3. HECHTSEE X-Treme

Foto: Veranstalter

Mit einer überzeugenden Leistung bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Freiwasserschwimmen hat sich Johanna Gerstbauer (S) zum dritten Mal in Folge vorzeitig den Titelgewinn im arena Austrian OPEN WATER Cup gesichert. Die Salzburgerin verwies über die 5km-Distanz des 3. HECHTSEE X-Treme nach 1:01:44,2 Stunden Martina Ganz (W, 1:02:52.1) auf Platz zwei. Die Ungarin Petra Juhász beendete den vorletzten Stopp der landesweiten Veranstaltungsreihe bei mit 23 °C perfekten Wasserbedingungen als drittschnellste Dame (1:09:23,1).

Bei nur noch einem ausstehenden Rennen ist Gerstbauer der Titelhattrick mit 5.000 Punkten nicht mehr zu nehmen. Dementsprechend glücklich präsentierte sich die Dominatorin über ihren erneuten Triumph in Europas größter Freiwasser-Schwimmserie: „Der Cup ist für mich sportlich sehr wertvoll, daher freut mich der Sieg auch sehr.“

Während bei den Damen die Entscheidung um den arena Austrian OPEN WATER Cup bereits gefallen ist, kommt es bei den Männern Ende August in Salzburg zu einem echten Finale um den Titel. Denn Alexander Pichler (K) hat mit seinem Wimpernschlag-Sieg in Tirol (1:04:26,6) noch einmal das Gesamtklassement spannender gemacht.

Nach vier Runden (à 1,25 km) im Hechtsee hatte Pichler gerade einmal neun bzw. 13 Sekunden Vorsprung auf Open Water-Talent Michael Scherer (S, 1:04:35,5) und den Wertungsführenden Christopher Beck (W, 1:04:39,8).

Der Wiener geht mit 4.000 Punkten nach sechs Rennen ins Saisonfinale, das erstmals im Rahmen des Fuschlsee Crossing über 4,2 km (30. August) stattfinden wird. Beck liegt mit 750 bzw. 900 Punkte Vorsprung vor Martin Bruckner (OÖ) und Pichler, hat aber ein Rennen mehr bestritten als seine beiden Konkurrenten um den Titel.

Da nur maximal sechs von sieben Rennen in die Wertung eingehen, muss Beck bei einem Start in Salzburg in drei Wochen ein Streichresultat in Kauf nehmen.

Eine Situation, die dem gestrigen Sieger Mut im Dreikampf macht: „Ich schiele schon noch auf den Sieg in der Gesamtwertung. Da ist noch Alles möglich,“ so Pichler.

Das gilt auch für die Wertungsklasse Damen II (40+). In Abwesenheit der Cup-Leaderin Barbara Atzmüller (St, 5.000) sicherte sich Susanne Seidel (GER) gestern in 1:16:39,8 Stunden ihren ersten Saisonsieg und verkürzte damit den Rückstand im Ranking auf 800 Punkte.

In der Klasse Männer II (40+) bleibt Uwe Bertram indes das Maß aller Dinge. Der Deutsche feierte nicht nur den sechsten Sieg im sechsten Rennen und damit seinen ersten Cup-Titel mit der Maximalpunktzahl (6.000), sondern war auch der schnellste Schwimmer im Feld der 51 Starter (1:00:30,1).

Das letzte Rennen der Serie findet am 30. August beim Fuschlsee Crossing (4,2 km) in Fuschl am See (S) statt.