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Artikel zu "Wintersport"

Der letzte Eisschnelllaufweltcup für das heimische Nationalteam mit Vanessa Herzog, Linus Heidegger und Floris Root vor den Olympischen Winterspielen 201 findet an diesem Wochenende in Erfurt statt. Der Weltcup ist gleichzeitig die Qualifikation für die Allround- als auch die Sprintweltmeisterschaften, welche dann im März stattfinden.

Die Skiwelt gastiert im Südtiroler Antholz. Heute wurde der 7,5-km-Sprint der Damen ausgetragen. Dabei siegte die Wikingerin Tirli Eckhoff in einer Zeit von etwas mehr als 21 Minuten. Hinter ihr klassierten sich die Deutsche Laura Dahlmeier (+12,0) und die Tschechin Viktoria Vitková (+20,6) auf den Rängen zwei und drei. Alle drei angeführten Skijägerinnen blieben am Schießstand fehlerfrei.

Weltmeister, Gesamtsieger des FIS Marathonscups (jetzt FIS Worldloppet Cup) und ehemalige Dolomitenlaufsieger geben sich am kommenden Wochenende bei den 44. Dolomitenlauf-Festspielen in Obertilliach, Österreichs größtem Langlaufevent, die Klinke in die Hand. Viele Weltcupläufer nehmen in Osttirol den ersten von sieben Bewerben zum FIS Worldloppet Cup, der offiziellen und damit wichtigsten Wertung im Langlauf-Marathon, in Angriff.

Die neuen Staatsmeister im Eisschnelllauf-Sprint-Vierkampf heißen Viktoria Schinnerl und Gabriel Odor. Die beiden Junioren sichern sich den Mehrkampfsieg am zweiten Tag der Österreichischen Staatsmeisterschaften. Über 2x500 Meter gehen die Einzeltitel an Odor und an die frisch gebackenene Europameisterin Vanessa Herzog. Beim Massenstartbewerb gewinnt Linus Heidegger bei den Herren und Viktoria Schinnerl bei den Damen.

Der Niederländer Sjinkie Knegt und die Italienerin Arianna Fontana sind die neuen Europameister in der Olympiasportart Short Track. Sie sind die überragenden Athleten im Mehrkampf bei der Großveranstaltung in der Elbstadt Dresden. Auch Österreichs einziger Teilnehmer Dominic Anderman sorgt für Jubel beim heimischen Verband. Mit seinem 32. Platz in der Mehrkampf-Wertung erläuft er einen zusätzlichen Startplatz für Österreich bei den nächsten Europameisterschaften 2019.

Der österreichische Skispringer Gregor Schlierenzauer wird bei den Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf am kommenden Wochenende nicht an den Startgehen. Trainer Heinz Kuttin will erst morgen bekannt geben, wer das Team Austria im Allgäu vertritt. Vier von fünf Startplätzen sind schon vergeben, und das sind Stefan kraft, Michi Hayböck, Manuel Poppinger und Clemens Aigner.

aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse – der Wind machte den Athleten einen Strich durch die Rechnung – wurde der zweite Skiflugbewerb am heutigen Sonntag in Bad Mitterndorf abgesagt. Die Jury hatte mit ihrer Entscheidung recht, denn das Skifliegen wäre zu gefährlich gewesen.

Der Norweger Johannes Thingnes Bö siegte beim heutigen 15-km-Massenstart der Biathleten im deutschen Ruhpolding. Der Wikinger leistete sich einen Fehlschuss und benötigte eine Zeit von 37.11,2 Minuten. Auf Rang zwei klassierte sich der Franzose Martin Fourcade (+4,5), der am Schießstand zweimal danebenschoss.

Die Finnin Kaisa Mäkäräinen hat den 12,5-km-Massenstart der Biathletinnen in Ruhpolding für sich entscheiden. Die Athletin, die in der vergangenen Woche 35 Jahre alt wurde, beschenkte sich selbst und gewann in einer Zeit von   34.05,6 Minuten.

Die neuen Staatsmeister über 1.000 Meter im Eisschnelllauf heißen Vanessa Herzog und Linus Heidegger. Im Rahmen der Österreichischen Sprint- und Massenstartstaatsmeisterschaften in der Innsbrucker Olympiaworld gewinnen die beiden Olympiastarter den Einzeltitel über den Tausender. Während Herzog souverän zum Sieg läuft, muss Heidegger den Angriff seines jungen Teamkollegen Gabriel Odor abwehren.

Der Langlaufweltcup gastierte in der sächsischen Stadt Dresden. Im Sprint der Herren kam der Österreicher Dominik Baldauf, ehe er ausschied. Der italienische Langläufer Federico Pellegrino siegte vor dem Norweger Johannes Kläbo und dem Franzosen Lucas Chavanat. Baldaufs Mannschaftskollegen Bernhard Tritscher und Tobias Habenicht scheiterten schon in der Qualifikation.

Am heutigen Samstag wurde die 4 x 6 km-Staffel der Damen im Biathlon ausgetragen. Schauplatz des Geschehens war Ruhpolding in Deutschland. Dabei triumphierten die Gastgeberinnen Preuß, Herrmann, Hildebrand und Dahlmeier in einer Zeit von genau einer Stunde, acht Minuten und 47 Sekunden. Beim Schießstand musste das DSV-Quartett neunmal nachladen, in die Strafrunde ging es nie.

