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Wien Marathon

Mit Haile auf ein Bier, das war mein Wunsch daher nix wie rein in den ersten Hieb und in ein gepflegtes, aber bodenständiges  Wiener Lokal. Ich bestellte gleich zwei Krügerl, weil der Haile wird ja eh gleich kommen. So wie es aussah kennt der Äthiopier die österreichische Form der Kohlehydrataufnahme nicht. Leider ist er mir auch sonst in Wien nicht über den Weg gelaufen (beim Start wollte ich ihn dann auch nicht mehr anreden), sonst wäre eine Zeit unter einer Stunde eventuell möglich gewesen . 

Dieses Jahr bin ich bei der 3:30iger Gruppe (blauer Block) gestartet und ich hatte bedenken, dass es starkes Gedränge geben würde, aber nichts so relaxt - einfach nur extrem super. Zu einem schönen Marathon gehört auch ein schönes Wetter und Wien wurde dieses Jahr (wie auch letztes Jahr) mit besten Marathonwetter, für Läufer und Zuschauer, bescherrt.

Die Strecke ist sehr kurzweilig und oft hörte man im Feld "jetzt geht´s jo schon wieder bergab". Bis auf die ein, zwei kleinen kurzen Anstiege hat man das Gefühl, dass es immer leicht bergab geht (zumindest bei mir war es so). Auf die Schüttelstraße kommt man dreimal (bei km 7, km 28, km 38) - nicht einmal das hat mich gestört, sondern im Gegenteil sogar sehr gut gefallen. 

Der Wien Marathon ist ein sehr schönes Erlebnis und ein muß für jeden Österreicher der Marathon läuft.