Laufen ist gesund. Kaum ein Sport kommt der menschlichen Natur so nahe wie das Laufen. Trotzdem ist es wichtig, den Organismus soweit zu unterstützen, dass er während der hohen Belastung keinen Schaden nimmt. Auch begeisterte Läufer sollten stets bedenken, dass Phasen der Regeneration wichtig sind ungesund zu bleiben.
Die richtige Ernährung
Wer sich ungesund ernährt, kann keine sportlichen Höchstleistungen erbringen. Es ist daher wichtig, viel Obst und Gemüse, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Mineralien zu sich zu nehmen. Nicht immer ist es falsch, zu Zusatzstoffen zugreifen. Das gilt besonders für Vitaminpräparate. Dabei sollte man bedenken, dass es fettlösliche und wasserlösliche Vitamine gibt. Ein Überangebot an fettlöslichen Vitaminen kann zu ernsthaften gesundheitlichen Störungen fühlen. Ein Überangebot am wasserlösliche Vitaminen ist Geldverschwendung. Obst und Gemüse enthalten genügend Vitamine für einen gesunden Organismus bei leichter bis mittlerer sportlicher Betätigung. Bei einer intensiven sportlichen Belastung steigt der Bedarf. Der Sportler merkt ein Missverhältnis schnell durch Leistungseinbrüche, Muskelschmerzen oder Hautprobleme oder eine erhöhe Infektanfälligkeit.
Warum brauchen Sportler mehr?
Sportler schwitzen. Damit gehen ihnen viele wichtige Stoffe verloren. Vor allem Salz wird über den Schweiß ausgeschieden und muss unbedingt frühzeitig ersetzt werden. Doch auch der Vitaminbedarf ist bei Leistungssportlern wesentlich höher als bei allen anderen Menschen. Sportler brauchen außerdem mehr Zink, Vitamin C , Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe und Selen. Darüber hinaus steigt der Bedarf an Kalium und Phosphor. Zusammengefasst wird von Sportmedizinern eine zusätzliche Gabe dieser Vitamine empfohlen, wenn mehr als 20 Stunden pro Woche Sport getrieben wird. Nicht alle Vitamine können im Körper gespeichert werden. Vor allem B-Vitamine müssen täglich konsumiert werden. Sie sind sehr wichtig für Nerven und Muskeln. Vitamin B6 beispielsweise ist unentbehrlich für das Immunsystem. Ein Mangel dieses Vitamins zeigt sich in einer höheren Infektanfälligkeit. Sportler sollten deshalb ihre Gesundheit stets gründlich hinterfragen und bei Problemen ihre Ernährung kritisch überprüfen.
Einsteiger brauchen mehr
Doch auch der Anfänger, der vielleicht besonders viel schwitzt und nur vier Stunden in der Woche Sport treibt, verbraucht mehr Vitamine und Mineralstoffe als vorher. Das erste Alarmzeichen einer Unterversorgung sind Muskelprobleme und eine schlechtere Regeneration. Ein Blutbild kann Aufschluss geben über mögliche Mangelerscheinungen. In Zusammenarbeit mit einem Sportarzt kann ein Vitamin- und Mineralcocktail sehr schnell zu einer Besserung führen. Gleichzeitig muss die reguläre Ernährung dringend umgestellt werden. Wer zwar zusätzlich Vitamine zu sich nimmt, gleichzeitig aber gerne zu Fast food greift, schadet sich erheblich. Viele Läufer sind überrascht, wie viel schneller und besser sie laufen können, wenn sie sich angemessen ernähren.