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Triathlon

Weigl und Spielberger gewinnen Austria eXtreme Triathlon

Triaguide - Mo, 2022-06-27 08:07

Bereits zum siebenten Mal ging am 25. Juni der Austria eXtreme Triathlon von Graz zum Dachstein über die Bühne. Wie von einem Rennen über insgesamt 258 km und 5.800 Höhenmeter nicht anders zu erwarten, war der Renntag geprägt von starken Leistungen, großen Emotionen und nicht zuletzt dem gemeinsamen Erleben der Sportlerinnen und Sportler aus 17 Nationen. Als erster erreichte der Österreicher Dominik Weigl das Ziel am Dachstein. Für einen Paukenschlag sorgte die schnellste Frau Tanja Spielberger aus Deutschland, sie finishte am insgesamt dritten Platz.

Doch zurück zum Start: Die Regenfälle hörten zeitgerecht zum Einrichten der ersten Wechselzone ab 3:00 morgens auf und auch die Strömung für das Flussschwimmen in der Mur hielt sich in Grenzen. Somit war der Start um 4:30 der Auftakt für einen Renntag mit ausgezeichneten äußeren Bedingungen. Für eine lebhaften Rahmen sorgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer.

Alle gestarteten 55 Sportlerinnen und Sportler wechselten auf das Rad und blieben in Folge auf ihrem Weg über die Pässe am Gaberl, dem Lachtal und den Sölkpass von Regen verschont. Nur ein starker Gegenwind verschärfte streckweise die Anforderungen. Dominik Weigl führte durchgehend auf der Radstrecke und wechselte damit auch als Erster in die Laufschuhe.

Auf der Laufstrecke baute Weigl seinen Vorsprung noch aus und erreichte mit seinem Supporter nach 12:34 das Ziel unter der Südwand des Dachsteins. An zweiter Stelle folgte der Österreicher Mario Schabus vor der schnellsten Frau Tanja Spielberger, die nach 14:16 vor dem Deutschen Markus Sartory über die Ziellinie lief. Die Schweizerin Florence Sauser und Jasmina Zver aus Slowenien komplettierten die Frauenwertung.

Bei allen extremen Leistungen, die der Austria eXtreme Triathlon erfordert kam auch dieses Mal das gemeinsame Erleben und die gegenseitige Unterstützung nicht zu kurz. Das insbesondere zwischen Sportler/innen unterschiedlicher Nationen – Sport verbindet auch beim Austria eXtreme Triathlon. Zu einem ganz besonderen Moment kam es dann noch knapp vor Mitternacht: Ein Heiratsantrag direkt nach der Ziellinie, auch das ist der Austria eXtreme Triathlon.

Einen besonderen Zieleinlauf gab es auch für den Deutschen Paul Schiele und den Belgier Peter Rondas. Mit ihrem Finish haben sie das Motto „Mache das Unmögliche möglich“ umgesetzt und nunmehr alle Rennen der Extreme Triathlon Series mit Triathlons in Spanien, Italien, Tschechien, Südafrika und eben Österreich absolviert.

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Kategorien: Triathlon

Der Triathlon ist Kopfsache

Triaguide - Mi, 2022-06-22 20:59

Mentales Training definiert sich als der direkte Einfluss psychischer Prozesse auf die Bewegung. Das Besondere dabei ist die intensive gedankliche Vorstellung des Bewegungsablaufes. Dieser wird jedoch nicht in der Praxis ausgeführt. Gerade bei körperlich fordernden Sportarten ist es wichtig, im Kopf frei zu sein. Wenn Durchhaltevermögen gefordert ist, reicht ein fitter Körper allein nicht aus, der Geist muss diesem Beispiel folgen.

Die Herausforderung, die mentales Training an einen Athleten richtet, hat Triathlet Markus Lichtenegger vor zwei Jahren in einem Interview auf Triaguide schön formuliert. Es geht darum, sich einer fremden Person zu öffnen und mit ihr über seine Ängste und Gedanken offen zu sprechen. Doch genau das hilft dabei, seinen Fokus zu finden und einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Findet man die richtigen Routinen für mentales Training, dann lassen sich diese ohne Mühe in den Alltag integrieren und werden so ein fixer Bestandteil der Vorbereitung auf den Wettkampf.

Erfolgsfaktor mentales Training

Mentales Training ist im Spitzensport nicht erst seit gestern ein Erfolgsfaktor geworden. Dort, wo es oft um minimale Unterschiede in der Leistung ankommt, ist ein klarer Kopf unverzichtbar. Das gilt für Free Climber ebenso wie für Denksportler, Dartspieler oder Skispringer. Sie alle beschäftigen sich mit der Frage, wie man unter extremen Druck Leistung abrufen und seine Grenzen überwinden kann.

Welchen Anforderungen Spitzensportler ausgesetzt sind, zeigt der Film Free Solo. In dem Oscar-prämierten Dokumentarfilm sehen die Zuschauer, dass der Erfolg bereits mit der Vorbereitung auf das Klettern beginnt. Die Kamera begleitet den Kletterer Alex Honnold bei seinem Aufstieg auf El Capitain im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien. In der Vorbereitung visualisiert er alle Kerben des Felsens und macht sich vorab mit den Herausforderungen vertraut. Dabei gleicht er einem Formel-1-Fahrer, der sich vor dem Rennen alle Kurven einprägt, die eine Strecke aufweist. Auch ein Pokerspieler ist mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Er weiß vorab nicht, welche Herausforderungen auf ihn zukommen werden, schließlich handelt es sich um ein Spiel mit begrenzten Informationen. Im Lauf des Spiels müssen die Teilnehmer mit Rückschlägen fertig werden, das erfordert ein gefestigtes Mindset. Mentaltrainer können dabei helfen, diesen Fokus zu finden.

Der österreichische Dartsspieler Mensur Suljovic hingegen nutzte mentales Training dafür, eine Blockade im Kopf loszuwerden. Er engagierte einen Mentaltrainer, der ihm dabei half, die sogenannte Dartitis loszuwerden. Dabei haben Spieler Schwierigkeiten, den Pfeil beim Abwurf loszulassen. Der Erfolg hängt für ihn auch davon ab, seine Nerven in Zaum zu halten. Mentales Training hilft dabei. Einer der ersten Spitzensportler, der die Kraft der Gedanken für sich zu nutzen wusste, war der Skispringer Toni Innauer. Der Olympiasieger und Weltmeister bezwang seine Gegner in den 1970er Jahren nicht nur mit Talent, sondern vor allem mit seinem eisernen Willen. Heute stellt er sein Wissen und seine Erfahrungen als Mentalcoach anderen Sportlern und der Wirtschaft zur Verfügung. Denn auch im Berufsleben geht es darum, Niederlagen zu verwinden und sich mit voller Kraft neuen Aufgaben zu widmen. Innauer setzt in seiner Arbeit auf Glück und Authentizität durch Eigenverantwortung.

Selbstvertrauen, Willenskraft und Schmerztoleranz

Der Triathlon stellt eine große körperliche und mentale Herausforderung dar. Hier warten zahlreiche Hürden auf die Teilnehmer. Das beginnt bereits beim Massenstart und beim Kampf im Wasser. Lange Gerade auf der Radstrecke können manche ebenso überfordern, wie die Abschlussdisziplin Marathon. Gerade beim Laufen, wenn man regelmäßig überholt wird, kann sich dies stark auf das Nervenkostüm auswirken. Bei Amateuren kann sich der Übermut schnell negativ auswirken. Wer sich und seine Leistungsfähigkeit falsch einschätzt, wird beim Triathlon Probleme bekommen. Die Steuerung mentaler Abläufe kann die drei Erfolgsfaktoren für die Bewältigung dieser sportlichen Herausforderung, Selbstvertrauen, Willenskraft und Schmerztoleranz, stärken.

Das ist den meisten Triathleten auch bewusst. Studien besagen, dass zwar 50 Prozent aller Sportler glauben, dass das Rennen im Kopf entschieden wird, jedoch nur fünf Prozent tatsächlich Zeit für mentales Training aufwenden. Dabei sollte dieses selbstverständlich sein, allerdings muss man nicht immer den Profi zurate ziehen. Mentaltraining ist vielseitig und beginnt für manche Triathleten bereits bei einfachen Dingen, die den Geist entspannen.

