Sport bei hohen Temperaturen, ist das noch gesund?
Nein. Das muss man leider ganz klar sagen. Es ist nicht gesund und das liegt nicht nur an der enorm hohen Kreislaufbelastung, sondern auch an den hohen Ozonwerten, die oft ebenfalls zu befürchten sind. Das bedeutet nicht, dass man auf den geplanten Lauf mit Freunden oder den organisierten Wettkampf verzichten sollte. Wer allerdings besonders empfindlich ist oder nicht ganz gesund, der sollte den Sport tatsächlich sein lassen.
Wettkämpfe bei hohen Temperaturen
Die Veranstalter achten zumeist mit darauf, dass niemand alleingelassen wird wenn Probleme auftreten. Helfer sorgen außerdem dafür, dass die Sportler genügend Wasser bekommen. Für Veranstalter empfiehlt es sich grundsätzlich, Wettkämpfe in den heissen Monaten in eine waldreiche Region zu verlegen. Dadurch steigen erfahrungsgemäss auch die Teilnehmerzahlen. Ausserdem sollten die Strecken so gewählt werden, dass unnötige Steigungen umgangen werden.
Training im Sommer
Nun wird natürlich kein Sportler das Training im Sommer einstellen. Das ist auch nicht nötig. Allerdings sollten die Trainingseinheiten in die frühen Morgenstunden verlegt werden. Ausserdem sollte man sich über die Ozonwerte informieren. Im Hochsommer ist die Temperatur morgens um 9 Uhr im Wald noch gut auszuhalten, so dass selbst Langstrecken noch absolviert werden können. Bis 11 Uhr sollte man jedoch spätestens fertig sein. Wer es nicht schafft und erst am Abend laufen kann, kann das Pensum auch reduzieren, bis es wieder etwas kühler wird. Es versteht sich von selbst, dass man genügend Wasser dabeihaben sollte. Am Fahrrad sind Wasserflaschen recht leicht zu befestigen. Für Läufer gibt es Gürtel mit kleinen Wasserflaschen. Zu jeder Jahreszeit sollte es außerdem eine Selbstverständlichkeit sein, dass man ein Handy dabei hat, um notfalls Hilfe herbeirufen zu können. Wer in Regionen ohne Empfang unterwegs ist, sollte vorher bei der Familie oder bei Freunden, die Route hinterlegen, um schneller gefunden zu werden.