Mit mehr als 2000 Startern war der IM Austria 70.3 in St. Pölten auch heuer wieder ein wahrer "Monsterbewerb". Aufgeteilt in viele Startgruppen folgten den um 7:00 gestarteten Profis die Altersklassen Athleten im Wellenstart, bis sich der letzte Block an Startern um 8:00 in den Viehofener See stürzte.
Als erster Athlet schwang sich Vorjahres Sieger Filip Ospaly aus dem Wasser und auf das Rad, gefolgt von einer Gruppe mit den starken Deutschen wie Thomas Hellriegel und Michael Göhner. Mit Michael Weiss "pflügte" sich aber der österreichische Lokalmatador (nach dem Schwimmen auf Platz 18) durch das Starterfeld setzte sich an die Spitze und baute seinen Vorsprung auf 4 Minuten auf die ersten Verfolger bis zum Wechsel aus. Mit der deutlich besten Radzeit von 2:05 (!!) war er dabei um mindestens 6 Minuten schneller als alle anderen Starter. Beim abschließenden Halbmarathon setzte aber Ospaly zum Konter an und reduzierte den Vorsprung deutlich, um schließlich 3km vor dem Ziel an Weiss vorbei zu gehen (1:14:07 Laufzeit). Dritter wurde Paul Amey aus Großbritannien.
Auch im Damenbewerb spielen die österreichischen Starterinnen eine Rolle. Nach dem Schwimmen lag die Kärntnerin Eva Wutti gemeinsam mit der Topfavoritin Erika Csomor in Führung. Bei der zweiten Zwischenzeit hatte Radspezialistin Karin Thührig aus der Schweiz die Führung vor den beiden übernommen. Sie baute Ihre Führung nicht nur auf der Radstrecke aus, sondern konnte auch auf der Laufstrecke ihren Vorsprung halten. Sie siegte damit klar vor der Vorjahres-Siegerin Erika Csomor und Yvonne Van-Vlerken. Eva Wutti wurde schließlich hervorragende Vierte.
Die Ergebnisse finden sie unter:
http://results1.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=11589