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Τέλος μαραθώνιο - endlich Marathon

1982 verbrachten Evi und ich unseren ersten gemeinsamen Urlaub auf Naxos. Anreise mit der AUA nach Athen, weiter über Piräus. Kleine Stadtrundfahrt und Besichtigung der Akropolis, das ist sich noch ausgegangen. Das Thermometer in Piräus zeigte unglaubliche 52°C, der Asphalt schien flüssig zu sein. Es war Juli, später auf der Fähre war es zum Glück nicht annähernd so heiß.

Die Karriere eines Marathonläufers ist nicht komplett, wenn er nicht von Marathon nach Athen gelaufen ist. Das ist so. Nicht zuletzt deswegen hatte ich diesen einzigen authentischen Marathon schon lange am Plan, im April meldete ich mich endlich an.

Unzählige e-mails erhielt ich seitdem vom Veranstalter, der mich zum Upgrade meiner Anmeldung drängte. Ich verzichtete darauf, habe daher auch das offizielle Shirt nicht. Egal, Shirts habe ich wahrlich in großer Zahl, nicht alle davon passen, denn  XL ≠ XL

Evi musste ich zum Mitkommen nicht überreden. So sitzen wir am Freitag Vormittag nach 34 Jahren wieder einmal in einem Flieger nach Athen. Mit uns an Bord viele weitere Läufer und ein bosnischer Student, der zum Länderspiel gegen Griechenland anreist. Das Match findet auch am 13. November statt, aber erst spät am Abend.

Mit dem X95-Bus geht es vom Flughafen zum Syntagma-Platz, wo das Parlament steht, ein ehemaliger Palast. Bei dieser Gelegenheit lernen wir so in etwa die zweite Streckenhälfte des Marathons kennen und etwas billiger als mit der U-Bahn ist es auch. Dafür dauert es länger, eine Stunde sind wir unterwegs. Nur ein paar Minuten noch per pedes zum Hotel plakahotel.gr, dessen Dachterrasse einen wunderbaren Blick auf die Akropolis bietet. Das hat uns Franz Hofer empfohlen, der vor ein paar Jahren hier war.

Eine weitere Stunde fährt die neue Straßenbahn Linie 4 vom Syntagma-(=Verfassung)-Platz ans Meer zum  Faliro Indoor Hall & Exhibition Centre, bei Sonnenuntergang treffen wir ein. Ich bekomme dort die Startnummer,  professionell werden wir an den vielen Ausstellern vorbei gelotst, um nur ja keinen zu übersehen. Gleich daneben steht das neue, sensationelle Stavros Niarchos Foundation Cultural Center. Die Bordzeitung der austrian hat uns darauf aufmerksam gemacht. Prachtvoll beleuchtet spiegelt es sich im langen Teich davor. Mit dem Aufzug rauf aufs Dach. Da ist ein Museum am Dach, Ausblick erstklassig, auch eine Konzertplattform. Nationalbibliothek und Nationaloper sind hier eingezogen. Wow!

Wir fahren runter, da ist gerade eine Podiumsdiskussion im Gange. Das Fernsehen ist da, wir sind auf die offizielle Eröffnungskonferenz gestoßen. Einen der Teilnehmer kenne ich. Haile Gebrselassie plaudert da vorne munter drauf los. Er will auch einmal den Athen-Marathon machen, sagt er, aber als fun-runner.

Unsere Stadtbesichtigungsrunde am Samstag führt uns natürlich auch auf die Akropolis.

Die wird repariert und sieht besser aus als vor 34 Jahren. Irgendwann in ferner Zukunft steht die vielleicht wieder da wie neu. Sonntag früh wird es in Bezug auf Marathon wieder interessant.

Frühstück bereits vor 05h00. Als ich in den Frühstücksraum komme ist der bereits gefüllt, viele Brasilianerinnen in einheitlichem Laufdress fallen mir auf. Die schnattern etwas später an der Rezeption als ich das Hotel verlasse. Um 05h30 ist es stockdunkel und ruhig, um die drei am Boden liegenden herrenlosen Hunde vor der Kathedrale “Mariä Verkündigung“mache ich einen Bogen.