Das kann ein langer Spaziergang mit dem Hund ebenso sein, wie ein gutes Buch zu lesen. Wichtig dabei ist es, Ruhe und Entspannung zu finden. Manchmal reichen die kleinen Dinge bereits aus, um den Kopf freizubekommen. Wer jedoch professionelle Unterstützung sucht, wird schnell feststellen, dass seine Leistungskraft neue Dimensionen erreicht. Dabei erlernen Triathleten Entspannungstechniken, auf die sie sich einlassen müssen. Wer sie regelmäßig praktiziert, hat ein gutes Werkzeug gefunden, um auch die größten Herausforderungen gut zu meistern.

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Kategorien: Triathlon

Die Erfolgsformel: Wie die Computertechnologie die Kasinos besiegt

Triaguide - Di, 2022-06-21 17:52

Die meisten Glücksspiele beruhen auf Mathematik. Zum Beispiel kann die Wahrscheinlichkeit aller Ergebnisse beim Blackjack oder Poker im Voraus bestimmt werden. Dazu müssen die Spieler jedoch Dutzende oder gar Hunderte von Ereignissen in wenigen Sekunden berechnen. Die große Anzahl unbekannter Variablen erschwert die Aufgabe und verschafft dem Casino einen Vorteil. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts änderte sich die Situation zu Gunsten der Spieler – neue Strategien und Computer kamen auf.

Roulette – eine gelöste Gleichung

Edward Thorp ist unter Glücksspielern als Blackjack-Spieler bekannt. Er begann nicht nur mit dem Kartenzählen, sondern entwickelte auch den ersten Handcomputer zur Vorhersage von Rouletteresultaten. 1960 traf er Claude Shannon, einen anderen Professor am MIT. Als sie sich das erste Mal trafen, diskutierten die Wissenschaftler über die Möglichkeit, mit Hilfe der Mathematik beim Roulette zu gewinnen. Experimente haben gezeigt, dass der Computer dem Spieler beim Roulette einen Vorteil von bis zu 44 % verschafft. Wenn auch Sie Ihr Glück in einem Online-Casino versuchen wollen, können Sie das Online Casino 5 Euro Einzahlung nutzen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lieblingsspiele zu spielen und Ihre Gewinnstrategie zu überdenken.

Der Hauptteil des Geräts war nicht größer als eine Zigarettenschachtel. Zusammen mit 12 Transistoren misst das Gerät die Rotationszeit der Kugel und bestimmt, wo sie landen wird. Mehrere Drähte fielen aus – die Erfinder versteckten einen Schalter im Schuh. Die Füße des Spielers würden das Gerät aktivieren und einen Zeitbericht auslösen, wenn der Ball einen Referenzpunkt passiert. Beim Roulette wird die Kugel ausgelöst, bevor die Wette beendet wird.

Bei ihrem ersten Besuch in einem Kasino begannen Professor Thorp und seine Partner mit 0,1 $-Einsätzen. Schon bald war ein riesiger Stapel Chips am Tisch, und die Spieler begannen, die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich zu ziehen. Keiner der Besucher verstand, wie es möglich war, die Zahlen so oft zu erraten.

Knacken der Slots

Die Kasinos haben gelernt, sich gegen die Rechnungssteller zu wehren. Die Blackjack-Regeln wurden so kompliziert, dass stabile Gewinne der Vergangenheit angehörten. Das Zählen der Karten half weiterhin, die richtigen Entscheidungen zu treffen, aber die bloße Vervielfachung der Kartenspiele verringerte den Vorteil der professionellen Spieler erheblich. Dennoch hatte jeder Spieler eine Chance, beim Dealer oder im Online-Casino zu gewinnen. Wenn Sie sich für die neuen Spielautomatenmodelle oder die lukrativen Boni der deutschen Online-Casinos interessieren, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Website von GambLizard. Hier finden Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um noch heute mit dem Spielen zu beginnen.

Die neue Bedrohung für Kasinos sind Computergenies. Theoretisch könnte sich ein fähiger Programmierer in einen Spielautomaten hacken und einen großen Preis gewinnen. Ron Harris ist einer der ersten erfolgreichen Hacker, der mit Spielautomaten Zehntausende von Dollar verdient hat.

Der junge Fachmann erhielt eine Stelle bei der Glücksspielkontrollbehörde von Nevada. Ron Harris musste jeden Spielautomaten, der in Las Vegas aufgestellt werden sollte, überprüfen. Damals waren die meisten Spielautomaten mit EPROM-Chips ausgestattet. Die Daten könnten gelöscht und neu geschrieben werden. Dies gab Ron die Möglichkeit, den Algorithmus neu zu konfigurieren. Er fügte dem Code ein paar Zeilen hinzu. Der modifizierte Automat knackte garantiert den Jackpot, wenn ein Spieler mehrere Einsätze in unterschiedlicher Höhe in einer bestimmten Reihenfolge tätigte.

In den 1990er Jahren ging Ron sogar noch weiter. Er kopierte den Code des Zufallszahlengenerators von Keno. Damit war er in der Lage, die Ergebnisse von Ziehungen auf der Grundlage früherer Werte vorherzusagen. Als die Gewinne 100.000 Dollar erreichten, wurde der Hacker gefasst. Ron Harris wurde zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt und von den Kasinos ausgeschlossen. Die Geschichte des ersten Hackers inspirierte andere Programmierer, nach Schwachstellen in Spielautomaten zu suchen.

Die Hersteller der Spielautomaten behaupten, dass ein Zufallszahlengenerator am Werk ist. In der Tat kann der durchschnittliche Spieler das Ergebnis einer Drehung nicht vorhersagen, selbst wenn er den Automaten stundenlang beobachtet. Tatsächlich wird häufig ein Pseudo-Zufallszahlengenerator verwendet. Einmal gestartet, erzeugt der Algorithmus einen Strom von Zahlen mit hoher Geschwindigkeit, ohne anzuhalten. Wenn der PRNG anhält, wird das Ergebnis der Drehungen durch die zuletzt abgelegte Zahl bestimmt. Die Szene aus der Serie Ozark basiert teilweise auf wahren Begebenheiten. Im Mai 2016 wurden in Singapur sechs Personen wegen Spielautomatenbetrugs verhaftet. Es stellte sich heraus, dass alle Verbrecher Mitglieder desselben Syndikats waren. Einige von ihnen hatten seit 2012 Spielautomaten geknackt. Das Funktionsprinzip bestand aus mehreren Schritten:

  1. Aufzeichnung der Ergebnisse von mehreren hundert Umdrehungen.
  2. Hochladen der Informationen auf einen Computer zur Dekodierung des PRNG.
  3. Übermittlung der entschlüsselten Daten an ein Handgerät, das den Spieler auf eine hohe Auszahlung aufmerksam machte.
  4. Dann blieb nur noch, im richtigen Moment einen Einsatz zu machen.

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Kategorien: Triathlon

Österreicher bei Triathlon-Weltcup in Huatulco (MEX) stark

Triaguide - Mo, 2022-06-20 21:30

Der Triathlon Weltcup in Huatulco (MEX) ist eines ihrer Lieblingsrennen. Das stellte die Kärtnerin Lisa Perterer heute wieder eindrucksvoll mit einem 4. Platz unter Beweis. Auch der Tiroler Luis Knabl zeigte im Herrenrennen mit einem 10. Platz auf. Beide sammeln damit viele wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation und die Weltrangliste.

Eine heiße Angelegenheit
Bei 29°C Wasser- und 28°C Außentemperatur standen heute sechs ÖTRV-Athlet:innen beim Weltcup in Huatulco (MEX) am Start. Im Damenrennen konnte einmal mehr Lisa Perterer im mexikanischen Badeort aufzeigen. Dreimal durfte die Kärntnerin dort schon vom Treppchen lachen und wann immer sie bei ihren acht Starts ins Ziel kam, war das Ergebnis einstellig. Nach dem Schwimmen startete die 30-Jährige eine tolle Aufholjagd. Mit der zweitschnellsten Rad- und viertschnellsten Laufzeit setzte sie sich im Zielsprint gegen die Lokalmatadorin Rosa Maria Tania Vidal durch und holte den 4. Platz. Tanja Stroschneider belegte trotz Reifendefekt den 38. Platz.

