Share |

Triathlon

Glücksspielgesetze im deutschsprachigen Raum – die wichtigsten Updates des Jahres 2021

Triaguide - Di, 2021-10-12 19:25

Alles bleibt in der Welt in Bewegung. Selbst kleinste Veränderungen haben Auswirkungen auf alle Aspekte in unserem Leben. In diesem Artikel geht es aber nicht um globale Themen. Hier veröffentlichen wir euch den aktuellsten Stand der Glücksspielregulierung in deutschsprachigen Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz.

Im Lauf des Jahres 2020 wurden zahlreiche Veränderungen vorgenommen. Es ist schon Jahr 2021. Nun können wir Neuerungen  ganz genau sehen und objektiv analysieren. Die besten Casino Experten haben lange im Internet recherchiert, um den Spielern Rede und Antwort auf die 3 wichtigsten Fragen der aufgefrischten Glücksspielbranche zu stellen:

  • Warum müssen Spieler auf neue Gesetze im Glücksspielbereich achten?
  • Welche neuen Glücksspielgesetze wurden in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz in Kraft getroffen?
  • Was erwartet Glücksspieler im Jahr 2021?
Warum sind Glücksspielgesetze für Spieler wichtig?

In erster Linie ist das Glücksspielrecht  mit dem Jugendschutz verbunden. Die Regierung der meisten Staaten zeigt rote Karte für Glücksspiel unter 18. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht wetten oder Spielautomaten nutzen. Ob man sein Glück im Online Casino versucht, hängt in erster Linie vom verantwortlichen und seriösen Casino Anbieter.

Alles in allem reduziert sich alles auf eine Frage der Sicherheit und Seriosität des Casinos. Ihr müsst mit dem Glücksspielgesetz eures Landes im Klaren zu sein, um in Online Spielbanken sicher und legal zu spielen.

Die European Casino Association hält Wacht in der Glücksspielbranche im Internet. Sie geht gegen illegales Online Casino Spielen vor. Das Problem des  wachsenden illegalen Online Glücksspiels betrifft sowohl Deutschland, als auch Österreich und Schweiz. Viele Internet Casinos stellen ihre Spielotheken in mehreren EU-Ländern zur Verfügung, obwohl sie nur in einem Staat lizenziert seien.

Und wenn die Regierung oder European Casino Association die Glücksspielindustrie nicht gut genug regulieren, kann das zu folgenden Risiken und Problemen führen:

  • Die Casino Anbieter würden sich nicht an die jeweiligen staatlichen Glücksspielgesetze anpassen.
  • Durch die mangelnde nationale Regulierung werde der Jugendschutz stark beeinträchtigt.
  • Casino Betreiber, die keine Lizenz haben, würden keine Steuern in dem Staat zahlen, in welchem sie Einkommen erzielen.
  • Da illegale Online Casino Anbieter sich nicht an die individuellen Restriktionen der Länder halten würden, bringen sie die faire Konkurrenz auf dem jeweiligen nationalen Markt in Gefahr.

Hinweis: Verwendet keine illegale oder nicht lizenzierte Online Spielbanken in eurem Land! Bereichert die Geldbörse den Betrüger nicht! Spielt sicher in seriösen Online Casinos!

Ein Land – eine Glücksspielregulierung: Wie unterscheiden sich Gesetze in Europa?

Ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die illegalen Casino-Anbieter im Internet ​und die daraus resultierenden Gefahren ist vor allem ein Gesetz. Jede Nation stellt jedoch ihre eigenen Glücksspielgesetze auf, die Online Casino Spielen auf eigene Art regulieren. Davon ausgehend möchten wir hier die aktuellsten Änderungen in der Glücksspielindustrie in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz in Betracht ziehen.

Österreich

Nun wird in der österreichischen Glücksspielbranche die Reformierung durchgeführt. Laut Medienberichten soll das Gesetz für eine neue Glücksspielregulierung schon im Frühling des Jahres 2021 in die Begutachtung gehen. Das Ziel der Reformierung ist ein zeitgemäßes Lizenzsystem. Die Lizenzvergabe solle auf sich ein richterlicher Konzessionssenat nehmen.

Der Finanzminister Gernot Blümel berichtet, dass der Glücksspielsektor Österreichs sich an internationalen Vorzeigemodellen orientieren wird. Diese Modelle richten sich darauf aus, eine transparente Glücksspielbehörde zu schaffen.

Es gibt aber auch ein offenkundiges Problem: wenn die Angebote, die Spieler bevorzugen, am legalen Markt nicht verfügbar sind, könnten sie auf illegale und nicht kontrollierte Casino Anbieter im Internet ausweichen. Auf diese Weise ist die Verbesserung des Spielerschutzes auch eine wichtige Aufgabe für die Gesetzgeber.

In erster Linie sollen die Gefahre durch illegale Online Casinobetreiber reduziert werden. Eine führende Spielerschutzmaßnahme besteht darin, die Netzsperre einzurichten, wie das in der Schweiz praktiziert. IT-Provider seien dazu angehalten, Auswege darzustellen, wie den Österreichern der Zugriff auf illegale virtuelle Casinos erschwert werden könne.

Eine gute Lösung ist vor allem ein DNS-Blocking. DNS-Blockierung ist eine Мethode, die IP-Adressen mit Webbedrohungen erkennt, um zu verhindern, dass Internetnutzer schädliche Websites besuchen. Wenn ein Internetuser eine illegale Casino-Plattform besucht, leitet das  DNS-Blocking ihn auf sogenannte „Stop-Pages“ um.

Schweiz

Die Schweizer Glücksspielgesetze sind in zwei verschiedene Ebenen aufgeteilt – Bund und Länder. Dies impliziert, dass die Regulierung  in einigen Fällen abweichend ist.

Das Glücksspielgesetz wurde in der Schweiz schon im Jahr 2018 in Kraft getreten. Seitdem wurden nicht lizenzierte IP-Adressen blockiert. Der Gesetzgeber haben es für richtig gehalten, dass die betroffenen Online Casino Anbieter ihre Steuern zahlen.

Alles in allem sind Glücksspielgesetze in der Schweiz für Spieler angenehm. Zocker können  ein Online Casino Konto erstellen, einen Bonus bekommen oder Einsätze tätigen, wenn das Online Casino eine Lizenz besitzt und sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Deutschland

Im Juli 2021 erwarten die Glücksspielindustrie in Deutschland ein neues Glücksspielgesetz. Dieses soll Online Casinos im Internet für Deutscher regeln. Sowohl für die Glücksspieler wie auch für die Provider der Online Casinoseiten werden sich damit einige Dinge ändern.

Welche Änderungen sind zu erwarten? Die größte Neuerung ist eine deutsche Glücksspiellizenz. Bisher verfügten Online Casinos in Deutschland über ausländische Glücksspiellizenzen, die aus solchen Ländern wie Malta oder aus Großbritannien stammen. Zudem kann man zurzeit einige Casinoseiten ohne Glücksspiellizenz immer noch finden.

Folgende Änderungen in den Glücksspiel-Regelungen Deutschlands, die  ab Juli 2021 erwartet sind, müssen besonders betont werden:

  • Online Glücksspiel wird in Deutschland in Online Casinos mit deutscher Lizenz legal. Dies ist ein wesentlicher Vorteil für die Zocker aus Deutschland, die bisher Bedenken hatten, im Internet Glücksspiel zu betreiben.  
  • Für die Spieler werden einige Einschränkungen Gesetzeskraft erlangt. Ab Juli 2021 dürfen Glücksspieler in Deutschland monatlich maximal 1.000 Euro in einem Casino im Internet einzahlen.  Eine weitere Regel ist, dass Spieler eine Pause zwischen jeder Runde bei einem Automatenspiel machen sollen. Die Pause wird automatisch in die Games eingebaut und dauert mindestens 5 Sekunden.
  • Das Spielangebot im Online Spielraum wird stark eingeschränkt. Sobald das neue Glücksspielgesetz in Kraft getreten ist, dürfen die Glücksspielseiten nur noch Online Slots anbieten. Die Spielautomaten mit Jackpots  sind auch verboten.
  • Jeder Anbieter, der  gegen das neue Gesetz verstößt, wird blockiert. Eine zentrale Sperrdatei erfasst Verstöße. Die gesperrten Seiten und Konten werden von Spielern in Anspruch nicht genommen. Alle Provider sind dazu verpflichtet, die Verstöße zu melden, sonst drohen ihnen Strafen.

Wie ihr seht, wird sich die Casino-Branche durch das neue Glücksspielgesetz ändern. Was genau das neue Gesetz bringen wird, werden die Spieler und Betreiber der Online-Spielbanken ab Juli 2021 erfahren.

Schlussfolgerung

Schließlich lässt sich sagen, dass Online Casino Welt heutzutagen im Fokus der Regulierung in mehreren Ländern steht. Die Behörden nehmen Änderungen oder Neuerungen in die Glücksspielgesetze vor. Ihr sollt daher bereits jetzt genau darauf achten, welche neue Änderungen sich für euch als Glücksspieler ergeben werden. Spielt  sowieso im Online Casino verantwortungsbewusst und fair!

Der Beitrag Glücksspielgesetze im deutschsprachigen Raum – die wichtigsten Updates des Jahres 2021 erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Kumhofer gewinnt Mitteldistanz Triathlon in Kroatien

Triaguide - So, 2021-10-10 19:55

Simone Kumhofer gewinnt wie im vergangenem Jahr Mitteldistanz im kroatischen Zadar

Auch in diesem Jahr stand für die Kärntnerin, die für das Grazer OMNi-BiOTiC POWERTEAM am Start steht, der Mitteldistanz Triathlon (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21,1km Laufen) in Zadar, Kroatien zum nahenden Saisonende am Programm.

Im Vergleich zum letzten Jahr zeigte sich die Adria in diesem Jahr von ihrer rauhen Seite und machte den Athleten die erste Disziplin nicht einfach. Starker Wellengang und der böige Wind waren auch für Kumhofer eine Herausforderung, die mit mehr als 4 Minuten Rückstand auf die Führende die Aufholjagd am Rad starten musste. Mit dem schnellsten Rad- und Laufsplit entschied die amtierende Staatsmeisterin auf der Mittel- sowie Kurzdistanz das Rennen schlussendlich klar für sich.

„Schwimmen hatte für mich wenig mit Schwimmen zu tun – als wirklich schlechte Schwimmerin sind solche schwierigen Bedingungen für mich ein zusätzliches Problem. Am Rad fand ich aufgrund der permanent starken Windböen nie meinen Rhythmus und fühlte mich die gesamten 90km maximal unwohl. Der abschließende Halbmarathon lief dann aber erstaunlich gut und obwohl die Strecke durch viele wechselnde Untergründe und bergauf Passage für mich recht schwierig und anspruchsvoll ist, konnte ich meinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen“ fasst Simone ihr Rennen zusammen. 

Als nächstes und letztes Rennen steht für Kumhofer nun noch der 70.3 Cascai, Portugal am letzten Oktoberwochenende am Plan.

Der Beitrag Kumhofer gewinnt Mitteldistanz Triathlon in Kroatien erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

6 Fakten zur Sicherheit in Online Casinos

Triaguide - Fr, 2021-10-08 17:04

Internet Spielbanken haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Daran ändern auch die im Juli 2021 geänderten Regeln für Spieler aus Deutschland nichts. Wer Free Spins ohne Einzahlung 2021 einlösen will, muss sich aber umso mehr mit der Frage nach Sicherheit und Seriosität beschäftigen. Was ist an dieser Stelle besonders wichtig? Es geht nicht einfach nur darum, mal kurz einen Blick auf die Lizenz zu werfen. An dieser Stelle gehört immer das Gesamtpaket auf den Prüfstand. Hier gibt es einige Punkte, die besonders wichtig werden – wie das Spielangebot oder die Verschlüsselung der Daten.

Security Fact Nr. 1: Die Spielauswahl

Was hat das Spielangebot eines Online Casinos mit Sicherheit zu tun? Ganz einfach: Hierüber kann jeder Slotfan abschätzen, wie hoch die Messlatte in Bezug auf die Qualität hängt. Außerdem arbeiten Software-Provider ausschließlich mit seriösen Online Casinos zusammen. Wo es Zweifel gibt, kommt bei einer ganzen Reihe Entwickler keine Zusammenarbeit zustande. Ein Beispiel war der Rückzug von Gauselmann aus vielen Internet Spielbanken.

Das Unternehmen bereinigte seine Kundenkartei und forderte Anbieter ohne Lizenz in Deutschland auf, Spiele aus dem Angebot zu nehmen. Die Provider können durchaus Daumenschrauben ansetzen. Schließlich lebt das Online Casino von den Spielen. Daher zahlt es sich aus, auch an dieser Stelle einfach etwas genauer hinzuschauen.

