Crosslaufen und Moutainbiking in schwierigem Gelände
Mountainbiker und Crossläufer haben viel Spaß auf schwierigen Wegen. Waldwege mit heftigen Steigungen, Gefälle, Geröll und Gräben, machen das Training erst so richtig spannend. Die meisten dieser Sportler haben ein gutes Gefühl für ihre körperliche Verfassung und neigen kaum dazu, sich zu überfordern. Es dürfte jedoch keinen Crossläufer und auch keinen MTBler geben, der nicht schon einmal gestürzt ist. Fast immer geht ein solcher Sturz nur mit Schrammen und vielleicht noch leichteren Prellungen einher. Doch es kann auch anders ausgehen.
Gefahren verhindern
Ohne Helm mit dem MTB zu fahren, ist grobe Fahrlässigkeit. Doch der Helm verhindert keinen Sturz. Crossläufer brauchen beste Laufschuhe, die griffiger sind als normale Trainingsschuhe. Das Handy sollte nicht zuhause bleiben und auch nicht am MTB befestigt werden, denn das kann noch die entscheidenden Meter weiterrutschen und so unerreichbar werden. Niemals sollte man in „Tarnfarben unterwegs sein. Stattdessen sind Schockfarben genau richtig. Bei schlechten Wetterbedingungen sollten schwer zu findende Strecken besser gemieden werden.
Streckenpläne
Jeder Läufer, der abseits der üblichen Wege unterwegs ist, braucht Streckenpläne. Auf einer Karte mit grossem Massstab wird jede Strecke farblich markiert. In einen Trainingsplan mit Datum kann dann die geplante Farbe (für die Strecke) eingetragen werden.
Strecken, die wirklich absolut unwegsam sind, so dass ein Auffinden fast unmöglich ist, sollten trotzdem niemals allein genutzt werden. Wer allein lebt, kann wenigstens Freunde über sein Vorhaben informieren.
Verletzt
Nach einem Sturz dauert es meist einige Augenblicke, bis das Ausmaß der Verletzungen realisiert wird.
Es ist dann sehr wichtig, Ruhe zu bewahren. Zuerst sollte Hilfe geholt werden. Besser die Polizei anrufen, als Kraft verschwenden und Freunde alarmieren. Das Handy muss eingeschaltet bleiben!. Schlimmer als die Verletzung ist oft der Schock. Wer eine Jacke dabei hat, sollte sie anziehen, um ein Auskühlen zu verhindern. Ist man noch in der Lage sich zu bewegen, kann man versuchen den nächsten Weg zu erreichen. Wer fühlt, dass er das Bewusstsein verliert, sollte wenigstens versuchen sich auf die Seite rollen.
Tipps für Freunde und die Familie
Spätestens wenn der Sportler doppelt so lange fort wie üblich wird es Zeit, sich auf die Suche zu machen. Wird er von den Rettungskräften nicht auf den gewohnten Strecken gefunden, kann eine Hundestaffel angefordert werden.