Im Herrenrennen stiegen der Tiroler Luis Knabl und der Niederösterreicher Martin Demuth nach 750m Schwimmen im vorderen Feld aus dem Wasser. Einen 10-Sekunden-Penalty fasste fälschlicherweise der Salzburger Philip Pertl aus, den er in der ersten Wechselzone absitzen und damit in der letzten Gruppe auf die Radstrecke gehen musste. Mit viel Einsatz versuchte der Salzburger Boden gutzumachen. Belohnt wurde er dafür mit der schnellsten Radzeit im 65-köpfigen stark besetzten Teilnehmerfeld. Um eine Top-Platzierung ging es vorne für Knabl. Mit einer starken Laufleistung auf den abschließenden fünf Laufkilometern sprintete der Tiroler heute in die Top 10 und sicherte sich damit wie auch Perterer bei den Damen sehr gute Punkte für die vor drei Wochen gestartete Olympia-Qualifikation.

Stimmen zum Rennen
Lisa Perterer: „Das Schwimmen war wie erwartet wieder eine ‚ruppige Angelegenheit‘ mit Rangeleien im Wasser, was mir nicht unbedingt liegt aber in der Triathlon-Weltklasse einfach dazugehört. Am Rad konnte ich auf die Spitzengruppe gut aufschließen und schließlich den Zielsprint um Platz 4 gewinnen.  Mit dem 4. Platz kann ich sehr zufrieden sein, da ich mich nach dem Rennen in Leeds nicht unbedingt top gefühlt habe. Es wäre mehr möglich gewesen, deshalb ist die Freude über die Platzierung ’noch nicht‘ ganz ungetrübt. Was das Entwicklung betrifft, kann es aber so ruhig weitergehen!“

Luis Knabl: „Ich bin sehr zufrieden! Ein Top 10-Platz im Weltcup ist immer gut. Vor allem nach den schlechten Rennen der letzten Wochen gibt mir das wieder viel Selbstvertrauen.“

Ergebnis Triathlon Weltcup Huatulco (MEX), Damen
Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen)

1. Annika Koch (GER), 1:00:01h
2. Emy Legault (CAN), 1:00:13h
3. Bianca Seregni (ITA), 1:00:15h
4. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 1:00:32h
38. Tanja Stroschneider (UTTB, B), 1:04:15h

Ergebnis Triathlon Weltcup Huatulco (MEX), Herren
Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen)

1. Genis Grau (ESP), 53:47min
2. Tyler Mislawchuk (CAN), 53:48min
3. Miguel Hidalgo (BRA), 53:50min
10. Luis Knabl (Raika Tri Tela, T), 54:06min
23. Philip Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 54:42min
42. Leon Pauger (Radverein Pro Cycle Team Bregenz, V), 55:35min
43. Martin Demuth (1. SVG Hohe Wand, NÖ), 55:37min

Gesamtergebnisse

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Kategorien: Triathlon

Bewertung von Online-Casinos in Deutschland

Triaguide - Mo, 2022-06-20 21:24

Alexey Ivanov hat eine unabhängige Bewertung von Online-Casinos in Deutschland auf Casino Zeus veröffentlicht

Obwohl das Glücksspiel in Deutschland sehr streng geregelt ist, ist es sehr beliebt und legal. Alle Glücksspielaktivitäten werden durch Bundesgesetze geregelt, so dass landbasierte Clubs und Online-Casinos von jedem der 16 Bundesstaaten, in denen sie betrieben werden, eine Lizenz erhalten. Die Kontrollbehörden arbeiten mit dem Innenministerium und dem Finanzministerium zusammen.

Spezifische Aspekte der Casino-Regulierung in Deutschland

Die geltenden Vorschriften zwingen die Betreiber von Online-Casinos dazu, hohe Anforderungen zu erfüllen und die persönlichen Daten der Spieler zu schützen. Um eine lokale Lizenz zu erhalten, müssen die Besitzer von Online-Casinos eine Reihe von Anforderungen erfüllen:

1. Die Verwaltung darf nicht vorbestraft sein.

2. Der Casinobetreiber muss mehr als 3 Jahre Erfahrung im Glücksspielgeschäft haben.

3. Der Eigentümer des Spielclubs muss eine Kaution von mindestens 5 Millionen Euro hinterlegen.

4. Tadelloser Ruf.

5. Verfügbarkeit von zertifizierter Software.

6. Alle Zahlungen an die Spieler werden über lokale Bankensysteme abgewickelt.

„Zu den neuen Regulierungsmaßnahmen für Spieleinrichtungen in Deutschland gehört eine verbesserte Steuerregelung, die die Zahl der zweifelhaften Glücksspieleinrichtungen verringert. Die Spieler werden nur noch in zuverlässigen und geprüften Clubs wetten können“, kommentierte Alexey Ivanov, Inhaber des Portals Casino Zeus, die aktuelle Lizenzierungssituation.

Die Bedeutung von verantwortungsvollem Spielen

Da die Zahl der spielsüchtigen Spieler täglich zunimmt, ist eines der Hauptkriterien für die Erteilung einer Lizenz, dass die Betreiber virtueller Casinos diese Grundsätze befolgen. Alexey Ivanov informierte in seinem Artikel über die Folgen des unkontrollierten Glücksspiels, wenn die Spieler depressiv werden, sich Geld von Mikrokreditorganisationen und Freunden leihen und einen zurückgezogenen Lebensstil führen.

Die Glücksspiel-Anbieter müssen die folgenden Anforderungen erfüllen:

·         den Registrierungsprozess kontrollieren und minderjährige Nutzer von der Website aussperren;

·         Spiellimits für Abhebungen und Einzahlungen festlegen;

·         Unterstützung für betroffene Glücksspieler anbieten und Zusammenarbeit mit führenden Kliniken, die sich mit Suchtproblemen befassen, organisieren.

Bewertung der besten Online-Casinos in Deutschland

In seiner Review auf casinozeus.de hat Alexey Ivanov deutsche Online-Casinos analysiert und zuverlässige Betreiber ausgewählt, die unter staatlicher Lizenz arbeiten, pünktliche Zahlungen an die Spieler leisten und hochwertige deutsche Software anbieten. Live-Roulette um Geld ist bei den Spielern besonders beliebt.  Die Rangliste der besten Websites umfasst:

  • Golden Star;
  • Vulkan Vegas;
  • Lucky Days;
  • Loki Casino;
  • Mr. Bet.

Jede der Glücksspieleinrichtungen hat sich einen Platz in der unabhängigen Rangliste verdient, weil sie die staatlichen Anforderungen erfüllt und fair spielt.

Wie bestimmt man die besten Web-Casinos?

Trotz der Tatsache, dass Casino Zeus ein junges Portal ist, hat es eine große Popularität gewonnen. Der erfahrene Glücksspiel-Experte Alexey Ivanov teilte seine persönlichen Kriterien für die Auswahl von Glücksspielclubs mit, auf deren Grundlage die Bewertung der besten und schlechtesten Websites erstellt wird. Der Autor betont die obligatorischen Details, auf die man bei der Auswahl einer Website zum Spielen in Deutschland achten sollte:

·         Vorhandensein einer gültigen lokalen Lizenz;

·         lizenzierte Qualitätssoftware;

·         24-Stunden-Unterstützungsdienst;

·         Eine Vielzahl von Zahlungsmethoden für Einzahlungen und Abhebungen;

·         großzügiges Bonusprogramm;

·         ein durchdachtes Treueprogramm für Spieler;

·         eine Vielzahl von Spielesammlungen.

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Kategorien: Triathlon

Volle Rennaction am IRONMAN Kärnten-Klagenfurt, Austria Wochenende

Triaguide - Sa, 2022-06-11 09:31

In diesem Jahr kann der IRONMAN Austria wieder in vollem Umfang als Rennwoche stattfinden. Bereits am 30. Juni wird am Metnitzstrand in Klagenfurt ein Sprinttriathlon, der Kleine Zeitung Company Triathlon, stattfinden. Diese Veranstaltung bietet den perfekten Einstieg in den Triathlonsport und das Beste daran: er kann im Team absolviert werden. Die Kids bekommen beim pewag IRONKIDS Aquathlon-Bewerb (Schwimmen und Laufen) ihre Bühne am 2. Juli. Der Iron Girl Run wird am 1. Juli ab 17:30 Uhr über die Bühne gehen. Nachnennungen sind in diesem Jahr vor Ort NICHT möglich. Für alle drei Bewerbe kann man sich über die IRONMAN-Website direkt anmelden.