Security Fact Nr. 2: Das Thema Lizenz

Klar, einer der wichtigen Aspekte ist und bleibt die Lizenz der Online Spielbanken. An dieser Stelle gibt es einfach keinen Spielraum. Erfahrene Slot- und Casinofans wissen schon lange, nach welchen Bereichen sie besonders Ausschau halten müssen. Lange waren einige Länder der EU an dieser Stelle einfach die Messlatte. Besonders Malta, Gibraltar und in Teilen auch die Kanalinseln traten an diesem Punkt in den Vordergrund.

Seitens der Malta Gaming Authority wurde lange Zeit eine große Zahl der iGaming-Anbieter – Sportwetten eingeschlossen – verwaltet. Der Vorteil: Hier konnten sich Spieler immer darauf verlassen, dass auch die in Brüssel geltenden Regeln umgesetzt wurden. Malta gehört seit einigen Jahren schließlich zur EU.

Inzwischen ist die Situation an dieser Stelle etwas anders. Deutschland hat sich überraschend im Jahr 2020 durchringen können, endlich ein neues Glücksspielrecht auf den Weg zu bringen. Hierin wurde endlich auch das Thema Internet Spielothek angepackt. Nachdem Anbieter lange keine Chance auf eine Lizenz hatten, sieht inzwischen die Situation anders aus. Federführend ist an dieser Stelle übrigens das Regierungspräsidium Darmstadt/Hessen.

Security Fact Nr. 3: Seriöse Anbieter am Einsatz erkennen

Im Zusammenhang mit der Vergabe von Lizenzen in Deutschland für Online Spielotheken kann jeder Nutzer eigentlich extrem schnell erkennen, welche Anbieter sich an die Regeln halten. Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag lassen die Behörden dem Treiben nicht etwa freien Lauf. Es gelten aktuell sehr strenge Rahmenbedingungen – wenn Anbieter wirklich scharf auf eine deutsche Glücksspiel Lizenz sind.

Slotfans können solche Anbieter in der Praxis extrem leicht erkennen. Durch das Glücksspielrecht ist der Einsatz am Tisch pro Spin bzw. Spielrunde sehr streng limitiert. Es dürfen derzeit ausschließlich Einsätze bis 1 Euro gemacht werden. Höhere Summen werden seitens der Anbieter von Spielern mit einem deutschen Wohnsitz nicht akzeptiert. Damit sind besonders High Roller die Leidtragenden.

Warum diese strenge Regel? Der Gesetzgeber hat an dieser Stelle einfach das Ziel, den Spielerschutz deutlich aufzuwerten. Es gibt noch einen zweiten Punkt, anhand dessen Spieler die neuen Internet Spielbanken nach deutschem Recht einfach erkennen können – über das Autoplay. Hintergrund: Slots werden durch die Entwickler eigentlich mit einem Spielmodus ausgestattet, welcher die Walzen nach einem vorher eingestellten Muster selbständig spielt. Dieser ist für Echtgeldspiele inzwischen zu deaktivieren.

Security Fact Nr. 4: Der Spielerschutz

Ein extrem wichtiges Element im Hinblick auf die Security der Online Spielbanken ist der Spielerschutz. Hier geht es vor allem um Fragen der Suchtprävention. Leider leidet ein kleiner Teil der Nutzer unter pathologischem Spielverhalten. Im allgemeine Sprachgebrauch ist das Ganze als Spielsucht bekannt. Hier geht es nicht um Computerspiele allgemein, sondern ausschließlich um Geldspiele.

Schätzungen gehen von einem Anteil unter 1 Prozent aus, welcher von diesem Problem betroffen ist. Klingt im ersten Moment vernachlässigbar – ist für den Einzelnen aber ein schwerwiegendes Problem. Was hat das Ganze mit Sicherheit zu tun? Spieler wollen sich im Online Casino sicher fühlen – auch in schwierigen Situationen.

Seriöse Anbieter setzen aus diesem Grund auf umfangreiche Maßnahmen für verantwortungsvolles Spielen. In der Praxis bedeutet dies unter anderem, dass auf Limits für Einzahlungen, Einsätze oder die Session geachtet wird. Parallel gehört auch eine Regulierung der Verluste zum Spielerschutz. Wer sich als Spieler mit diesem Aspekt vertraut macht, findet im Test sehr schnell Anbieter, welche diesen Bereich auf die eher leichte Schulter nehmen. Ob eine Registrierung dann noch gerechtfertigt ist, hat jeder selbst zu entscheiden.

Security Fact Nr. 5: Eine sichere Datenübertragung

Wo Geld im Spiel ist, werden auch Langfinger hellhörig. An dieser Stelle lässt sich doch etwas holen – etwa, wenn die Datenverbindung angezapft wird. Damit Daten, die zwischen den Servern der Online Casinos und dem Nutzer als Client hin und her gehen, nicht einfach abgegriffen werden, gibt es Verschlüsselungstechniken. Diese basieren auf SSL – was viele Nutzer auch aus dem Online Banking kennen. Hiermit stellen Internet Spielbanken sicher, dass Dritte sich nicht einfach in den Datenverkehr einklinken und wichtige Daten abgreifen. Internet Spielbanken oder diese hohen Standards gehören eher auf die Schwarze Liste und werden aussortiert.

Security Fact Nr. 6: Das Banking der Online Casinos

Was haben Casino Banking und Sicherheit miteinander zu tun? Spieler haben hier die Chance, dem Anbieter recht schnell auf den Zahn zu fühlen. Es gibt eine ganze Reihe Zahlungsmethoden, welche zu einem modernen und seriösen Internet Casino gehören müssen. Hierzu zählt die Zahlung per Kreditkarte genauso wie das eine oder andere E-Wallet. Und was ist mit Kryptowährungen? Eine Reihe Online Spielotheken arbeitet inzwischen tatsächlich mit Bitcoin, Ether und Co.

Kritisch wird das Ganze, wenn nur noch auf digitales Geld gesetzt wird. Warum? Kryptowährungen haben zwei entscheidende Nachteile. Auf der einen Seite unterliegen sie starken Schwankungen. Es kann innerhalb eines Tages um hunderte Euro nach oben oder unten gehen. Parallel sind die Transaktionen nicht ohne Weiteres zurück zu buchen – was bei anderen Zahlungsmethoden im Streitfall doch noch etwas einfacher ist.

Der Beitrag 6 Fakten zur Sicherheit in Online Casinos erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

ULTRA in Bad Radkersburg 2022 mit Langdistanz, Double, Triple, Weltcup

Triaguide - Sa, 2021-10-02 07:49

Nach der erfolgreichen Premiere des DOUBLE ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg wurden vom Veranstalterteam schnell die Weichen für die Zukunft gestellt. Pläne, die bereits während den Vorbereitungen auf die Premiere in den Köpfen der Veranstalter schlummerten, konnten Dank der großartigen Zusammenarbeit mit den beteiligten Personen rasch auf Schiene gebracht werden.

Einfache, Zweifache und Dreifache Ultra-Distanz

Für 2022 hat man einiges vor. Das erste Ziel der Veranstalter ist es, Bad Radkersburg als Fixpunkt im Ultratriathlonkalender für die Athleten zu etablieren. Die wieder belebte engere Zusammenarbeit zwischen der Sparte Ultratriathlon und dem nationalen Triathlonverband ÖTRV hat sich für die Veranstalter und Athleten als richtig erwiesen. Alleine, was den Versicherungsschutz angeht, konnte und kann sich jeder Teilnehmer auf der sicheren Seite wähnen. Gerade in Pandemiezeiten hat sich der ÖTRV und der Steirische Triathlonverband STTRV für Veranstalter stets als verlässlicher und wertvoller Partner erwiesen. Ein in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium erarbeitetes und laufend aktualisiertes Covid19-Präventionskonzept war ein zusätzlicher Baustein, der das Gelingen der Premierenveranstaltung auch in unsicheren Zeiten mit ermöglicht hatte.

Aus diesem Grund wird diese Kooperation auch im Jahr 2022 fortgesetzt und der ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg somit auch ein offiziell genehmigter Triathlon im Sinne des Fachverbandes.

Auch im Jahr 2022 werden die Veranstalter diesen Weg gehen und damit auch das Eventprogramm erweitern. Als „Einstiegsbewerb“ wird es bei der zweiten Auflage des Events erstmals einen Bewerb über die normale Triathlon-Langdistanz von 3,8 Kilometern Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen geben. Veranstalter Andreas Wünscher dazu: „Mit diesem Bewerb wollen wir Triathleten den Einstieg in die Ultra Triathlon Familie ermöglichen. Ich glaube, dass es doch einige Sportler gibt, die einmal eine Triathlon-Langdistanz bewältigen wollen, aber zum Beispiel nicht so gerne im See schwimmen oder mit 3.000 anderen Teilnehmern auf der Rad- und Laufstrecke kämpfen. Bei uns können Sie dies stressfrei tun, im 50-Meter-Becken schwimmen, am Rad die flachen kurzweiligen Runden genießen, der Supporter und die Verpflegung stets in unmittelbarer Nähe. Es wird auch kein stressiges 17-Stunden-Zeitlimit geben, somit haben die Teilnehmer das volle Feeling eines Ultratriathlon in ihrer vielleicht ersten Langdistanz.

Weltcup im DOUBLE und TRIPLE

Ein weiterer Wunsch der Veranstalter geht 2022 in Erfüllung. Von Beginn an war es das Ziel, ein international hochkarätiges Starterfeld nach Bad Radkersburg zu bringen. Dies ist mit 40 Athletinnen und Athleten aus 11 Nationen in Europa trotz erschwerter Reisemöglichkeiten gelungen. Die Veranstalter haben bewiesen, dass sie ein internationales Starterfeld handeln können und auch die Region Bad Radkersburg freut sich selbstverständlich über jeden Besuch.

Somit wurden die Gespräche mit dem Ultratriathlon-Weltverband IUTA, die bereits vor Beginn der Planung der Premiere aufgenommen wurden, weitergeführt. Dank des großartigen und ehrliche Feedbacks der Athleten hat sich die IUTA entschieden, den ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg in den Weltcupkalender 2022 aufzunehmen.

Neben der in diesem Jahr zu absolvierenden Double Ultra Distanz wird es im nächsten Jahr auch einen „Triple“ geben – das bedeutet 11,4 Kilometer Schwimmen, 540 Kilometer am Rad und 126,6 Kilometer Laufen. Sowohl der DOUBLE ULTRA als auch der TRIPLE ULTRA werden als IUTA Weltcuprennen ausgetragen.

Anmeldung seit 1. Oktober geöffnet

Die Anmeldung für alle Bewerbe des ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg, der vom 9.-12. September über die Bühne gehen wird, startete am 1. Oktober. Pro Bewerb gibt es ein Teilnehmerlimit von 40 Startern.

Zur Anmeldung: www.ultratriathlon.at

Der Beitrag ULTRA in Bad Radkersburg 2022 mit Langdistanz, Double, Triple, Weltcup erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Utah statt Hawaii – IRONMAN World Championship im Mai 2022

Triaguide - Do, 2021-09-23 23:06

IRONMAN hat heute in Zusammenarbeit mit den Behörden von Greater Zion und St. George, Utah, sowie den lokalen und staatlichen Behörden von Hawaii bekannt gegeben, dass die IRONMAN® World Championship® zum ersten Mal außerhalb von Hawaii stattfinden wird. Sie wird am 7. Mai 2022 in St. George, Utah, ausgetragen, bevor sie am 6. und 8. Oktober 2022 mit einem neuen zweitägigen Rennformat nach Kona, Hawaii, zurückkehrt.

St. George, Utah wird zum ersten Mal Gastgeber einer IRONMAN-Weltmeisterschaft außerhalb von Hawai`i

Die Supersapiens IRONMAN World Championship 2021 wird am 7. Mai 2022 in St. George, Utah, stattfinden. Damit haben professionelle Triathleten die Möglichkeit, einen Weltmeistertitel und einen Teil des damit verbundenen Preisgeldes von 750.000 Dollar zu gewinnen. Die anhaltende Ungewissheit, ob Kailua-Kona, Hawaii, die Veranstaltung im Februar ausrichten kann, machte es erforderlich, den Austragungsort zum ersten Mal seit der ersten Veranstaltung im Jahr 1978 außerhalb von Hawaii zu verlegen.

