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Triathlon

Über den OMNi BiOTiC Apfelland-Triathlon zum IRONMAN HAWAII!

Triaguide - Do, 2021-05-13 11:26

Ihr habt richtig gelesen! Wer beim OMNi BiOTiC Apfelland-Triathlon an den Start geht und ins Ziel kommt, auf den könnte eine Hawaii-Reise warten.

Nein, eine sportliche Qualifikationsmöglichkeit für einen Startplatz beim IRONMAN Hawaii können die Veranstalter natürlich nicht anbieten, aber das Gute daran ist, dass JEDE(R) Teilehmer(in) die Chance hat, im Oktober dieses Jahres den besten Triathleten der Welt bei der Arbeit zusehen zu können.

Die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii ist bestimmt für sehr sehr viele in unserem Sport das ultimative Ziel. Für zwei Finisher des OMNi BiOTiC Apfelland-Triathlon heißt es „Aloha“ bei der nächsten Austragung. Unter allen Finishern werden zwei Plätze für die Rennwoche in Kona verlost. Ihr könnt das OMNi BiOTiC Powerteam 10 Tage lang nach Kailua-Kona begleiten und die Stars hautnah erhleben.

Einzige Bedingung: Der Teilnehmer muss das Rennen gefinished haben und bei der Verlosung nach dem Rennen anwesend sein. Neben den tollen Strecken und der professionellen Organisation gibt es nun einen weiteren Grund, sich für den OMNi BiOTiC Apfellant-Triathlon anzumelden.

Facts zum OMNi BiOTiC Apfelland-Triathlon 2021

Samstag 19. Juni 2021

  • Sprintdistanz
  • Olympische Distanz
  • Firmentriathlon

Sonntag 20. Juni 2021

  • Mitteldistanz

Weitere Infos und die Anmeldemöglichkeit findest du unter www.apfel-tri.com

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Kategorien: Triathlon

Thomas Steger gewinnt Challenge Riccione

Triaguide - So, 2021-05-09 18:52

Nach einem spannenden Finale hat der Österreicher Thomas Steger (pewag racing team) die heutige Challenge Riccione über die Mitteldistanz für sich entschieden. Lange Zeit sah es so aus, als würde der Spanier Pablo Gonzalez Dapena gewinnen, doch nach einem unglaublich starken Laufabschnitt war es Steger, der auf den letzten Kilometern die Entscheidung herbeiführte. Bei den Damen siegte Sarissa de Vries mit großem Vorsprung: Nach einem starken zweiten Platz beim Challenge Gran Canaria zeigte sie nun, dass sie auf die oberste Stufe des Podiums gehört.

Während die Athleten beim Schwimmen der Herren dicht beieinander blieben, war es Pieter Heemeryck, der als erster zurück in der Wechselzone war. Nach 26:31 Minuten konnte er seine Radschuhe anziehen, denn starke Athleten wie Pablo Gonzalez Dapena (+10), Mattia Ceccarelli (+14), Davis Thomas (+17) und Frederic Funk (+33) folgten dicht dahinter. Der größte Ausreißer aus der Spitzengruppe war Sebastian Kienle, der nach dem Schwimmen drei Minuten Rückstand hatte. Wegen der vielen Corona-Maßnahmen starteten die Profis mit einem rollenden Start, so dass die Abstände leicht verzerrt werden konnten.

Auf dem Rad bildete sich schnell eine sechsköpfige Ausreißergruppe. Neben Heemeryck waren auch Dapena Gonzalez, Michael Raelert, Andi Boecherer, Giulio Molinari und Mattia Ceccarelli in der Spitzengruppe. Das Tempo war zwar recht hoch, aber der Abstand zu den ersten Verfolgern betrug immer noch rund zwei Minuten und Männer wie Ruedi Wild, Thomas Steger und Sebastian Kienle konnten diese Differenz nicht verringern.

Nach einer zweiten Runde – und damit kurz vor Ende der Radrunde – hatte sich die Situation wieder geändert. Ceccarelli, der das Rennen bereits 2019 gewonnen hatte, war offensichtlich in guter Form und hatte eine Minute Vorsprung auf seine fünf Verfolger herausgefahren. Zu diesem Zeitpunkt war auch Frederic Funk zu ihnen gestoßen, so dass sechs Mann Ceccarelli verfolgten. Kienle verlor weiter Zeit und hatte bereits fast vier Minuten Rückstand.

Auf den letzten Kilometern auf dem Rad konnte Ceccarelli seinen Vorsprung sogar noch etwas ausbauen und so ging er mit einem Vorsprung von etwa eineinhalb Minuten auf die letzte Abfahrt. Die Verfolgergruppe blieb gleich, obwohl Dapena Gonzalez beim Wechsel ein paar wertvolle Sekunden verlor.

Das hinderte den Spanier jedoch nicht daran, den Lauf sehr stark zu beginnen und nach den ersten fünf Kilometern die Führung des Rennens zu übernehmen. Von da an ging er an Ceccarelli vorbei, aber auch Heemeryck, Funk und Raelert folgten Gonzalez Dapena sehr dicht. In dieser Phase des Rennens war noch alles möglich und jeder hatte eine gute Chance, das Rennen zu gewinnen.

Von diesem Moment an passierte viel im Rennen. Zunächst schien Gonzalez Dapena komfortabel zum Sieg zu laufen, doch plötzlich war es Steger, der scheinbar eine Extraportion Energie gefunden hatte und den verlorenen Boden schnell wieder aufholte und mit dem Spanier gleichzog. Gleichzeitig schob sich auch Kienle nach vorne, so dass er etwa drei Kilometer vor dem Ziel an dritter Position lag.

Auf den letzten Kilometern machte Steger den Unterschied aus und erwies sich als schneller als Gonzalez Dapena. Steger kam nach 3:52:34 Stunden ins Ziel, letztlich 1:10 Minute vor Gonzalez Dapena. Kienle holte sich drei Minuten später die Bronzemedaille.

Sarissa de Vries zeigt ihr Können im Frauenrennen
Im Rennen der Frauen war Zane Ilaria nach 28:50 Minuten die schnellste Schwimmerin des Tages und stieg als erste auf das Rad. Lee India folgte an zweiter Stelle und kam 25 Sekunden nach der Führenden aus dem Wasser. Die Niederländerin Sarissa de Vries kam an dritter Stelle aus dem Wasser, acht Sekunden hinter India. Eine der größten Favoritinnen, die Deutsche Carolin Lehrieder, folgte an fünfter Stelle und machte beim Schwimmen fast zwei Minuten auf die schnellste Frau gut.

Auf dem Rad verlor Ilaria jedoch schnell ihren Vorsprung und es war De Vries, die mit einem hohen Tempo an ihr vorbeizog. Nach der ersten von zwei Radrunden hatte De Vries die Führung im Rennen übernommen und Ilaria hatte bereits drei Minuten Rückstand, aber India, die zu diesem Zeitpunkt an zweiter Stelle lag, konnte noch ganz gut folgen: Sie hatte etwa fünfzehn Sekunden Rückstand auf die Führende. Gleichzeitig hatten Lehrieder und Alexandra Tondeur – beide als große Favoritinnen auf den Sieg genannt – Mühe, das Tempo von De Vries mitzugehen und kamen mit mehr als vier Minuten Rückstand durch.

Auf der zweiten Radrunde gelang es De Vries, ihren Vorsprung auf India, die ihre starke Position zu verlieren begann, auf über zwei Minuten auszubauen. Andere Frauen dahinter folgten mit mehr als sechs Minuten und damit schien die Niederländerin in einer hervorragenden Ausgangsposition für ihren Halbmarathon zu sein.

Dies bewahrheitete sich im Laufe des Laufs: De Vries gab nie auf, erwies sich auch dort als sehr stark und sah ihren Vorsprung nie gefährdet. Am Ende gewann sie das Rennen nach 4:23:16 Std. und hatte mit dieser Endzeit Minuten Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen. Zweite wurde Indien nach 4:29:03 Stunden. Nach spannenden Kämpfen um Platz drei holte sich Marta Bernardi nach 4:33:29 Stunden Bronze.

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Kategorien: Triathlon

schöcklHERO ausverkauft – joglerHERO Hochwechsel öffnet Anmeldung

Triaguide - Do, 2021-05-06 09:32

Schlag auf Schlag geht es in der boomenden Bergtriathlonszene. Bereits zum vierten Mal in Folge wird der vom team triaguide organisierte schöcklHERO Triathlon ausverkauft sein. Rund sechs Wochen vor dem Bewerb sind alle Einzelplätze ausverkauft, es sind lediglich noch 8 Staffelplätze verfügbar.

Da man aufgrund der logischen Herausforderung und dem Respekt vor der Natur immer nur eine begrenzte Zahl an Sportlern auf den Berg „loslassen“ möchte, aber die Nachfrage so groß ist, haben sich die Veranstalter entschieden, das erfolgreiche Konzept des kurzen, aber knackigen Bergtriathlons auszuweiten. Gemeinsam mit dem Team von Christian Wallisch, der mit seiner Marke „der Jogler“ im Wechselgebiet große Bekanntheit hat, startet man mit einem neuen Bewerb durch.

Der JOGLER hochwechselHERO wird am 7. August stattfinden und mit einer 300 Meter langen Schwimmstrecke im Mönichwalder Badesee starten. Danach warten 21 Radkilometer mit mehr als 1.000 Höhenmetern auf die Teilnehmer. Den Abschluss bildet ein 5 Kilometer langer Lauf auf befestigter Straße bis zum Ziel beim Wetterkoglerhaus.

Auch für den JOGLER hochwechselHERO gibt es nur 120 Einzelstartplätze und 20 Staffelplätze. Die Anmeldung ist ab sofort auf www.jogler-hero.com möglich.

Beide HERO-Bewerbe bilden gemeinsam mit dem Steiraman übrigens den ersten steirischen Bergtriathlon-Cup.

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Kategorien: Triathlon

„Volle Kraft voraus!“ für den 12. Trumer Triathlon!

Triaguide - Di, 2021-05-04 20:16

Obertrum am See macht sich bereit für den 12. Trumer Triathlon, der in diesem Jahr von 16. bis 18. Juli stattfinden wird. Die Vorbereitungen des Organisationsteams laufen auf Hochtouren, um einen sicheren und den COVID-Maßnahmen entsprechenden Triathlon durchzuführen. Die Vorfreude der TeilnehmerInnen ist sehr positiv, aktuell verzeichnet der Trumer Triathlon ein kräftiges Anmeldeplus.