Es sind nur ein paar hundert Meter bis zum Parlament. Es müssen hunderte Busse sein, die darauf warten, die Läufer nach Marathon raus zu fahren. Vorher nehme ich die Parlamentswachen ins Visier, die sich gerade einmal künstlerisch in Zeitlupe bewegen, das will ich knipsen. Gestern waren sie einfach nur dagestanden. Da mein Blitz nicht weit reicht, gehe ich näher.

„Sir, behind the white line, sir, please!“ Der Soldat im Tarnanzug meint wohl mich. Wieder ruft er im Befehlston: „Sir, behind the white line, sir, please!“ Okay, da kann man schwer „nein“ sagen. Bei Tageslicht darf man scheinbar näher ran als wenn es dunkel ist. Gestern stellten sich Touristen unmittelbar neben die Gardisten und ließen sich ablichten, da wurde das toleriert.

Rein in den ersten Reisebus. Bevor der noch voll ist fährt er ab. Wenig Verkehr, vor  allem Busse, Militär und Polizei mit Blaulicht. Während der ganzen Fahrt erzählt uns eine Stimme in Endlosschleife abwechselnd auf griechisch und englisch wie man sich nach dem Aussteigen zu verhalten hat und Danke, dass du da bist.

Einmal mehr bekomme ich einen Eindruck wie weit 42km eigentlich sind. Der Bus braucht dafür fast eine Stunde, es sind hügelige Kilometer. Kurz vor Marathon setzt die Morgendämmerung ein. In Marathon weisen ein Dutzend Helfer mit leuchtend roten „Lichtschwertern“ den Bussen die Ausstiegsstellen zu. Die Busse kommen an wie am Fließband, schließlich müssen etwa 14.000 Läuferinnen und Läufer herangebracht werden.

Ich treffe auf Helmut Reisinger aus meinem FitnessStudio. Wie aufgefordert geben wir gleich einmal die Kleiderbeutel ab, pro DHL-Lieferwagen 500 Beutel. Im Gegenzug erhalten wir einen Plastiksack gegen den Wind und die aktuell nur 14°C. Die Löcher für Kopf und Arme muss sich jeder selber „stanzen“. Noch mehr als zwei Stunden bis zum Start.

Am Sportplatz von Marathon stehen unzählige, soll heißen ausreichend Toiletten in Reih’ und Glied. Keine Menschenschlangen davor, hinter dem, naja, Stadion sind noch mehr davon. An vier Stellen wird Wasser in Flaschen ausgegeben. Wo sich schnell eine Schlange gebildet hat: Die Treppe rauf zur Olympiaflamme, bis man da sein Erinnerungsfoto hat dauert es schon eine Weile. Fotografieren geht von herunten auch. Etwa 25 polnische Spartaner, männlich wie weiblich mit Helmen und Speeren, wollen sich das auch nicht nehmen lassen. So wehrhaft sie aussehen, auch sie stellen sich gesittet an.

Wir verziehen uns ins warme Sportplatzbuffet wo viele Leute am Boden sitzend die Zeit bis zum Start abwarten. Ein Läufer fällt besonders auf, über und über tätowiert, dazu dutzende Piercings im Gesicht und Mund, dazu Body-Modifications: Auf der Stirn unter der Haut implantierte Höcker die aussehen wie kleine Hörner. Faszinierend! Bereitwillig lässt er sich von vielen fotografieren.

Immer wieder wurden wir im Bus informiert unbedingt im zugewiesenen Startblock zu starten, ansonsten würde man nicht in der Ergebnisliste aufscheinen. Viele dürften sich darum aber nicht kümmern.