St. George wurde als erster neuer Austragungsort der Veranstaltung außerhalb von Hawaii seit mehr als 40 Jahren ausgewählt, da es eine starke Unterstützung durch die Gemeinde, eine herausfordernde Strecke und Erfahrung mit der Ausrichtung von IRONMAN®-Triathlons und anderen Großveranstaltungen hat, darunter die erfolgreiche, kürzlich abgeschlossene Intermountain Healthcare IRONMAN 70.3® World Championship 2021 presented by Utah Sports Commission. St. George wird auch Gastgeber der IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft 2022 sein, die am 28. und 29. Oktober 2022 stattfindet.

„Die Ehre, die erste IRONMAN-Weltmeisterschaft außerhalb von Hawaii ausrichten zu dürfen, ist ebenso erfreulich wie aufregend. Es gibt nur wenige Veranstaltungen, die so viel Prestige und Respekt genießen wie die IRONMAN-Weltmeisterschaft in Kona“, sagte Kevin Lewis, Direktor des Greater Zion Convention & Tourism Office. „Ich denke, wir verstehen das Gewicht und die Verantwortung, die wir jetzt haben, um die geschätzte Bedeutung der IRONMAN-Weltmeisterschaft weiterzutragen, und wir nehmen diese Verantwortung nicht auf die leichte Schulter. Wir haben den größten Respekt vor dem Erbe der IRONMAN World Championship in Hawaii und vor allem vor allem vor dem, was vor uns geschehen ist – die Leidenschaft, die Träume, die Hartnäckigkeit und der menschliche Geist, der sich umeinander kümmert, während wir uns bemühen, die beste Version von uns selbst zu sein. Die IRONMAN-Weltmeisterschaft hier auszurichten, gibt uns die Möglichkeit, dieses Erbe mit unserer eigenen Art von dauerhaftem Erfolg zu würdigen, und ich bin mir sicher, dass wir es wieder einmal schaffen werden.“

„Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in den vergangenen mehr als zehn Jahren eine so starke und vertrauensvolle Beziehung zu unseren Freunden im Großraum St. George aufgebaut haben“, sagte Andrew Messick, President & Chief Executive Officer von The IRONMAN Group. „St. George hat sich dafür eingesetzt, dass die IRONMAN-Athleten auch 2021 eine Weltmeisterschaft haben werden, selbst wenn sie sich bis 2022 verzögert. Wir alle haben gerade erlebt, warum dieser besondere Ort als ‚Land der Ausdauer‘ bezeichnet wird, und wir sind zuversichtlich, dass wir im Mai eine herausragende Meisterschaft haben werden.“

„Die Ausrichtung der IRONMAN-Weltmeisterschaft ist ein weiteres Beispiel für die Bemühungen der Utah Sports Commission um den Sport und das olympische Erbe, die weltweit zeigen, warum Utah als Staat des Sports bekannt ist“, sagte Jeff Robbins, Präsident und CEO der Utah Sports Commission. „Gemeinsam mit unseren Partnern freuen wir uns darauf, die Welt in Utah willkommen zu heißen.“

„Veranstaltungen wie die IRONMAN-Weltmeisterschaft, die Athleten aus allen Teilen der Welt anziehen, sind großartige Beispiele für das hohe Engagement unseres Staates im globalen Sport“, sagte Utahs Gouverneur Spencer Cox. „Die bedeutenden wirtschaftlichen Auswirkungen und der Wert für die Medien werden für St. George, Washington County und den gesamten Staat von großem Nutzen sein.“

IRONMAN-Weltmeisterschaft kehrt im Oktober 2022 mit zweitägigem Rennformat nach Kona zurück.

Zum ersten Mal in der mehr als 40-jährigen Geschichte der IRONMAN World Championship wird der Höhepunkt des Triathlonsports an zwei Tagen ausgetragen: Die IRONMAN World Championship 2022 kehrt am 6. und 8. Oktober 2022 nach Kona, Hawaii, zurück. Bei der zweitägigen Veranstaltung wird am Donnerstag, den 6. Oktober, ein erweitertes Profifeld von 50 Athleten bei den Frauen und am Samstag, den 8. Oktober, 50 Profimänner an den Start gehen. Einzelheiten zu den Altersklassenrennen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

„Wir erwarten, dass die Rennen im Oktober 2022 einzigartig und historisch sein werden“, sagte Messick. „Zwei Renntage in Kailua-Kona entsprechen der überwältigenden Nachfrage von Athleten, die an einer Weltmeisterschaft teilnehmen möchten, und ermöglichen es uns, unsere aufgeschobenen Athleten zu beherbergen und unsere Profirennen der Frauen und Männer stärker in den Vordergrund zu stellen.“

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit IRONMAN, um im Oktober 2022 zwei Veranstaltungen auf die Insel Hawaii zu bringen“, sagte Mitch Roth, Bürgermeister von Hawaii County. „Als wichtigstes Sportereignis auf unserer Insel ist IRONMAN seit über 40 Jahren ein zuverlässiger Partner der Gemeinde, und wir sind sehr dankbar für ihre Bereitschaft und Fähigkeit, sich an die Bedürfnisse unserer Gemeinde anzupassen und zu ihrer Lebendigkeit beizutragen. In diesem Sinne möchten wir der Stadt St. George, Utah, ein aufrichtiges Mahalo dafür aussprechen, dass sie den IRONMAN-Wettkämpfern eine Bühne für ihre Wettkämpfe bietet, während wir uns darauf vorbereiten, unseren IRONMAN ʻohana in Erwartung der Veranstaltungen im nächsten Jahr wieder willkommen zu heißen.“

„Die Insel Hawaii und insbesondere Kona haben seit mehr als 40 Jahren eine wunderbare Beziehung zum IRONMAN und seinen Ursprüngen“, sagte Ross Birch, Executive Director des Island of Hawai`i Visitors Bureau. „Während die ikonische Veranstaltung unserer Insel lang anhaltende wirtschaftliche Vorteile gebracht hat, wird manchmal übersehen, dass sich Kona durch den IRONMAN zu einem Lifestyle-Reiseziel entwickelt hat. Wir unterstützen die Änderung des IRONMAN, ein zweitägiges Rennen zu veranstalten, das allen qualifizierten Athleten der letzten zwei Jahre die Möglichkeit gibt, an den Start zu gehen, und der lokalen Wirtschaft die Chance gibt, davon zu profitieren und die verlorenen Tourismusmöglichkeiten zurückzugewinnen.“

„Der Verlust der letzten beiden IRONMAN-Weltmeisterschaftsrennen hat uns sicherlich einen wirtschaftlichen Schlag versetzt. Unsere Restaurants haben durch das Rennen, die Athleten und ihre Familien immer einen großen Aufschwung erfahren. Wir sind sehr erfreut zu hören, dass wir mit zwei Rennen im nächsten Oktober planen können, die wirtschaftlichen Verluste der letzten beiden Rennabsagen auszugleichen“, sagte Luana Hospitality Principal, Eric von Platen Luder

„Es waren ein paar herausfordernde Jahre, aber wir sind unserem Ziel treu geblieben, außergewöhnliche Erlebnisse für unsere ‚ohana zu schaffen“, sagte Diana Bertsch, Senior Vice President, World Championship Events für The IRONMAN Group. „Wir sind unseren Gastgebergemeinden in St. George und Kailua-Kona sowie ihren lokalen und staatlichen Behörden dankbar für ihre Bereitschaft, uns zu vertrauen. Unser Team ist entschlossen, unglaubliche Rennwochen zu veranstalten, wenn wir im Mai und Oktober 2022 neue Seiten in den Geschichtsbüchern der IRONMAN-Weltmeisterschaft hinzufügen.“

IRONMAN-Athleten, die sich für die IRONMAN World Championship 2021 und 2022 angemeldet haben, sowie Athleten, die derzeit für den IRONMAN St. George 2022 registriert sind, werden direkt kontaktiert und erhalten weitere Informationen. Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails zur IRONMAN World Championship finden Sie unter www.ironman.com/im-world-championship.

Der Beitrag Utah statt Hawaii – IRONMAN World Championship im Mai 2022 erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Chevrot und Philipp gewinnen IRONMAN Austria

Triaguide - So, 2021-09-19 21:21

Der IRONMAN Austria-Kärnten bot einmal mehr ein Triathlon-Spektakel der Extraklasse. Bei den Männern gewinnt der Franzose Denis Chevrot, nachdem er rund fünf Kilometer vor dem Ziel erstmals die Führung übernommen hatte. Laura Philipp war bei den Frauen eine Klasse für sich und setzte nach einer famosen Leistung einen neuen Streckenrekord.

Pünktlich um 07:00 Uhr ertönte der Startschuss zum IRONMAN Austria-Kärnten und das Rennen hielt, was es versprach. Erwartungsgemäß setzte sich Lukasz Wojt von Beginn weg an die Spitze und kam nach 45:14 als Erster aus dem Wasser. Dahinter folgte etwas mehr als zwei Minuten später eine neunköpfige Verfolgergruppe um Top-Favorit Patrik Nilsson und die beiden Franzosen Denis Chevrot & Arnaud Guilloux. Mitfavorit Michael Weiss, 2018 noch siegreich in Kärnten, wies nach dem Schwimmen einen Rückstand von 07:01 Minuten auf Leader Wojt auf.

Nach rund 35 Kilometern auf der Radstrecke konnte die Verfolgergruppe zu Wojt aufschließen. Bis Kilometer 90 blieb die Führungsgruppe weitestgehend zusammen, bevor sich Rasmus Svenningsson (SWE) & Arnaud Guilloux (FRA) abzusetzen vermochten. Am Ende der 180 Kilometer fuhren die beiden einen sagenhaften Vorsprung von mehr als neun Minuten auf das Verfolgertrio um Nilsson, Chevrot und den Dänen Mathias Lyngsø Petersen heraus. Michael Weiss kämpfte sich derweil Position um Position nach vorne und lag nach dem Radfahren auf Platz neun.

Während Nilsson das Rennen nach wenigen Kilometern auf der Laufstrecke aufgeben musste, setzte sich Guilloux an die Spitze und lief bis zur Hälfte des Marathons einen Vorsprung von 1:10 auf Svenningsson heraus. Hinter den beiden Führenden zog Denis Chevrot – welcher nach dem Radfahren noch einen Rückstand von 9:37 auf das Duo Guilloux/Svenningsson aufwies – das Tempo an und lief pro Kilometer rund 10 Sekunden schneller als die Spitze, womit er den Rückstand kontinuierlich verkürzen konnte. Nach der Hälfte des Marathons lag der 33-jährige Franzose bloß noch etwas mehr als fünf Minuten hinter dem Spitzenduo. Guilloux musste mit fortwährender Dauer des Rennens seinem hohen Tempo ein wenig Tribut zollen, womit Svenningsson nach 27 Kilometern vorbeizog und seinerseits wieder einen Vorsprung von über einer Minute auf Guilloux herauslaufen konnte. Chevrot liess weiterhin nicht locker und schnappte sich nach 32 Kilometern den zweiten Rang von seinem Landsmann, bevor die Reihe nach 38 Kilometern am starken Schweden war. Die Führungsposition gab Chevrot bis ins Ziel nicht mehr ab und holte sich nach einem unglaublichen Marathon den Sieg beim IRONMAN Austria-Kärnten in 7:51:09 Stunden. Dahinter sicherten sich Rasmus Svenningsson und Arnaud Guilloux den zweiten respektive dritten Platz. Michael Weiss machte auch beim Laufen noch Zeit und Ränge gut, konnte jedoch das Handicap nach dem Schwimm- & Radbewerb nicht mehr wettmachen. Der 40-Jährige klassierte sich am Ende als bester Österreicher auf Platz fünf und holte sich mit der Zeit von 8:04:46 Stunden den Staatsmeistertitel auf der Langdistanz.

Start-Ziel-Sieg für Philipp

Laura Philipp ist nicht zu stoppen. Nach dem Sieg beim IRONMAN Finnland und beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun bestritt die amtierende Europameisterin heute das dritte Rennen innerhalb fünf Wochen. Die 34-jährige Deutsche ließ von Beginn weg keine Zweifel aufkommen und wurde ihrer Favoritenrolle vollkommen gerecht. Nach dem Schwimmen lag Philipp zusammen mit Carolin Lehrieder, welche das Rennen auf dem Rad aufgrund eines platten Reifens nach wenigen Kilometern aufgeben musste, sowie der Britin Chantal Cummings und Zeljka Saban Milicic (CRO) bereits an der Spitze. Beim Radfahren deklassierte sie die Konkurrenz regelrecht und ging mit über 15 Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke. Damit war klar, dass heute niemand Philipps Sieg streitig machen konnte. Auch beim Laufen zauberte die Deutsche eine fabelhafte Leistung auf den Parkett und beendete den Marathon mit der Weltklasse-Zeit von 2:44:49 Stunden. Mit der Siegerzeit von 8:35:33 holte sich Philipp nicht bloß den zweiten IRONMAN-Triumph innerhalb von fünf Wochen, sondern pulverisierte auch den Streckenrekord (8:41:17) von Miranda Carfrae aus dem Jahr 2016.

