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Eisschnelllauf: Platz 10 für Juniorin Viola Feichtner im Massenstart in Berlin

Foto: Peter Maurer

Schnelle Zeiten, persönliche Bestleistungen und gute Resultate sind die Ergebnisse des zweiten Junioren-Weltcups im Eisschnelllauf in Berlin aus rot-weiß-roter Sicht. Viola Feichtner wird Zehnte im Massenstart und sorgt damit erneut für einen Top Ten Platz im internationalen Feld.

Über 1.500 Meter erzielte die 17-Jährige aus Oberperfuss eine neue persönliche Bestleistung. "Insgesamt bin ich mit dem Wochenende sehr zufrieden. Es waren wieder drei gute Starts und Zeiten. Das gibt mir Selbstvertrauen für die weiteren Rennen in dieser Saison", erklärt Feichtner. Am kommenden Wochenende wird sie in Inzell ihre ersten Weltcuprennen über 3.000 Meter und im Massenstart absolvieren.

Neben Feichtner wird noch ein zweiter Athlet aus dem Junioren-Weltcup-Kader von Trainer Jurek Rokita sein Debüt in Inzell feiern. Der 17-jährige Mathias Hauer wird im Massenstart an den Start gehen. Nachdem er am ersten Wettkampftag in Berlin noch nicht zufrieden war mit seiner Leistung lief er in 1:53.48 über 1.500 Meter seine persönliche Bestleistung. Um acht Hundertstel schrammte er dabei am Österreichischen Rekord der Junioren B von Teamkollegen Linus Heidegger vorbei. Auf die vom Weltverband geforderte Norm für einen Weltcupstartplatz über 1.500 Meter fehlten dem Tiroler gerade einmal 98 Hundertstel. Den Massenstart beendete Hauer auf Platz 11. "Das Rennen über 1.500 Meter war ausgezeichnet und hat mir viel Spaß gemacht. Im Massenstart habe ich leider die Post für den Schlusssprint verpasst. Die Spitzenleute waren dann leider weg und wir konnten sie nicht mehr einholen", berichtet der Athlet aus Volders.

Comeback am Eis für Haan, Bestleistungen durch Schinnerl

Für seinen Teamkollegen Stefan Haan bedeutete der Weltcup in Berlin die Rückkehr aufs Eis. Der Kärntner kämpft mit Rückenproblemen und verbrachte nur wenig der Trainingszeit am Eis. "Es war mein erster Wettkampf nach längerer Zeit. Realistischerweise sind da noch keine guten Ergebnisse zu erwarten. Es war dennoch wieder ein gutes Gefühl bei einem Rennen am Eis zu sein", kommentiert Haan.

Zwei persönliche Bestzeiten erzielt Viktoria Schinnerl. Die 16-Jährige aus Götzens läuft die 500 Meter in 42.04 Sekunden und belegt Platz 28. Über 1.500 Meter verweist sie ihre Teamkollegin Feichtner im internen Duell und beendet den Wettkampf auf Position 20. "Die 500 Meter waren schon gut, aber die 1.500 Meter haben mir sehr gut gefallen. Top 20 und eine neue Bestzeit kann sich schon sehen lassen", erklärt die Tirolerin.

Der 15-jährige Gabriel Odor erwischte über 500 Meter keinen guten Start, rettete aber über eine gute Runde eine schnelle Zeit. "Die 500 Meter waren noch ok, über 1.500 ist mir aber nach einer Runde bereits die Kraft ausgegangen", erzählt Odor.

Bis zum nächsten Einsatz im Juniorenweltcup müssen sich die Athleten noch gedulden. Dieser findet im Jänner in Kloben statt.

2. Tag - Junioren-Weltcup 2015/16 in Berlin, GER
500 Meter Damen
28. Viktoria SCHINNERL 42.04 (neue persönliche Bestleistung)

500 Meter Herren
45. Gabriel ODOR 38.82
48. Stefan HAAN 39.06

1.500 Meter Damen
20. Viktoria SCHINNERL 2:08.41 (neue persönliche Bestleistung)
24. Viola FEICHTNER 2:09.27 (neue persönliche Bestleistung)

1.500 Meter Herren
15. Mathias HAUER 1:53.48 (neue persönliche Bestleistung)
56. Gabriel ODOR 2:00.14

Massenstart Damen
10. Viola FEICHTNER
15. Viktoria SCHINNERL

Massenstart Herren
11. Mathias HAUER