Teilnahme „fast“ wie immer möglich!

Die wesentlichsten Änderungen für die TeilnehmerInnen sind, dass ein negativer Antigentest bei Startnummernabholung und ein FFP2-MN-Schutz bis kurz vor dem Start getragen werden muss. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf ist erneut ein FFP2-MN-Schutz anzulegen. Ansonsten heißt es „Abstand halten“ und regelmäßig desinfizieren. Der Event selbst wird sich auf die Durchführung des Sports konzentrieren, das ist das Hauptziel und alle sollen mit Begeisterung mitmachen.

Weitreichendes Präventionskonzept mit Fachverband abgestimmt!

„Der Österreichische Triathlonverband hat mit der Bundesregierung ein Konzept vereinbart, das unter Einhaltung dieser Präventionsmaßnahmen eine Durchführung unseres Trumer Triathlons möglich macht.“, berichtet der Obmann des Tourismusverbandes, Franz Federspieler. Somit ist der Veranstalter guter Dinge, dass zur zwölften Ausgabe des Triathlons etwa 1.300 TeilnehmerInnen nach Obertrum am See kommen werden.

Sicherheit steht an oberster Stelle!

Sowohl die TeilnehmerInnen als auch alle HelferInnen und weitere beteiligte Personen wie Medienvertreter oder Lieferanten müssen sich an die ausgegebenen Richtlinien halten. Die Obfrau des Trumer Tri Teams, Birgit Berger ist ebenfalls zuversichtlich: „Mit diesem sehr fundierten und aufwendigen Konzept wird es uns gelingen alle sieben Bewerbe an allen drei Tagen durchzuführen. Das Wichtigste aber ist, dass alle Personen gesund an- und wieder abreisen und mit einem positiven Gefühl teilnehmen!“.

Motivation bei den Organisatoren ist hoch!

„Wir wollen ein Zeichen für den Sport setzen! Uns ist es wichtig, dass sich sowohl TeilnehmerInnen als auch alle anderen Beteiligten auf die Durchführung dieses Events freuen dürfen!“, so der Organisator Josef Gruber. Die Maßnahmen sind umfassend und reichen von der Implementierung einer COVID-Teststation vor Ort bis hin zu Lenkung der Personenströme im Einbahnsystem sowie Zugangsbeschränkungen.

In den nächsten Wochen werden noch zahlreiche Details definiert werden, Schritt für Schritt werden auch die entsprechenden Informationen auf der Website aktualisiert werden. Die wichtigste Botschaft aber ist: „Es darf wieder für den Trumer Triathlon Mitte Juli trainiert werden!“

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Kategorien: Triathlon

HOME OF TRIATHLON – Austria Triathlon und Laola1 starten durch!

Triaguide - Di, 2021-05-04 11:06

Triathlon erfreut sich in Österreich stetig wachsender Beliebtheit.
Österreichs größtes Sportportal LAOLA1 bietet den Fans des spektakulären Ausdauersport künftig eine Anlaufstelle und positioniert sich gemeinsam mit dem Austria Triathlon Podersdorf mit hochwertigen Video-
Inhalten als „Home of Triathlon“. Neben Berichten, Tutorials und einer regelmäßigen „HoT“- Show stehen u.a. auch Live-Übertragungen vom Austria Triathlon in Podersdorf auf dem
Programm.

Für die zusätzliche Expertise sorgen neben Veranstalter Daniel Döller die Trainer von ReWork Alexander Gräf und Massimo Köstl-Lenz, der Athlet und Materialexperte Chris Nindl sowie Trainer und Ex-Profi Manuel Wyss. Bei dem traditionsreichen Event Anfang September wird der führende Sportcontent-Anbieter auch seinen eigenen „LAOLA1 Rookie“ ins Rennen
schicken.

Der Austria Triathlon Podersdorf hat in den letzten 10 Jahren über 20.000 Athleten nach Podersdorf gelockt. Der Österreichische Triathlonverband (ÖTRV) zählt mittlerweile rund 15.000 Mitglieder in mehr als 300 Vereinen und neun Landesverbänden. Bereits 2020 konnte LAOLA1 mit der
Ausstrahlung des OMNi-BiOTiC Jagdrennens und der Langdistanz-Staatsmeisterschaft sehr gute Zugriffszahlen verzeichnen. Dem kontinuierlich wachsenden Interesse an dem für Spitzen- und
Breitensportler attraktiven Ausdauersport trägt Österreichs größtes Sportportal im Internet nun mit einem umfassenden Content-Angebot Rechnung: LAOLA1 erweitert sein Portfolio um zahlreiche
hochwertig produzierte Triathlon-Videos. Im „Home of Triathlon“ findet die Community u.a. die gleichnamige Show sowie bis zu 100 rund 5-minütige Episoden, die den Einstieg in den Sport erleichtern sollen. Zudem gibt es Tutorials zu den einzelnen Disziplinen, Tipps zu Ernährung, Training
und Vorbereitung sowie Berichte über das „Austria Triathlon Team“, das beim traditionsreichen Austria Triathlon in Podersdorf an den Start geht. Zusätzlich wird LAOLA1 mit seinem 20-jährigen Know-How
als Produktentwicklungs- und Vermarktungspartner von HoT und dem Austria Triathlon fungieren.

Die diesjährige 34. Ausgabe des Austria Triathlon, einer der größten Triathlons in Österreich, findet vom 3. bis 5. September 2021 statt. Sie wird im Livestream auf www.laola1.at und auch im linearen TV-Programm von LAOLA1 übertragen. Mit dem „Austria Triathlon Team“, das von Veranstalter Daniel Döller geleitet wird, bereitet sich auch der „LAOLA1 Rookie“ auf den Wettbewerb vor. Für diesen Part wurde im Rahmen einer Social-Media-Aktion Oliver Ditterich ausgewählt. Er erhält ein Sponsorenpaket im Wert von 3.500 Euro, das neben dem Startplatz, einem Renn-Outfit und Trainingsequipment u.a. auch eine professionelle Trainingsbegleitung enthält. Zudem versorgt das Grazer Institut AllergoSan über einen Zeitraum von neun Monaten nach genauer Analyse und
Diagnostik jeden Athleten mit individuell auf ihn abgestimmte Probiotika.

Nicht zuletzt können die Nutzer von LAOLA1 Ditterichs Weg von der Vorbereitung bis in den Wettbewerb in regelmäßigen Video-Beiträgen verfolgen.

Daniel Döller, Präsident vom Wiener Triathlonverband und Veranstalter des Austria Triathlon:

„Wir freuen uns, dass LAOLA1 mit uns die Begeisterung für Triathlon teilt und unserem Sport in Zukunft eine derart große Bühne bereiten wird. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Community viel Spaß mit den hochwertigen Inhalten im neuen „Home of Triathlon“ haben wird. Vor allem wollen wir den Breitensport motivieren, Triathlon aktiv zu betreiben.“

Thomas Berger, Head of LAOLA1:

„Wir freuen uns, der Triathlon-Community ein Zuhause zu bieten.
Mit unserem erfahrenen Team und unserem Know-how als Österreichs führender Sportcontent-Anbieter wollen wir alle Facetten des Triathlon-Sports attraktiv und informativ in Szene setzen. Und natürlich sind wir schon gespannt, wie unser LAOLA1 Rookie beim Austria Triathlon abschneiden wird.“

Zum HOME OF TRIATHLON

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Kategorien: Triathlon

4. Platz für Michael Weiss bei Challenge Cancun

Triaguide - Mo, 2021-05-03 18:43

Mit dem schnellsten Radsplit schrammte Michael Weiss gestern bei der Challenge Cancun (MEX) über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen als Vierter mit knapp drei Minuten Rückstand auf Platz drei am Podium vorbei.

Der Niederösterreicher sicherte sich damit nicht nur den gewünschten Top6-Platz, sondern auch einen Startplatz bei „THE CHAMPINSHIP“ Ende August in Samorin (SVK). Der Sieg ging an den spanischen Favoriten und fünffachen Triathlon Weltmeister auf der Kurzdistanz, Javier Gomez Noya.

Ergebnis Challenge Cancun (MEX)

Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21,1km Laufen)

1. Javier Gomez Noya (ESP), 3:46:36h
2. Ruedi Wild (SUI), 3:50:37h
3. Andy Potts (GBR), 3:51:13h
4. Michael Weiss (Sportverein Orthozentrum Wien, W), 3:54:20h

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN 70.3 St. George – Sanders gewinnt Lauf-Battle, Ruttmann Achter

Triaguide - Sa, 2021-05-01 21:10

Die IRONMAN 70.3 North American Championship in St. George/Utah haben Appetit auf die am selben Ort im September stattfinde 70.3-WM gemacht. Bei einem Blick auf das Starterfeld hätte man fast annehmen können, dass dies bereits die WM wäre.

Aufgrund der überschaubaren Anzahl von Rennen sind die Starterfelder bei den Profirennen nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ hochwertig besetzt wie selten zuvor. Nachdem es sich um Kontinentalmeisterschaften gehandelt hatte, war auch eine hochwertige Coverage auf Facebook zu sehen.

Und die Zuseher konnten sich einen triathletischen Leckerbissen ansehen. Ein offener Kampf an der Spitze – ein entfesselnd radelnder Däne Magnus Ditlev, der sich mit Rudy van Berg (USA) ein Duell an der Spitze lieferte. Ein Lionel Sanders, der am Rad mit Sam Long die ersten Verfolger bildete.

Es kam, wie es kommen musste – die beiden großen Rivalen Sanders und Long, die sich auf ihren Youtube-Kanälen gegenseitig auf motivierende Art ansticheln, zeigten sportliche Klasse. Nachdem der Däne Daniel Baekkegard aufgrund einer nicht abgesessenen Zeitstrafe disqualifiziert wurde, fiel er im Kampf um den Tagessieg raus. Übrig blieben die beiden stärksten Athleten des Tages, Sam Long und Lionel Sanders. Kopf an Kopf liefen sie die letzten Kilometer der anspruchsvollen Laufstrecke. Auf der letzten Labestation setzte Sanders alles auf eine Karte und attackierte hart durch die Verpflegungszone. Er benötigte nichts mehr, Long versorgte sich und so riss ein Loch auf, das Long nicht mehr imstande war zu schließen.

