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Artikel zu "Triathlon"

Der Eigentümer der Marke "Ironman" führt für seine europäischen Bewerbe ein Ranglistensystem ein. Das System funktioniert auf Punkte Basis, und ist für alle Agegrouper gedacht. Für jeden absolvierten WTC-Bewerb, ob Ironman, Ironman 70.3 oder 5150 Triathlon gibt es Punkte.

Im Alter von 41 Jahren, das für einen Sportler schon als Pensionsalter bezeichnet werden kann, gab Tour de France Rekordgewinner Lance Armstrong ein Comeback als Profi. Auf dem Weg sich für die Ironman-WM in Hawaii im Oktober zu qualifizieren startete er beim Halb-Ironman in Panama.

Eine Zusammenfassung aus der Sicht von

Mag. Thomas Doblhammer (www.sportwissenschafter.com)

Im letzten Teil sollen noch einmal die Herren zeigen was sie geleistet haben. Und dies war heuer wirklich nicht wenig!

Eine Zusammenfassung aus der Sicht von

Mag. Thomas Doblhammer (www.sportwissenschafter.com)

In Teil 3 wollen wir die längeren Distanzen und die Erfolge der Damen unter die Lupe nehmen.

Bei den Herren stellten heuer zwei Herren ihr Können bei den ITU-Weltcupbewerben unter Beweis. Die beiden Salzburger Andreas Giglmayr und Franz Höfer zogen zu Jahresbeginn aus – um sich Olympia-Qualifikationspunkte zu sichern.

Eine Zusammenfassung aus der Sicht von

Mag. Thomas Doblhammer (www.sportwissenschafter.com)

In vier Teilen möchte ich euch einen gesammelten Überblick über das Triathlonjahr 2011 im Bereich der Sprint- und Kurzdistanz, sowie Mittel- und Langdistanz geben.

In Teil 1 werde ich zuerst ein wenig die Ergebnisse und Ereignisse im Damenfeld über die kürzeren Distanzen aufarbeiten sowie die wichtigsten Ergebnisse noch einmal etwas hervorheben.

Mit einigen Ambitionen sind die österreichischen Starter in den Ironman Arizona gestartet. Um Punkte für die nächste Hawaii Qualifikation zu sammeln machte sich Michael Weiss nach einem langen Wettkampfjahr auf nach Arizona. Ohne zu glänzen belegte er schließlich den 8. Gesamtrang. Flo Kriegl belegte den 21. Gesamtrang und Dominik Berger den 37.

Österreichs Top-Kurzdistanztriathleten waren an diesem Wochenende in Neuseeland (Auckland) am Start um Weltranglisten-Punkte für die Olympiaqualifikation zu sammeln. Lisa Perterer erreichte Platz 19 unter den 32 Damen die das Rennen beendeten und holte damit einige Punkte. Andreas Giglmayr platzierte sich um einige Ränge besser auf Platz 15.

Die österreichischen Spitzenathleten über die Kurzdistanz versuchten beim Triathlon Weltcup in Kolumbien Punkte für die Olympiaqualifikation zu sammeln. In den nach Unwettern zu Sprintbewerben verkürzten Damen- und Herrenbewerb versuchten sich Lisa Perterer und Lydia Waldmüller sowie Andreas Giglmayr und Franz Höfer.

Gestern fand auf Maui die XTerra Weltmeisterschaft statt. Über eine Distanz von 1,5km Schwimmen, 40km mit dem Mountainbike und 10km Geländelauf rangen Profis und Agegrouper um die Weltmeistertitel.

Die Weltmeistertitel sicherten sich der ehemalige Mountainbiker Michi Weiss - eine Genugtuung nach seiner Aufgabe beim Ironman Hawaii - bei den Herren, sowie Lesley Paterson (GBR) bei den Damen

Das große Finale der Triathlonsaison auf der Langdistanz ist beendet. Zum neuen Weltmeister - dies bereits zum dritten Mal - kürte sich der Australier Craig Alexander mit neuem Streckenrekord. Chrissie Wellington schaffte ihren insgesamt vierten Titel bei den Damen nach einer sensationellen Laufleistung und trotz der Verletzungen von ihrem Radsturz im Training. Für Österreich gab es in den verschiedenen Altersklassen einen Vizeweltmeistertitel durch Michaela Rudolf und einen dritten Platz durch Mario Fink. Alle Angaben sind noch etwas mit Vorsicht zu geniesen, da die Ergebnisdatenbank noch einige Fehler aufweißt!

Kommendes Wochenende, genauer gesagt am 8.10.11, steht als krönender Abschluss einer äußert interessanten aber auch langen Langdistanzsaison die Weltmeisterschaft über 3,8km, 180km Radfahren und 42km Laufen in Hawaii auf dem Wettkampfkalender. Während sich viele noch an das packende Finale im letzten Jahr erinnern, als Chris „Macca“ McCormack im Finish dem Deutschen Andreas Raelert die Hand schüttelte um ihm wenig später mit einem unglaublichen Tempo zu entlaufen, stehen die Athleten bereits in den Startlöchern um den Weltmeister 2011 zu küren.

Vergangenes Wochenende machte die Triathlonszene an zwei völlig gegensätzlichen Orten Station.