Neben den beliebten Sideevents gibt es am Metnitzstrand wieder die große Triathlon EXPO. Zahlreiche Aussteller präsentieren ihre Produkte und laden die Triathloncommunity zum Verweilen und Fachsimpeln ein.

Zuseherinnen und Zuseher, Fans und Familienangehörige können ihre Sportlerinnen und Sportler beim IRONMAN Kärnten-Klagenfurt, Austria am 3. Juli hautnah anfeuern. Der Schwimmstart, entlang des Lendkanales und der Schwimmausstieg bieten bereits beim Schwimmbewerb die Möglichkeit, die Rennaction aus nächster Nähe zu erleben. Entlang der 180 Radkilometer gibt es unzählige Spots, bei denen die Athletinnen und Athleten angefeuert werden können. Mit etwas Glück können sie auch den ehemaligen Profibiathleten Daniel Mesotitsch antreffen. Die Union Rosenbach, einer der größten Langlaufvereine Kärntens, ist Teil der Streckenpostencrew und der mehrfache Medaillengewinner bei Großereignissen wird die Zonenleitung übernehmen. Beliebte Zuseher-Hotspots auf der Radstrecke sind in Kraig, St. Veit, Feldkirchen, Moosburg, Egg am Faakersee, Schiefling und am Rupertiberg.

Die letzte Teildisziplin, das Laufen, verlangt den Sportlerinnen und Sportlern nochmals alles ab. Die Strecke führt sie von der Universität, durch den Europapark, nach Krumpendorf, in die Klagenfurter Innenstadt und nach der zweiten Runde auf die berühmte Finish Line. Während die ersten Profis diese erreichen, sind die meisten Hobbyathletinnen und -athleten in ihrem eigenen Rennen und kämpfen um neue Bestzeiten und den inneren Schweinehund.

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Kategorien: Triathlon

Laura Philipp gewinnt IRONMAN Hamburg mit Fabelzeit

Triaguide - Mo, 2022-06-06 07:39

In Utah krankheitsbedingt ausgefallen, war Laura Philipp hat bei der Ironman-EM in Hamburg natürlich Top-Favoritin. Mit der zweitschnellsten jemals absolvierten Langdistanz-Zeit konnte Philipp eindrucksvoll ihren EM-Titel verteidigen.

Die Triathletin setzte sich mit einer Endzeit von 8:18:20 Stunden durch. Sie wiederholte damit ihren Erfolg von vor einem Jahr im finnischen Kuopio-Tahko.

Noch nie war eine Frau bei einem Rennen der Marke IRONMAN schneller als sie. Lediglich Chrissie Wellington war bei ihrer Weltbestzeit im Jahr 2011 noch ein paar Sekunden schneller – lediglich um 7.

Erst eine Woche zuvor hatte die 35 Jahre alte Heidelbergerin den halb so langen Ironman 70.3 in Kraichgau gewonnen. Noch Anfang Mai hatte sie wegen einer Corona-Infektion ihre Teilnahme an der von 2021 nachgeholten Ironman-WM in St. George in Utah absagen müssen. Zum Start in Hamburg hatte sich die WM-Vierte von 2019 auf Hawaii kurzfristig entschieden.

Die IRONMAN-EM der Männer findet wie üblich weiterhin in Frankfurt statt.

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Kategorien: Triathlon

6:44:25 und 7:31:54 – Blummenfelt und Matthews beeindrucken bei „Laborversuch“

Triaguide - Mo, 2022-06-06 07:34

Kristian Blummenfelt absolvierte im Rahmen des „Phoenix sub7/sub8 projects“ einen Langdistanztriathlon in einer Zeit von 06:44:25, Kat Matthews absolviert die Distanz in der schnellsten Zeit bei den Frauen in 07:31:54.

Bei der Pho3nix Sub7 Sub8 Challenge wurde Geschichte geschrieben, als Kristian Blummenfelt als erster Mann eine Zeit unter 7 Stunden und Kat Matthews als erste Frau eine Zeit unter 8 Stunden bei einem Triathlon über die Eisendistanz erreichte. Blummenfelt beendete den Wettkampf, der 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen umfasste, in einer bemerkenswerten Zeit von 06:44:25 und Matthews in einer erstaunlichen Zeit von 07:31:54. Damit haben Kristian und Kat ihre Namen in die Geschichtsbücher der sportlichen Leistungen eingetragen.Das historische Ereignis wurde auf dem deutschen Dekra Lausitzring ausgetragen, wobei das Schwimmen im nahe gelegenen Seftenberger See stattfand.

Die Strecke wurde nach einer umfassenden weltweiten Suche nach der schnellstmöglichen Strecke ausgewählt, bei der eine Vielzahl von Faktoren wie Zeitzone, Klima, Wind, Höhe, Streckenoberfläche und -layout berücksichtigt wurden.

Zu seiner unglaublichen Leistung sagte Kristian Blummenfelt:“Heute ging es darum, Geschichte zu schreiben, aber auch darum, zu beweisen, dass es sich lohnt, alle Ziele – große und kleine – zu verfolgen. Das ist ein Ziel, an das ich mich schon so lange erinnern kann, und ich hätte es ohne die Unterstützung meines unglaublichen Teams nicht geschafft – vielen Dank dafür.Kat Matthews sagte nach ihrer herausragenden Leistung:“Der Weg zu dieser Herausforderung war hart, und ohne das großartige Team, das mich umgibt, wäre ich jetzt nicht hier. Aber heute ging es um viel mehr als nur darum, unter 8 zu bleiben. Es ging darum, der Welt zu zeigen, dass es so etwas wie ‚unmöglich‘ nicht gibt.“Chris McCormack, CEO des Veranstalters Mana, sagte:“Ich bin wirklich baff. Bei der Pho3nix Sub7 Sub8 Challenge ging es darum, Menschen zu inspirieren, und zu sehen, wie Kristian und Kat die Sub7 und Sub8 geschafft haben, bedeutete, zu sehen, wie sie sich über das hinwegsetzten, was viele für ‚unmöglich‘ hielten. Ich hoffe, dass jeder, der heute zuschaut, sich von diesen unglaublichen Athleten inspiriert fühlt und sich nun selbst herausfordert, sein eigenes Unmögliches zu schaffen. Vielen Dank an alle Beteiligten. Den Athleten. Den Schrittmachern. Dem Team, das das, was wir gerade erlebt haben, möglich gemacht hat. Der heutige Tag war außergewöhnlich.“

Kommentar der Redaktion

Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir diesem Projekt im Vorfeld keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt haben. Auch die Einordnung der Zeit als Weltbestzeit ist aufgrund der Umstände selbstverständlich ummöglich. Was allerdings bleibt, ist eine großartige menschliche Leistung aller vier Protagonisten sowie der Teams. Eine Übertragung, die Triathlon von einer anderen Seite gezeigt hat. Triathlon ist immer noch eine junge Sportart, die sich verändert. Im Moment findet gerade auf der Profi-Ebene ein enormer Wandel statt. Vielleicht könnte dieses Format in einer etwas adaptierten Form sogar einen Reiz für zukünftige Bewerbe sein. Ein Team Time Trial über die IRONMAN-Distanz? Warum nicht – Denkverbote gibt es (zum Glück) keine in unserer schönen Sportart.

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Kategorien: Triathlon

Haas und Pirchan triumphieren beim 5. schöcklHERO Triathlon!

Triaguide - Sa, 2022-06-04 18:04

Ein perfekter Frühsommertag war die Belohnung für die Strapazen der rund 120 Teilnehmer des 5.schöcklHERO Triathlon. 20 Kilometer, 1100 Höhenmeter und drei Sportarten standen den Teilnehmern „im Weg“ bis zum schöcklHERO Triathlon.

Um 14 Uhr gingen die Teilnehmer in der well welt Kumberg auf die 300 Meter lange Schwimmrunde. Auf die Neoprenanzüge mussten die Sportler in diesem Jahr verzichten, mit 23,5°C war der See zu warm für die Kälteschutzanzüge. Dies tat aber den schnellen Zeiten keinen Abbruch, denn wer den schöcklHERO gewinnen will, der muss auch „ohne“ zweite Haut schnell schwimmen können.