So konnte sich Sanders letztlich mit 5 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie retten und seinen zweiten IRONMAN 70.3-Sieg in Folge landen. Die beiden Rivalen zeigten sich emotional im Ziel und zollten sich gegenseitig Respekt. Das Podium komplettierte Magnus Ditlev.

Mit Andreas Dreitz (6.) und Florian Angert (7.) landeten zwei Deutsche Athleten in den Top 10. Ein sportliches Lebenszeichen gab es auch von Michael Raelert, der lange in den Spitzenrängen war, letztlich aber auf Rang 12 abrutschte.

Aus österreichischer Sicht kann man sich über einen 8. Platz von Paul Ruttman freuen. Der Oberösterreicher hat bereits im März beim IRONMAN 70.3 Dubai mit Rang 10 gezeigt, welch Potential in ihm steckt. Mit einem beherzten Rennen arbeite sich Ruttmann nach mäßigem Schwimmen auf dem Rad Stück für Stück nach vorne setzte diese Aufholjagd dann auch auf der selektiven Laufstrecke fort. Lohn war ein weiterer Top-10-Platz in einem Weltklasse-Feld.

Ryf lässt nichts anbrennen

Letzte Woche hatte der weibliche Superstar der Triathlonszene mit einem sehr privaten Interview für Aufsehen gesorgt. Unter anderem gab sie bekannt, dass sie nicht mehr mit Brad Sutton zusammen arbeitet, sondern sich nun selbst trainieren würde. Ihrer Leistung hat das zumindest nicht negativ beeinflusst, denn die Schweizerin setzte dort fort, wo sie in Dubai aufgehört hat. Sie setzte sich in einem ebenfalls stark besetzten Damenfeld gegen die Südafrikanerin Jeanni Metzler und die Britin Emma Pallant durch. Daytona-Siegerin Paula Findlay landete auf Rang 4. Die Mitfavoritin Holly Lawrence kam nicht über Rang 6 hinaus.

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Kategorien: Triathlon

Wie wichtig ist Protein im Ausdauersport?

Triaguide - Fr, 2021-04-30 09:07

Wie viel Aufmerksamkeit schenken Triathleten und andere Ausdauersportler der Menge und Art des Proteins, das Sie zu sich nehmen, und wann Sie es essen? Im Allgemeinen achtet man in unserem Sport auf eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr, um Ihre Trainingsanforderungen zu erfüllen.

Wie viel Aufmerksamkeit schenken Sie als Ausdauersportler der Menge und Art des Proteins, das Sie zu sich nehmen, und wann Sie es essen? Wahrscheinlich legen Sie mehr Wert auf eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr, um Ihre Trainingsanforderungen zu erfüllen. Vielleicht konzentrieren sie sich auch auf ihre Fettzufuhr und versuchen, Fett neben Kohlenhydraten besser als Brennstoff zu nutzen. Aber Eiweiß, das oft mit Kraftaufbau in Verbindung gebracht wird, wird von Ausdauersportlern wie Läufern, Radfahrern und Triathleten in der Regel nicht die gleiche Beachtung geschenkt. Es gibt nur wenige Untersuchungen und noch weniger Beweise für eine Rolle von Protein bei der direkten Verbesserung der Ausdauerleistung, aber Studien haben gezeigt, dass die Proteinzufuhr während oder nach dem Ausdauertraining Marker für Muskelschäden unterdrückt und das Gefühl von Muskelkater reduziert.

Eiweiß und Training

Wir sind buchstäblich aus Eiweiß gemacht; Muskeln, Haut, Haare, Knochen und Organe werden alle aus verschiedenen Aminosäuren hergestellt, die in unterschiedlichen Kombinationen die verschiedenen Arten von Eiweiß ausmachen. Auch Hormone und die Chemikalien des Nerven- und Immunsystems basieren auf Eiweiß. Dies sind Botenstoffe, die im Körper etwa so wirken wie Überweisungen im Bankensektor. Während Zahlungsdienstleister immer neue Verfahren, wie das Rapid Transfer Casino entwickeln, um Transaktionen zum gewünschten Casino möglichst schnell durchzuführen, genügen im menschlichen Organismus wenige Proteinketten dafür aus. Um gesundheitlichen Problemen infolge eines Proteinmangels vorzubeugen, empfehlen die Ernährungsrichtlinien der britischen Regierung, täglich 0,8 g pro kg Körpergewicht zu sich zu nehmen. Unter Sporternährungswissenschaftlern besteht jedoch Konsens darüber, dass Sportler 1,4-2,0 g/kg benötigen, um die Erholung von den Muskelschäden, die durch das Training entstehen, zu fördern.

Durch Sport werden Muskelproteine abgebaut, so dass jemand, der relativ viel Sport treibt, wie z. B. ein Ausdauersportler, eine höhere Proteinzufuhr benötigt als der Durchschnittsmensch, um den Verlust von Muskelgewebe und die daraus resultierende Verringerung der Muskelkraft zu verhindern. Das Gleichgewicht zwischen den Prozessen der Synthese und des Abbaus, bekannt als Muskelproteinumsatz, bestimmt, ob Ihr Skelettmuskelgewebe wächst oder schrumpft. Das mit der Nahrung aufgenommene Protein liefert die Bausteine in Form von Aminosäuren, die beschädigte Proteine im Muskel reparieren und regenerieren.

Verwendung von Eiweiß als Brennstoff

Während Kohlenhydrate und Fette die vorherrschenden Energiequellen für das Training sind, kann auch Eiweiß als Brennstoff für das Training dienen, da Muskeln abgebaut werden, um Aminosäuren freizusetzen, die dann in der Leber in Glukose umgewandelt werden. Aminosäuren können auch direkt in den Mitochondrien („Batterien“) der Muskelzellen oxidiert werden, um Treibstoff zu liefern. Dies geschieht eher bei Trainingseinheiten mit höherer Intensität oder langer Dauer, insbesondere wenn der Glykogenspeicher der Muskeln gering ist. Der Ersatz dieser oxidierten Proteine durch eine erhöhte Proteinzufuhr mit der Nahrung ist eine wichtige Strategie für Ausdauersportler, um den Verlust von fettfreier Muskulatur zu verhindern, insbesondere in Zeiten, in denen sie sich in einem Energiedefizit befinden, z. B. während intensiverer Trainingseinheiten oder bei absichtlicher Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr, um die Trainingsanpassung zu verbessern.

Wie viel Protein sollte ich zu mir nehmen?

Bei regelmäßig (6x pro Woche) trainierenden Triathleten kann man von einem Bedarf von 1,4-1,6g/kg Protein pro Tag ausgehen. Das sind z.B. 105-120g für einen 75kg schweren Ausdauersportler. Unten sind einige Beispiele für den Proteingehalt von häufig verzehrten Lebensmitteln aufgeführt. Diese Proteinzufuhr sollte neben einer ausreichenden Kohlenhydratzufuhr erfolgen, um Ihren aktuellen Trainingsbedarf zu decken und die Leistung zu optimieren.

Wann sollte ich mein Protein zu mir nehmen?

Optimal ist es, alle 3-4 Stunden 10-30 g Eiweiß zu sich zu nehmen, einschließlich einer oder mehrerer Eiweißquellen in allen drei Hauptmahlzeiten und 1-2 Zwischenmahlzeiten. Dies ist effektiver für die Muskelproteinsynthese als zwei- oder dreimal am Tag größere Proteinmengen zu sich zu nehmen.

30-60 Minuten nach dem Training ist ein guter Zeitpunkt, um etwas Protein zu sich zu nehmen. Dies dient nicht nur der Muskelerholung, sondern auch der Unterstützung des Prozesses der Glykogen-Reinsynthese. Je schneller das Eiweiß verzehrt wird, desto eher werden die Muskelglykogenspeicher wieder aufgefüllt. Dies ist besonders wichtig nach einem Fastentraining oder wenn du zweimal am Tag trainierst. Nimm dein Protein zusammen mit einer Kohlenhydratquelle zu dir, vorzugsweise in einem Verhältnis von 1:3 (z. B. 20 g Protein, 60 g Kohlenhydrate). Speziell formulierte Erholungsgetränke und Riegel können hier hilfreich sein, wenn du nicht auf frische Lebensmittel zurückgreifen kannst. Protein ist besonders wichtig für die Glykogensynthese, wenn du nicht genügend Kohlenhydrate zu dir nimmst.

Was sind die besten Proteinquellen?

Sportler sollten ihr Protein möglichst aus Vollwertkost beziehen, da dies auch die Qualität der gesamten Nährstoffzufuhr erhöht, z. B. Vitamine, Mineralien, essenzielle Fette, Ballaststoffe und Pflanzenstoffe. Nimm so viele verschiedene Proteinquellen wie möglich zu dir, um das Angebot an Aminosäuren zu optimieren, die dein Körper verwerten kann. Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen sind allesamt Eiweißquellen, wobei die Menge an Eiweiß pro 100 g variiert, ebenso wie die Fähigkeit des Körpers, den Eiweißgehalt zu verdauen und zu absorbieren.

Sind Proteinpulver gute Proteinlieferanten?

Proteinpulver können eine gute Ergänzung der Ernährung sein, um die für Sportler benötigte Menge an Protein zu erreichen. Wohlgemerkt sollte es der Ergänzung dienen, um eine zusätzliche Proteinquelle schnell und einfach zur Verfügung haben. Neben der reinen Anwendung als Shake kann Proteinpulver auch gut normalen Gerichten zugefügt werden. Eine Portion Proteinpulver kombiniert mit Kohlenhydraten wie Obst, Haferflocken oder Honig, die Möglichkeiten sind vielfältig.

Molke (Whey) und Kasein (aus Milch) sowie Soja (vegan) gelten aufgrund ihres Gehalts an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs – Leucin, Isoleucin und Valin) als die hochwertigsten Proteine, was ihre Wirkung auf die Muskelproteinsynthese angeht. Aber auch eine Kombination aus den Pflanzenproteinen Erbse, Reis oder Hanfsamen ist sinnvoll, da diese alle essentiellen Aminosäuren untereinander liefern.

Molkenprotein wird schneller verdaut als andere Arten, so dass es am besten geeignet ist, wenn Sie eine schnelle Erholung vor dem Training später am Tag suchen. Langsam freisetzendes Casein kann vor dem Schlafengehen eingenommen werden, wenn man die Muskelproteinsynthese über Nacht erhöhen möchte.

