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Neues vom Radler aus dem Nachbarland …

Der Wald erwacht … die Vögel zwitschern … auf den Trails versinkt man nicht mehr bis zum Ritzel im Schlamm und der Förster rüstet sich zum alljährlichen „Kampf den Trailrockern“!

Die ersten Schatten gleiten lautlos … naja, meist lautlos … zwischen den Bäumen umher, Dreck und Staub wirbeln wie Gischt hinterher … und ein grinsender Biker fegt den Winterschlaf aus dem Wald. Die Jahreszeit der Spezies „Biker“ hat wieder begonnen!

Und wie es dann auch so ist, gibt es schon die ersten Konfrontationen mit anderen Lebewesen dieser Erde. Lebewesen, die laut Hersteller und Besitzer „doch nur spielen“ wollen oder mit Beschreibungen wie „der beißt nicht“ oder „der hat mehr Angst als Sie“ verteidigt werden. Diese Lebewesen sind grenzübergreifend aktiv und keineswegs dem Radler wohlgesonnen (so kommt es mit jedenfalls vor). Doch was will man denn als wohlerzogener und freundlicher Biker machen, wenn man nicht gerade was weiß ich, wie viele Zähne in der Wade verankert haben möchte? Man bremst auf beinah minus herunter, eiert so kurz vor dem Umkippen an den anderen Erdenbewohnern vorbei und hofft inständig, dass das vierbeinige Lebewesen nicht gerade just in dem Moment Lust zum Spielen verspürt.

So auch auf der heutigen Runde um meine geliebten 3-Kaiser-Berge. Jeder von Euch kennt das Glücksgefühl, auf einem leicht abschüssigen Schotterweg mal so richtig den Speed auf den Pfad zu legen! Gesagt getan – also mit ca. 38 km/h den Weg entlang … um die leicht abfallende Kurve herum … und dann – HUNDESCHULE! 16 Hunde in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Formen mit den dazugehörigen Leinenhaltern. Denn schließlich ist ja Leinenzwang im heimischen Forrest. Doch da es sich um eine Hundeschule handelte, waren die Leinen alle als Schultergurt angebracht.

16 Vierbeiner + 16 Leinenhalter gegen einen Mountainbiker …

Fazit - runter mit dem Speed und gaaaanz langsam zwischen 16 Vierbeinern, die natürlich schön links und rechts Aufstellung bezogen haben, hindurch – wissentlich um die Gedanken so manchem Vier- wie Zweibeiners. Der Puls, welcher sich im absoluten Grundlagenbereich befand, mutiert zur eigenständigen Percussion-Band und die 15, mit Vierbeinern vollgestopfte Meter, wollen einfach nicht enden …

Doch wie schon so oft – Bewährung bestanden und rein in die Pedale … denn, wir sind ja schließlich die Schatten, welche für staubfreien Trails sorgen!

Bis zur nächsten Ausfahrt … der Radler aus dem Nachbarland!