10 Startblöcke gibt es, ich stehe im vierten. Die Nationalfahnen der teilnehmenden Läufer wehen leicht im Wind, es sieht aus wie bei der UNO. Vorhin sind mir drei Aborigines aufgefallen, sogar die Antarktis hat eine Fahne, es ist gleich die zweite. Nach Albanien und noch vor Aserbeidschan und Austria.

Der Bürgermeister von Μαραθώνας (Marathonas; dt.: Fenchelfeld) hat noch was zu sagen, bevor es endlich los geht. Ich bin seit über zwei Stunden sprichwörtlich auf den Beinen. Das Starterfeld ist unübersehbar. Höchste Zeit, dass da Bewegung reinkommt.

Der Sirtaki aus „Alexis Sorbas“ wird gespielt und dann nicht etwa „Highway to hell“ oder  „Road to nowhere“ – wie man es so oft hört vor einem Marathonlauf.

Nein, die Kennmelodie zu „Mission impossible“ erschallt! Das finde ich witzig.

Kurz nach 09h00 wird mein Startblock abgelassen. Im Nu sind wir aus dem Startbereich und auf der Straße Nr.83, weitere Läufer können nachrücken.

Die ersten paar km ist es relativ eng auf der Strecke, die Sonne kommt von vorne, noch sind Schleierwolken am Himmel. Nach 20min eine Besonderheit der Strecke. Man biegt ein zum Grabmal der Athener. 490 v Chr. haben sie unter Führung von Miltiades die Perser unter Großkönig Dareios I besiegt.

Pheidippides, auch Philippides genannt, lief nach Athen um von diesem Sieg zu berichten wo er am Areopag (Areshügel) auf der Akropolis erschöpft gestorben sein soll, der erste Marathonläufer.

Wir 14.000 Marathonis umlaufen dieses Grabmal, einen Hügel, in weitem Bogen.

Der Strand wäre gleich ganz in der Nähe.

Die erste Zwischenzeit gibt es bei km5 und kurz davor Wasserflaschen. Ich kann einen Blick auf den Hügel erspähen, der ist ein Foto wert. Am Ende der Umrundung gibt es einen kurzen Gegenverkehrsbereich, dort zwischen den beiden Fahrbahnen erinnert eine weiße Marmorbüste an Grigoris Lambrakis. Er war erfolgreicher Sportler und von 1941 - 1944 griechischer Widerstandskämpfer. 1963 wurde der Arzt und Friedens-aktivist von zwei Rechtsextremist überfahren, wenig später starb er an den Verletzungen. Sein Porträt ist auf der diesjährigen Erinnerungsmedaille zu sehen.

Bei km9 beginnt die Strecke anzusteigen, bei km10 noch mehr. Hier gibt es eine Powerzone mit Musik und die ersten enthusiasmierten Zuseher. Wasser wird in Flaschen gereicht, ein Bruchteil davon wird getrunken, das allermeiste großzügig verschüttet. Bei km11 ist es endlich so steil, dass ich ein paar Gehschritte einlege.

Mein letzter Marathon in Rauchwart ist ganz acht Tage her, ich muss mir die Kräfte etwas einteilen. Nun herrscht wolkenloser Himmel, die Sonne kommt von vorne, der Wind auch. Auf 20°C wird nicht mehr viel fehlen.

Am Straßenrand tanzen ein paar Leute Sirtaki, ein Läufer gesellt sich dazu. Ganze ACHT Stunden darf man brauchen, das kann man gehen auch. Es geht weiter rauf, nach km15 wird es eine Spur anspruchsvoller. Dann geht es einmal relativ steil runter, zu steil für mich um es genießen zu können. Ein böiger Gegenwind bringt mich aus dem Tritt. Erstklassig ist die Versorgung, alle 5km bekommt man Powerade, im Becher, in der vollen Flasche oder in einer halbleeren. Dazu Wasser an lang gedehnten Labestellen alle 2,5km. Das reicht sogar für meinen hohen Flüssigkeitsbedarf der heute durch Wind und die Sonne noch höher ist.

