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Gregor Mühlberger geht als Leader in den PRO Ötztaler 5500

Foto: Mario Stiehl

Nur noch vier Tage bis zur Premiere des PRO Ötztaler 5500, dem schwierigsten Profi-Eintagesrennen im UCI-Kalender. Zwei Tage vor dem Ötztaler Radmarathon nimmt auch das WorldTeam Bora-hansgrohe die Herausforderung an. Der Niederösterreicher Gregor Mühlberger geht dabei als Leader ins Rennen und erwartet ein großes Spektakel!

Es ist fast angerichtet: Der letzte Feinschliff für den PRO Ötztaler 5500 (25. August) und den Ötztaler Radmarathon am 27. August im Start- und Zielort Sölden und entlang der 217,4 Kilometer langen Strecke über vier hohe Pässe (Kühtai, Brenner, Jaufen und Timmelsjoch) wird dieser Tage vollzogen. „Unzählige Kilometer Kabeln werden verlegt, die Tribünen und Anlagen aufgebaut. Aber das wichtigste: Wir erwarten am kommenden Wochenende Traumwetter und Sonnenschein! Das garantiert uns tolle TV-Bilder, denn der PRO Ötztaler 5500 wird live auf Eurosport und ORF Spot Plus übertragen. Und auch für den 37. Ötztaler Radmarathon ist alles angerichtet. Es freut mich, dass wir hier neben über 4.000 Startern auch Ex-Tour de Suisse-Sieger und Tour de France-Etappensieger Fränk Schleck und Team-Olympiasieger in der Kombination Mario Stecher am Start haben“, freut sich OK-Chef Ernst Lorenzi auf das Radsportwochenende im Ötztal.

Bora-hansgrohe mit starkem Team
23 internationale Mannschaften bestreiten die erste Auflage des PRO Ötztaler 5500, darunter ist auch das deutsche WorldTeam Bora-hansgrohe. Der 23-jährige Niederösterreicher Gregor Mühlberger, amtierender Staatsmeister und heuer Sieger von Rund um Köln, geht als Leader in das Rennen. Die Erwartungen des Glocknerkönigs von 2014 sind hoch: „Meine Form sollte passen, der Aufbau war sehr gut. Ich möchte eine gute Platzierung holen. Und mit Jay McCarthy und Jose Mendes habe ich auch weitere starke Bergfahrer im Team. Ich kenne leider die Pässe nicht und werde mir alles auf Google Earth noch anschauen. Was den Rennverlauf betrifft, rechne ich mit einem Ausscheidungsrennen. Auf so einer langen Distanz kann viel passieren und am Ende werden die Profis am Podium stehen, die die Strapazen am längsten überleben.“

Die Vorfreude auf den PRO Ötztaler 5500 ist bei Gregor Mühlberger groß: „Endlich wieder ein Rennen in der Heimat und die prognostizierten warmen Temperaturen liegen mir mehr als Regen und Kälte. Ich erwarte ein Mega-Spektakel und viele Zuschauer! Und Hut ab vor den Organisatoren, dass sie es gleich im ersten Jahr geschafft haben, das Eurosport und der ORF Live dabei sind!“

Felix Großschartner mit großem Respekt
Auch ein weiterer ehemalige Glocknerkönig ist beim PRO Ötztaler 5500 am Start: der Oberösterreicher Felix Großschartner mit seinem CCC-Team. „Ich freu mich schon riesig drauf. Ich bin noch nie so ein schweres Eintagesrennen gefahren und lasse es einfach auf mich zu kommen. Die Strecke ist verdammt anspruchsvoll. Ich denke, es gibt kein Eintagesrennen, das nur annähernd so schwer wie dieses Rennen ist. Wir sind es gewohnt, dass die Königsetappen von großen Rundfahrten, wie beim Giro, super schwer sind. Aber nicht Eintagesrennen. Es wird für mich und viele andere eine ganz neue Erfahrung.“ Und die Devise des Marchtrenkers lautet: „Absolutes Vollgas!“ Großschartner glaubt, dass seinem Teamkollegen Jan Hirt die Strecke extrem gut liegt, „aber auch ich bekomme meine Chancen, wenn ich mich gut fühle.“

Fahrer von Bora-hansgrohe:
Jan Barta, CZE
Jay McCarthy, AUS
Juraj Sagan, SLO
José Mendes, POR
Aleksejs Sramotins, LAT
Silvio Herklotz, GER
Gregor Mühlberger, AUT