Bei den Herren nahm der Vierfachsieger Christian Haas (SU Tri Styria) gleich zu Beginn der Radstrecke das Zepter in die Hand und tat das, was er am besten kann – kräftig in die Pedale treten, um die 650 Höhenmeter bis zum ehemaligen Mautschranken als Schnellster zurückzulegen. Die abschließenden 8 Laufkilometer auf der ehemaligen Mautstraße hatten es noch in sich, doch Haas ließ sich den Sieg trotz brütender Hitze nicht mehr nehmen und feierte mit einer Gesamtzeit von 1:13:28 einen weiteren Gesamtsieg beim schöcklHERO Triathlon. Den zweiten Platz sicherte sich wie im Vorjahr Christian Weissenbacher vom Radklub Birkfeld, der dank einer fulminanten Laufleistung noch am Oberösterreicher Daniel Grabner vorbeiziehen konnte.

Bei den Damen gab es ein neues Siegergesicht. Die 26-jährige Ulte Pirchan vom LTV Köflach konnte sich gegen Jasmin Spiegelberg (SU Tri Styria) und Paula Knoll-Rumpl (RTT Passail).

Männer1.Christian HaasSU Tri Styria01:13:282.Christian WeissenbacherRadklub Birkfeld01:18:013.Daniel GrabnerTri BOA01:18:54Frauen1.Ute PirchanLTV Köflach01:33:252.Jasmin SpiegelbergSU TriStyria01:37:263.Paula Knoll-RumplRTT Passail01:39:02Staffeln1.Alpengasthof am Schöckl01:19:492.RB Passail01:22:473.TriColori01:26:38

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Kategorien: Triathlon

Iden gewinnt THE CHAMPIONSHIP – Steger Dritter

Triaguide - So, 2022-05-22 17:38

An einem spektakulären Renntag bei The Championship krönten sich Gustav Iden (NOR) und Sara Perez Sala (ESP) zu den Champions von The Championship 2022, und das bei starkem Wind und warmen Temperaturen in einem hart umkämpften Feld.

Vor dem Rennen hatte Iden seine Form nach seinem Rückzug vor dem Start bei den IRONMAN World Championship in St. George Anfang des Monats noch heruntergespielt, doch nach einem anspruchsvollen Schwimmen und einem harten Radfahren zeigte er beim Laufen seine wahre Klasse und holte sich den Sieg. Das Schwimmen verlief weitgehend nach Plan, wobei der Lokalmatador Richard Varga (SLK) als Erster in 23:22 aus dem Wasser stieg und Josh Amberger (AUS) mit nur 20 Sekunden Rückstand dicht auf den Fersen war. Eine Minute später kam eine große Verfolgergruppe mit Pieter Heemeryck (BEL) und Miki Taagholt (DEN) aus dem Wasser. Während Varga auf den ersten Kilometern die Führung behielt, schlossen Heemeryck und Taagholt bald zu ihm auf, und gemeinsam hielten die drei die Verfolgergruppe für den Rest der Radstrecke auf Distanz, wobei Heemeryck die Führung übernahm. Dahinter hatte Iden in der ersten Runde Probleme mit seinem Reifen, schaffte es aber, Kontakt zur Verfolgergruppe aufzunehmen, zu der auch Thor Bendix Madsen (DEN), Thomas Steger (AUT) und Kyle Smith (NZL) gehörten. Als die Führenden mit nur 1:30 Vorsprung in die T2 einfuhren, hatten sie viel zu tun, um einige der stärksten Läufer auf Distanz zu halten. Und es dauerte nicht lange, bis diese ihre Stärke ausspielten. Nach der Hälfte der zweiten Runde hatte sich Iden scheinbar mühelos auf den ersten Platz geschoben und blieb dort, um den Sieg zu erringen, während Heemeryck den Preis für seine harte Arbeit auf dem Rad bezahlte und vom ersten auf den neunten Platz zurückfiel. Trotz einer 30-Sekunden-Strafe wegen eines Verstoßes gegen die Abstiegslinie gelang es Varga zur Freude seiner slowakischen Fans, Thomas Steger (pewag racing team) noch auf den dritten Platz zu verweisen. Knapp das Podium verpasst hatte Stegers Teamkollege Miki Taagholt, der sich mit Kyle Smith ein spannendes Sprintfinale lieferte, welches der Däne für sich entscheiden konnte.

„Ich hatte beim Schwimmen sehr zu kämpfen“, sagte Iden. „Das Schwimmen verlief für mich nicht optimal, und dann hatte ich einen Reifen mit niedrigem Druck, aber zum Glück konnte ich mir von den Freiwilligen schnell eine Pumpe besorgen. Zu Beginn des Radfahrens hatte ich Mühe, die Leistung zu halten. Aber ich habe mich langsam herangetastet und am Ende habe ich es geschafft – hier den Sieg zu holen ist unglaublich! Es ist wirklich hart, hier auf dem Gras zu laufen, aber ich denke, ich habe weniger gelitten als andere, es ist so anspruchsvoll, aber ich denke, ich bin gut zurechtgekommen!“

Men1.1IDEN GustavNORÅsane CK0:25:50 | 12.3:162:01:36 | 2.2:133:43:44 2.37VARGA RichardSVK 0:23:22 | 1.2:432:03:29 | 6.2:393:45:05 3.10STEGER ThomasAUTPewag0:24:57 | 10.2:592:02:50 | 5.2:343:46:33 4.9TAAGHOLT MikiDENTTSDU0:24:23 | 6.2:442:02:30 | 4.2:343:46:55 5.5SMITH KyleNZLTRI SPORT TAUPO0:24:21 | 4.2:492:03:38 | 7.2:283:46:56 6.28KEULEN YouriNED 0:24:57 | 9.3:092:06:07 | 11.2:313:47:53 7.17BENDIX MADSEN ThorDENKTK860:26:22 | 14.3:052:01:13 | 1.2:253:48:26 8.15DAVIS ThomasGBRERDINGER Alkoholfrei0:24:18 | 3.2:472:03:57 | 8.2:273:48:43 9.2HEEMERYCK PieterBELDOMO0:24:25 | 7.2:412:01:56 | 3.2:223:49:41 10.38KUBO OndrejSVK3NT Bratislava0:27:30 | 15.2:462:04:37 | 9.2:383:52:55  Perez-Sala holt sich Sieg im Damenrennen

Auch bei den Frauen verlief das Schwimmen wie erwartet: Lucy Buckingham (GBR) verließ das Wasser in 24:53 Minuten, Perez Sala lag nur drei Sekunden zurück. Mit einem Rückstand von über 1:30 auf die nächste Verfolgerin, Fenella Langridge (GBR), fuhren Buckingham und Perez Sala während des Radfahrens zusammen und wechselten sich an der Spitze ab, um sicherzustellen, dass sie so viel Abstand wie möglich zwischen Langridge und Sarissa de Vries (NED) bringen konnten, da Emma Pallant-Browne (GBR) von einer Biene gestochen wurde und dadurch den Anschluss an die Verfolgerinnen verlor. Am Ende der Radstrecke hatten Buckingham und Perez Sala einen Vorsprung von 1:30 auf Landridge und de Vries, während Ashleigh Gentle (AUS), Pallant-Brown, Daniela Bleymehl (DEU) und Lucy Byram (GBR) über sieben Minuten zurücklagen. Auf der Laufstrecke setzte sich Perez Sala schnell von Buckingham ab, und obwohl Buckingham sie in der dritten Runde wieder einholte, konnte sie das Tempo nicht halten, und Perez Sala holte sich in 4:08:19 den ersten Sieg ihrer Karriere. Hinter den beiden setzte sich Pallant-Browne systematisch von den Läuferinnen ab, zuletzt von Buckingham in der letzten Runde. Sie legte den schnellsten Laufsplit des Tages von 1:17:19 vor und lief in 4:10:12 auf den zweiten Platz. Buckingham komplettierte das Podium in 4:11:05.