Die Versorgung bei vegetarischer/veganer Ernährung

Athleten, die sich plant based, vegan oder vegetarisch ernähren, müssen sich bewusst sein, dass sie möglicherweise die Portionsgrößen erhöhen müssen, wenn sie Ihr Protein ausschließlich oder hauptsächlich über pflanzliche Quellen beziehen. Das liegt daran, dass die Aminosäuren aus pflanzlichen Lebensmitteln für Ihren Körper schwerer zugänglich sind als die aus tierischen Lebensmitteln (sie haben eine geringere Bioverfügbarkeit). Manche Menschen können feststellen, dass sie mehr Ballaststoffe zu sich nehmen, als ihr Darm vertragen kann, wenn sie große Mengen an pflanzlichem Protein aus Vollwertkost essen. Die Verwendung von Proteinpulvern auf pflanzlicher Basis kann in diesem Fall helfen, Ihren Bedarf zu decken, da sie keine Ballaststoffe enthalten.

Außerdem sollten über den Tag verteilt eine Mischung aus verschiedenen pflanzlichen Eiweißarten (d. h. Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen) ausgewählt werden, da die meisten pflanzlichen Quellen im Gegensatz zu tierischen Quellen wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten nicht alle 9 essenziellen Aminosäuren enthalten, die Ihr Körper über die Nahrung aufnehmen muss. Ausnahmen sind Soja, Quinoa, Buchweizen und Chia.

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Kategorien: Triathlon

H2O-BLOXX+triaguide Schwimmcamp zu Pfingsten

Triaguide - Mi, 2021-04-28 14:05

Quasi als Bootcamp nützen wir die ersten Tage, wo Schwimmbäder wieder für die Öffentlichkeit zugänglich werden. Da wir bei den öffentlichen Schwimmbädern mit einem ziemlichen Gedränge rechnen, haben wir uns mit dem bekannten Schwimmtrainer Marco Henrichs und seiner Firma H2O-BLOXX zusammen geschlossen und bieten über Pfingsten ein dreitägiges Schwimmcamp an. Gerade nach so langen Pausen ist es immens wichtig, wieder mit einem geführten Training zu starten. Für viele, die die Schwimmtechnik noch nicht über Jahre trainiert haben, wird es sogar ein bisschen wie ein Neustart zu sein. In diesen drei Tagen machen wir dich fit für die Triathlonsaison.

Nach langer Lockdown-Zwangspause ist dieses Camp genau das richtige für Dich um zur alten Schwimmperformance zu gelangen. Egal ob Triathlet oder Langstreckenschwimmer, unser Schwimmtrainer Marco Henrichs stellt sich auf die Trainingsdefizite der Athletinnen und Athleten ein. Das Schwimmtraining findet dabei unter perfekten Bedingungen im ****Hotel & Camping Sportcamp Woferlgut in Bruck bei Zell am See in Österreich statt. Im Vordergrund stehen die Verbesserung der KRAULTECHNIK und FREIWASSERTECHNIK (auf der Schwimmbahn) mit Orientierung im Freiwasser, Schwimmen in der Gruppe bzw. im Wasserschatten und Wettkampftaktik im Sportcamp Woferlgut.

Der Schwerpunkt der Kraultechnikeinheiten liegt auf Wasserlage, Armzug, Atmung und Kraulbeinschlag sowie Festigung der Technik. Neben den Kraultechnikbasics vermittelt Trainer Marco zudem verschiedene Kraulbewegungsabläufe um somit ein Optimum an Leistung aus euch herauszuholen. 

Das Camp ist für Anfänger  sowie Fortgeschrittene Triathleten und Schwimmer geeignet. Dabei wird jeder Teilnehmer nach seinem individuellen Leistungsstand gecoacht.

Das Ganze wird unterstützt durch Über- und Unterwasser-Videoanalysen.
Das Camp beinhaltet vier Einheiten zu je 90 min im Sportcamp Woferlgut auf reservierten 50m Bahnen.

Die trainingsfreie Zeit kann individuell genutzt werden.

DURCHFÜHRUNG & LEITUNG
H2O-BLOXX Trainer Marco Henrichs

Kraultechnik Camp im Sportcamp Woferlgut – Zell am See (AUT)

149,00 € TERMIN:
Fr 21.05. – So 23.05.2021

VERANSTALTUNGSORT:
Sportcamp Woferlgut
Kroessenbach 40
5671 Bruck am Großglockner
Österreich

DURCHFÜHRUNG & LEITUNG:
H2O-BLOXX Trainer Marco Henrichs

INKLUSIVE
• Kostenlose Verpflegung von HEADSTART (Flaschen, Getränke, Riegel)
• Unter- und Überwasservideoanalysen in drei Perspektiven
• Gruppenbesprechung der Videoanalysen
• Maßgeschneiderte Tipps für jeden Teilnehmer
• Vortrag Kraultechnik Theorie, Trainingslehre, Wettkampftaktik

Unterkunft ist in diesem Paket nicht inkludiert und muss bei Bedarf separat gebucht werden. Näheres unter unten stehendem Link

Das genaue Programm und die Anmeldemöglichkeiten findest du auf

https://www.h2o-bloxx.com/camps/kraultechnik-camp-im-sportcamp-woferlgut-zell-am-see-aut-detail

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN bietet Bike&Run Option an

Triaguide - Di, 2021-04-27 18:53

Geschlossene Schwimmbäder, ungewohnt kalte Temperaturen, die den Einstieg ins Open Water-Schwimmen schwerer machen, sorgen bei so manchen Triathleten für Sorgenfalten. Aufgrund dieser einzigartigen Situation hat auch der größte Triathlonveranstalter der Welt reagiert und bietet optional zum Triathlon-Bewerb eine Möglichkeit an, den Bewerb ohne Schwimmen zu absolvieren. Hawaii- oder 70.3-WM-Qualifikationen sind mit dieser Option natürlich nicht nötig. In einem Schreiben an die Athleten erklärt IRONMAN Europe-CEO Stefan Petschnig die Situation:

In den vergangenen 14 Monaten waren die Möglichkeiten für das Schwimmtraining aufgrund von COVID-19 und dessen Auswirkungen für viele Athleten in Europa stark eingeschränkt. Wir sind uns bewusst, dass dies die Vorbereitung auf Triathlon-Rennen im Jahr 2021 stark erschwert hat. Viele von euch haben sich an uns gewandt und den Wunsch geäußert, in diesem Jahr Rennen zu bestreiten, aber gleichzeitig auch Bedenken wegen des fehlenden Schwimmtrainings geäußert. Diese Rückmeldungen nehmen wir sehr ernst. 

Aus diesem Grund bieten wir dir die einmalige Option an, selbst zu entscheiden, ob du das Schwimmen bei dem Rennen, für welches du angemeldet bist, absolvieren möchtest. Während wir weiterhin alle drei Disziplinen – Schwimmen, Radfahren und Laufen – anbieten werden, verstehen wir, dass einige Athleten aufgrund von unkontrollierbaren Umständen wenige oder keine Schwimmtrainings absolvieren konnten. Wir möchten euch die Möglichkeit geben, individuell entscheiden zu können. Jeder Athlet soll selbst entscheiden, was aufgrund seiner persönlichen Situation die beste Option ist. 

Athleten, welche sich für die Bike & Run Option entscheiden, dürfen sich weiterhin auf ein außergewöhnliches Rennerlebnis freuen. Bitte beachte jedoch, dass du in diesem Fall keinen Anspruch auf die Age Group-Auszeichnungen hast und du dich nicht für IRONMAN und IRONMAN 70.3 World Championship Slots qualifizieren kannst. Deine Entscheidung ist verbindlich und kann auch am Renntag nicht rückgängig gemacht werden. Bitte besuche die Website deines Rennens, um zu erfahren, wie die Bike & Run Option aussehen wird und lese die häufig gestellten Fragen (FAQ) sorgfältig, bevor du deine Entscheidung triffst. 

Weitere Informationen sowie der Ablauf, wie du uns darüber informieren kannst, falls du das Schwimmen nicht bestreiten willst, folgen in angemessener Frist vor deinem Rennen. In der Zwischenzeit kannst du die häufig gestellten Fragen (FAQ) einsehen – zu finden im „Athleten“-Reiter auf der Event-Website – oder dein lokales Event-Team kontaktieren.   

In der Zwischenzeit wünschen wir dir nur das Beste und können es kaum erwarten, dich wieder an der Finish Line begrüßen zu können. Bleib gesund! 

Stefan Petschnig & 
Das IRONMAN Europe, Middle East and Africa Team

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN startet wieder mit Live-Coverage

Triaguide - Di, 2021-04-27 18:45

Facebook Watch, der exklusive Kanal für Live-Übertragungen von IRONMAN-Rennen, wird 18 Events der Saison 2021 für Fans weltweit auf den Bildschirm bringen, darunter die Supersapiens IRONMAN World Championship in Kailua-Kona, Hawai`i und die Intermountain Healthcare IRONMAN 70.3 World Championship presented by Utah Sports Commission in St. George, Utah (USA)

Nach der Nominierung für den Sports Emmy für die Berichterstattung über die IRONMAN VR Pro Challenge auf Facebook Watchkündigte IRONMAN heute die Rückkehr der Live-Event-Berichterstattung auf Facebook Watch über den IRONMAN Now® Channel an. Die Berichterstattung mit Events aus aller Welt ist zum vierten Jahr in Folge für Fans weltweit auf Facebook Watch verfügbar und beginnt am Samstag, den 1. Mai mit der Intermountain Healthcare IRONMAN® 70.3® North American Championship in St. George, Utah (USA). 
IRONMAN wird seine Live-Berichterstattung für ein miteinander verbundenes Publikum produzieren und somit Möglichkeiten für einzigartige Interaktion der Zuschauer durch Facebook-Watch-Partys, Echtzeit-Umfragen, Fan-Diskussionen und nutzergenerierte Inhalte schaffen.
 
