Der Seriensieger des Race Around Austria – der Grazer Edi Fuchs – wird in diesem Jahr seinen Titel nicht verteidigen können. Nach Siegen in den Jahren 2010, 2011 und 2012 war Fuchs nach seinem Start beim Race Across America die Regenerationszeit zu kurz.
Belastung zu groß
Gut zwei Monate ist es her, seitdem der gebürtige Bad Radkersburger erstmals in Amerika am Start stand und das Rennen schlussendlich auf dem 8. Rang beenden konnte. Zwar hat Fuchs in der Zwischenzeit bereits wieder ein 12-Stunden-Rennen in Kaindorf bestritten und sogar gewonnen, aber für die Titelverteidigung beim RAA fehlt es an Substanz: „Zwei Monate Regeneration sind einfach zu wenig. Das Rennen in Kaindorf war schon sehr hart für mich und das ist nicht mit den 2.200 Kilometer und 28.000 Höhenmeter beim RAA zu vergleichen“, so Fuchs.
Obwohl Fuchs nicht am Start steht, ist für Spannung in jedem Fall gesorgt. Joachim Ladler, der letztes Jahr lange in Führung lag und dann aufgeben musste, hat sich vorgenommen, den von Fuchs gehaltenen Streckenrekord um über fünf Stunden zu unterbieten. Das wäre eine Fabelzeit unter 90 Stunden.