„Im Moment fühle ich mich wirklich müde, aber das ist ein Traum, also bin ich sehr glücklich“, sagte Perez Sala. „Ich glaube, das war mein bestes Rennen überhaupt. Ich bin gut mit Lucy geschwommen und auf dem Rad habe ich mich richtig gut gefühlt und meine beste Leistung überhaupt erbracht. Beim Laufen habe ich mich in den ersten beiden Runden stark gefühlt, aber die letzte Runde – wow, das war wirklich hart und ich war wirklich müde und meine Beine taten wirklich weh, also war ich wirklich froh, dass ich ins Ziel gekommen bin! Am Ende der zweiten Runde begann ich zu denken, dass ich laufen muss, um vor Emma zu bleiben, ich wusste, dass ich gewinnen wollte und ich wollte sprinten. Auf den letzten zwei Kilometern wusste ich, dass ich es geschafft hatte – es war ein toller Tag, es war unglaublich!“

Women1.107PEREZ SaraESPCIDADE DE LUGO FLUVIAL0:24:56 | 2.2:492:15:42 | 3.4:08:19 2.102PALLANT-BROWNE EmmaGBR 0:26:28 | 5.2:552:21:04 | 7.4:10:12 3.101BUCKINGHAM LucyGBR 0:24:53 | 1.2:502:15:42 | 4.4:11:05 4.105LANGRIDGE FenellaGBRTri Force Endurance0:26:22 | 3.2:532:15:39 | 2.4:13:01 5.110GENTLE AshleighAUSSurfers Paradise0:26:24 | 4.3:022:20:58 | 6.4:15:10 6.106DE VRIES SarissaNED 0:26:31 | 6.2:562:15:30 | 1.4:17:12 7.113BLEYMEHL DanielaGERTeam ERDINGER Alkoholfrei0:30:31 | 11.2:582:17:10 | 5.4:19:51 8.111THEK GraceAUS 0:26:36 | 8.2:572:24:18 | 9.4:21:23 9.118BYRAM LucyGBR 0:26:33 | 7.3:022:21:23 | 8.4:22:30 10.117ZELINKA GabriellaHUNUTE-Merida Triathlon Team0:30:27 | 10.3:082:25:36 | 10.4:30:36 

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Kategorien: Triathlon

Blummenfelt und Ryf krönen sich in Utah zu IRONMAN-World Champions

Triaguide - So, 2022-05-08 10:51

Nach einer zweijährigen Pause kehrte die IRONMAN-Weltmeisterschaft 2021 mit der Intermountain Healthcare IRONMAN® World Championship presented by Utah Sports Commission zurück. Die Veranstaltung fand 2021 in St. George, Utah, statt und war damit der erste Austragungsort außerhalb von Hawaii seit den Anfängen im Jahr 1978. Kristian Blummenfelt (NOR) und Daniela Ryf (CHE) wurden nach einem Rennen, das viele als das härteste bezeichnen, das sie je absolviert haben, zu Weltmeistern gekrönt und machten damit ihrem Ruf als Land der Ausdauer alle Ehre. Das Rennen wurde live auf den Kanälen von IRONMAN Now und Peacock, dem Streaming-Dienst von NBCUniversal, übertragen. Die vollständige Übertragung des heutigen Rennens kann auf Facebook Watch über den IRONMAN Now-Kanal hier angesehen werden.

Mehr als 2.800 Athleten gingen am heutigen Tag an den Start, darunter auch das beeindruckende Profifeld. Die 2021 Intermountain Healthcare IRONMAN World Championship presented by Utah Sports Commission begann mit einem 2,4 Meilen (3,86 km) langen ROKA Swim Course, der im Sand Hollow Reservoir stattfand. Es folgte eine anspruchsvolle 180,2 km lange Radstrecke, die die Athleten durch atemberaubende Wüstenlandschaften mit 2.248 Höhenmetern und einem unvergesslichen Anstieg durch den Snow Canyon State Park an der 100-Meilen-Marke führte. Die 26,2 Meilen (42,2 km) lange HOKA-Laufstrecke führt die Athleten auf zwei Schleifen durch St. George mit einem Höhenunterschied von 431 Metern, bevor sie in einem unvergesslichen Zieleinlauf im Herzen der Innenstadt von St. George gipfelt.

Blummenfelt holt sich den begehrten Titel

Bei den Männern führte Sam Laidlow (FRA) die Profis in 47:29 Minuten vor Daniel Baekkegard (DEN) aus dem kühlen Wasser des Sand Hollow Reservoir (64 Grad Fahrenheit). Das Kiwi-Duo Kyle Smith und Braden Currie folgte vor Florian Angert (FRA) auf dem fünften Platz. Der olympische Goldmedaillengewinner Kristian Blummenfelt hatte beim Schwimmen einen überraschenden Rückstand von zwei Minuten.

Auf der 112 Meilen langen Radstrecke durch das hügelige Gebiet im Südwesten Utahs bildete sich früh eine Spitzengruppe mit Laidlow (der mit dem dreimaligen IRONMAN-Weltmeister Jan Frodeno trainiert), Smith, Bakkegaard, Angert und Currie. Fünf Minuten hinter der Spitzengruppe führte Cameron Wurf eine Verfolgergruppe an, in der sich der Kanadier Lionel Sanders und Blummenfelt befanden, die mit einem Rückstand von 4:30 Minuten auf die Führenden in die zweite Wechselzone kamen.

An einem Tag wie aus dem Bilderbuch mit warmen, trockenen Bedingungen, wie sie für die Wüste typisch sind, und einem Windfaktor, der sich nicht wesentlich auf die Leistungen der Profis auswirkte, gingen Smith, Currie und Angert in der Spitzengruppe auf die Laufstrecke. Currie übernahm bei 4 Meilen die Führung, während Blummenfelt, einer der größten Läufer des Tages, sich weiter durch das Feld hinter ihm bewegte. Der olympische Goldmedaillengewinner, der mit einem Rückstand von mehr als vier Minuten ins Rennen gegangen war, begann bei Kilometer sieben, die Spitzengruppe einzuholen. Nach der Hälfte des Marathons war Blummenfelt auf den zweiten Platz vorgerückt und lieferte sich einen Kampf mit Currie. Bei Kilometer 19 übernahm der Norweger die Führung und gab sie nicht mehr ab. Er gewann damit seine erste IRONMAN-Weltmeisterschaft und fügte seiner olympischen Goldmedaille eine weitere hinzu.

Es war eine bahnbrechende Leistung für den in Christchurch geborenen Currie, den neuseeländischen IRONMAN-Sieger von 2021, der versuchte, den zweiten Platz zu halten, aber auf den letzten paar hundert Metern von Sanders überholt wurde. Einige sagten zwar voraus, dass Sanders, der sich in solchen Kämpfen wohlfühlt, nicht genug Platz haben würde, um Currie zu überholen, aber er bewies, dass die Experten falsch lagen, und stürmte in Sichtweite der Ziellinie auf den zweiten Platz.

Mit seiner Zeit von 7:49:16 Stunden gewann Blummenfelt das Rennen souverän und reiht sich damit in die seltene Gruppe von Athleten ein, die sowohl eine olympische Goldmedaille im Triathlon als auch einen Sieg bei der IRONMAN-Weltmeisterschaft errungen haben. Für den jungen Norweger ist es eine unglaubliche Leistung, denn es war erst sein zweites IRONMAN-Rennen über die volle Distanz.

„Das war ein harter Tag – es war eine brutale Strecke. Zum Glück konnte ich auf dem Rad auf den Wurfzug aufspringen. Auf der Laufstrecke war ich vielleicht schneller unterwegs, als ich hätte sein sollen. Es war eine Erleichterung zu sehen, dass ich auf der zweiten Hälfte Zeit aufgeholt habe.“ Blummenfelt schwamm 49:40, radelte 4:18:42 und lief 2:38:01.

Sanders freute sich über seine zweite Silbermedaille, nachdem er 2017 in Hawai`i ebenfalls Zweiter geworden war. „Das war ein unglaublicher Kampf. Das ist etwas, das ich nie vergessen werde“, sagte er im Ziel. „Ich habe nichts als selbstverständlich angesehen – mein einziges Ziel in diesem Rennen war es, meine absolut beste Leistung beim Schwimmen, Radfahren und Laufen abzurufen.“

Currie, ein erfahrener Rennfahrer und ehemaliger Top-10-Finisher bei der IRONMAN-Weltmeisterschaft, reflektierte das Rennen im Zielbereich: „Wir hatten eine fantastische Gruppe auf dem Rad, sie war so ehrlich, beständig und ausgeglichen. Ich bin völlig fertig, aber begeistert.“ Am Ende blieben die ersten fünf männlichen Finisher trotz der schwierigen Strecke alle unter 8 Stunden.