Hinter Philipp lieferten sich gleich drei Athletinnen einen spannenden Kampf um die beiden anderen Podestplätze. Cummings ging das Laufen mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung vor der Österreicherin Gabriele Obmann an. Fünf Minuten später folgte die Deutsche Katharina Grohmann. Obmann setzte sich schnell von Cummings ab und lief bis zur 21.5 Kilometermarke einen zweiminütigen Vorsprung auf die zu diesem Zeitpunkt Drittplatzierte Britin heraus. Grohmann konnte die Lücke zum Podium bis zur Hälfte des Marathons beinahe zulaufen und zog kurz darauf an Cummings vorbei, womit aus dem Drei- ein Zweikampf entstand. Grohmann machte jedoch den frischeren Eindruck als die in Klagenfurt wohnhafte Obmann und zog nach 33 Kilometern an der Österreicherin vorbei, womit sie sich am Ende den zweiten Rang holte. Obmann ihrerseits sicherte sich nach einem tollen Rennen den starken dritten Schlussrang und kürte sich damit zur Staatsmeisterin auf der Langdistanz.

Der Beitrag Chevrot und Philipp gewinnen IRONMAN Austria erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Historisches deutsches Double beim World Triathlon Hamburg

Triaguide - Sa, 2021-09-18 22:26

Historischer deutscher Doppelsieg bei Hamburg Wasser World Triathlon

Laura Lindemann und Tim Hellwig haben beide heute beim Hamburg Wasser World Triathlon ihren Premierensieg in der World Triathlon Championships Series gefeiert und damit den ersten deutschen Doppelsieg in der Serie perfekt gemacht. Lindemann siegte bei den Frauen vor Nicole Van Der Kaay aus Neuseeland und Summer Rappaport aus den USA. Hellwig sicherte sich den Sieg in einem packenden Zielsprint vor den Franzosen Paul Georgenthum und Leo Bergere. Die Rennen wurden über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) ausgetragen.

„Ich bin einfach super glücklich und freu mich wahnsinnig über diesen Sieg. Es war das perfekte Rennen für mich. Das Schwimmen lief sehr gut, auf dem Rad lief es gut und ich hab mich beim Laufen richtig gut gefühlt, vor allem auf der zweiten Runde. Da wusste ich, dass ich es heute schaffen kann“, freute sich Lindemann im Ziel.

„Es gibt keinen besseren Ort auf der Welt als hier in Hamburg, um mein erstes WTCS-Rennen zu gewinnen. Es ist so ein besonderes Gefühl, mit den ganzen Zuschauern, die heute gekommen sind. Es fühlt sich einfach großartig an. Ich hatte gestern noch das Sprintfinish von 2019 hier in Hamburg angeschaut und hab mir am Ende gesagt, sprinte nicht zu früh. Und ich denke, ich hab es perfekt getimt“, sagt Hellwig beim Siegerinterview.

Priester wird Vierter, Gomez-Islinger auf Platz 6

Neben Lindemann und Hellwig gab es weitere deutsche Top-Platzierungen. Nach seinem ersten Weltcup-Sieg in der vergangenen Woche, zeigte Lasse Priester bei seinem Debut in der WTCS erneut eine starke Leistung und verpasste das Podium als Vierter nur ganz knapp.

„Im ersten Moment ist man schon etwas enttäuscht, wenn man so knapp am Podium vorbeischrammt. Aber es ist alles gut, heute Abend kann ich mich dann bestimmt auch richtig darüber freuen und ich weiß, was es bedeutet. Das gesamte deutsche Team hat heute geliefert. Wir haben vorher gesagt, wir wollen einen guten Eindruck hinterlassen und ich denke, das hat gut geklappt“, sagt Priester.

Bei den Frauen überzeugte Marlene Gomez-Islinger erneut nach ihrem fünften Platz im Weltcup vergangene Woche. Nach einem starken Schwimmen hielt sie sich permanent in der Führungsgruppe auf und sicherte durch eine starke Laufleistung den sechsten Platz ab.

Alle weiteren deutsche Starterinnen schafften den Sprung unter die Top-20: Anabel Knoll als Elfte, Nina Eim als 16., Lisa Tertsch als 17., Lena Meißner als 19. und Annika Koch als 20.

Auch die Männer zeigten eine beeindruckende Mannschaftsleistung: Lasse Lührs erreichte den 13. Rang, Jonas Breinlinger wurde 15., Jonas Schomburg 26., Valentin Wernz 27. und Johannes Vogel 34.

Österreicher Top-25.

Die österreichischen Herren konnten sich mit Luis Knabl (22.) und Leon Pauger (23.) über gute Ergebnisse freuen, bei den Damen landete Julia Hauser auf Rang 25.

Der Beitrag Historisches deutsches Double beim World Triathlon Hamburg erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Iden und Charles-Barclay neue IRONMAN 70.3-Weltmeister

Triaguide - Sa, 2021-09-18 22:13

Lucy Charles-Barkley (GBR) und Gustav Iden (NOR) triumpfierten heute bei den IRONMAN 70.3 World Championship in Utah/St. George. Während sich der Norweger als Titelverteidiger an den Start stellte und in beeindruckender Manier gewann, war es für seine britische Kollegin der erste WM-Triumph.

Bei den Herren war Iden neben seinem Landsmann, dem Olympiasieger Kristian Blummenfelt, als absoluter Topfavorit an den Start gegangen. In diesem Stile agierte der Norweger auch im Rennen, wo er sich bereits auf der Radstrecke absetzen konnte und fortan nicht den leisesten Zweifel daran ließ, wer an diesem Tag als Sieger die Ziellinie überqueren sollte. Fast 4 Minuten betrug am Ende der Vorsprung auf den Vizeweltmeister Sam Long, der abermals zeigte, dass Utah ein guter Boden für ihn ist. Das Podium komplettierte der Däne Daniel Baekkegard, der sich gemeinsam mit seinem Landsmann Miki Tagholt, der für das pewag racing team startet, über dessen vierten Platz freuen konnte.

Bei den Frauen wurde im Vorfeld viel über die Form der Titelverteidigerin Daniela Ryf spekuliert. In der Szene schlich sich ein Gefühl ein, dass die Schweizerin, die jahrelang als unschlagbar galt, nicht mehr die Dominanz früherer Jahre haben könnte. Letztlich war es dann auch so, denn an Lucy Charles Barclay führte an diesem Tag kein Weg vorbei. Auch nicht für die als Geheimtipp geltende Taynor Knibb, die lange Zeit die erste Verfolgerin der Britin war. Letztlich war es Charles Barclay, die ihren ersten WM-Titel mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg eintüten konnte. Knibb lag lange auf dem Kurs auf Platz 2, musste sich aber am Ende noch der Südafrikanerin Jeanni Metzler geschlagen geben. Daniela Ryf lag lange Zeit in Schlagdistanz, letztlich fiel sie aber zurück und beendete das Rennen auf dem 11. Platz.

Der Beitrag Iden und Charles-Barclay neue IRONMAN 70.3-Weltmeister erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Warum Hintergrundgeschichten beim Online Gaming so wichtig für Spieler sind

Triaguide - Di, 2021-09-07 19:22

Wer heutzutage Online Games spielt, der begegnet immer mehr ausgefeilten Hintergrundgeschichten. Der Begriff bezeichnet die direkte Übersetzung aus dem englischen Wort “backstory”. Damit ist jedoch bei Computerspielen weit mehr gemeint als nur die Kulisse eines Spiels. Eine Hintergrundgeschichte ist auch weit mehr als nur die backstory einer Heldin, das allgemeine Thema oder eine Motivation für eine Schießerei.

Hintergrundgeschichten sind in der Online Gamingwelt so wichtig geworden wie das Drehbuch eines Hollywoodfilms. Sie sind Unique-Selling-Point, Grundstruktur, Leitfaden, Motivation und Wendepunkte in einem. Sie haben also keine kleine Aufgabe, weshalb gerade in letzter Zeit einer guten Ausarbeitung der Hintergrundgeschichten in Spielen immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wir wollen hier beleuchten, warum das so viel Gewicht bekommen hat und was die Vorteile von intelligenten Hintergrundgeschichten sind, besonders für die Spielerschaft.

Ein Blick zurück

Wer sich an die Anfänge der ersten Computerspiele zurückerinnert, wird vielleicht zunächst nur Geschicklichkeitsspiele oder gar reine Glücksspiele vor Augen haben. Tatsächlich kann man bei den Anfängen der Spiele wohl kaum von Geschichten sprechen. Hier gab es weder Handlungen, geschweige denn sogar Figuren. Man denke nur an das Computerspiel Pong von 1972, in dem zwei Striche mehr oder weniger Tennis miteinander gespielt haben. Viel Geschichte brauchte es damals noch nicht, um die Massen zu begeistern.

Doch je mehr Menschen Zugang zu Spielen hatten, umso mehr Spiele kamen auf den Markt und umso mehr Einfälle brauchten die Entwicklerteams. Wer hierbei auffallen wollte, musste sich etwas mehr ausdenken.

Selbst bei Slots, den Spielautomaten im Glücksspielbereich, wurden die Themen schillernder. Drehte man zunächst bei Online Games in Spielhallen nur an Walzen, kamen bald spezielle Zusatzfunktionen hinzu. Man tauchte schließlich selbst hier in andere Welten ab, wie zum Beispiel mit an Indiana Jones erinnernden Figuren in das ferne Ägypten. Entwicklungen, die man noch heute in bekannten Spielautomaten von Novoline kostenlos nachempfinden kann.

Schon bald nach den handlungsarmen Anfängen kamen komplexer programmierte Spiele auf den Markt. Die ersten Spiele für den Commodore 64 wie The Great Giana Sisters, ein Jump ‘n’ Run Game, oder etwa Maniac Mansion (beide 1987) zeigen schon deutlich spürbar, wohin der Trend danach ging. Die Entwicklerinnen und Entwickler dachten sich nicht nur komplizierte Welten aus, sondern gaben den Figuren auch Gründe, weshalb sie durch diese Welten hindurch mussten.

Bei Giana Sisters war dieser Grund ein Alptraum der kleinen Schwester Gianna, die in dem Traum durch 32 düstere Keller hindurch Juwelen einsammeln und Gegner besiegen muss, damit sie schließlich von der großen Schwester Maria geweckt werden kann. Ein bisschen wie die Handlung von The Wizard of Oz, nur als Computerspiel mit einer Hintergrundgeschichte, die den Rahmen für das Spiel liefert.

Bei Maniac Mansion müssen die Hauptfigur und seine Freunde eine Freundin von ihrem Kidnapper, dem von einem radioaktiven Meteor beeinflussten Dr. Fred, befreien. In dem Point-and-Click-Adventure haben alle Figuren eigene Hintergrundgeschichten und Ziele, die Einfluss auf das Spiel haben können.

Schon hier zeigte sich, dass die Fantasie der Entwicklerinnen und Entwickler nicht beim reinen Gameplay aufhört. Sie erfanden schon damals komplexe Hintergrundgeschichten, die Grund für das Vorankommen-Müssen der Hauptfiguren waren und auch bei den Nebenfiguren Nebenhandlungen auslösten, die wiederum auf das Spielgeschehen Auswirkungen hatten.

Neue Technik, komplexere Geschichten

Hintergrundgeschichten von kleinen Nebenfiguren stören so gut wie nie. Schließlich bereichern sie im schlechtesten Fall einfach nur die Fantasie der Spielerinnen und Spieler oder sind für die eigentliche Handlung nur Wissen, das nicht gebraucht wird. Im besten Fall allerdings können sie sogar Schlüssel zu riskanten Szenen und Wendepunkten oder sogar dem großen Finale einer Geschichte liefern. Man denke nur an Silent Hill 2, bei dem die Hintergrundgeschichte der Hauptfigur schließlich zum großen Plottwist am Ende führt, der alles bisher erlebte in ein anderes Licht rückt.

Gerade neuere Computerspiele bedienen sich hierbei Mitteln, die man sonst nur aus Filmen kennt. Es werden Informationen an Stellen gesetzt, die erst später in der Handlung wichtig werden. So kann ein beiläufig aufgegriffener Zettel mit einer Zahl später der Schlüssel für ein Zahlenschloss sein. Spielerinnen und Spieler werden damit gezwungen, das Game sehr aufmerksam zu spielen und mehr Hintergrundwissen zu sammeln. Das kann nämlich nicht mehr nur unnützes Wissen sein, sondern wird in manchen Fällen als wichtiges Wissen zum Gewinnen des Games verwendet.

