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Österreichisches Team hofft auf schnelles Eis in der Olympiahalle von 1998

Foto: HM/Öst. Eisschnelllaufverband

Nach dem Weltcupauftakt in China ist das junge, heimische Eisschnelllaufteam mit Vanessa Herzog, Armin Hager und Linus Heidegger zur zweiten Station nach Nagano aufgebrochen. In der Olympiahalle von 1998 wollen die drei weiter an der Qualifikation für die Welt- und Europameisterschaften in dieser Saison arbeiten.

"Nagano ist schon eine ganz andere Kategorie. Das Eis ist deutlich schneller als in Harbin und auch die Belastung durch den Smog einer chinesischen Millionenstadt fällt weg. Das war schon kein leichter Auftakt für unsere Mannschaft", erklärt Nationaltrainer Hannes Wolf.

Besonders schwierig war für Vanessa Herzog der Auftakt. Sie konnte in China nicht an ihre sensationellen Weltcupergebnisse aus der letzten Saison anknüpfen. "Die Erwartungshaltung war sehr hoch in Harbin und ich habe großen Druck verspürt. Das hat mich sicher belastet. Ich konnte diese Woche gut trainieren und habe probiert abseits vom Eis abzuschalten. Das funktioniert in Japan sehr gut, denn man findet immer einen Tempel den man besuchen kann", berichtet Herzog aus Nagano.

Ihr Teamkollege Linus Heidegger verpasste in Harbin nur knapp den Sprung in die A-Gruppe über 5.000 Meter. "Schön wäre eine Zeit unter 6:30. In China war ich sehr zufrieden und auf dem schnelleren Eis in Nagano sollte noch mehr möglich sein", erzählt Heidegger, der damit auf die Jagd nach dem Österreichischen Rekord über 5.000 Meter geht. Der 21-jährige Langstreckenspezialist ist ab Freitag bereits im Einsatz. Vanessa Herzog und Armin Hager starten erst am Samstag in das Weltcupwochenende.