Im Anschluss an den IRONMAN 70.3 in St. George wird die Berichterstattung mit dem ersten Certified Piedmontese IRONMAN Tulsa Triathlon fortgesetzt, der am Sonntag, den 23. Mai stattfindet. Age Group- und Profi-Triathleten treffen sich in Tulsa, Oklahoma, USA, zu einem 226-Kilometer langen Wettkampf, bei dem sie eine 3,8-Kilometer-Schwimmstrecke im Keystone Lake absolvieren, bevor sie die Hügel von Oklahoma auf einer Radstrecke über 180 Kilometer erklimmen und den 42,2-Kilometer-Marathonlauf mit einem Zieleinlauf in der facettenreichen Innenstadt von Tulsa krönen.
 
Eine ausführliche Berichterstattung wird auch in die Region der Red Rock Canyons in St. George, Utah zurückkehren. Bei den 2021 Intermountain Healthcare IRONMAN 70.3 World Championship presented by Utah Sports Commission am 17. und 18. September werden Top-Profi- und Age Group-Triathleten aus der ganzen Welt ihr Können unter Beweis stellen.
 
Fans des Triathlonsports können auch in diesem Jahr die Supersapiens IRONMAN World Championship® als das Leuchtturmevent des Ausdauersports einkreisen, welches jährlich in Kailua-Kona, Hawai`i, stattfindet. Die Veranstaltung wird wieder eine ganze Woche lang übertragen, mit dem Höhepunkt einer fast ganztägigen Live-Übertragung des Rennens am Samstag, den 9. Oktober. Die letzte IRONMAN World Championship-Übertragung im Jahr 2019 umfasste mehr als 20 Stunden exklusiver Live-Berichterstattung am Renntag, vom Bodymarking am frühen Morgen bis hin zur Feier der finalen Stunde an der Ziellinie.
 
Weitere Rennen mit Live-Übertragung werden im Laufe des Jahres bekannt gegeben. Das ganze Jahr über wird die vollständig produzierte Live-Übertragung von IRONMAN- und IRONMAN 70.3-Veranstaltungen von ehemaligen Champions wie Dede Griesbauer, Matt Lieto und Michael Lovato sowie den IRONMAN-Weltmeistern und Hall of Fame-Mitgliedern Paula Newby Fraser und Greg Welch moderiert.
 
Die Live-Übertragungen einer Reihe von Rennen im Jahr 2021, sowie eine Vielzahl von On-Demand-Sendungen werden weltweit auf Facebook Watch über die IRONMAN Now Facebook Watch Page verfügbar sein – http://www.facebook.com/IRONMANnow.

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Kategorien: Triathlon

Wie Höhentraining die Leistung der Profis optimiert

Triaguide - Di, 2021-04-27 18:28

Im Leistungssport kommt es auf Sekunden an. Auch der Triathlonsport bildet hier keine Ausnahme. Die Leistungsdichte ist in den letzten Jahren sowohl auf den Kurzdistanzen, aber auch auf den Mittel und Langdistanzen erheblich angestiegen. Unser Sport wird professioneller und jeder Profitriathlet ist mittlerweile auf der Suche nach dem Optimum. Tests im Windkanal oder auf der Radbahn und professionelles Bikefitting sind ebenso Standard wie Leistunsdiagnostiken und das Sammeln von Trainingsdaten. Ein weiterer Punkt für viele Sportler ist auch das Höhentraining. Wenn wir Bilder von Sportlerinnen wie Daniela Ryf oder anderen Top-Triathleten sehen, wie sie sich im alpinen Gelände fortbewegen, dann tun sie das nicht immer nur des schönen Panoramas wegen. Der Hauptgrund dafür ist, dass sie sich auf Höhentrainingslager befinden.

Höhentraining vor Wettkämpfen wird schon lange als Strategie zur Leistungssteigerung bei Ausdauersportlern eingesetzt. Aber wie sehr hilft Höhentraining wirklich und können Athleten den gleichen Nutzen aus simuliertem Höhentraining ziehen? Training in der Höhe hilft dem Sportler ähnlich wie ein Casino ohne Anmeldung dabei hilft sofort loslegen zu können. Eine „Registrierung“ ist im Casino nicht notwendig um zu spielen und genauso muss ein Sportler kaum intensiv in der Höhe trainieren um dann in niedrigeren Lagen seinen Vorteil ausspielen zu können.

Der weit verbreitete Glaube, dass Höhentraining die Ausdauer verbessert, ist wahrscheinlich aus dem Erfolg einer Reihe von Mittel- und Langstreckenläufern entstanden, die sich in der Höhe aufgehalten haben. In der Zwischenzeit basiert die wissenschaftliche Theorie für den Einsatz von Höhentraining seit langem auf der Annahme, dass die aerobe Leistung als Folge des Anstiegs der Anzahl der roten Blutkörperchen (RBC) oder Erythrozyten, des Serum-Erythropoietins (EPO) und der Hämoglobin (Hb)-Konzentration verbessert wird, was die sauerstofftransportierende Kapazität und die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2max) eines in der Höhe trainierenden Athleten erhöht, was es ihm ermöglicht, nach der Rückkehr auf Meereshöhe oder in geringere Höhen besser zu trainieren und zu leisten.

Was ist Höhentraining?

Höhentraining ist die Praxis des Trainings in großen Höhen. Im Sport bedeutet große Höhe normalerweise mindestens 2.000 bis 2.500 Meter über dem Meeresspiegel. In dieser Höhe befindet sich weniger Sauerstoff in der Luft. Das Training wird sich schwieriger anfühlen, und man ermüdet schneller.

Die Idee ist, dass das Höhentraining den Organismus dazu zwingt, sich an den Sauerstoffmangel anzupassen. Im Gegenzug könnte dies Ihre Leistung verbessern, wenn zum Beispiel ein Wettkampf auf Meereshöhe stattfindet.

Zu den Sportlern, die häufig Höhentraining betreiben, gehören:

  • Läufer
  • Radfahrer
  • Mountainbiker
  • Skilangläufer
  • Schwimmer

Live high, train low“-Ansatz

Eine beliebte Methode des Höhentrainings ist der „live high, train low“-Ansatz (LHTL). Dabei leben die Sportler in großer Höhe, was ihrem Körper erlaubt, sich an den niedrigen Sauerstoffgehalt zu gewöhnen. Sie können in dieser Höhe auch mit geringer Intensität trainieren.

In niedrigen Höhen hingegen wird dann intensiver trainiert. Das Ziel ist es, die Vorteile der Höhenanpassung zu nutzen und gleichzeitig eine hochintensive Trainingsroutine beizubehalten.

Was sind die Vorteile des Höhentrainings?

Obwohl die Forschung noch nicht abgeschlossen ist, gibt es mehrere Vorteile des Höhentrainings.

Mehr Sauerstofffluss zu den Muskeln

Wenn man trainiert, liefert das Blut Sauerstoff an die Muskeln. Der Sauerstoff wird verwendet, um Energie zu produzieren, die den Muskeln hilft, sich zu bewegen und Aktivität auszuführen.

Doch je länger das Training andauert, desto weniger kann das Blut mit dem Sauerstoffbedarf der Muskeln mithalten. Ihre Muskeln werden schließlich ermüden.

Eine Studie aus dem Jahr 2016, in der die Wirksamkeit von Höhentraining mit der von Training auf Meereshöhe verglichen wurde, ergab, dass Höhentraining der Muskelermüdung entgegenwirken kann, indem es die Produktion von Erythropoietin (EPO) erhöht.

EPO ist ein Hormon, das rote Blutkörperchen (RBC) produziert, die Sauerstoff zu verschiedenen Teilen des Körpers transportieren. Eine höhere EPO-Produktion erhöht die Anzahl der RBC, wodurch die Sauerstoffversorgung verbessert wird. Bekanntheit erlangte EPO in den letzten 30 Jahren als berüchtigtes Dopingmittel. Die Zufuhr von künstlichem EPO ist natürlich seit langem bereits ein Dopingvergehen, das auch relativ leicht nachgewiesen werden kann. Hingegen ist die körpereigene Erhöhung der EPO-Produktion erlaubt und für Sportler sinnvoll. Dies ist der Grund, warum das Höhentraining sich wieder starker Beliebtheit erfreut.

Die Erhöhung der eigenen EPO-Produktion ist somit praktisch ein Anpassungsprozess des Körpers an den durch Höhentraining verursachten niedrigen Sauerstoffgehalt. Laut der gleichen Studie setzt sich der Effekt auf Meereshöhe fort. Das bedeutet, dass Sportler bei Wettkämpfen auf Meereshöhe von einer verbesserten Sauerstoffzufuhr profitieren können.

Erhöhte aerobe Kapazität

Neben der Verbesserung des Sauerstoffflusses kann Höhentraining auch die maximale Sauerstoffaufnahme, oder VO2 max, erhöhen. Dies ist die höchste Menge an Sauerstoff, die der Körper während einer intensiven Belastung verbrauchen kann. Je höher Ihre VO2 max, desto besser ist Ihre Ausdauer.

Bessere Milchsäurekapazität

Wenn Muskeln bei intensivem Training Sauerstoff verbrauchen, produzieren sie ein Nebenprodukt namens Milchsäure. Milchsäure kann sich ansammeln und zu Muskelermüdung führen. Höhentraining kann die Toleranz gegenüber Milchsäure erhöhen. Das bedeutet, dass Ihr Körper mit höheren Mengen an Milchsäure umgehen kann, bevor Ihre Muskeln müde werden.

Wie lässt sich Höhentraining am besten in die Trainingsplanung einbauen?

Um das Beste aus dem Höhentraining herauszuholen, sollten diese Trainingstechniken befolgt werden:

  • Reduktion der Trainingsintensität:
    Aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehalts muss die Trainingsintensität beim Höhentraining reduziert werden. So kann man sich sicher anpassen und auf Meereshöhe weiter hart trainieren.
  • Langsame Anpassung zum Training auf Meereshöhe:
    Bei Rückkehr aus großen Höhen ist es wichtig, dass man langsam in das Training einsteigt, damit sich der Körper anpassen kann.
  • Steigerung der Höhenlage schrittweise:
    Der Körper muss sich an große Höhen erst gewöhnen, es sollte vermieden werden, zu schnell auf große Höhe zu gehen.

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Kategorien: Triathlon

Ich hatte Corona – wie geht’s weiter mit Racing Double?

Triaguide - Mo, 2021-04-26 19:02

Turbulente Zeiten liegen hinter mir bzw. eigentlich auch hinter uns allen – oder sind wir noch mitten drin? Wie auch immer, ich kann wahrscheinlich dennoch behaupten, dass die letzten drei Wochen für mich alles andere als gewöhnlich waren. Ungewöhnlich auch außerhalb der seit mehr als einem Jahr gelebten Abnormalität.

