Das ist natürlich sehr enttäuschend für mich, dass es nicht zu einer internen Qualifikation kam. Für mich ist das eine brutale Watschn. Ich musste schon viele Rückschläge in meiner Karriere verdauen, das ist jetzt ein weiterer.
Wenn die Aufstellung nach rein sportlichen Gesichtspunkten erfolgt wäre, hätte ich die Chance auf eine Qualifikation bekommen. Aber das ÖSV-Herrenkontingent von 14 Fahrern ist leider ausgeschöpft - war die Begründung des ÖSV. Aber trotzdem sind FahrerInnen mit wesentlich schlechteren Platzierungen im Kontingent zu finden. Deshalb falle ich durch den Rost und Benni bekommt das vierte Slalomticket. Ich bin Ersatzfahrer, aber das ist ein schwacher Trost.
Leider habe ich in Kitzbühel durch Pech mein drittes Top-Ten-Ergebnis drei Tore vor dem Ziel verspielt. Spekulationen bringen nichts, aber danach hätte es sicher anders ausgesehen. Besonders bitter ist, dass Benni in dieser Saison im direkten Vergleich nur ein Mal schneller war als ich. Deshalb wäre eine Qualifikation nur fair gewesen.
Egal, ob Trainer oder Kollegen, nicht viele können die Aufstellung nachvollziehen. In einer solchen Situation steht es mir glaub ich zu, meine Ansichten mitzuteilen. Aber ich akzeptiere die Entscheidung und will festhalten, dass ich niemanden persönlich angreife. Mir geht es rein um die Fakten und das Empfinden nach der Nichtnominierung.