TOP 5 MÄNNER

PLACE ATHLETE SWIM BIKE RUN FINISH 1 Kristian Blummenfelt (NOR)49:4004:18:4202:38:0107:49:162 Lionel Sanders (CAN)52:0704:16:1302:42:2507:54:033 Braden Currie (NZL)47:3704:16:3102:47:1107:54:194 Chris Leiferman (USA)52:0204:18:3402:44:2507:57:515 Florian Angert (DEU)47:4004:16:1402:52:4307:59:35 Ryf kehrt zum alten Glanz zurück

Bei den Frauen stieg die Amerikanerin Haley Chura als Erste aus dem Wasser und hatte über zwei Minuten Vorsprung auf den Rest des Feldes. Es folgten Fenella Langridge (GBR) und Lisa Norden (SWE). Daniela Ryf (CHE) führte eine vier Minuten zurückliegende Verfolgergruppe mit Skye Moench (USA), Jocelyn McCauley (USA) und Anne Haug (DEU) an.

Norden übernahm schon früh auf dem Rad die Führung, aber auch Ryf, Kat Matthews (GBR) und Moench setzten sich durch. Nach 40 Kilometern übernahm Ryf souverän die Führung und überholte Norden und schließlich Matthews. Die Schweizerin und Matthews führten den Rest der Radstrecke gemeinsam an, während der Rest des Feldes verstreut hinter ihnen lag.

Nach der Hälfte der Radstrecke setzte sich die vierfache IRONMAN-Weltmeisterin mit einem für sie typischen kühnen Schachzug an die Spitze und holte weiter auf – mit sieben Minuten Vorsprung auf den nächstbesten Verfolger Matthews und 15 Minuten auf den Superläufer und amtierenden IRONMAN-Weltmeister Haug.

Während des 26,2 Meilen langen, hügeligen Marathons setzte sich Ryf weiter vom Rest des Feldes ab und wurde von Kommentatoren und Fans als Comeback-Rennen“ und die Rückkehr des Angry Birds“ bezeichnet. Sie überquerte die Ziellinie in 8:34:69 (einschließlich eines Marathons unter drei Stunden) mit einer für die besonnene Athletin untypischen Freude und Leidenschaft. Ryf trug die Nummer fünf als Zeichen für ihre fünf Siege bei IRONMAN-Weltmeisterschaften, womit sie sich in die geschätzte Gesellschaft von Paula Newby-Fraser und Natascha Badmann einreiht.

„Zweieinhalb Jahre habe ich gewartet und bin überglücklich“, sagte Ryf im Ziel. „Nach den letzten Monaten, die wirklich hart waren, bin ich so glücklich, dass ich es heute geschafft habe, vor diesem Publikum ins Ziel zu kommen. Ich hatte heute Spaß, und das ist wirklich wichtig.“

Matthews, die im vergangenen Jahr zwei IRONMAN-Rennen gewonnen hat, aber neu bei dieser Meisterschaft ist, hielt sich mit einer Zeit von 8:43:49 Stunden auf dem zweiten Platz. Obwohl sie der Dominanz von Ryf nichts entgegen setzen konnte, zeigte die 31-Jährige einige starke Leistungen und kämpfte hart, um ihre Position zu halten.

„Ich kann nicht verstehen, wie mein Gehirn und mein Körper in der Lage waren, so zu pushen“, sagte sie im Ziel. „Meine ersten Weltmeisterschaften und Zweite hinter Daniela Ryf? Ich bin glücklich. Ehrlich gesagt denke ich, dass ich ein perfektes Tempo gefahren bin.“

Die Titelverteidigerin Anne Haug gab alles und rundete das Podium als Dritte ab, nachdem sie in allen drei Disziplinen konstant gute Leistungen gezeigt hatte und mit einer Laufbestzeit von 2:56:00 Stunden ihren Erfolg krönte.

TOP 5 Damen

PLACE ATHLETE SWIM BIKE RUN FINISH 1 Daniela Ryf (CHE)54:424:37:462:59:3608:34:592 Kat Matthews (GBR)54:484:44:403:00:5708:43:493 Anne Haug (DEU)54:474:52:532:56:0008:47:034 Skye Moench (USA)54:444:53:133:04:2108:55:215 Ruth Astle (GBR)59:234:50:453:06:3509:00:09

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Kategorien: Triathlon

Hollaus und Illes neue Duathlon-Staatsmeister

Triaguide - So, 2022-05-01 20:58

Sandrina Illes und Lukas Hollaus wurden heute bei der Duathlon-Staatsmeisterschaft im Rahmen des 2/4 Duathlons in Maissau ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Beide dominierten ihre Rennen von Beginn an eindrucksvoll und sicherten sich damit ihren Staatsmeistertitel. Für Illes ist dies der bereits 8. (!) Titel auf dieser Distanz in Folge – der 9. insgesamt. Tokiostarter Hollaus, der seine Profikarriere nach den Olympischen Spielen im Vorjahr beendete, ergänzte seine vier Triathlon-Staatsmeistertitel heute mit dem ersten nationalen Titel im Duathlon.

Einsames Rennen für Hollaus

Pünktlich um 10:30 Uhr fiel in Maissau der Startschuss zur ersten Österreichischen (Staats-) Meisterschaft des Jahres. Von Beginn an setzte sich der Favorit Lukas Hollaus an die Spitze und konnte nach Lauf 1 einen satten Vorsprung von über einer Minute auf seine Verfolger herauslaufen. Ungefährdet ging es für den Salzburger auf die Radstrecke, wo er ein einsames Rennen bestritt. Dahinter setzte sich der Duathlon-Staatsmeister von 2018, Andreas Silberbauer auf Platz zwei. Silberbauer konnte zwar noch mit der schnellsten Radzeit einige Sekunden aufholen. Auf den abschließenden 2,6 Laufkilometern änderte sich dann aber am Klassement nichts mehr und Lukas Hollaus krönte sich bei seiner ersten nationalen Duathlonteilnahme überlegen mit dem Staatsmeistertitel. Von Platz 13 nach dem ersten Lauf holte sich Stephan Steininger noch die Bronzemedaille bei den Herren.

„Es war doch ein ziemlich einsames Rennen am Rad und ich habe daher schwer einen Überblick gehabt, wie viel mein Vorsprung ist. Ich wusste von meinem Vorsprung von gut einer Minute nach dem ersten Lauf und habe mich darauf konzentriert sauber zu fahren, nicht zu überpacen und gut Kraft für den zweiten Lauf zu haben. Ich denke, dass ist gut aufgegangen. Es war eine erste Standortbestimmung für mich heute, weil doch die Ungewissheit bei mir selber da war. Es hat sich vom letzten Jahr her doch so einiges verändert“, zeigt sich Lukas Hollaus sehr zufrieden im Ziel.

Seriensiegerin Illes erneut das Maß aller Dinge
Sowohl bei den Herren, als auch bei den Damen war ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start. Und wie auch schon kurz zuvor im Herrenrennen wurde auch bei den Damen die Favoritin ihrer Rolle gerecht. Gemeinsam mit Carina Reicht konnte sich die Duathlon-Weltmeisterin von 2018, Sandrina Illes, vom Rest des Feldes absetzen. Illes hielt das Tempo hoch und kam mit 30 Sekunden Vorsprung auf die 21-Jährige Reicht in die erste Wechselzone. Während sie dann die Führung bis ins Ziel nicht mehr abgab, entwickelte sich hinter ihr ein spannendes Rennen um die Plätze. Zuerst lieferten sich Susanne Aumaier und Simone Kumhofer ein spannendes Duell um den 3. Platz, bis sie beide Carina Reicht einholen konnten und dann um Silber kämpften. Mit einem schnellen Wechsel vom Rad auf den 2. Lauf konnte sich Aumaier dann aber von der amtierenden Triathlon-Staatsmeisterin auf der Mittel- und Olympischen Distanz absetzen. Nach dem 8. Duathlon-Staatsmeitertitel auf dieser Distanz in Folge für Illes, feierte die Oberösterreicherin Susanne Aumaier, wie auch ihr Lebensgefährte Andreas Silberbauer zuvor bei den Herren, Staatsmeisterschafts-Silber. Die Kärntnerin Simone Kumhofer belegte Platz drei.