Die Schwierigkeit für die Entwicklerinnen und Entwickler, die dieses Werkzeug für ihre Idee benutzen, ist dabei jedoch, die beiläufig erwähnten Informationen nicht zu sehr mit Bedeutung aufzuladen, um den Wendepunkt nicht zu früh zu verraten. Je komplexer die Geschichten bei Games werden, desto erfinderischer müssen die Entwicklerteams sein. Denn das Mittel, schon früh kleine Hinweise im Gameplay zu verstecken, die erst später zu großen Wendepunkten führen, ist nicht neu.

Dieses dramaturgische Mittel ist Teil des Geschichtenerzählens. Man nehme nur zum Beispiel einen der besten Filme aller Zeiten Citizen Kane von 1941. Hier liefert ein weggeworfener Schlitten die Antwort auf die brennende dramaturgische Frage des Films, was sich hinter dem Wort “Rosebud” versteckt. Es gibt eine Reihe von Computerspielen, in denen vermeintliche Hintergrundgeschichten erfolgreich für große Wendepunkte verwendet werden, aber auch einige Games, die daran gescheitert sind. Denn ähnlich wie bei Filmen ist auch das Schreiben von Geschichten für Computerspiele weitaus schwieriger, als viele Menschen denken.

Easter Eggs

Ein kleines Subgenre von Hintergrundgeschichten für Computerspiele und Filme ist mittlerweile zu einem eigenen Spiel geworden, die Jagd nach sogenannten Easter Eggs. Hierbei hat man es mit kleinen, schön verpackten Informationen zu tun, die man zwischendurch in Filmen oder Computerspielen am Rand der Handlung finden kann. Oftmals handelt es sich dabei um crossmediale Referenzen und kleine Witze, die nur eingefleischte Fans verstehen können wie zum Beispiel ein Foto an einer Wand, das die Erfinder des Spiels zeigt oder Figuren aus einem anderen Spiel, die plötzlich auftauchen.

Bekannte Easter Eggs kennt man auch aus dem Marvel-Universum oder von Pixar, die sogar so weit gehen, dass sie Hinweise auf neue Projekte der Produzenten geben. Informationen, die sehr streng gehütet werden, aber ein Zugeständnis für eingefleischte Fans sind. So sind bei Pixar häufig kleine Hinweise eingebaut, die zum Beispiel zeigen, woran das Studio als Nächstes arbeitet.

Da liegt dann schon einmal ein Clown-Fisch-Spielzeug (Hinweis auf den damals nächsten Film Nemo) in einem Kinderzimmer des Films Monster AG. Manchmal werden diese kleinen Hinweise erst im Nachhinein, also Jahre später als Easter Eggs enthüllt. So können kleine Hintergrundinformationen sogar außerhalb der Geschichte ganz neue Bedeutung erhalten.

Der Beitrag Warum Hintergrundgeschichten beim Online Gaming so wichtig für Spieler sind erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Haug, Lange und Kienle beim Challenge Roth am Start

Triaguide - Do, 2021-09-02 21:06

Erst bei der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag wurde das Top-Starterfeld des diesjährigen DATEV Challenge Roth powered by hep bekannt gegeben, der am kommenden Sonntag, den 5. September, in der Triathlon-Metropole Roth über die Bühne geht – unter Corona-Bedingungen und kleinerem Starterfeld, aber gewohnter Begeisterung und Herzlichkeit. 1.490 Einzelstarter und 290 Staffeln gehen nach aktuellstem Stand diesmal an den Start, wie Veranstalter Felix Walchshöfer bekannt geben konnte. Sichtlich bewegt, richtete er seinen überaus herzlichen Dank an die Landkreisbehörden, die die legendäre Triathlonveranstaltung mit strengem Hygienekonzept möglich gemacht hatten.

„Vorhang auf“ hieß es dann für die vorher noch geheim gehaltenen Top-Starter. Die Überraschung gelang: Das Feld dürfte wohl das stärkste der Saison sein. Und so nahmen keine Geringeren als die Hawaii-Sieger Anne Haug, Sebastian Kienle und Patrick Lange auf dem Podium in der Kulturfabrik Platz. Auch Titelverteidiger Andi Dreitz ist wieder am Start, des Weiteren die deutschen Asse Nils Frommhold (Roth-Sieger 2015), Franz Löschke, Ruben Zepuntke und nicht zuletzt der Neuseeländer Braden Currie. Das Frauenfeld verstärken die Britin Laura Siddall, die Kanadierin Rach McBride und Sarah Crowley aus Australien

Anders als sonst gab es bei der Pressekonferenz von den Tops kaum markige Kampfansagen zu hören, dafür aber fast unisono große Dankbarkeit und die Freude, überhaupt wieder bei einem der ganz großen Triathlon-Events starten zu können. „The biggest Race of the Year“ nannte es „Purple Tiger“ Rach McBride so treffend und sprach damit den anderen Tops auf dem Podium aus dem Herzen.

Anne Haug, die amtierende Hawaii-Siegerin von 2019 (2020 fand das Rennen nicht statt), war regelrecht euphorisch, jetzt endlich mit einem Jahr Verspätung ihr Heimrennen in Roth machen zu dürfen. „Ich wohne ja nur eine Stude weg von hier und dieses Rennen ist ein Traum, der jetzt endlich für mich wahr wird“. Seit ihrem Sieg auf Hawaii 2019 konnte sie pandemiebedingt keine Langdistanz mehr machen und weiß aktuell nicht so genau, wo sie leistungsmäßig steht – das trifft auch auf die meisten anderen Tops zu. Haug: „Ich hoffe auf einen starken Marathon und werde einfach einen Schritt nach dem anderen machen“.

Von der außergewöhnlich herzlichen Stimmung in Roth schwärmten nahezu alle, vor allem der mehrfache Ironman-Sieger Braden Currie aus Neuseeland, der zum zweiten Mal in Roth startet und auf ein schnelles Schwimmen hofft. 

„Ich muss es einfach nochmal machen“, sagte der Sieger von 2015 Nils Frommhold – von seinem Triumphrennen kann er sich nur noch an wenige Momente erinnern. Die Strecke liegt ihm sehr, er geht optimistisch an den Start und sorgte für Lacher mit seinem Wunsch, im Ziel „mal wieder mit Champagner rumzuspritzen“. Auch Andi Dreitz, der als Titelverteidiger mit Startnummer 1 ins Rennen geht, sagte wie Frommhold: „Ich muss das nochmal erleben“. Er will sich ganz auf sein eigenes Rennen konzentrieren und einfach „schauen, was geht“.

Sebastian „Sebi“ Kienle ist als Roth-Champion und mehrfacher Starter des DATEV Challenge Roth powered by hep mit der Strecke bestens vertraut, wenn auch der Radkurs – Kienles Paradedisziplin – diesmal anders sein wird. Kienle, der sehr gut trainiert hat, aber zuletzt auch Probleme mit der Achillessehne hatte, will nicht von Sieg sprechen, „dazu hab ich im Moment nicht genug Selbstvertrauen“, will aber seine Chancen „aggressiv nutzen“.

Das will definitiv auch Weltmeister Patrick Lange, der zum ersten Mal in Roth antritt und sich „mega freut, endlich Teil der Community zu werden“. Er „kann es kaum erwarten“ und hat sich nach der Hawaii-Absage sofort in Roth gemeldet, um einen Startplatz zu bekommen. Roth als „Ursprungsort des Triathlon in Deutschland“ (O-Ton Lange) sei für ihn schon lange ein Bucket List Race. Am Sonntag geht es für ihn darum, „an der Startlinie zu stehen, die Stimmung aufzusaugen und mein Bestes zu geben“. Es wird sich zeigen, wie gut sein Bestes ist.

Der Beitrag Haug, Lange und Kienle beim Challenge Roth am Start erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Ratasepp und Zechmeister gewinnen DOUBLE ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:43

Wer den Zieleinlauf des Gewinners des 1. Double Ultra Triathlon Bad Radkersburg live verfolgen hat wollen, der musste früh aufstehen oder lange wach bleiben. Um exakt 5:12 konnte sich der Top-Favorit Rait Ratasepp (Estland) nach hartem Fight als Sieger feiern lassen. Ratasepp, einer der Superstars der Triathlonszene, beendete den Bewerb, der über die doppelte Ironman-Distanz (7,6km Schwimmen, 360km Radfahren, 84km Laufen) führte, in einer Zeit von 20 Stunden und 11 Minuten. Sein eigentliches Ziel, den Bewerb unter 20 Stunden zu finishen, verhinderte vor allem das Wetter. Dieses war zwar entgegen der Prognosen besser als erwartet, dennoch wurde auch Bad Radkersburg an diesem Wochenende nicht komplett vom Schlechtwetter verschont. Gegen 21 Uhr, die Favoriten waren bereits auf den letzten Radrunden, kam sintflutartiger Regen, der die Körper und Kleidung der Sportler durchnässte. Der nötige Bekleidungswechsel vor dem Lauf kostete mehr Zeit als geplant und so ließ sich die 20-Stunden-Marke nicht mehr realisieren.

Dies schmälerte die Freude des Esten aber nicht im Geringsten. Er freute sich über den großartigen Zweikampf mit dem Deutschen Thorsten Eckert. Eckert dominierte den Radpart und wechselte als erster Athlet in die Laufschuhe. Doch Ratasepp, nicht nur in der Ultratriathlonszene für seine Laufstärke bekannt, ließ wenige Zweifel daran, dass er am Ende die Ziellinie als Erster überqueren würde. Am Ende war es ein Vorsprung von einer Stunde und zwei Minuten, die Ratasepp auf seinen härtesten Konkurrenten heraus laufen konnte. Dieser konnte sich über Platz 2 ebenso freuen wie der Trofaiacher Harald Zechner, der sich nach 25 Stunden und 44 Minuten als Dritter und bester Österreicher über einen Podiumsplatz freuen konnte. Der mehrfache Weltcupsieger Norbert Lüftenegger beendete den Bewerb auf dem 5. Gesamtrang.

Beatrix Zechmeister siegt bei Double-Premiere

Rait Ratasepp kam um 05:11 morgens als Sieger ins Ziel – Bilder: insmallworld

Während der Sieger im Herrenrennen bereits über große Ultra-Erfahrung verfügte, war es bei den Damen ein Ultra-Rookie, die am Ende vom höchsten Treppchen des Siegerpodests jubeln konnte. Die Niederösterreicherin Beatrix Zechmeister. Sie konnte sich mit einer Endzeit von 29 Stunden, 44 Minuten und 26 Sekunden als Siegerin feiern lassen. Den zweiten Platz erkämpfte sich Claudia Müller, das Podium komplettierte die Schweizerin Eleo Leonard.

Ergebnisse

Der Beitrag Ratasepp und Zechmeister gewinnen DOUBLE ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Heiße Triathlon Show im September in Podersdorf

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:31

Auch dieses Jahr findet einer der größten Triathlonbewerbe des Jahres in Podersdorf zum bereits 34. Mal statt. Dabei kommt es zur Neuauflage des Duells auf der Halb-Distanz zwischen Österreichs Michi WEISS, der sich 2019 dem Ungarn Dávid HANKÓ knapp geschlagen geben musste. WEISS, der den Streckenrekord in Podersdorf auf der Langdistanz hält und dabei eine der schnellsten je gefahrenen Zeiten über 180km (04:01:00h) in den Asphalt gebrannt hat, brennt auch auf Revanche. Getreu dem Motto

„Fast, Hard, Legendary“ hat nicht nur die Zeit von Michi WEISS Wellen geschlagen.

„Podersdorf ist immer für eine Überraschung gut, ob Wind, Hitze oder wechselnde Bedingungen, hier ist alles möglich“ spielt Organisator Daniel Döller auf das harte und spektakuläre Rennen an.

Bei der 34. Auflage des legendären AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf vom 3. bis 5. September werden wieder über 2.000 Athletinnen und Athleten am Start sein. Routiniers und Anfänger, Amateure und Profis. Über alle Distanzen vom Kids Aquathlon bis hin zur Lang- Distanz, in familiärer Atmosphäre und professionellem Umfeld.

Eines der Highlights dieses Jahr ist das bunte Starterfeld. Neben dem angesprochenen Duell auf der Halb-Distanz hat auch eine Olympistarterin ihre Teilnahme auf der Sprint-Distanz zugesagt. Die Wienerin Julia HAUSER sucht Wiedergutmachung nach dem verpatzten Olympiaauftritt und blickt in die Zukunft:Natürlich war dieses frühe Ausscheiden hart für mich bei Olympia und ich habe einige Tage gebraucht, um das wegzustecken. Nun gilt es aber sich neue Ziele zu setzen und positiv in die Zukunft zu blicken!“ freut sich Hauser auf ihre Teilnahme. Bereits 2020 konnte sie ja schon die Strecke im Rahmen des OMNi-BiOTiC Jagdrennens mit dem aktuellen Olympiasieger Kristian BLUMMENFELT in Podersdorf kennenlernen.

