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Artikel zu "Laufen"

Neunmal wurde bei den bisher 40 Auflagen des spektakulärsten deutschen Straßenlaufes die globale Bestzeit gebrochen – so oft wie bei keinem anderen Marathon in der Welt. Fünfmal fiel seit dem Jahr 2003 der Weltrekord bei den Männern, und alle diese Bestzeiten wurden in Berlin aufgestellt.

Stefanie Felgenhauer dominiert den VIKING WOMEN’S TRAIL mit zwei Siegen und einem zweiten Platz in drei Rennen. Auch Ines Marquardt lässt bei den Master Women nichts anbrennen und gewinnt die Gesamtwertung in ihrer Kategorie. Den Tagessieg beim Bergsprint holt sich aber eine andere. In der Teamwertung macht Lokalmatador TRI Mittersill das Rennen.

Traditionell trifft sich die internationale Berglaufelite am letzten Septemberwochenende am Schneeberg zum legendären Kampf „Mensch gegen Maschine“. Heuer scheint dabei der Streckenrekord des vielfachen Berglauf-Weltmeisters Jonathan Wyatt aus 2006 ernsthaft in Gefahr! Gemeldet ist Mamu Petro aus Eritrea – Berglaufweltmeister 2012 und Streckenrekordjäger bei nahezu jedem seiner Berglaufevents.

Der sportliche Höhepunkt des Wachaumarathons war auch heuer wieder der Halbmarathonbewerb mit vielen internationalen Spitzenläufern. Der Sieger Daniel-Kinyua Wanjiru aus Kenia verbesserte dabei heute den alten Steckenrekord seines Landsmannes Robert Langat aus dem Jahr 2012 auf 1:00:38. Sein Sieg wurde auf den nächsten Plätzen von 4 weiteren Kenianern begleitet.

Es stimmte einfach alles auf der Schlussetappe über die knapp 34 km von Niederdorf im Pustertal in den Dolomitenort Sexten, die zu einem grandiosen Schaulaufen vor einem gewaltigen Panorama avancierte. Am Ende der 8. Etappe mit dem Anstieg zur 2406 Meter hoch gelegenen Dreizinnenhütte stand der fünfte Tageserfolg des deutschen Favoritenpaars Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (2:57.58 Std., Team SALOMON DEUTSCHLAND), die sich damit eindrucksvoll den Gesamtsieg vor den Spaniern David Castan Lopez/Alfredo Gil (3:04.41 Std., Team LA SPORTIVA - MULTIPOWER) sicherten. 

Es war eine Frage der Ehre. Die schönste und härteste Etappe des 10. GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN von St. Vigil nach Niederdorf ließen sich die Spitzenreiter Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (Team SALOMON DEUTSCHLAND) nicht nehmen. Nach 41,8 Kilometern und 1950 Höhenmetern triumphierte das deutsche Duo in der extrem schnellen Zeit von 3:58.15 Stunden vor den Spaniern David Castan Lopez/Alfredo Gil (4:06.20 Std., Team LA SPORTIVA – MULTIPOWER) und vergrößerte seinen Vorsprung vor dem letzten Teilstück des achttägigen Rennens über die Alpen auf mehr als 30 Minuten.

Die Top-Favoriten haben den ersten großen Angriff der Verfolger souverän überstanden. Auf der 6. Etappe des 10. GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN von Sand in Taufers nach St. Vigil am Fuße der Fanesgruppe in den Südtiroler Dolomiten wehrten die beiden Deutschen Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (Team SALOMON DEUTSCHLAND) in 3:33.29 Std. nicht nur die frühe Attacke der Spanier David Castan Lopez/Alfredo Gil (3:35.27 Std., Team LA SPORTIVA – MULTIPOWER) ab.

Die Favoriten des 10. GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN lassen sich nicht aus den Augen. Die 5. Etappe, ein Bergsprint über 6,78 km von Sand in Taufers zur Skistation Speikboden auf 1958 m, brachte keine Veränderung in der Gesamtwertung. Die Teamwertung gewannen zwar die Spanier David Castan Lopez/Alfredo Gil (Team LA SPORTIVA – MULTIPOWER) in 1:40.54 Std. vor Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (Team SALOMON DEUTSCHLAND, 1:42.02 Std.). Das deutsche Duo liegt damit aber weiterhin souverän in Führung und hat vor der 6. Etappe mit dem Anstieg zum Kronplatz einen Vorsprung von mehr als 20 Minuten. 