Alle ein bis zwei km stehen an der Strecke nun Sanitäter-Pärchen für Soforthilfe bei kleineren Wehwehchen. Immer wieder humpelt einer mit einem leisen Aufschrei an den Straßenrand. Sieht echt schmerzhaft aus so ein Muskelkrampf.

Ab km18 geht es wieder rauf, nahezu durchgängig bis km31, nur der Grad der Steigung variiert. Am Streckenrand vor allem Gewerbebetriebe, Tankstellen, ein Lidl, Carrefour, Autohändler, typische Vororte einer Großstadt. Zu Zeiten des Pheidippides vor 2.506 Jahren sah es hier gewiss schöner aus. Dafür werden wir heute viel besser versorgt.

Ziemlich schmal sind die Zeitkontrollmatten alle 5km. Kaum mehr als eine ganze der beiden Spuren auf denen wir laufen ist damit abgedeckt.

Bei km20 gibt es GU-Gel, es wird nochmals eine Spur steiler, dafür kann man bei km24 etwas verschnaufen und der hinteren Oberschenkel- und Wadenmuskulatur etwas Entspannung gönnen.

Und immer steht Αθήνα(Athína) geradeaus auf den Wegweisern der Marathonas Avenue. Genau da wollen wir hin.

Etwas steiler wieder bei km26, ein Kirchlein am Streckenrand sorgt für optische Abwechslung. Glyka Nera, Wasserlabe + Schwammstation bei km27,5. Bis hierher kann man von der City aus mit der U-Bahn fahren. Das nutzen einige Angehörige, denn nun sind viele Zuseher am Streckenrand und die sparen nicht mit Anfeuerungsrufen.

Ich freue mich auf das Coca-Cola bei km30 und sehe die Becherchen etwas spät. Ich drehe mich um, schnappe mir einen Becher und verfehle die Zeitkontrollmatte. Nicht weiter schlimm, denn der kürzeste Weg ins Ziel ist eh die Laufstrecke. Jeder andere Weg wäre weiter. Heftig wird es bis km31, erst noch eine Unterführung bevor der Anstieg eine neue Qualität erreicht. Das zieht sich. Der Kulminationspunkt liegt auf 240m ü.d.M. Von hier geht es (fast) nur bergab oder flach weiter. Eine gewisse Erleichterung kann ich nicht leugnen.

Hier haben wir beim Runter laufen nun erstmals etwas Schatten, die Platanen haben noch nicht alle Blätter verloren. Bei km32,5 wird dann auch heftig gepritschelt, der Boden ist nur so bedeckt mit nassen Schwämmen.

Die Mesogeion-Avenue runter, am mittleren Grünstreifen links von uns stehen nun ein paar kleine Palmen. Jetzt tut sich auch städtebaulich wieder was. Wir passieren eine Militärakademie wo uniformierte Soldatinnen applaudieren, Burschen in Marineuniform trommeln. Wieder eine schattige Unterführung, die Brücke über uns sieht aus wie eine halbe Harfe in weiß, die Katechiki Brücke (Πεζογέφυρα Κατεχάκη). Darunter erneut Trommler die die gute Akustik ausnutzen.

Die nächste Powerzone verwöhnt uns mit „Satisfaction“ von den Rolling Stones. In der Folge häufen sich die aufblasbaren Werbebögen. Jetzt lohnt sich auch das Fotografieren wieder. Rechts die amerikanische Botschaft, morgen wird Barack Obama hier sein. Unmittelbar daran das weiße Megaron, die Konzerthalle von Athen, 1991 eröffnet. Erinnert optisch sehr an alte griechische Tempel.

Nächste Labe km37,5, längst war es Mittag, weiterhin haben wir die Sonne im Gesicht.