Auf der traditionellen Lang-Distanz hat sich der Deutsche Marc UNGER angekündigt, der sich dieses Jahr vor allem österreichischen Herausforderern gegenübersieht. Der mit Veranstaltungen dicht gedrängte Herbst sowie die teilweise noch immer bestehenden Reisebeschränkungen bedingen dieses Jahr ein reduziertes Profifeld.

Hier wird sich für die kommenden Jahre einiges ändern, so Organisator Daniel Döller:„Unsere bereits dieses Jahr gestartete Kooperation mit der PTO (Professional Triathletes Organisation) stellt die Weichen für die kommenden Jahre! So werden wir in Podersdorf PTO-points vergeben und damit wird auch eine Aufstockung des Preisgeldes einhergehen. Dadurch werden wir für Profis natürlich umso attraktiver, gilt es doch durch Punkte das eigene PTO-Ranking zu verbessern und so am Ende des Jahres am neu gegründeten The Collins Cup teilzunehmen.“

Neu ist dieses Jahr auch die Live-Übertragung im ORF Sport+: Am 4.9.2021 startet die Übertragung über die Mittel-Distanz um 09:45 Uhr mit 5 Livekameras aus dem Seewinkel und dauert bis 15:00 Uhr. Moderiert von Michael Guttmann und Chris Nindl werden die Zuseher neben dem Renngeschehen auch allerlei Background-Info zum Triathlonsport im allgemeinen bekommen.

PROGRAMM 34. AUSTRIA TRIATHLON IN PODERSDORF:

Freitag, 3. September

  • ab 15:00   KIDS AQUATHLON
  • ab 18:00   TRIWomen Bewerb

Samstag, 4. September

  • 07:00        Start Lang-/Ironman-Distanz
  • 10:00        Start Halb-Distanz
  • ca. 14:00 Zieleinlauf erste Finisher Halb-Distanz
  • ca. 15:00 Zieleinlauf erste Finisher Ironman-Distanz

Sonntag, 5. September

  • 08:30        Start Sprint-Distanz
  • 10:30        Olympische Distanz

START: beim Leuchtturm.

ZIELBEREICH: Auf der Promenade in Podersdorf am See („Platz der Champions“)

Der Beitrag Heiße Triathlon Show im September in Podersdorf erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Timo Schaffeld und Luisa Moroff gewinnen das Premierenrennen des IRONMAN 70.3 Duisburg

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:20

Mit einem Sprung ins kühle Nass eröffneten rund 1.500 Athleten das Premierenrennen des IRONMAN 70.3 Duisburg an diesem Sonntagmorgen. Bei der Veranstaltung im ‚Stahlherzen von Europa‘ standen Altersklassen-Athleten unter anderem aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden an der Startlinie. Als erste Disziplin absolvierten die Teilnehmer die 1,9km lange Schwimmstrecke auf der Regattastrecke des ‚Sportparks Duisburg‘. Dabei wurden sie von Zuschauern auf den Rängen der Regattastrecke angefeuert – sowohl für Athleten, Zuschauer und alle an dem Rennen beteiligten Personen galt die 3G-Regel sowie eine Maskenpflicht auf dem Eventgelände. Die Maske durfte nur von den Athleten während des Rennen abgenommen werden.

Nach einem kurzen Stopp in der Wechselzone ging es auf die 90,1km lange Radstrecke, die die Athleten durch Teile der Stadt Duisburg, über die historische ‚Brücke der Solidarität‘ und anschließend am Rhein in Richtung Moers führte. Nachdem die Runde ein zweites Mal gefahren wurde, kehrte die Strecke in den ‚Sportpark Duisburg‘ zurück, wo sich die Athleten in der Wechselzone auf die Laufstrecke vorbereiteten. Auf der 21,1 Kilometer langen Laufstrecke (3 Runden) im ‚Sportpark Duisburg‘ passierten die Athleten die Schwimmstrecke und verschiedene Seen in der parkähnlichen Landschaft. Wo sonst der Ball rollt, befand sich die beeindruckende Finishline. In der Schauinsland-Reisen-Arena und mit einer beeindruckenden Finishline wurden die Athleten für ihre mentale und physische Ausdauer belohnt.

Timo Schaffeld aus Oberhausen war der schnellste Altersklassen-Athlet und überquerte die Ziellinie in einer Zeit von 3 Stunden 50 Minuten und 42 Sekunden. Die schnellste Altersklassen-Athletin Luisa Moroff absolvierte den Mitteldistanz-Triathlon in einer Zeit von 4 Stunden, 28 Minuten und 32 Sekunden. Mit einer Zeit von 2:22:39 war sie die schnellste Frau auf der flachen und schnellen Radstrecke. Die schnellste Laufzeit beim Halbmarathon mit 1:13:17 stellte der Gewinner Timo Schaffeld auf.  


Top 3 Männer       
Timo Schaffeld     Swim – 27:04     Bike – 2:06:18     Run – 1:13:17     Gesamt – 03:50:42
Niklas Löbner     Swim – 29:40     Bike – 2:09:10     Run – 1:19:06     Gesamt – 04:02:58
Gijs van Ranst     Swim – 27:35     Bike – 2:12:28     Run – 1:22:03     Gesamt – 04:07:19

Top 3 Frauen
Luisa Moroff     Swim – 29:51     Bike – 2:22:39     Run – 1:31:09     Gesamt – 04:28:32
Kyra Meulenberg     Swim – 35:21     Bike – 2:27:03     Run – 1:28:15     Gesamt – 04:36:03
Mareike Eißmann     Swim – 37:58     Bike – 2:33:10     Run – 1:27:30     Gesamt – 04:46:01

Die komplette Ergebnisliste ist unter www.ironman.com/im703-duisburg-results verfügbar.

Der Beitrag Timo Schaffeld und Luisa Moroff gewinnen das Premierenrennen des IRONMAN 70.3 Duisburg erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Deutscher Doppelerfolg beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:17

Laura Philipp zeigte bei der 9. Ausgabe des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun einmal mehr, dass sie zu den besten Triathletinnen auf der Welt gehört und sichert sich überlegen den Sieg. Bei den Männern feiert Jan Stratmann seinen ersten IRONMAN 70.3-Sieg. Neben den beiden überlegenen Deutschen überzeugten auch die Österreicher mit starken Leistungen.

Bloß 15 Tage nach ihrem Erfolg beim IRONMAN Finland steht Laura Philipp bereits wieder zuoberst auf dem Treppchen. Nach dem Schwimmen im Zeller See noch knapp hinter der Italienerin Margie Santimaria liegend, wechselte Philipp am schnellsten und stieg als Erste aufs Rad. Auf den 90.1 Kilometern spielte die 34-jährige Deutsche ihre Qualitäten voll aus und ließ bis ins Ziel nichts mehr anbrennen. Philipp siegte in 04:21:49 und damit mit über zehn Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrau Anne Reischmann.
Reischmann ihrerseits kam als Elfte aus dem Wasser und steigerte sich mit fortwährender Dauer des Rennens kontinuierlich. Nach 15 Kilometern auf dem Rad konnte sich Reischmann bereits auf Platz drei vorkämpfen, bevor sie kurz vor Kilometer 58 auch an der Estin Kaidi Kivioja vorbeiziehen konnte. Anschliessend gab sie den zweiten Platz nicht mehr aus der Hand und setzt damit ihre starke Saison auch im Pinzgau fort. Kivioja liess sich vom Überholmanöver Reischmanns nicht beirren und zog ihr Tempo bis zum Ende durch, womit sie sich vor Simone Kumhofer den 3. Platz sichern konnte. Die amtierende Staatsmeisterin auf der Kurz- und Mitteldistanz zeigte speziell auf dem Rad eine starke Leistung, doch am Ende reichte die Kraft nicht, um die Estin noch abzufangen.

Start-Ziel-Sieg für Stratmann

Nach mehreren Podestplätzen in dieser Saison konnte sich Jan Stratmann beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun den ersten IRONMAN 70.3-Sieg seiner Karriere holen – und das in überzeugender Manier. Stratmann kam bereits als erster aus dem Wasser und gab seine Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Nach 3:59:42 überquerte der 26-jährige Deutsche die Ziellinie und durfte sich nach einer starken Leistung zurecht feiern lassen.
Knapp fünfeinhalb Minuten später wurde es nochmals richtig laut im Ziel – Lokalmatador und Olympiateilnehmer Lukas Hollaus holte sich nach einem beherzten Rennen den zweiten Rang. Nach dem Radfahren noch auf Platz vier liegend, legte Hollaus beim Laufen nochmals eine Schippe drauf und konnte seine Landsmänner Paul Ruttmann & Georg Enzenberger noch überholen. Während Ruttmann das Rennen nicht beenden konnte, sicherte sich Enzenberger den 3. Rang.

Positives Zwischenfazit

Währenddem das Rennen für einige Age Group Athleten weiterhin in vollem Gange ist, kann trotz anspruchsvollen Wetterbedingungen bereits ein positives Zwischenfazit gezogen werden. Bei der 9. Ausgabe des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun zeigte sich einmal mehr, dass das Event zu den absoluten Top-Veranstaltungen auf der IRONMAN 70.3-Tour gehört. „Der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ist ein Triathlon-Wochenende der Superlative in unserer Region. Die vielen Ahtletinnen und Athleten aus aller Welt zeigen ihre Begeisterung für diesen Event immer wieder. Dank einem umfangreichen Sicherheitskonzept konnten wir diesen sportlichen Saison-Höhepunkt erfolgreich durchführen“, resümiert Tourismusdirektorin Mag. Renate Ecker und ergänzt: ,,Zell am See-Kaprun hat sich wieder als top internationale Triathlondestination gezeigt. Mit der Veranstaltung wird eine Wertschöpfung in der Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro generiert. Ein ganz besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden freuen wir uns, den IRONMAN 70.3 auch noch bis 2024 in unserer Region begrüßen zu können.“

Der Beitrag Deutscher Doppelerfolg beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

IRONMAN Hawaii erneut verschoben

Triaguide - Do, 2021-08-19 22:47

2021 wird es keine IRONMAN World Championship geben – Verschiebung auf 5. Februar 2022

IRONMAN hat heute in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden von Hawaii bekannt gegeben, dass die Supersapiens IRONMAN® World Championship 2021 aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der globalen Pandemie COVID-19 auf die Insel Hawaii von ihrem ursprünglich geplanten Renntermin am 9. Oktober 2021 auf den 5. Februar 2022 verschoben wurde. Wie 1982 wird es auch 2022 voraussichtlich zwei Ausgaben der IRONMAN-Weltmeisterschaft geben (Februar und Oktober).

„Das Wiederaufleben des Virus und der neue Delta-Stamm haben erhebliche Auswirkungen auf die Inselgemeinschaft von Hawai`i. In Verbindung mit den umfangreichen Grenzschließungen und Reisebeschränkungen für qualifizierte Athleten gibt es im Oktober keine praktikable Möglichkeit, die IRONMAN-Weltmeisterschaft auszurichten“, sagte Andrew Messick, Präsident und Chief Executive Officer der IRONMAN Group. „Nach ausführlichen Beratungen mit Regierungs- und Gemeindevertretern auf Hawaii glauben wir, dass die beste Lösung darin besteht, die Veranstaltung auf Februar 2022 zu verschieben.“

„Wir haben eng mit den lokalen und bundesstaatlichen Behörden von Hawaii und anderen wichtigen Akteuren der Veranstaltung zusammengearbeitet und sind uns einig, dass wir unsere lokale Gemeinschaft schützen müssen, indem wir die Planung auf einen Februartermin verschieben“, sagte Diana Bertsch, Senior Vice President, World Championship Events bei The IRONMAN Group. „Unsere lokale Gemeinschaft, Athleten, Partner, Freiwillige und alle anderen Mitglieder unserer ohana - die unsere hawaiianischen Wurzeln und unsere Geschichte repräsentieren - fühlen Stolz und Vertrauen in diese schwierige Entscheidung. Wir werden darauf hinarbeiten, unsere Athleten im Februar mit dem Rennerlebnis, für das die IRONMAN World Championship berühmt ist, wieder auf der Insel Hawaii willkommen zu heißen.“

„Wir fühlen uns geehrt, mit dem fantastischen IRONMAN-Team zusammenzuarbeiten, um inmitten einer globalen Pandemie eine gerechte Lösung zu finden, die sicherstellt, dass das wichtigste Sportereignis auf unserer Insel zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden kann“, sagte der Bürgermeister von Hawai`i County, Mitch Roth. „Seit dem ersten Rennen im Jahr 1978 ist die Veranstaltung zu einem integralen Bestandteil der globalen Identität unseres Countys geworden, und wir freuen uns darauf, die Athleten und Zuschauer aus aller Welt wieder an unseren Ufern willkommen zu heißen, wenn es sicher ist.“

„Die IRONMAN World Championship ist ein fester Bestandteil unserer Gemeinde und Geschichte auf Hawaii. Seit über 40 Jahren unterstützt unsere Gemeinde IRONMAN und feuert die Teilnehmer aus aller Welt an. Im Gegenzug hat IRONMAN unsere Gemeinde auch in diesen schwierigen Zeiten unterstützt. Ich bin zutiefst dankbar für die Zusage von IRONMAN in Höhe von 1.000.000 Dollar, unsere bedürftigen Einwohner in den Jahren 2020 und 2021 mit ihrem Kahiau Together-Programm zu versorgen. Da IRONMAN weiterhin mālama ist und sich wirklich um unsere Inselgemeinschaft kümmert, freuen wir uns darauf, die IRONMAN World Championship im Jahr 2022 mit unserer vollen Unterstützung wieder willkommen zu heißen“, sagte Staatssenatorin Dru Mamo Kanuha.