„Es war ein total typischer Duathlon. Ich hatte es befürchtet bzw. erhofft, dass Carina (Anm.: Reicht), die mich ja bei den Hallen-Staatsmeisterschaften noch geschlagen hat, dass die verdammt schnell anlaufen wird. Ich habe mich aber dann doch nach zwei Laufrunden absetzen können. Ich habe überhaupt nicht gewusst, wie sie am Rad ist und da wollte ich nicht drauf spekulieren. Der erste Lauf war daher wirklich hart und ich habe dann am Rad sicher nicht so eine gute Leistung wie im Vorjahr abliefern können. Beim zweiten Lauf habe ich dann gesehen, dass ich einen komfortablen Vorsprung habe und dann die tolle Stimmung genießen können. Es war super stark besetzt! So soll es sein“, freut sich Illes im Ziel, die heuer bei den World Games am 16./17. Juli in Birmingham (USA) am Start stehen wird.

Ergebnisse
(LINK)

ÖSTM Duathlon 2022, Maissau, Herren
Standard-Distanz (5,2km Laufen, 15,6km Radfahren, 2,6km Laufen)

1. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 47:15min
2. Andreas Silberbauer (RC Grieskirchen, OÖ), 48:43min
3. Stephan Steininger (PBIKE.AT – Racing Team, W) 51:48min

ÖSTM Duathlon 2022, Maissau, Damen
Standard-Distanz (5,2km Laufen, 15,6km Radfahren, 2,6km Laufen)

1. Sandrina Illes (Union St. Pölten Leichtathletik, NÖ), 54:43min
2. Susanne Aumair (GC Grieskirchen, OÖ), 56:10min
3. Simone Kumhofer (OMNI-BIOTIC POWERTEAM Sportverein, STMK), 56:39min

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Kategorien: Triathlon

Steger gewinnt erneut Challenge Riccione

Triaguide - So, 2022-05-01 20:53

Thomas Steger (pewag racing team) holt sich den zweiten Sieg in Folge bei der Challenge Riccione.

Nahezu perfekte Bedingungen begrüßten heute über 1.200 Athleten bei der Challenge Riccione an der italienischen Adriaküste. Thomas Steger (AUT) verteidigte seinen Titel erfolgreich und holte sich in 3:37:40 Stunden den zweiten Titel in Folge, während Emma Palant-Browne (GBR) in 3:56:50 Stunden einen überzeugenden Sieg errang.

Während Steger als Führender aus dem Wasser kam, war es bald Mattia Ceccarelli (ITA), der seine Dominanz auf dem Rad durchsetzte und die Führung über die gesamten 90 km behielt. Nur Steger konnte ihn auf der letzten Runde einholen, während eine Verfolgergruppe mit Thomas Davies (GBR), Chris Mintern (IRL) und Florian Salvisberg (SUI) ihm dicht auf den Fersen war. Als er in T2 Kopf an Kopf mit Steger ankam, wurde schnell klar, dass Ceccarelli nicht mit Stegers bekannter Schnelligkeit auf der Laufstrecke mithalten konnte, und auf den nächsten 21 km konnte Steger langsam aber stetig Zeit zwischen sich und Ceccarelli bringen, um den Sieg mit einem Vorsprung von 1:22 zu erringen. Dahinter machte Salvisberg seinen Anspruch auf den letzten Platz auf dem Podium geltend, als eine Strafe seine Chancen gefährdete. Trotz dieses 30-Sekunden-Rückschlags konnte er seinen dritten Platz in einer Zeit von 3:40:41 verteidigen.

Bei den Frauen gab es beim Schwimmen keine Überraschungen: India Lee (GBR) stieg als Erste aus dem Wasser, dicht gefolgt von Pallant-Browne, die auf dem Rad schnell die Führung übernahm und diese bis ins Ziel behielt und mit einem deutlichen Vorsprung von acht Minuten gewann. Dahinter schien es einen Kampf um Platz zwei und drei zwischen Lee und Lucy Byramn (GBR) zu geben – ein Kampf der Britinnen. Nachdem sie auf dem Rad eng beieinander gelegen hatten, ging es auf die Laufstrecke, auf der Lee in den ersten paar Runden dominant wirkte. Am Ende der zweiten Runde setzte sich Byram jedoch ab und sicherte sich den zweiten Platz, und als Lee schwächer wurde, sah Marta Bernardi (ITA) in der letzten Runde ihre Chance gekommen und wurde in 4:05:22 Dritte.

Pallant-Browne sagte, die Zuschauer hätten ihr zum Sieg verholfen. „Die Energie da draußen war unglaublich, es gab keine ruhigen Stellen auf der Strecke, man fühlte sich, als würde man um die Strecke geschoben, vielen Dank an alle, die zur Unterstützung gekommen sind.

PosAtletaCatSplitTempoGap1°#1 THOMAS STEGERAUT-1° ELFinish Line03:37:4000:00:002°#3 MATTIA CECCARELLIOVERCOME ASD2° ELFinish Line03:39:0200:01:223°#25 FLORIN SALVISBERGSUI-3° ELFinish Line03:40:1400:02:334°#13 THOMAS DAVISGBR-4° ELFinish Line03:41:1700:03:365°#23 CHRIS MINTERNIRL-5° ELFinish Line03:41:3300:03:526°#28 MARCEL BOLBATGER-6° ELFinish Line03:43:2900:05:497°#17 MARCUS HERBSTGER-7° ELFinish Line03:45:0500:07:258°#9 SILVAN BRUHINSUI-8° ELFinish Line03:46:0300:08:229°#5 MICHELE MARCHELLICUS PROPATRIA MILANO9° ELFinish Line03:46:4800:09:0710°#10 SAMUEL B�TTINGERGER-10° ELFinish Line03:47:5100:10:11

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Kategorien: Triathlon

Wihlidal und Hütthaler siegen bei Mostiman

Trinews.at - So, 2016-07-10 22:43
Heiss - heisser - Mostiman! Tolles Triathlonbewerbe am Wallsee und packende Duelle um die Platzierungen.
Kategorien: Triathlon, Web News

Knockout und Aufholjagd von Hollaus

Trinews.at - So, 2016-07-10 22:25
Nach der erfolgreichen Qualifikation im gestrigen Semifinalbewerb, startete Lukas Hollaus heute im Finale der besten 30 Athleten des Weltcupklassikers in Tiszaujvaros (HUN). Nachdem er auf den ersten Metern beim Schwimmen übel ausgeknockt wurde, war für ihn das Rennen jedoch vorbei, bevor es richtig begonnen hat.
Kategorien: Triathlon, Web News

Top Platzierungen für Junioren im Europacup

Trinews.at - So, 2016-07-10 22:21
Wie auch bei den Elitebewerben mussten sich die Junioren über Semifinalläufe für das Finale qualifizieren. Mit guten Leistungen schafften dies auch alle fünf ÖTRV-Athleten. Auch heute konnten sie wieder überzeugen
Kategorien: Triathlon, Web News

Alle Junioren im Europacup Finale!

Trinews.at - So, 2016-07-10 09:11
Gestern fanden bei sommerlichen Temperaturen (30,7° C Außentemperatur, 25,9° C Wassertemperatur) die Semifinalläufe beim Junioren Europacup beim Triathlonfestival in Tiszaujvaros (HUN) statt.
Kategorien: Triathlon, Web News

IRONMAN Austria-Kärnten ausverkauft

Trinews.at - Do, 2016-07-07 16:47
Der IRONMAN Austria-Kärnten 2017 am 02. Juli ist nur wenige Tage nach der Öffnung der Anmeldung ausverkauft. Die Veranstalter mussten am gestrigen Mittwoch die Anmeldung schon wieder schließen - das Limit ist erreicht.
Kategorien: Triathlon, Web News

POWERMAN Austria auch heuer wieder gut besetzt

Trinews.at - Do, 2016-07-07 10:44
Die Startlisten sind noch nicht vollständig, aber gewiss ist: Auch heuer trifft sich in Weyer die Duathlon Weltelite.
Kategorien: Triathlon, Web News

Starterkontingent beim 7. Trumer Triathlon erhöht!

Trinews.at - Do, 2016-07-07 09:59
Aufgrund des regelrechten Anmeldesturms auf den Trumer Triathlon mit einem <strong>Anmeldeplus von 40% </strong>gegenüber dem Vorjahr konnte dank der großartigen Sponsoren und Partner das Startkontingent erhöht werden. Unter anderem wurde die kurzfristig geschlossene Anmeldung für die Kurzdistanz inzwischen wieder geöffnet!
Kategorien: Triathlon, Web News