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Wenn es in die Over Time geht, sind die Caps immer glücklicher

In Klagenfurt wurde das zweite Finalspiel der diesjährigen EBEL-Saison zwischen dem Klagenfurter AC und den Caps aus Wien ausgetragen. Dabei erwischten die Gastgeber mehr als nur einen Auftakt nach Maß. Nach 15 Minuten stand es schon 3:0 für die Kärntner. Lundmark, Koch und Neal erzielten jeweils einen Treffer.

In der 34. Minute konnte Brocklehurst das 1:3 aus der Sicht der überforderten Caps erzielen, doch Brucker traf in Minute 42 für die Rotjacken. Der alte Drei-Tore-Vorsprung war wieder hergestellt. Auch als McKiernan das 2:4 erzielte, ahnte von den Fans noch niemand, welche Dramatik noch auf sie zukommen würde.

Fraser und Rotter sorgten mit ihren beiden Toren in den letzten beiden Minuten für den nicht mehr möglich gehaltenen Ausgleich. Und in der Verlängerung – die Vergangenheit hat es mehrfach bewiesen – behielten die frischeren Caps den längeren Atem. Pollastrone fixierte in Minute 72 das 4:3. Somit gewannen die Wiener die zehnte Playoff-Begegnung in Serie; die Klagenfurter stehen nun mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage in Wien könnte schon mehr oder weniger das Ende sämtlicher Titelträume sein.