Zum Einen kämpften sich die "Eisenmänner" bei Wind und Wetter in Wales über die Langdistanz (3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen), während im sonnigen Las Vegas die 70.3 WM (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen) ausgetragen wurde.

Mit am Start bei diesen zwei Bewerben waren auch zahlreiche Österreicher!

Vergangenes Wochenende fanden in Österreich die letzten Triathlonbewerbe statt. Dies war zum Einen die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen) am Sulmsee in der Steiermark mit der Wertung zur steirischen Meisterschaft. Zum Anderen die Wolfgangsee Olympic Challenge (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen) mit einem Crosstriathlon als Vorprogramm.

Am Sulmsee konnte sich der Italiener Alberto Casadei den Sieg für dem Vorarlberger Paul Reitmayr sichern. Bei den Damen siegte ein weiteres Mal heuer Romana Slavinec mit fast 6 Minuten Vorsprung.

Am Wolfgangsee liesen sich der junge Daniel Herlbauer und Monika Dorfner als Sieger der olympischen Distanz feiern. Und bereits am Samstag jubelten der Welser Gerald Will und die Deutsche Viola Biberacher als Sieger des Crossbewerbes vom Stockerl.

Den Abschluss der Triathlon WM-Serie in diesem Jahr bildete heute das Damen-Saisonfinale in Peking. Nach dem Schwimmen und Radfahren hatte sich eine 13-köpfige Spitzengruppe abgesetzt, die gemeinsam auf die Laustrecke startete. Es bildete sich schnell ein Duo aus Helen Jenkins und Andrea Hewitt, die den Sieg unter sich ausmachten.

Bei der Finalveranstaltung der Triathlon WM Serie in Peking sicherte sich der Brite Alistair Brownlee nicht nur den Tagessieg sondern auch den klaren Sieg in der Gesamtwertung. Zweiter beim Finale wurde der Schweizer Sven Riederer vor Brownlees jüngerem Bruder Jonathan, der damit Zweiter in der WM Gesamzwertung wurde.

An diesem Wochenende fanden im Süden Österreichs zwei Triathlonrennen über die Mitteldistanz (2km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen) statt. Dies war zum Einen die Tri-Motion in Saalfelden – organisiert vom ehemaligen Langistanzprofi Norbert Langbrandtner. Zum Anderen, die Challenge Walchsee, wo auf den Sieger und die Siegerin ein Scheck über 5000€ wartete.

Nach seinem 38.Platz bei der WM im vergangenen Juni war der Neusiedler René Dragschitz an diesem Wochende bei der Europameisterschaft im Ultratriathlon über die Doppeldistanz gestartet. Mit einer Zeit von 29 Stunden und 10 Minuten wurde er auch als Bester Österreicher im Ziel gefeiert. In der Gesamtwertung belegte er damit den hervorragenden 7. Platz bei der EM 2011 in Slowenien. 

Über 400 StarterInnen starteten um 9 Uhr in zwei Wellen in die erstmals ausgetragene Sprintdistanz (0,75km Schwimmen/20km Radfahren/5km Laufen). Anders als am Samstag mit tropischen Temperaturen und starkem Wind am Nachmittag, herrschten Sonntag nahezu perfekte Bedingungen. 

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde der Steirer Andreas Fuchs Staatsmeister über die Ironman-Distanz. Er setzte sich bei extrem heißen Bedingungen gegen ein starkes Starterfeld durch, und wurde nicht nur Staatsmeister, sondern gewann auch den gesamten Bewerb auch vor den ausländischen Startern.

650 Athleten stellten sich der sportlichen Herausforderung von 1,9 km schwimmen, 90km Rad fahren und 21,1 km Laufen im Rahmen des Triathlonwochenendes in Podersdorf. 

Der Klassiker über die Ironman-Distanz verspricht am 27.8.2011 ein besonders hochklassiges Rennen. Der Kampf um die östrreichische Staatsmeisterschaftskrone ist spannend wie schon lange nicht. Nach Andreas Fuchs, der unbedingt zum 3. Mal in Folge gewinnen will, dem Neusiedler Robert Lang, zuletzt 10. beim Ironman in Klagenfurt hat auch kurzfristig Max Renko genannt. 

Heute fanden im Rahmen des Drei-Länder-Triathlons die österreichischen Staatsmeisterschaften im Crosstriathlon statt. Das Besondere an diesem Bewerb ist, er wird in Tschechien gestartet, die Radstrecke führt nach Deutschland und es wird zurück nach Österreich gelaufen.

Die Titel der österreichischen Staatsmeister holten sich Christian Birngruber und Simone Steinecker.

Eine wahre Hitzeschlacht erwartete heute die Teilnehmer beim Powerman in Weyer. Die traditionelle Duathlon-Langdistanz (15,6km Laufen, 82,4km Radfahren und 7,3km Laufen) war auch heuer wieder Teil des Duathlon World Series sowie österreischische Staatsmeisterschaft über die Langdistanz.

Die Tagessiege holten sich Joerie Vansteelant aus Belgien bei den Herren und Susanne Svendsen aus Dänemark bei den Damen. Die Staatsmeistertitel gingen an Karl Prungraber und Simone Helfenschneider-Ofner.