einen neuen Weltrekord aufgestellt und damit die rund fünf Jahre alte Bestmarke des Briten Chris Boardman von 49,441 Kilometern überboten. Auch der viermalige Zeitfahr-Weltmeister und Voigt-Teamkollege Fabian Cancellara, Olympia-Sieger Bradley Wiggins und der amtierende Weltmeister im Kampf gegen die Uhr, Tony Martin, hatten zuletzt bekräftigt, die Einstellung des Rekordes auf ihrer Agenda zu haben.

Foto: Reid Neureiter / Lizenzbedingungen (CC BY-NC-SA 2.0)

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Vuelta-Zeitfahren: Tony Martin in WM-Form, Contador in Rot

Di, 2014-09-02 18:22

In WM-Form: Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step) hat das anspruchsvolle Einzelzeitfahren der 10. Etappe bei der Vuelta a España gewonnen.

Der 29 Jahre alte Cottbuser absolvierte den 36,7 Kilometer langen Kurs von Real Monasterio de Santa María de Veruela nach Borja in 47:02 Minuten und war damit 15 Sekunden schneller als sein kolumbianischer Teamkollege Rigoberto Uran. Rang drei belegte mit einem Rückstand von 18 Sekunden auf Martin der Schweizer Fabian Cancellara (Trek). Martins Erfolg war nach den zwei Siegen von John Degenkolb (Giant-Shimano) der dritte deutsche Tagessieg der 69. Spanien-Rundfahrt.

Martin: “Eine echte Herausforderung”

“Das war eines der härtesten Zeitfahren des Jahres, eine echte Herausforderung”, kommentierte Martin seinen zehnten Saisonsieg. “Der Anstieg am Anfang war schwer, danach folgte ein technischer Teil mit vielen Kurven. Der Kurs war mir nicht wirklich auf den Leib geschneidert.” Entsprechend sieht sich der dreimalige Weltmeister im Kampf gegen die Uhr bestens gewappnet für die Titelkämpfe im spanischen Ponferrada und meinte: “Ich habe gesehen, dass meine Kondition gut ist und glaube es gibt mir große Moral für die Weltmeisterschaften.”

Quintana stürzt - Conatdor übernimmt Rot

Der Spanier Alberto Contador (Tinkoff-Saxo/+0:39) konnte mit Platz vier der Tageswertung das Rote Trikot des Gesamtführenden Nairo Quintana (Movistar). Der Kolumbianer stürzte auf einer Abfahrt und erreichte mit 4:07 Minuten Rückstand auf Martin letztlich das Tagesziel und fiel auf Gesamtrang elf zurück. Zweiter hinter Contador ist mit 27 Sekunden Rückstand dessen Landsmann und Quintana-Teamkollege Alejandro Valverde. Uran rangiert 59 Sekunden hinter Contador auf Platz drei.

Der elfte Abschnitt der letzten großen Landes-Rundfahrt des Jahres führt am Mittwoch über 153,4 Kilometer von Pamplona nach Santuario de San Miguel de Aralar.

Foto: © OPQS / Tim de Waele

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Degenkolb sprintet zum siebten Vuelta-Etappensieg

Mi, 2014-08-27 18:01

Erfolg vom Vortag bestätigt: John Degenkolb (Giant-Shimano) hat auf der 5. Etappe seinen zweiten Etappensieg bei der 69. Spanien-Rundfahrt eingefahren.

Nach 180 Kilometern von Priego de Córdoba nach Ronda setzte sich der 25 Jahre alte Geraer am Mittwoch im Massensprint vor dem Franzosen Nacer Bouhanni (FDJ.fr) und den beiden Belgiern Moreno Hofland (Belkin) und Jasper Stuyven (Trek) durch. Der Rostocker Paul Martens (Belkin) sprintete als zweitbester Deutscher auf Platz fünf.

Bouhanni reklamiert

“Heute war es nicht so ‘einfach’ zu gewinnen wie gestern. Ich musste mich ganz schön lang machen, weil ich mich in der letzten Kurve verbremst hatte”, kommentierte Degenkolb seinen zweiten Tagessieg der diesjährigen Vuelta auf seiner Webseite. Bouhanni beschwerte sich nach der Zieldurchfahrt lautstark, dass ihn der Wahl-Frankfurter behindert habe. “Ich in auf der rechten Seite meine Linie gefahren und er hat versucht, in eine Lücke zu stecken, die nicht da war. Er hätte auf die andere Seite gemusst”, meinte Degenkolb dazu.

Matthews vertedigt Rotes Trikot

Durch seinen insgesamt siebten Tagessieg bei einer Spanien-Rundfahrt übernahm Degenkolb zudem das Grüne Trikot des Punktbesten, das er bereits als Vertreter vom australischen Gesamtführende Michael Matthews (Orica-GreenEdge) trug. Matthews verteidigte mit Platz elf sein Rotes Trikot mit 13 Sekunden auf den Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar). Dessen spanischer Teamkoellege Alejandro Valverde liegt weitere sieben Sekunden dahinter auf Platz drei.

Foto: © Cor Vos / Team Giant-Shimano

Webseite des Rennens: http://www.lavuelta.com

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