Der Beitrag IRONMAN Hawaii erneut verschoben erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Änderungen bei IRONMAN 70.3-WM 2021 und 2022

Triaguide - Do, 2021-08-19 17:46

IRONMAN hat heute Änderungen für die IRONMAN® 70.3® World Championship 2021 und 2022 bekannt gegeben, die auf den anhaltenden globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie basieren. Es wird erwartet, dass aufgrund von Reise- und Grenzbeschränkungen nicht einmal die Hälfte des Athletenfeldes an der Intermountain Healthcare IRONMAN 70.3 World Championship 2021 presented by Utah Sports Commission in St. George, Utah, teilnehmen kann. Daher wird das Rennen zu einem Eintagesrennen umgewandelt, bei dem sowohl Männer als auch Frauen am Samstag, den 18. September, an den Start gehen. Außerdem wird die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft 2022, die ursprünglich in Taupō, Neuseeland, stattfinden sollte, nun ebenfalls in St. George, Utah, ausgetragen, so dass Athleten mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit haben, vom 28. bis 29. Oktober 2022 in einem zweitägigen Format im „Land der Ausdauer“ zu starten.

„Wir haben die Grenz- und Reisebeschränkungen weiterhin genau beobachtet, und es wird immer deutlicher, dass diese Beschränkungen wahrscheinlich nicht rechtzeitig gelockert werden, damit die meisten internationalen Athleten in St. George an den Start gehen können“, sagte Andrew Messick, President & Chief Executive Officer von The IRONMAN Group. „Wir haben in St. George und den umliegenden Gemeinden einen besonderen Gastgeber, und wir freuen uns darauf, im Jahr 2022 ein komplettes internationales Zwei-Tages-Rennen ausrichten zu können.“

„Es war entmutigend, die Wendungen einer globalen Pandemie zu meistern, aber unsere Community hat es immer wieder geschafft, um die Ecke zu schauen und einen positiven Weg zu einem helleren Horizont zu finden“, sagte Kevin Lewis, Direktor des Greater Zion Convention & Tourism Office. „Der Einsatz und das Engagement des IRONMAN-Teams für den Erfolg sind inspirierend. Gemeinsam haben wir in diesem September eine fantastische Weltmeisterschaft auf die Beine gestellt, und wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, die Weltmeisterschaft 2022 erneut hier auszurichten.“

Neuseeland ist nach wie vor ein geschichtsträchtiges und besonderes Reiseziel für Veranstaltungen der IRONMAN-Gruppe, und trotz der aktuellen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Grenz- und Reisebeschränkungen sind sowohl Neuseeland als auch die IRONMAN-Verantwortlichen entschlossen, darüber zu diskutieren, wie die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft in einem zukünftigen Jahr nach Taupō gebracht werden kann, um den Top-Athleten der Welt die Möglichkeit zu geben, eine Weltmeisterschaftserfahrung in diesem einzigartigen Reiseziel zu genießen, das seit mehr als 35 Jahren Veranstaltungen der IRONMAN-Gruppe beherbergt.

„Ich denke, es ist wichtig, den großen Einfluss des COVID-19 auf der ganzen Welt zu betrachten – insbesondere mit der neuen Delta-Variante – und zu verstehen, dass eine längere Vorlaufzeit es uns ermöglichen wird, mehr Athleten aufzunehmen. Da sich die Welt in den nächsten Jahren öffnet, werden die Athleten mehr Veranstaltungen auf der ganzen Welt haben, um sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren“, sagte der Bürgermeister von Taupō, David Trewavas. „Wir arbeiten eng mit unseren Interessengruppen und IRONMAN zusammen, um so schnell wie möglich einen neuen Termin zu finden. Das ist ein riesiges Ereignis für uns – und wir freuen uns sehr darauf, unseren Bezirk endlich der Welt präsentieren zu können und die Früchte zu ernten, die diese internationale Veranstaltung für uns hier haben wird.“

Die bereits für 2023 angekündigte IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft in Lahti, Finnland, wird wie geplant stattfinden.

Interessant ist in diesem Hinblick die Tatsache, dass Athleten am Vortag dieser Verlautbarung noch einen Invitationlink für die WM in Neuseeland bekommen haben – hier ist die Kommunikation verbesserungswürdig.

Der Beitrag Änderungen bei IRONMAN 70.3-WM 2021 und 2022 erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

IRONMAN 70.3 Graz feiert seine Premiere

Triaguide - Mi, 2021-08-11 10:10

Bereits im Oktober 2019 wurde er präsentiert, am kommenden Sonntag um 8 Uhr feiert er endlich Premiere – der IRONMAN 70.3 Graz. Rund 1500 Starter werden beim ersten Triathlon der IRONMAN 70.3-Serie in der steirischen Landeshauptstadt erwartet. Das Rennen besteht aus 1,9 Kilometer Schwimmen, 90,1 Kilometer Radfahren und einem abschließenden 21,1 Kilometer Halbmarathon. Die Summe der Distanzen ergibt in US-Meilen die Zahl 70.3, daher auch der Namen der Serie. 

Die schnellsten Athleten bewältigen  die Strecke unter 4 Stunden. Die Fabelzeit des amtierenden Triathlon-Olympiasiegers Kristian Blummenfelt (NOR), der 2018 die IRONMAN 70.3 Middle East Championship in Bahrain mit 3:29:04 Stunden gewann, wird in der Steiermark vermutlich allerdings nicht zu knacken sein. 

Gestartet wird beim Schwarzlsee, wo die Athleten erst nach Norden und dann über den östlichen Teil des Sees bis zum Aussichtsturm schwimmen. Dort befindet sich auch nach kurzem Lauf die „Transition Zone“, in der die Athleten die Neoprenanzüge abstreifen und auf das Rad wechseln. Spätestens 1:10 Stunden nach ihrem Start müssen alle Athleten die Schwimmstrecke bezwungen haben, sonst droht der „Cut-off“.

Die Zeit beginnt aber natürlich erst zu ticken, wenn die Athleten mit ihrem Chip die Zeitnehmung am Start auslösen. Deshalb spricht man bei IRONMAN auch nicht mehr von einem Massenstart, sondern einem „Rolling Start“ bei dem die Athleten über einen Zeitraum von rund 45-60 Minuten ihr Rennen beginnen können. 

„Das Sportland Steiermark freut sich auf die Premiere des IRONMAN 70.3 in und rund um die Landeshauptstadt Graz am kommenden Sonntag. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Wettkampf und hoffe, dass die Athletinnen und Athleten von vielen Fans zu Höchstleistungen angefeuert werden“, sagt Sportlandesrat Christopher Drexler. 

„Im Sportjahr 2021 steht ganz Graz im Zeichen des Sports. Unter dem Motto ‚Let’s Go Graz“ versetzen wir die Stadt in Bewegung. Es könnte daher kein besseres Jahr für die Premiere des IRONMAN 70.3 in unserer Stadt geben. Neben zahlreichen Mitmachangeboten braucht es gerade diese Sportgroßveranstaltungen, um möglichst viele für Sport und Bewegung zu begeistern. Der IRONMAN 70.3 versprüht dabei eine ganz besondere Faszination. Und weil diese auch mich gepackt hat, werde ich am Sonntag auch selbst im Teambewerb am Start sein“, fiebert Sportstadtrat Kurt Hohensinner, der in einer Staffel mit Jördis Steinegger (Schwimmen) und Peter Stöckler (Radfahren) startet, dem Event entgegen.

„Es ist eine große Ehre und Auszeichnung, dass wir eine der härtesten und faszinierendsten Triathlon- Sportwettbewerbe in der Steiermark begrüßen dürfen. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten einen eisernen Willen, Durchhaltevermögen und viel Erfolg. Willkommen in der Steiermark und alles Gute!“, fügt Erich Neuhold, Geschäftsführer Steiermark Tourismus, hinzu.

„Neben Kultur und Kulinarik bietet natürlich auch der Sport eine tolle Möglichkeit, das vielfältige Grazer Veranstaltungsangebot abzurunden. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, ist der IRONMAN 70.3 ein tolles Signal“, sagt Hubert G. Pferzinger vom Tourismusverband der Stadt Graz.

Monatelange Vorbereitung
„Mit unserem ,Safe Return to Racing‘-Konzept haben wir uns jetzt monatelang auf das Rennen vorbereitet. Für uns als Veranstalter gibt es kein schöneres Geschenk als wieder Athleten bei einem Rennen begrüßen zu dürfen und die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Für uns stehen die Gesundheit und die Sicherheit aller Athletinnen und Athleten sowie unser Helferinnen und Helfer an erster Stelle“, sagt IRONMAN Austria Operations Director Thorben Lange.  

Vom kühlen Nass geht es auf die Radstrecke, die durch die grüne Mark führt und bereits jetzt das Zeug zum Klassiker hat: Nach dem Start beim Schwarzlsee geht es über Werndorf, Weitendorf, Lieboch, Hitzendorf und mit einem Anstieg vor St. Oswald bis nach Peggau, wo die Athleten wieder Richtung Süden abbiegen und über Andritz in die Grazer Innenstadt gelangen. Insgesamt 490 Höhenmeter müssen dabei bezwungen werden. 5:30 Stunden nach dem individuellen Start müssen all Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Schwimm- & Bikestrecke absolviert haben. 

Als „Belohnung“ wartet der Halbmarathon durch die Grazer Innenstadt und das historische Stadtzentrum. Entlang der Mur geht es zur Finishline am Kameliterplatz. Maximal 8:30 Stunden bleiben den Startern um die gesamte Strecke geschwommen, geradelt und gelaufen hinter sich gebracht zu haben. Die ersten Athleten werden gegen 11:45 Uhr im Ziel erwartet. Den vollständigen Zeitplan des IRONAN 70.3 Graz gibt es hier.

Der Beitrag IRONMAN 70.3 Graz feiert seine Premiere erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Haas und Aichner gewinnen joglerHERO-Premiere

Triaguide - Sa, 2021-08-07 19:47

Bei besten Bedingungen fand heute die Premiere des 1. joglerHERO Triathlon auf den Hochwechsel statt. Angenehm warme Temperaturen erwartete das mit 120 Einzel- und knapp 20 Staffeln ausverkaufte Starterfeld beim Mönichwalder Badesee.

Doch die Teilnehmer wussten, dass eine große Herausforderung auf sie wartete. 350 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren mit 1100 Höhenmetern und zum Abschluss ein 5 Kilometer langer Berglauf mit 500 Höhenmetern auf den Gipfel des Hochwechsels.

Die Favoriten waren alte Bekannte der Bergtriathlon-Szene und sie ließen sich nicht lange bitten. Die Dreifach-Sieger des Schwesternbewerbs, des schöcklHERO Triathlon, Christian Haas und Lena-Maria Aichner gingen das Rennen von Beginn an offensiv an.

Haas startete als Erster im Rolling-Start-Modus in den Bewerb und ließ sich in der Folge auch vom starken Verfolgerfeld nicht mehr einholen. Nicht einmal ein leichter Sturz auf der Radstrecke konnte Haas den Sieg streitig machen.

Mit einer Endzeit von einer Stunde und 29 Minuten sicherte sich Haas den Titel des joglerHERO 2021 mit knapp 2 Minuten Vorsprung auf Niklas Podhraski und einer weiteren Minute vor Christian Weißenbacher.

