Einen Bewerb der „besonderen Art“ haben die Athleten des FISCHER-LÖFFLER-Team hinter sich gebracht.
Beim „12-Stunden Hahnbaum-Tourenski-Event“ in St.Johann im Pongau gingen Teamkapitän Andreas Kienast aus Bad Ischl, Christian Amon sowie Nachwuchsmann Günther Pernkopf an die absolute Leistungsgrenze. Galt es doch innerhalb der vorgeschriebenen Zeit den St.Johanner Hausberg so oft als möglich zu bezwingen.
Pro Runde und Aufstieg wurden dabei 510 Höhenmeter zurückgelegt. „In erster Linie wollten wir einfach austesten, was unter diesen Bedingungen möglich ist. Da ich im Normalfall eher auf die Kurzdistanzen spezialisiert bin, war dieses Event natürlich absolutes Neuland“ zeigte Team-Youngster Günther Pernkopf viel Respekt vor dem Monster-Bewerb.
Dennoch schaffte der 21-jährige aus Bad Goisern 6.630 Höhenmeter und belegte unter 60 Finishern den starken 27. Endrang. Dass man auch als langjähriger Ausdauersportler nie auslernt, davon kann Andreas Kienast seit dem letzten Wochenende ein Lied singen. Machten dem Bad Ischler doch in erster Linie vor allem die durch das ständige Schwitzen aufgeweichten Innerschuhe zu schaffen.
„Man muss hier auf so viele Sachen achten. Ernährung, richtiges Tempo, Material, diverse Pausen. Da haben wir natürlich viel Lehrgeld bezahlt. Gegen Ende waren die Blasen an den Füßen schon recht unangenehm“, zog Teamkapitän Kienast dennoch eine recht positive Bilanz. In der Endwertung brachte es der 48-jährige Ausdauerathlet auf 16 Runden oder hervorragende 8.160 Höhenmeter. Das bedeutete den tollen 12. Platz.
Noch besser lief es für Christian Amon aus Hallstatt. Er schaffte am Hahnbaum fast 19 Runden und kam somit auf unglaubliche 9.630 Höhenmeter! „Ich war mit Tourenskiern an den Beinen noch nie so lange unterwegs wie hier. Die Belastung war zwar enorm, aber ich bin natürlich hoch zufrieden“, meinte der völlig erschöpfte Hallstätter im Ziel.
Amon belegte in der Gesamtwertung den sensationellen 6. Rang. Der Tagessieg ging an den Weltrekordhalter im Höhen-Skibergsteigen, Ekkehard Dörschlag aus Salzburg. Er legte in den 12 Stunden gleich 11.010 Höhenmeter zurück.