Mein letzter Beitrag meines Projekts „Racing Double“ handelte vom Testen. Testen, Testen, Testen, der Ausspruch des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz ist das Motto und die „Waffe“ der österreichischen Politik gegen das Corona-Virus. Der Spruch wurde schon so manches Mal persifliert, und somit schaffte es das Videosnippet einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt letztlich auch in meinen Vlog.

Das Testen bezog sich damals auf sportwissenschaftliche Testungen, um mein Leistungspotential heraus zu finden und natürlich auch zu verbessern. Testungen der anderen Art, nämlich Corona-Antigen-Testungen, gehörten in dieser Zeit natürlich, wie für viele, bereits zum Alltag. Als Mensch, der von Berufs wegen Kontakt mit anderen Personen haben, sah ich es als meine gesellschaftliche Pflicht, mich vor Meetings oder Terminen regelmäßig testen zu lassen. Im Schnitt ließ ich mich in dieser Zeit mehrmals pro Woche testen.

Am Mittwoch, dem 31. März sollte das alles anders sein. Nach einem tollen Trainingstag am Vortag wachte ich in der Früh mit leichten Kopfschmerzen auf. Andere Probleme hatte ich nicht, somit sah ich auch keine Veranlassung, meinen geplanten Antigen-Test bei einer Teststation nicht zu machen. Da ich am Tag darauf einige berufliche Verpflichtungen hatte, für die ich einen offiziellen Test benötigte, begab ich mich zur Teststation meines Vertrauens und ließ mir die Probe abnehmen. Wie gewohnt bekam ich das Ergebnis per SMS zugeschickt.

Es war positiv!

Mittlerweile waren meine Kopfschmerzen doch in einem Bereich, den ich nicht mehr mit eventuellem Flüssigkeitsmangel erklären konnte und mein Gefühl sagte mir, dass dieses Ergebnis möglicherweise keine Fehlmessung sein würde. Da ich den Tag eigentlich mit meinem Sohn verbringen wollte, mussten wir alle umplanen und ich begab mich unverzüglich in Quarantäne. Ich versuchte gleich das Gesundheitsamt anzurufen und bekam erste Infos. Ich wurde von Amts wegen in Quarantäne gestellt und durfte mich nur für den PCR-Test, der am frühen Nachmittag angesetzt war, aus dem Haus bewegen. Inzwischen machte ich zum ersten Mal bei mir selbst einen Antigentest, den ich zuhause hatte. Dieser war ebenfalls positiv und danach war ich eigentlich sicher, dass es mich erwischt hatte. Ich hatte leichte Symptome und erhöhte Temperatur (37,5°C) und fühlte mich nicht besonders gut. Den amtlichen PCR-Test hatte ich absolviert und der ganze Tag stand eigentlich ganz im Zeichen davon, die aktuelle Situation zu managen. Ich kontaktierte alle Menschen, mit denen ich in den Tagen zuvor zumindest für kurze Zeit in Kontakt war. Klassische K1-Personen gab es zum Glück keine.

Eine schlichte SMS bestätigte mir letztlich auch amtlich meine Infektion

Von da an hieß es, in meinen Körper hinein zu hören. Und nachzudenken, wo ich mich angesteckt haben könnte. Bis heute habe ich nicht die geringste Idee. Ich bin kein unvorsichtiger Mensch, trage die Maßnahmen allesamt mit, verwende anstandslos meine FFP2-Maske in Innenräumen, treffe mich nicht privat zu irgendwelchen Feiern. Man sieht, es kann jeden treffen.

Einer dieser Anrufe war auch bei meinem Trainer Philipp Reiner, der im letzten Jahr ebenfalls schon eine Covid-Erkrankung hatte. Es ist für ihn in Ordnung, das hier auch zu thematisieren. Ihn hatte es sogar ziemlich heftig erwischt. Auch durch seinen Fall war ich als Sportler sensibilisiert und wusste, dass auch gut trainierte Sportler einen schweren Verlauf haben können.

Philipp sprach mir aber von Anfang an Mut zu. Rief mich jeden Tag an und erkundigte sich nach meinem Verlauf. Da die erhöhte Temperatur ab dem zweiten Tag weg war und sich meine Symptome in Grenzen hielten, sprach er mir Mut zu und sagte, dass alles auf einen milden Verlauf hindeuten würde und wir auch trainingstechnisch wahrscheinlich bald wieder starten könnten. Sehr behilflich war mir auch mein Sportarzt und Diagnostiker von HP Leistunsdiagnostik, Dr. Sebastian Fuchs. Auch er hatte als Arzt bereits Erfahrungen mit der Arbeit auf der Covid-Station gemacht und mir sehr weiter geholfen. Er schrieb mir ein Vitamin C und Zink-Präparat auf und ließ mich diese beiden Nährstoffe hochdosiert einnehmen. Lustigerweise sagte er mir auch, dass im Krankenhaus den Covid-Patienten zwei Mal täglich CBD-Tropfen gegeben werden. Tja, diese zu besorgen, fiel mir nicht sehr schwer. So nahm ich 2-3x täglich Vitamin C, Zink und CBD ein.

Zusätzlich informierte ich auch meinen Partner OMNi BiOTiC über meine Erkrankung und erhielt prompt auf dem Postweg eine Packung OMNi BiOTiC Pro V. Dieses Präparat enthält spezielle Darmbakterienstämme, die antivirale Eigenschaften haben sollen sowie Vitamin D. So war ich optimal versorgt, um meinen Körper im Kampf gegen das Virus auszurüsten.

Ernährungstechnisch habe ich mir vorgenommen, mich nicht gehen zu lassen und noch gesünder als zuvor zu essen und auch nur meinen Grundumsatz von etwa 2.000 kcal zu mir zu nehmen. Ich tracke seit ein paar Wochen mein Essen, um mir selbst ein Bewusstsein zu schaffen und auch mein Wettkampf-Idealgewicht zu erreichen. Es mag dem einen oder anderen übertrieben erscheinen, aber dieses Tracken und diese Struktur in der Ernährung hat mir in der Zeit der Quarantäne-Einsamkeit sehr geholfen. Ich sah es als Teil meines Heilungsprozesses, quasi meinen Ersatztrainingplan.

Gesundheitlich ging es mir halbwegs gut. Ich hatte leichte Erkältungssymptome, die Nase war zu und die Atmung fühlte sich etwas schwerer an – und – mein Kreislauf war recht schwach. Wenn ich jedoch nicht gewusst hätte, dass ich an Covid-19 erkrankt bin, hätte ich keinen Unterschied zu einem normalen grippalen Infekt gesehen. Ich fühlte mich eben gerade so, dass ich unter normalen Umständen aus Vernunft einen Ruhetag einlegen würde.

Ich war auch nicht hektisch oder beunruhigt, was das jetzt für mein Training bedeuten würde. Mir war es wichtig, gesund zu werden. Ich wusste, dass mich ein paar Tage Ruhe nicht schlechter machen würden, denn ich bin der festen Überzeugung, dass eine Krankheit immer ein Zeichen des Körpers ist, dass er Pause braucht. In der ersten Woche habe ich, trotz milden Symptomen lediglich 1-2 Stretching-Einheiten und ganz leichte Pilates bzw. Yoga-Sessions gemacht, um meine Beweglichkeit zu erhalten und das viele Herumliegen auszugleichen. Ich versuchte, meine Muskeln bewusst anzusteuern, leichte Kniebeugen oder Ähnliches, da mir ein Spaziergang ja nicht möglich war. Ich trug dabei immer meine Pulsuhr und achtete darauf, dass meine Herzfrequenz sich durch die Übungen nicht erhöhte. Ich wollte keinesfalls mein Herz-Kreislaufsystem belasten, lediglich meinen Muskeln einen minimalen Reiz geben, um dem Katabolismus entgegen zu wirken.

Nach wenigen Tagen war ich fast symptomfrei. Am 7. oder 8. Tag der Erkrankung hatte ich am Abend plötzlich einen völligen Einbruch, just, als ich in einem Veranstaltermeeting saß. Mein Kreislauf war völlig im Keller und ich tat mir mit der Atmung und dem Sprechen schwer. Ich dachte mir, es läge wahrscheinlich daran, dass ich den ersten Tag wieder vor dem Computer in meinem Homeoffice gesessen bin. Über Ostern habe ich nichts gearbeitet bzw. das Notwendigste von meinem Notebook vom Sofa aus gemacht. Vielleicht war das zu viel?

Die Nacht war sehr unruhig und ich fühlte mich schlecht. Ich hatte schon mal gehört, dass bei vielen die Symptome erst nach einer Woche auftreten und die Krankheit richtig ausbricht. Ich rief noch einmal meinen Sportarzt an und er beruhigte mich. Es sei oft der Fall, dass nach 8-9 Tagen noch einmal ein letzter Schub kommt, das wäre quasi die letzte Reaktion des Immunsystems auf das Virus. Ich war beruhigt und er hatte Recht. Bereits zu Mittag ging es mir wieder wesentlich besser. Andere Covid-typische Symptome wie den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns hatte ich zum Glück überhaupt nicht, auch Husten oder Probleme mit der Lunge waren keine zu vernehmen.

Von nun an sollte es bergauf gehen. Am Tag darauf wagte ich einen weiteren Antigen-Selbsttest. Nachdem der Test drei Tage zuvor noch positiv war, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht. Der Test war erstmals negativ.

regelmäßige Selbsttest zeigten mir, wann das Virus endlich raus war aus dem Körper

Am Tag darauf bekam ich den Termin für meinen zweiten PCR-Test. Da ich die britische Variante B.1.1.7. hatte, wurde dieser benötigt. Nach Absolvierung dieses Tests wagte ich mich zum ersten Mal auf die Rolle. 60 Minuten mit 120 Watt – Puls etwa 100 Schläge. Es ging einfach um Bewegung. Am zweiten Tag fuhr ich schon zwei Stunden locker, am nächsten Tag traute ich mich zum ersten Mal über eine etwas längere Strecke. Aber alles noch im untersten Bereich und mit äußerster Vorsicht.