Die Favoriten haben auf der ersten Etappe im hochalpinen Gelände zum großen Gegenschlag ausgeholt. Das deutsche Team Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (Team SALOMON DEUTSCHLAND) hat nicht nur die vierte Etappe des 10. GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN von Prettau nach Sand in Taufers über 31,5 Kilometer in 3:11.41 Std. gewonnen, sondern auch eindrucksvoll zum ersten Mal die Führung in der Gesamtwertung übernommen. Dabei profitierten sie allerdings auch vom verletzungsbedingten Ausscheiden der bis dahin führenden Schweden Johan Johansson und André Jonsson (Team PEAK PERFORMANCE).

Von wegen lockere Angelegenheit: Die wegen des Temperatursturzes und einsetzenden Schneefalls völlig neu konzipierte 3. Etappe des 10. GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN erwies sich als absoluter Volltreffer und war mehr als nur eine Alternative. Bei strömendem Regen eroberte sich das deutsche Favoriten-Duo Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (Team SALOMON DEUTSCHLAND) nach 28 Kilometer und 1300 Höhenmeter auf einem Rundkurs in Neukirchen am Großvenediger nach 2:31.04 Stunden ihren ersten Etappensieg im Sprint einer Dreiergruppe.

Wie bereits am ersten Tag setzten sich Johan Johansson und André Jonsson (Team PEAK PERFORMANCE) auch auf dem zweiten Teilstück von St. Johann/Tirol nach Neukirchen am Großvenediger durch. In einer Fabelzeit von 4:15.26 Stunden und 9.48 Minuten Vorsprung auf das deutsche Favoritenpaar Stephan Hugenschmidt/Mirco Berner (Team SALOMON DEUTSCHLAND) gewannen die Skandinavier überlegen. 

Die erste Etappe des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN 2014 hatte es in sich: Nach knapp 50 km von Ruhpolding bis ins österreichische St. Johann, heftigen Regenfällen, einem Wahnsinnstempo und zum Teil technisch sehr schwierigen, aufgeweichten Abstiegen sorgten zwei bis dahin unbekannte Schweden für ein dickes Ausrufezeichen in der Trail-Running-Szene. 

Der WACHAUmarathon lockt auch 2014 wieder über 10.000 Läuferinnen und Läufer in die Wachau. Als Zugpferd erwies sich neuerlich die Kerndistanz des beliebten Laufes durchs Weltkulturerbe, der Halbmarathon von Spitz nach Krems, der zum jetzigen Zeitpunkt bis auf wenige Restplätze mit 6.500 Läuferinnen und Läufern ausgebucht ist. 800 Anmeldungen auf die volle Distanz, über 250 Staffeln in unterschiedlicher Stärke, an die 100 Teams, 1.500 Läufer beim Viertelmarathon und über 250 Teilnehmer beim Nordic Walking-Bewerb werden am Sonntag, 14.9. beim weinmaligen® Lauf durch die Wachau an den Start gehen.

Samstag um 9 Uhr wird er fallen: der Startschuss zur 10. Ausgabe des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN. In diesem Jubiläumsjahr werden die Alpen auf der Ostroute durchquert, vom bayerischen Ruhpolding (GER) nach Sexten im Pustertal (I). Mit dabei sind Hochkaräter im Trailrunning wie die Youngsters Stephan Hugenschmidt und Mirco Berner (Team SALOMON Deutschland), sowie Florian Reichert und Thomas Wagner (Team SALOMON/ Arc´teryx).

Der Kenianer Geoffrey Ronoh lief bei seinem zweiten europäischen Halbmarathon ein unglaubliches Rennen mit 59:45. Seit 2008 hielt Francis Kiprop mit 1:00:59 Minuten die Bestmarke. Der „Kärnten Läuft“ Halbmarathon ist damit also der erste in Österreich, bei dem eine Zeit unter einer Stunde erreicht wurde!