Bei den Damen setzte sich Lena-Maria Aichner mit einer Endzeit von einer Stunde und 38 Minuten an die Spitze des Feldes. Sie teilte das Podium mit Marlies Penker, die sich Platz 2 sicherte. Nathalie Birli komplettierte das Damenpodium.

Alle Ergenisse gibt es unter https://www.jogler-hero.at/ergebnisse

Der Beitrag Haas und Aichner gewinnen joglerHERO-Premiere erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Flora Duffy holt Olympiagsieg

Triaguide - Di, 2021-07-27 07:07

Flora Duffy holt den Olympiasieg für die Bermudas. Am Dienstagmorgen in Tokio 2020 zeigte die als Topfaforitin geltende Flora Duffy die Leistung eines wahren Champions, indem sie sich durch schwierige Bedingungen auf dem Rad durchkämpfte und dann auf dem 10-km-Lauf mit Nachdruck davonzog, um das ersehnte olympische Gold zu gewinnen, das sie so sehr verdient hatte. Nach einem 45. Platz in London 2012 und einem 8. Platz in Rio im selben Jahr, in dem sie ihren ersten Weltmeistertitel gewann, stand sie heute in Tokio 2020 ganz oben auf dem Podium mit einem der besten Rennen, das Sie wahrscheinlich sehen werden.

Die Britin Georgia Taylor-Brown gewann tapfer Silber, nachdem sie das Pech eines Reifenschadens am Ende der Radstrecke hatte, der sie 20 Sekunden hinter die Spitze zurückwarf, und kämpfte sich zurück ins Rennen. Die US-Amerikanerin Katie Zaferes gewann die Bronzemedaille und ein ebenso hart verdientes Podium an einem harten Tag in Tokio.

„Olympiasiegerin zu werden, war mein Traum, seit ich ein kleines Mädchen war und meinen ersten Triathlon gemacht habe“, sagte Duffy. „Ich schätze, mir ging ein bisschen Erleichterung durch den Kopf, denn wenn man als einer der Favoriten zu den Olympischen Spielen kommt, gibt es eine Menge Druck und Erwartungen. Ich schätze, ich wusste auch, dass ich Bermudas erste Medaillenhoffnung seit vielen, vielen Jahren war und etwas, das ich für mich selbst, aber auch für mein Land erreichen wollte. Ich war definitiv überwältigt, ich wusste nicht, was ich tun und denken sollte. Es war ein ganz besonderer Moment.“


Es war 06.45 Uhr Ortszeit am Dienstagmorgen in der Odaiba-Bucht, als die 54 Frauen an die Startlinie gingen, um ihre Chance zu nutzen, Olympiasiegerin von Tokio 2020 zu werden. Der starke Regen in den Stunden vor dem Rennen hatte nachgelassen, aber der Nieselregen – wie auch die bevorstehende Herausforderung – blieb. Der Druck des größten Rennens ihres Lebens, die Hitze und Luftfeuchtigkeit des Tokioter Sommers und die fünfjährige Wartezeit auf ihre Chance kamen zusammen, um etwas wirklich Besonderes zu schaffen.

Sobald sie losgelegt hatten, ließ die Action nicht nach. Von den ersten Zügen des Schwimmens an war es Jessica Learmonth (GBR), die das Tempo vorgab, und mit mehr Wellengang im Wasser als beim Rennen der Männer am Vortag zogen die stärkeren Schwimmer in der ersten Runde schnell weg.

Diese Spitzengruppe legte schon früh ein hohes Tempo vor und so waren es Katie Zaferes (USA), Summer Rappaport (USA), Vittoria Lopes (BRA), Laura Lindemann (GER) und Georgia Taylor-Brown (GBR) und eine großartige erste Runde von Duffy ließ sie nur 10 Sekunden hinter der Spitze zurück. Vicky Holland (GBR) lag 27 Sekunden hinter ihrer Teamkollegin, Maya Kingma (NED) 30 Sekunden und Nicola Spirig (SUI) 48 Sekunden zurück, während Taylor Knibb aus den USA bereits eine Minute Rückstand auf die Spitze hatte.

In der zweiten Runde ließ Learmonth nicht locker und versuchte, den Spielplan einzuhalten und eine deutliche Spitzengruppe zu bilden, die sich auf dem Rad noch weiter absetzen konnte. Nach den sieben Führenden war Emma Jeffcoat (AUS) mit 42 Sekunden Rückstand die nächste, Kingma hatte nun fast eine Minute Rückstand, Nicola Spirig und Cassandre Beaugrand lagen 70 Sekunden zurück.

Duffy verschwendete keine Zeit damit, Gas zu geben, und schon bald fanden die Führenden ihren gewohnten Rhythmus, während hinter ihnen die glitschigen Bedingungen die Rennen von Ainsley Thorpe (NZL) und Anastasia Gorbunova (ROC) leider schon früh auf dem Rad beendeten. Der Regen ließ zwar nach, hörte aber selten lange genug auf, um die Bedingungen zu verbessern.

Am Ende der ersten Runde hatten die sieben Führenden 60 Sekunden Vorsprung auf die von Spirig angeführten Verfolgerinnen. Rachel Klamer (NED) und die Bronzemedaillengewinnerin von Rio 2016, Holland, waren Teil einer 14-köpfigen Gruppe, die versuchte, sich zu organisieren und den Abstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

Die Verfolgergruppe war nach zwei Runden 12 Mann stark – Spirig, Kingma, Valerie Barthelemy (BEL), Alice Betto (ITA), Yuko Takahashi (JPN), Klamer, Jeffcoat, Leonie Periault, Zsanett Bragmayer (HUN) und Simone Ackerman (RSA), die hofften, gemeinsam Zeit gutmachen zu können.

Spirig leistete ganze Arbeit, um sie im Rennen zu halten, und bald gesellte sich auch Rappaport zu ihnen, der in Runde 4 von den Führenden abgehängt wurde. An der 20-km-Marke betrug der Rückstand auf die ersten Verfolgerinnen immer noch etwas mehr als eine Minute und auf Lotte Miller (NOR), Taylor Knibb und Holland nur noch etwas mehr als zwei Minuten, doch für die letzten Runden setzte der Regen wieder ein.

Vittoria Lopes begann dann den Anschluss zu verlieren, während Duffy und Co. zwei Runden vor Schluss das Tempo nicht mehr verringerten, und es begann, wie ein Kampf zwischen den fünf großen Kanonen um das Podium auszusehen. Pech in Form eines platten Reifens für Georgia Taylor Brown direkt am Ende des Rades ließ sie im denkbar ungünstigsten Moment 20 Sekunden verlieren, als die restlichen vier der Gruppe auf den blauen Teppich strömten.

Nachdem die Räder gepackt, die Schuhe angezogen und die Wechselzone zum letzten Mal ohne Probleme passiert worden waren, lagen nur noch 10 km zwischen diesen Frauen und dem olympischen Ruhm. Was sich dann abspielte, war nichts weniger als eine Meisterleistung von Duffy.

Sie schien von den ersten Schritten an alles unter Kontrolle zu haben, setzte sich innerhalb der ersten 1 km ab und ließ sich nicht mehr abschütteln. Hinter ihr hielt sich Zaferes, und Learmonth – ihre Herausforderung schien vorbei zu sein – sah, wie Taylor-Brown an ihr vorbeizog und sich wieder in die Verfolgung einschaltete, um die Medaillen zu holen.

Mit der Amerikanerin in Sichtweite wurde es ein taktisches Spiel um die Silbermedaille, während Duffy sich weiter in Richtung ihres olympischen Horizonts streckte. 5 km vor dem Ziel hatte Duffy 47 Sekunden Vorsprung auf Zaferes, Taylor-Brown war ihr nun auf den Fersen, Lindemann und Learmonth wurden von Leuten wie Periault, Klamer und natürlich Nicola Spirig eingeholt.

Duffy hatte Zeit, die Freude über den Sieg zu genießen und ihren Namen in die Unsterblichkeit des Triathlonsports einzutragen, als sie auf der Schlussrutsche zu Boden fiel, als die Emotionen sich entluden. Taylor-Brown war an Zaferes vorbeigezogen und sicherte sich mit einem beherzten Antritt Silber, die Amerikanerin strahlte auf dem Weg zu Bronze.

Rachel Klamer wurde erschöpft Vierte, nachdem sie sich mit einem exzellenten Lauf an die Spitze der Podiumsplätze geschoben hatte, gefolgt von Leonie Periault. Nicola Spirig lief auf den sechsten Platz, Alice Betto aus Italien schob sich an Laura Lindemann vorbei auf den siebten Platz. Jess Learmonth und Valerie Barthelemy rundeten die Top 10 der Olympischen Spiele von Tokio 2020 ab.

„Der Reifenschaden war nicht ideal, ich hörte ihn buchstäblich 2 km vor dem Ziel, als wir aus dem Park kamen“, sagte Georgia Taylor-Brown. „Ich dachte, es wären meine Bremsen, aber dann wurde mein Rad sehr holprig. Ich war in der Nähe einer Radstation, entschied mich aber, nicht anzuhalten, weil ich dann noch mehr Zeit verloren hätte. Also bin ich einfach auf dem Flat gefahren. Ich schaffte es, auf der Geraden wieder auf die Mädels aufzuspringen, als ich unter der Brücke durchfuhr, aber dann waren es die Kurven, ich konnte es nicht. Ich geriet in Panik, das ganze Rennen über war ich vorne und habe es ein paar Kilometer vor dem Ziel verloren. Ich musste einfach einen kühlen Kopf bewahren, nicht durch den Wechsel hetzen und versuchen, alles richtig zu machen. Ich bin auf der ersten Runde des Laufs definitiv ziemlich hart rausgegangen, aber ich denke, es hat sich ausgezahlt, weil ich wieder ins Rennen gekommen bin und es hat mich aggressiver gemacht, wieder im Rennen zu sein und nicht von hinten zu kämpfen.“

„Ich wusste, wenn ich sechs Wochen hartes Training habe, kann ich mich in eine gute Position bringen“, sagte Katie Zaferes. Mein Vater ist im April verstorben und ich hatte zwei wirklich harte Rennen, also das Selbstvertrauen zu haben, das heute umzusetzen und auf dem Podium zu stehen, macht mich sehr stolz.“

Nicht nach Wunsch hingegen lief es für das ÖTRV-Duo. Julia Hauser musste das Rennen nach einem Schlag auf den Kopf bereits beim Schwimmen beenden. Lisa Perterer fand an diesem regnerischen Tag leider nicht die erhofften Hitzebedingungen, die ihr so liegen, vor und konnte um die Entscheidung um die Top-Ten-Plätze nicht eingreifen. Sie beendete das Rennen auf dem 27. Endrang.

Der Beitrag Flora Duffy holt Olympiagsieg erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon

Die Startpositionen im olympischen Damenrennen

Triaguide - Mo, 2021-07-26 08:51

Zwei Tage vor dem Olympischen Triathlon der Frauen wurde die Auslosung der Pontonpositionen der Athleten an der Startlinie vorgenommen. Wie bei der Auslosung der Männer 24 Stunden zuvor, war die Möglichkeit, die geradeste Linie zur ersten Boje zu wählen oder neben einigen der stärksten Schwimmer im Feld zu starten, der erste strategische Moment vor den Rennen. Und genau wie bei der Auslosung der Männer gab es viele frühe Gesprächsthemen.

Die ersten zehn Athleten wählen ihre Position anonym, der Rest des Feldes wird live für den Briefingraum aktualisiert. Nachdem alle übrigen Athleten ihren Startplatz gewählt hatten, wurden die ersten zehn bekannt gegeben.

Die sieben bestplatzierten Athletinnen in Tokio wählten alle ihren Startplatz am äußersten Ende des Pontons nahe der Brücke, so dass Katie Zaferes (USA), Georgia Taylor-Brown (GBR), Jessica Learmonth (GBR), Vicky Holland (GBR), Summer Rappaport (USA), Laura Lindemann (GER) und Rachel Klamer (NED) am Dienstagmorgen Schulter an Schulter antreten werden.

Die US-Amerikanerin Taylor Knibb war die erste, die sich für die Position nahe des Übergangs entschied. Ihr werden sich einige ebenso starke Schwimmerinnen anschließen, darunter Maya Kingma (NED) und Valerie Barthelemy (BEL). Vittoria Lopes (BRA) und Cassandre Beaugrand (FRA) sind normalerweise zwei der Stärksten im Wasser, die zur Mitte der Strecke starten werden, Flora Duffy (BER) und Nicola Spirig (SUI) auf den Positionen 15 bzw. 12.

Der Beitrag Die Startpositionen im olympischen Damenrennen erschien zuerst auf triaguide - alles über Triathlon.

Kategorien: Triathlon