Am Montag stand schließlich das Ergebnis des PCR-Tests fest und ich durfte nach 12-tägiger Quarantäne endlich wieder in Freiheit. Mein erster Impuls war es, meine Laufschuhe anzuziehen und eine kurze Runde zu laufen. Dann konnte ich zum ersten Mal wieder meinen Sohn in die Arme schließen – dieser Montag war einer der schönsten Tage meines Lebens.

Ich beschloss, in Absprache mit meinem Trainer, wieder ins Training einzusteigen, jedoch ohne Intensitäten. Dank meinem Sportarzt bekam ich schnell einen Termin für ein Herzultraschall. Ich wollte sicher gehen, dass mein Herz keinen Schaden erlitten hat, bevor ich wieder in hohen Intensitäten trainiere. Der Termin war in der darauffolgenden Woche, so war für uns klar, dass wir vorher lediglich locker trainieren werden.

Beim Herzultraschall stellte sich zum Glück heraus, dass alles in Ordnung sei und ich, zu meiner Verwunderung, auch nach fast 30 Jahren Wettkampfsport kein vergrößertes Herz habe. Ein vergrößertes Herz, auch Sportlerherz genannt, ist keine ganz ungefährliche Sache und häufig bei Menschen, die lange sehr intensiv Sport betreiben.

Für mich hieß das nun auch den offiziellen Startschuss zurück ins „richtige“ Training. Die ersten beiden Intervalleinheiten am Rad und auf der Laufbahn haben mir gezeigt, dass meine Leistungsfähigkeit immer noch bzw. wieder da ist. Die Werte sind gut.

Gesundheitlich hatte ich Glück, dass die Krankheit bei mir sehr mild verlaufen ist. Dafür bin ich sehr dankbar. Trainingstechnisch hatte ich das Glück, dass wir gerade eine hochintensive Phase abgeschlossen hatten, wo wir viel VO2 max Intervalle gemacht haben. Der Körper konnte die Zeit nutzen, um sich quasi davon zu erholen und auch die Reize zu verarbeiten. Vielleicht wäre mein Trainingsrückstand in einer ruhigen Phase mit weniger Vorbelastung größer gewesen – ich weiß es nicht.

Auf alle Fälle kann ich nur jedem Sportler mitgeben: Wenn ihr krank seid, hört auf den Körper. Beobachtet ihn und lasst euch nicht von falschem Ehrgeiz leiten. Der Körper nimmt sich immer die Pause, die er benötigt. Ihr könnt ihn nicht austricksen. Wenn ihr zu früh beginnt, werdet ihr einen Rückfall oder im schlimmsten Fall sogar einen Schaden davon tragen. Lasst euch Zeit und lasst euch, speziell nach einer Covid-Infektion, euer Herz anschauen. Denn es gib auch ein Leben abseits des Sports und eine Herzmuskelentzündung oder gar noch schlimmere Erkrankungen passieren schneller, als man denken kann.

Wie gehts weiter mit Racing Double?

Sportlich bin ich wieder im Training, leider gab es von anderen Seiten schlechte Nachrichten. Der Double Ultra in Bad Blumau wurde leider aufgrund der unsicheren Lage mit der Therme abgesagt. Es gehört auch zum Sportlerleben dazu, diese Dinge zu akzeptieren.

Da man aber in Zeiten wie diesen voraus denken muss und immer einen Plan B in der Hinterhand haben sollte, kam dieser nun zum Tragen. Ich werde #racingdouble weiter führen, aber nicht in einem Bewerb. Vielmehr werde ich das „Austrian Double“ machen. Am 26. Juni starte ich zum zweiten Mal beim Austria Extreme Triathlon und werde am 4. September den Austria Triathlon in Podersdorf besteiten. Die beiden Wettkämpfe könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Austria Extreme besticht durch Höhenmeter und Poderdorf ist FAST.HARD.LEGENDARY.

2019 habe ich dieses Double schon einmal gemacht – nun ist es mein Ziel und das Ziel des gesamten Teams, es noch besser zu machen als 2019. Ich freue mich, dass alle mitziehen und bedanke mich bei meinen Partnern OMNi BiOTiC, Personal Peak, HP Leistungsdiagnostik und Mana4You für ihre Flexibilität.

Durch die Covid-Infektion konnte ich leider nicht über die 10km Straßen-Staatsmeisterschaften an den Start gehen, somit verschiebt sich mein Saisonstart auf den 16. Mai, wo ich beim Vulkanland-Triathlon erstmals wieder Triathlonluft schnuppern werde – nach fast zwei Jahren Abstinenz.

Es geht wieder los mit richtigem Training!

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Kategorien: Triathlon

Jan Frodeno gewinnt Challenge Mogan-Gran-Canaria

Triaguide - Sa, 2021-04-24 08:50

Wo Jan Frodeno an der Startlinie steht, muss man sich seit Jahren nicht um die Favoritenrolle Gedanken machen. So auch bei der heutigen Challenge Gran Canaria. Auch wenn das Starterfeld außergewöhnlich gut war, unter anderem war der zweifache Hawaii-Sieger Patrick Lange am Start, der Sieg sollte nur über Frodeno führen.

Aufgrund des sehr anspruchsvollen Terrains war sich Frodeno im Vorfeld nicht sicher, ob er wirklich automatisch der Top-Favorit wäre. Letztlich waren seine Sorgen unbegründet, der dreifache Hawaii-Sieger konnte sich nach 3 Stunden und 41 Minuten als Sieger feiern lassen. Wie man allerdings an den Bildern und auch an den Aussagen Frodenos nach dem Rennen sehen konnte, war das alles andere als ein Selbstläufer. Frodeno musste an seine Grenzen gehen, um sich letztlich den obersten Platz auf dem Podium zu sichern.

Ein näherer Blick auf die Ergebnisliste lässt erahnen, dass Frodenos Konkurrenten keinesfalls klein bei gegeben haben. Lediglich 69 Sekunden trennten Frodeno vom Zweitplatzierten Pablo Dapena Gonzalez, weitere 12 Sekunden dahinter komplettierte Frodenos Trainingspartner Nick Kastelein das Podium. Knapp am Podest vorbei schrammte Patrick Lange, der sich am Ende auf Platz 4 setzte. Andi Böcherer belegte Rang 5, der Spanier Albert Moreno vom österreichischen pewag racing team landete auf dem 6. Gesamtrang.

Nicola Spirig in einer eigenen Liga

Bei den Damen war Nicola Spirig in einer eigenen Liga. Mehr als fünfeinhalb Minuten Vorsprung hatte sie letztlich im Ziel vor der Niederländerin Sarissa de Vries. Platz 3 ging an Lisa Norden, mit der sich Spirig vor 9 Jahren das legendäre Sprint-Finish bei den Olympischen Spielen lieferte.

Top-10 Herren Top-10 Damen

Zu Live-Timing: https://challengegc-live.trackingsport.com/online/seguimiento

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Kategorien: Triathlon

Challenge Gran Canaria mit Livestream

Triaguide - Fr, 2021-04-23 20:11

Großartige Neuigkeiten aus Gran Canaria. Lange hat es danach ausgesehen, als ob das heiß erwartete Aufeinandertreffen der Hawaii-Champions Jan Frodeno und Patrick Lange nicht mit Live-TV-Bildern zu sehen sein würde.

Eben kam bei uns die Meldung, dass es doch eine Live-TV-Coveage geben wird. Am Samstag, dem 24. April 9 Uhr MEZ startet der Stream. Seid dabei auf www.challenge-family.live.

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Kategorien: Triathlon

Der OMNi BiOTiC Apfelland-Triathlon im Radstrecken-Check

Triaguide - Do, 2021-04-22 19:32

Am 19. und 20. Juni lädt das Institut Allergosan zu einem Triathlonwochenende der Extraklasse. Wir haben in den letzten Wochen schon einiges über die Beweggründe des Veranstalters und deren Commitement zum Triathlonsport gesprochen. Heute wollen wir uns der Radstrecke der einzelnen Bewerbe widmen. Wer das steirische Apfelland kennt, dem wird nicht nur im Gedanken an das leckere Obst das Wasser im Mund zusammen laufen. Die Gegend ist ein Radfahrparadies und bietet abwechslungsreiches und landschaftlich wunderschönes Terraint.

Mitteldistanz

Nach dem Start am Stubenbergsee und 300 Meter flachem „Einrollen“ gilt es auf der Seeausfahrt (Neuwaldstrasse) mit einem knackigen Anstieg gleich 70 Höhenmeter auf 700m zu bewältigen. Dann geht es nach links über die Landstraße „L414“, wo auf meist fallender Strecke für 6km ordentlich Tempo gemacht werden kann. Die Auffahrt zum Kreisverkehr in Hartl stellt den Beginn des 7km leicht selektiven Streckenabschnitts dar. Oben – Im Ortsteil Hinterwald – angelangt, geht es auf einer 2km langen Abfahrt ins Tal zur „L403“. Der folgende flache Streckenabschnitt wird in St. Johann durch den letzten kleinen Hügel mit etwa 100 Höhenmetern beendet. Vorbei am Tierpark Herberstein beginnt man entweder die nächste von insgesamt 3 Radrunden oder biegt nach Abschluss des Radparts wieder nach links in die Neuwaldstrasse zum Seegelände ein. Die Strecke weist eine Länge von 88 Kilometern auf und ist mit 762 Höhenmetern, anspruchsvoll, aber abwechslungsreich

Das Höhenprofil der Mitteldistanz

Die detaillierte Karte mit GPX-Downloadmöglichkeit gibt es hier

Sprint/Olympische Distanz

Auch die Teilnehmer der kürzeren Distanzen erwartet eine schöne und abwechslungsreiche strecke. Der erste Teil der Runde ist ident mit der Strecke der sonntägigen Mitteldistanz. Das heißt, die knackige Seeauffahrt und das leicht abfallende Tempostück auf der L414 ist auch hier Teil der Strecke. Die Teilnehmer ersparen sich lediglich einen gewissen Teil der Mitteldistanz-Radrunde, weil sie bereits früher rechts abbiegen. Ab Hinterwald ist die Strecke dann wieder ident mit der Mitteldistanz-Runde. Auch hier geht es wieder vorbei am Tierpark Herberstein, bevor der Radpart für die Sprintdistanz bereits zu Ende ist und es wieder runter zum See geht. Die Olympische Distanz führt über zwei Runden. Insgesamt warten auf die Teilnehmer der Sprintdistanz 295 Höhenmeter, die olympische Distanz bietet 441 Höhenmeter.