Der Erfolgslauf von Thomas Geierspichler bei den IPC Athletics European Championships in Swansea (Wales) geht weiter. Nach Gold im gestrigen 1.500m Rennen gewann der Salzburger auch die Goldmedaille über die 400m. Der Portugiese Mario Trinidade fuhr zwar als Erster über die Ziellinie, wurde aber wegen Überschreitens der weiißen Linie disqualifiziert. "Diese Regelübertretung war so klar, dass Mario nicht einmal Protest eingelegt hat", sagte Geierspichler.

Es war ein perfekter Auftakt für Thomas Geierspichler bei den IPC Athletics European Championships in Swansea (Wales): Im ersten Bewerb über die 1.500m gewann er Gold vor dem Briten Rob Smith.

Der starke 11. Platz von Jennifer Wenth über 5.000 Meter kann nicht über das bisher bescheidene Abschneiden des Leichtathletik-Teams hinwegtäuschen. Mit bisher einem elften Platz und zwei zwölften Plätzen droht erstmals in der 80-Jährigen EM-Geschichte kein einziger Top-10 Rang.

Den wohl spannendsten Wettkampf des Tages lieferten die Damen im Stabhochsprung. Zuerst stellte die Britin Irie Hill einen neuen MASTERS-WELTREKORD mit 3,61 m auf. Eine sensationelle Leistung bot Österreichs Aushängeschild Kira Grünberg. Die Innsbruckerin konnte mit einer Höhe von 4,41 m neuen ÖSTERREICHISCHEN REKORD aufstellen. 

Der Schwerpunkt des diesjährigen Leichtathletik Meetings in Linz lag auf den Bewerben über die Sprintstrecken. Besonders der 100 m Lauf der Männer hatte ein hochkarätiges Starterfeld. Bei guten Wetterbedingungen fanden leider nur wenige Zuseher den Weg in das "Gugl Stadion".

Auf der „Königsetappe“ der SALOMON 4 TRAILS über 45,4 km und 2844 HM unterstrich der Grieche Dimitris Theodorakakos seine Ausnahmestellungen. Der 35-Jährige aus dem Team Salomon gewann die äußerst schwierige Schlussetappe von Landeck hinauf in den fast 2000 m hoch gelegenen Skiort Samnaun in der Schweiz und holt sich damit wie erwartet auch den Gesamtsieg der SALOMON 4 TRAILS. 

Überraschungserfolg durch den jungen Allgäuer Mirco Berner auf der 3. Etappe der SALOMON 4 TRAILS über 31,1 km von Imst nach Landeck. Bei extrem schwierigen Witterungsbedingungen mit Dauerregen und empfindlich niedrigen Temperaturen lief der 20-Jährige ein großartiges Finish. Er machte auf dem Abstieg von der 2512 Meter hohen Glanderspitz drei Minuten auf den führenden Dimitris Theodorakakos gut und lief nach 3:07:33 Stunden zeitgleich mit dem Griechen über die Ziellinie in Landeck.

Das zweite Teilstück der 4. SALOMON 4 TRAILS hatte es in sich. Auf den 38 km und 2.225 HM von Ehrwald am Fuße der Zugspitze nach Imst im Gurgltal sorgten besonders die Downhills für eine echte Selektion im Feld. An der Spitze sieht alles nach einem Zweikampf zwischen dem Griechen Dimitris Theodorakakos und dem Spanier Iker Karrera hin.

Mit einem neuen Streckenrekord triumphierte der Grieche Dimitris Theodorakakos auf dem ersten Teilstück über 36,3 km und 2410 HM von Garmisch-Partenkirchen nach Ehrwald in Österreich. Der 35-jährige Athlet aus dem Team SALOMON erreichte nach 3:35:19 Std. das Ziel und hatte damit knapp drei Minuten Vorsprung auf seinen spanischen Teamkameraden Iker Karrera (3:38:26 Std.) und mehr als vier Minuten auf den jungen Allgäuer Mirco Berner.