Das 1960 eröffnete Hotel Hilton am Platz „Große Schule der Nation“ hat eine etwa 38m x 16m große Stirnseite die mit Motiven verziert ist, die an Hieroglyphentafeln erinnern sollen. Details dazu haben Evi und ich vorgestern im Museum am Dach des Stavros Niarchos Foundation Cultural Center gelesen. Mehr beeindruckt mich die meterhohe Läuferfigur (Άγαλμα Δρομέας) auf der Verkehrsinsel gegenüber. Die sieht aus wie aus unzähligen übereinander gestapelten Glasscheiben gebaut und vor lauter Geschwindigkeit unscharf fotografiert worden zu sein. Aber als Läufer bin ich da vermutlich etwas befangen.

Vor lauter Fotos kann ich momentan nicht sagen, bei welchem km ich gerade bin.

Dann endlich der erlösende 40er. Meinen Zieleinlauf habe ich Evi gestern für etwa 13h45 avisiert. Ich sehe auf die Uhr, das wird sich ziemlich genau ausgehen.

Ein leichter Anstieg noch und dann geht es links die Baum gesäumte Irodou Attikou

hinunter zum historischen Panathinaikos-Stadion, dem heutigen Ziel. Ich bremse mich ein, davon will ich was haben. Da ein Foto, noch eines.  „250m to go“ ist auf einer Fußgängerbrücke zu lesen. Ha, da steht Evi! Eh erst seit ein paar Minuten. Sie winkt mir zu. Ich laufe ins Stadion ein, herrlich. Nur nicht zu schnell, Fotos nach allen Seiten, schließlich noch ein Selfie.  Hinter der Ziellinie lasse ich mich fotografieren und gehe gleich zügig weiter. Tausende sind heute bereits vor mir da eingelaufen, weitere Tausende werden in den nächsten Stunden noch folgen.

Nach ein paar Minuten wird mir noch im altehrwürdigen Stadion die begehrte Medaille überreicht. Thomas Thaler aus Wels spricht mich an, er ist noch ganz beeindruckt vom soeben erlebten Marathon. Alle bekommen noch ein Sackerl mit etwas Verpflegung für den Heimweg, dann wartet schon Evi auf mich. Helmut Reisinger ist auch plötzlich wieder da, so holen wir uns unsere Kleiderbeutel gemeinsam ab. Während ich morgen heim fliege, bleibt Helmut noch etwas in der Stadt.

Nachdem ich wieder schick bin fahre ich mit Evi mit der U-Bahn nach Piräus. Sieht etwas runter gekommen aus. Die Stadt hatten wir schöner in Erinnerung. Nur die griechisch-orthodoxe Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit (Εκκλησία Αγία Τριάδα) gleich beim Hafen hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt. Innen nicht wie außen.  

Den Sonnenuntergang erleben wir am Meer. Abends dann noch der Supermond vom Hoteldach aus samt beleuchteter Akropolis!  Die Athener lassen sich vielleicht was einfallen für ihre Gäste!

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€ 30,- Startgeld (ohne Shirt)

Startnummer inkl. Zeitnehmung

Erinnerungsmedaille in Form des historischen Panathinaikos-Stadions

Alle 2,5km Wasser, alle 5km Powerade; GU-Gel, Power-Bar, Bananen; Coca-Cola bei km30

Bustransfer von Athen zum Start nach Marathon

Kleiderbeuteltransport durch DHL

Ziellabe: Plastiksackerl mit Powerade, Wasser, Banane, Orangensaft, Schokoriegel

 

Sieger:

LOBUWAN LUKA ROTICH       KEN  2:12:49

KIPRUTO BENSON                  KEN  2:13:24

KIMTAI ANDREW BEN             KEN  2:13:26

 

Siegerinnen:

ARUSEI NANCY JEBICHI         KEN  2:38:13

DAHMANI KENZA                    ALG  2:38:28

REBOULI OURANIA                 GR    2:49:24

 

13.781 Finisher, insgesamt an die

50.000 Teilnehmer bei den diversen Bewerben (10km, 5km und 1,2km)