Das Höhenprofil der 21km-Runde auf der Sprint

Die detaillierte Karte mit GPX-Downloadmöglichkeit gibt es hier

Das Höhenprofil der Olympischen Distanz

Die detaillierte Karte mit GPX-Downloadmöglichkeit gibt es hier

Facts zum OMNi BiOTiC Apfelland-Triathlon 2021

Samstag 19. Juni 2021

  • Sprintdistanz
  • Olympische Distanz
  • Firmentriathlon

Sonntag 20. Juni 2021

  • Mitteldistanz

Weitere Infos und die Anmeldemöglichkeit findest du unter www.apfel-tri.com

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN Austria auf 19. September 2021 verschoben

Triaguide - Di, 2021-04-20 15:06

Wie erwartet musste auch IRONMAN ihre Sommer-Events nach hinten verschieben. Neben dem IRONMAN Frankfurt wurde auch der IRONMAN Switzerland und eben auch der IRONMAN Austria nach hinten verschoben. Hier die Pressemitteilung von IRONMAN Austria im Wortlaut:

Aufgrund der andauernden COVID19-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen müssen wir nach Absprache mit den lokalen Behörden leider bekanntgeben, dass der IRONMAN Austria-Kärnten nicht im Juli stattfinden kann und auf den 19. September 2021 verschoben wird. 

„Die Enttäuschung unserer Athleten bezüglich dieser Entscheidung können wir mehr als gut verstehen, wir teilen sie. Nichtsdestotrotz sind wir zusammen mit unseren Partnern zu dem Entschluss gekommen, dass eine Austragung des Events im September unter besseren Voraussetzungen stattfinden kann, weshalb wir unsere Athleten so früh wie möglich darüber informieren wollten“, so Race Director Patrick Schörkmayer.

Auch Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser unterstützt die Verschiebung des Traditionsevents in Kärnten: „Die Verschiebung des IRONMAN Austria-Kärnten in den September ist eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, die vor allem dafür sorgt, dass rund 4000 Athletinnen und Athleten aus über 50 Nationen die Chance haben, beim weltweit größten und schönsten IRONMAN dabei sein zu können. Zwar deutet erfreulicherweise alles daraufhin, dass wir die Ausbreitung des Coronavirus in den nächsten Wochen erfolgreich in den Griff bekommen und sich die Situation weiter entspannt, jedoch gibt es noch keine abschließend verlässliche Prognose, was Reisebewegungen im Juli betrifft.“

Neben dem Landeshauptmann begrüßt auch Christian Kresse als Geschäftsführer der Kärnten Werbung, dem offiziellen Vertragspartner des IRONMAN Austria-Kärnten, die Verschiebung in den September und ist überzeugt, dass es im Herbst einen erfolgreichen und sicheren IRONMAN in Kärnten geben wird.

„Um dies sicherzustellen, wird unser Team unter der Berücksichtigung der Richtlinien und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden weiterhin hart an der Entwicklung und Verfeinerung des Sicherheits- und Schutzkonzeptes arbeiten, um unseren Athleten auch in Zukunft ein außergewöhnliches Rennerlebnis bieten zu können“, so Schörkmayer weiter.

Die Durchführung des Events hat dabei auch einen hohen Stellenwert für den Tourismusverband Klagenfurt, was auch Geschäftsführer Helmut Micheler nochmals unterstreicht: „Der IRONMAN unterstützt unsere Positionierung als sportlich-aktive Stadt im Alpen-Adria Raum. Die zu erwartende Wertschöpfung für die gebeutelte Hotellerie im September ist gerade heuer ein wichtiger Asset, den sich der Tourismusverband als Hauptsponsor der Veranstaltung absolut bewusst ist.“

Dem pflichtet auch Christian Schneider, Bürgermeister der Stadt Klagenfurt, bei: „Der IRONMAN Austria-Kärnten ist das wohl bekannteste Ausdauersport-Event Österreichs. Es macht mich als Bürgermeister stolz, Austragungsort dieser einzigartigen Veranstaltung zu sein. Als Aushängeschild der Sportstadt Klagenfurt liefert das Event beeindruckende Bilder mit südländischem Flair, welche jedes Jahr medial rund um den Erdball gehen und einen wichtigen touristischen Impuls bringen sowie der Stadt jugendlichen, innovativen Triathlon-Charme verleihen.“

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN Frankfurt auf 15. August 2021 verschoben

Triaguide - Di, 2021-04-20 14:59

Unsere Teams arbeiten Tag und Nacht daran, unseren AthletInnen im Jahr 2021 sowohl sichere als auch außergewöhnliche Rennerlebnisse bieten zu können, was auch für die Mainova IRONMAN European Championship Frankfurt gilt.

In Anbetracht der anhaltenden COVID-19-Pandemie in Deutschland, und den daraus resultierenden Einschränkungen müssen wir leider mitteilen, dass die Mainova IRONMAN European Championship Frankfurt nicht im Juni stattfinden kann und auf den 15. August 2021 verschoben wurde.    

Wir sind uns bewusst, dass die Verschiebung des Rennens vielleicht nicht die Nachricht ist, die unsere AthletInnen sich erhofft hatten. Wir glauben jedoch, dass eine Austragung des Events im August unter besseren Voraussetzungen stattfinden kann und wollten sicherstellen, dass unsere AthletInnen, Partner und Volunteers so früh wie möglich Bescheid wissen.

Wir möchten außerdem versichern, dass wir weiterhin alles dafür geben, unseren AthletInnen ein außergewöhnliches Rennerlebnis bieten zu können. Unser Team wird in den kommenden Monaten hart an der Entwicklung und Verfeinerung der Veranstaltungspläne arbeiten. Dies geschieht in Übereinstimmung mit den Vorgaben der lokalen Gemeinden und innerhalb der Richtlinien und Empfehlungen, die von den öffentlichen Gesundheitsbehörden in Bezug auf COVID-19 festgelegt werden.

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer sagt: „Im Sinne des Gesundheitsschutzes aller Sportlerinnen und Sportler, der Helferinnen und Helfer sowie Fans und Offiziellen haben wir Verständnis für die Verschiebung. Jetzt sind wir voller Vorfreude auf den neuen Termin und richten unseren Fokus darauf, gemeinsam mit unserer Energie eine ganze Region zu bewegen.“

Oliver Schiek, Managing Director IRONMAN Germany GmbH, ergänzt: „Wir möchten uns bei unseren Athletinnen und Athleten für ihre anhaltende Geduld und Unterstützung während diesen dynamischen und anspruchsvollen Zeiten bedanken. Auch geht ein großes Dankeschön an die Stadt Frankfurt, die Stadt Langen und alle teilnehmenden Gemeinden und unsere Partner für den guten Austausch in den vergangenen Wochen. Im Namen des IRONMAN Germany Teams und all unserer Race Volunteers freuen wir uns darauf, unseren Athletinnen und Athleten später im Jahr ein außergewöhnliches Rennerlebnis zu bieten.”

Neben dem Rennen in Frankfurt wurden heute auch der IRONMAN Switzerland Thun auf 5. September und der IRONMAN Austria auf 19. September verschoben.

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Kategorien: Triathlon

Interview mit Paul Ruttmann

Triaguide - Do, 2021-04-15 13:47

Der Oberösterreicher Paul Ruttmann kam vor einigen Jahren als Quereinsteiger in den Triathlonsport. Früher hatte der zweifache Familienvater als Ruderer Olympia-Ambitionen, mittlerweile gehört er zu den schnellsten Radfahrern im Triathlonprofifeld. Wir haben mit Paul über seinen Saisonstart und seinen nächsten Saisonhöhepunkt, den OMNi BiOTiC Apfelland Triathlon gesprochen.

triaguide: Paul, du bist ja fulminant in das Jahr 2021 gestartet. Beim IRONMAN 70.3 Dubai konntest du mit einer Fabel-Radzeit und einem sehr soliden Lauf brillieren und dich in einem Top-Starterfeld in die Top-10 kämpfen. Die Radzeit war meines Wissens nach die zweitschnellste jemals gefahrene Zeit in einem 70.3-Bewerb. Woher kommt deine Radstärke?

Paul Ruttmann: Es ist tatsächlich die zweitschnellste jemals gefahrene Zeit im Triathlon auf den 90km. Ich war bereits als junger Ruderer physiologisch überdurchschnittlich und in Verbindung mit meinem „geringen“ Gewicht war das noch höher einzuschätzen als bei den meisten anderen in meiner Altersklasse. Mein VO2max Werte sind sehr hoch – meine Kraftwerte, dank Rudervergangeheit, noch immer top und auch meine Stundenleistung ist in Verbindung mit den 68kg die ich habe ganz ordentlich. Sprich, ich kann, wenn es drauf ankommt, wirklich sehr viel Leistung mobilisieren – das erklärt, würde ich sagen, meine Radstärke.

triaguide: Du warst ja früher als Ruderer aktiv und hast im letzten Jahr sogar ein kleines Comeback in diesem Sport gefeiert und bist prompt Staatsmeister geworden (hoffe die Info ist richtig). Wie war dieser Ausflug für dich emotional und war das eine einmalige Sache?

Paul Ruttmann: Emotional bewegt mich der Rudersport wohl mehr als viele andere Themen auf der Welt – ich habe eine sehr eigene Geschichte mit ihm – zum Teil habe ich mir diese auch selbst auferlegt und damit verbunden sind natürlich sehr viele schöne, aber auch sehr viele schmerzvolle und lehrreiche Erfahrungen. Ich komme nicht wieder zurück in den Rudersport – so sehr ich ihn liebe und auch immer wieder vermisse ich bin dankbar für eine zweite sportliche Karriere und Chance im Langdistanztriathlon

triaguide: Wie sieht ein typischer Trainingstag bei Paul Ruttmann aus?

Paul Ruttmann: Ich bringe meine beiden Pokémons, nach gemeinsamen Frühstück und einem aus Lego gebauten Fahrzeug um ca 07:45 in den Kindergarten. Starte anschließen indoor mit einer 2-3h Radeinheit. Danach laufe oder schwimme ich. Selten, dass ich alle 3 Disziplinen trainiere. Ich habe für mich herausgefunden, dass es für mich eindeutig um die Qualität geht und nicht um die 7tages „Inzidenz“

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