Franz Höfer und Zsofia Forro siegen beim Mostiman in Wallsee!

Der Wetterbericht verhieß für die Bewerbe am Wallsee nichts Gutes. Viel Regen war angesagt. Umso erfreulicher war es, dass am Samstag, rechtzeitig zum Start der Nachwuchsbewerbe, die Sonne am Himmel strahlte. Die Temperaturen lagen bei rund 20 °C – perfekte Wettkampfbedingungen. Die zahlreichen Kinder ließen sich davon auch anstecken und zeigten großartige Leistungen.

Die Nervosität bei den Erwachsenen für den „Supaman“, welcher am Samstagnachmittag stattfand, war mehr als spürbar. Dieser Bewerb richtet sich vor allem an Neulinge im Triathlonsport und war mit nur 200m Schwimmen auch für „Nichtschwimmer“ machbar.

Am Sonntag folgte der eigentliche Hauptbewerb an diesem Wochenende. Über die Olympische Distanz versprach das Rennen sehr spannend zu werden. Dank des großzügigen Preisgeldes (ausgeschüttet von Bernhard Keller; die Sieger bei Damen sowie Herren erhielten je 700 Euro), fanden sich viele österreichische Spitzenathleten ein. Namen wie Franz Höfer, Dominik Berger (Vorjahressieger), Christian Birngruber (Sieger Steeltownman), Nikolaus Wihlidal, Michael Szymoniuk, Daniel Pernold oder Triathlon Urgestein Alexander Frühwirth standen auf der Startliste. Bei den Damen traten Simone Fürnkranz, Bettina Zelenka und Sylvia Gehnböck gegen die starke ausländische Konkurrenz mit Renate Forstner, Anja Jedynak (beide Deutschland) und Forró Zsófia (Ungarn) an.

Leider verhielt sich am Sonntag das Wetter so, wie es vorhergesagt wurde. Leichter Nieselregen bereits vom Morgen weg, der den ganzen Tag anhielt. Dies tat aber der Stimmung unter den Teilnehmern und, was ebenso wichtig war, auch der Stimmung des Organisationsteams keinen Abbruch. Pünktlich um 11:00 fiel der Startschuss zur ersten Disziplin, dem Schwimmen in einem Seitenarm der Donau. 250 Triathleten und Triathletinnen machen sich auf den Weg um die Bojen. Von Beginn an konnte sich eine kleine Gruppe mit Höfer, Berger und vier ungarischen Teilnehmern nach vorne absetzen und diese stieg auch gemeinsam aus dem Wasser. Bei den Damen machte sich Renate Forstner mit fast 2min Vorsprung auf den Weg in die Wechselzone zu ihrem Rad. Beim Radfahren war Vorsicht geboten, die Strassen waren nass und glatt und es wartete eine sehr schnelle, bis zu 90km/h schnelle, Abfahrt auf die Teilnehmer. Am Rad zeigte Franz Höfer an diesem Tag seine Klasse. Mit der schnellsten Radzeit konnte er mehr als zwei Minuten auf die Konkurrenz herausfahren. Stark am Rad fuhren auch die Damen und so gab es eine österreichische Doppelführung nach der zweiten Disziplin, Simone Fürnkranz vor Bettina Zelenka. Die abschließenden 10km, welche in 3 Runden zu bewältigen waren, wurden bei den Herren zu einem Triumphlauf von Franz Höfer. Ungefährdet zog er seine Runden und siegte in einer tollen Zeit von 1:49:15. Hinter Höfer hatten sich nicht weniger als vier ungarische Athleten die Positionen gesichert. Erst danach folgten die weiteren heimischen Sportler, angeführt von Christian Birngruber, der dank einer starken Laufleistung und trotz Sturz beim Laufen, noch den sechsten Gesamtrang holte, somit zweitbester Österreicher wurde.

Bei den Damen überholte Forró Zsófia, nach dem Radfahren nur Vierte, Konkurrentin um Konkurrentin und lag bei der Hälfte des abschließenden Laufens bereits in Führung welche sie auch nicht mehr hergab. Simone Fürnkranz musste sich mit Platz 2 begnügen, vor Renate Forstner.

Alle Ergebnisse und Wertungen sind unter: http://www.pentek-timing.at/  zu finden

Viele Fotos und Meinungen zur Veranstaltung finden sich hier: http://www.rats-amstetten.at/