Von 12. - 14. Jänner 2018 finden in Dresden die Europameisterschaften in der Olympiasportart Short Track statt. Der 21-jährige Wiener Dominic Andermann ist Österreichs einziger Starter. 130 Athleten aus 27 Nationen nehmen an den Wettkämpfen in der Dresdner EnergieVerbund Arena teil. In diesem illustren Feld möchte Andermann in der Mehrkampfwertung eine Platzierung unter den Top 32 erreichen.

Die österreichischen Skijäger David Komatz, Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger belegten beim heutigen Staffelrennen der Biathleten den fünften Rang. Der Sieg ging an Norwegen vor Frankreich, Russland und Deutschland. Alle fünf Staffeln blieben am Schießstand ohne Fehler.

Die Südtirolerin Dorothea Wierer hat den 15-km-Einzelbewerb im Biathlon in Ruhpolding für sich entschieden. Sie blieb am Schießstand fehlerfrei und benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 41 Minuten und 29 Sekunden. Auf Platz zwei kam Kaisa Mäkäräinen (+12,7/1) aus Finnland, Dritte wurde Rosanna Crawford (+21,2/0). Für Kanada war es das erste Weltcuppodest seit dem Jahre 2006.

Die österreichischen Skijäger haben sich von der Schlappe von Oberhof bestens erholt und ein gutes Ergebnis eingefahren. So wurde Dominik Landertinger direkt vor seinem Mannschaftskollegen Simon Eder Sechster. Beide schossen am Schießstand nur einmal daneben und trafen 19 Mal sicher ins Schwarze.

Gold, Silber, Bronze und zwei achte Plätze sind die erfolgreiche Ausbeute der rot-weiß-roten Eisschnellläufer bei den Einzelstrecken-Europameisterschaften im russischen Kolomna. Vanessa Herzog gewinnt bei ihrem dritten Auftritt ihre dritte Medaille. Sie landet hinter den beiden Italienerinnen Francesca Lollobrigida und Francesca Bettrone auf dem Bronzerang im Massenstart der Damen.

Die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober kann zufrieden sein. Die 24-Jährige verteidigte ihren fünften Gesamtplatz mit dem zweiten Rang in der Verfolgung. Schneller war nur die Norwegerin Heidi Wenig, sie war um 46,2 Sekunden schneller als die Salzburgerin, die ihr Glück nicht fassen konnte. Mehr noch: Für sie war alles unglaublich hart, denn sie musste alles alleine laufen und merkte, dass sie etwas Boden gut machen konnte.

Die französische Damenstaffel, bestehend aus den Biathletinnen Bescond, Chevalier, Aymonier und Braisaz benötigte für die 4 x 6 km-Entscheidung eine Zeit von einer Stunde und 12.42,4 Minuten. Dabei mussten die Skijägerinnen einmal in die Strafrunde und zehnmal nachladen. Die deutschen Frauen belegten mit einem Rückstand von 32,4 Sekunden den zweiten Platz. Sie mussten gleich 13 Mal nachladen und zwei Ehrenrunden drehen.

Die schwedische Quartett, bestehend aus Ponsiluoma, Nelin, Samuelsson und Lindström gewann bei äußerst widrigen Bedingungen den 4x7,5 km-Staffelbewerb der Herren im Biathlon im deutschen Oberhof. Die siegreichen Vier benötigten eine Zeit von einer Stunde und 12.42,4 Minuten. Die Jungs vom Drei-Kronen-Team ließen nur eine Scheibe stehen und leisteten sich zehn Nachlader.

Weniger als 24 Stunden nach ihrem EM-Gold über 500 Meter kann Vanessa Herzog erneut über eine Medaille in Kolomna jubeln. Die 22-Jährige gewinnt am zweiten Tag der Eisschnelllauf-Europameisterschaften über 1.000 Meter die Silbermedaille. Gerade einmal ein Zehntel fehlt ihr auf die neue Europameisterin Yekaterina Shikhova. Bis zur letzten Runde führt Herzog im direkten Duell mit der 32-jährigen Russin, die mit einer fantastischen Schlussrunde eine mögliche zweite Goldmedaille für Österreich verhindert.

Am heutigen Samstag stand in Oberhof der 12,5-km-Verfolungsbewerb der Biathleten auf dem Programm. Dabei siegte der Franzose Martin Fourcade in einer Zeit von 32,23,6 Minuten. Der Gewinner leistete sich nur einen Fehler am Schießstand. Auf Platz zwei und drei landete das norwegische Brüderpaar Johannes Thingenes (+6,3/3) und Tarjei Bö (+30,9/0).

Im Fleimstal sorgte die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober für eine Überraschung. Beim 10-km-Rennen im klassischen Stil musste sich die Salzburgerin mit dem berühmten Nachnamen nur der Norwegerin Heidi Wenig und der Finnin Krista Pärmäkoksi geschlagen geben. Vor der morgigen Etappe auf der Alpe Cermis verbesserte sich die 24-jährige Österreicherin auf Position fünf.

Die slowakische Biathletin Anastasija Kuzmina hat die Verfolgung über 10 km im deutschen Oberhof für sich entschieden. Sie benötigte für ihren Sieg trotz zweier Strafrunden eine Zeit von 30.49,5 Minuten. Die Südtirolerin Dorothea Wierer (+1.04,4) und die Ukrainerin Wita Semerenko (+1.10,2) blieben am Schießstand fehlerfrei, mussten aber die Überlegenheit ihrer slowakischen Gegnerin neidlos anerkennen.