Die Triathlon-Kondition wird immer besser, doch der Schweinehund bleibt treu an unserer Seite

Wie kommen fortgeschrittene und professionelle Triathleten mit der Herausforderung zurecht?

Ja, mit dem Sport, da ist es halt so ne Sache: Da trainiert man jahrelang im Triathlon, schwitzt, hat Muskelkater, schwimmt, strampelt und läuft sich seinen Weg ohne Rücksicht auf Verluste, immer dem Ertrinken, einem Herzinfarkt und der Gefahr des Verlaufens ausgesetzt! Und was ist da die Belohnung? Plötzlich ist das eigene Leistungslimit erreicht und Stillstand macht sich breit. Ist ja auch vollkommen logisch: Als heimlicher Olympia- und Ironman-Gewinner, der weltweiten Triathlon-Konkurrenz inoffiziell haushoch überlegen, was soll man da noch vom Leben erwarten...

Couch-Potatoe oder Ironman: Nicht jammern, einfach machen!

Leider kennen auch professionelle Triathleten nach jahrelangem, forderndem Training den Moment, in dem sich das Gefühl einschleicht, die eigenen sportlichen Kapazitäten erreicht zu haben und keine neuen Ziele mehr fürs Triathlon-Training stecken zu können. Aufgeben ist hier der Weg des kürzesten Widerstandes – aber eben auch des drohenden Verfalls:

Wer erst einmal auf dem Sofa vor der Glotze versackt, zu Chips und Fast Food greift und sich dabei das Programm der hiesigen Fernsehanstalten rein pfeift, dem hilft nur noch eines – rauf aufs Radl, rein ins Nasse, los gelaufen und an Wettbewerben teilnehmen!

So ein Kräftemessen ist in Zeiten, in denen sich der innere Schweinehund ausbreitet, ideal, um sich mit anderen zu vergleichen. Entweder das lange Training hat sich ausgezahlt und zur Belohnung winkt eine Medaille oder es zeigt sich, dass andere eben doch ein klein wenig schneller laufen, radfahren oder schwimmen können. Das gibt dann wieder Motivation, mit dem Triathlon weiter zu machen und an der eigenen Leistung zu arbeiten, statt auf der Couch zu enden!

Dann klappt es auch mit dem inneren Schweinehund – ganz ohne Hundeleine!