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HC Bozen stürmt Linzer Bastion und steht im Semifinale

Der HC Bozen steht als dritte Equipe im EBEL-Saisonhalbfinale. Die Weiß-Roten setzten sich gestern Abend in Linz mit 4:3 durch und konnten endlich die oberösterreichische Festung knacken, nachdem sie in den letzten beiden Jahren – jeweils gegen Linz – im Viertelfinale den Kürzeren zogen.

Nachdem die Hausherren in der Keine-Sorgen-Arena wie die Feuerwehr loslegten und das Bozner Gehäuse beschossen, waren es aber die Foxes, die durch Reid nach 13 Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Mit diesem Resultat ging es erstmals in die Kabine.

Im zweiten Drittel zeigte das Team von Tom Pokel Eishockey vom Feinsten. In Minute 27 vollendete Yogan einen Konter und erzielte das 2:0. Die Fans der Hausherren verstummten, als Oleksuk 313 Sekunden später zum 3:0 traf. Die Linzer warfen von nun an alles nach vorne und hatten mit einem Stangenschuss kein Glück. Schofield traf dann zum 1:3. Doch Sparks machte mit dem 4:1 für Bozen alles klar.

War somit alles klar? Weit gefehlt! Denn die Gastgeber erzielten in Minute 42 das 2:4. Broda trug sich in die Torschützenliste ein. Der oberösterreichische Sturmlauf wurde durch Potulnys 3:4 vier Minuten vor der Schlusssirene ein weiteres Mal belohnt. Doch ein vierter Treffer, gleichbedeutend mit einer Verlängerung, gelang nicht mehr. Der Schlussmann der Südtiroler vernagelte sein Tor. Damit stehen die Foxes in der Vorschlussrunde, während für die enttäuschten Linzer die Saison zu Ende ging.