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Artikel zu "Ballsport"

Grund zum Feiern hat Viktorija Golubic am Sonntag auf jeden Fall. Denn die Schweizerin, die durch den krankheitsbedingten Ausfall von Madison Keys ins Finale des „Generali Ladies Linz“ eingezogen ist, feiert am Sonntag ihren 24. Geburtstag! Ob sie sich mit dem Turniersieg selbst beschenkt hat, wird sie gegen 16 Uhr wissen.

Dominika Cibulkova gegen Carla Suarez Navarro – das ist am Samstag ein Semifinal-Hit beim 26. WTA-Turnier „Generali Ladies Linz.“ Die als Nummer zwei gesetzte Slowakin zerstörte am Freitagabend den Traum der Russin Anastasia Pavlyuchenkova, ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Cibulkova gewann das Viertelfinalmatch mit 7:6, 6:4. Suarez Navarro hatte sich zuvor mit einem Dreisatzsieg über die Tschechin Denisa Allertova (6:4, 4:6, 6:2) für das Semifinale qualifiziert.

Titelverteidigerin Anastasia Pavlyuchenkova hat sich am Donnerstagnachmittag beim „Generali Ladies Linz“ für das Viertelfinale qualifiziert. Die 25-jährige Russin (Nummer 21 im WTA-Ranking) hatte gegen die Belgierin Kirsten Flipkens (WTA-Nr. 59) mehr Mühe als ihr lieb war, der Sieg fiel mit 6:4, 7:6 (7/2) knapp aus. „Ich mag dieses Turnier, fühle mich hier wohl“, meinte die Russin, die nach Linz gekommen ist, um ihren Vorjahres-Triumph zu wiederholen. Zuzutrauen ist es ihr allemal.

Barbara Haas, die einzige Österreicherin im Hauptbewerb des WTA-Turniers „Generali Ladies Linz 2016“, hat am Dienstagnachmittag ihr Erstrundenspiel verloren. Die 20-jährige Oberösterreicherin, im aktuellen WTA-Ranking die Nummer 143, zeigte gegen die Deutsche Julia Görges (Nr. 68) ihr Kämpferherz, lag im zweiten Satz bereits mit 1:5 zurück, wehrte einen Matchball ab. Den zweiten Matchball verwandelte dann Julia Görges nach 1:19 Stunden zum 6:4, 6:4-Erfolg.

Entscheidung in allerletzter Sekunde beim „Generali Ladies Linz:“ Am Freitag um 16 Uhr konnte Turnierdirektorin Sandra Reichel die letzten Wildcards für das WTA-Turnier vom 8. bis 16. Oktober 2016 in der Linzer TipsArena vergeben. Die Slowakin Dominika Cibulkova erhält die Wildcard anstelle der erkrankten ÖTV-Spielerin Tamira Paszek, und US-Supertalent Madison Keys bekommt die zweite Top-20-Wildcard.

Sie war schon die Nummer sieben der Welt (14. November 2005), hat elf WTA-Turniere gewonnen plus fünf im Doppel (drei davon als Partnerin von Generali-Ladies-Turnierbotschafterin Barbara Schett). Nach ihrem Ausscheiden in der 1. Runde der French Open 2011 hat sie ihren Rücktritt vom Profitennis erklärt. Im Sommer 2015 ist sie in den Tenniszirkus zurückgekehrt. Mit 37 Jahren kehrt Patty Schnyder jetzt dorthin zurück, wo sie schon drei Mal im Finale stand: Bei den „Generali Ladies Linz.“ Ein Sieg war der Schweizerin nicht vergönnt.

Um eine Attraktion reicher ist die 26. Auflage des WTA-Turniers „Generali Ladies Linz“ vom 8. bis 16. Oktober 2016. Sabine Lisicki rückt anstelle der verletzten Italienerin Sara Errani ins Hauptfeld. Die 27-jährige Deutsche liefert den Tennisfans jedes Mal „schlagkräftige“ Argumente, sich ihre Matches anzusehen. Denn die attraktive Deutsche hat sich als „Powerlady“ in der Tennisgeschichte verewigt

Jürgen Melzer machte die Sensation am Center Court heute perfekt und verabschiedete die Nummer eins des Turniers Dominic Thiem aus dem Turnier. Im Viertelfinale kommt es jetzt zum Bruder-Duell Gerald gegen Jürgen. „Wir können nur gewinnen“, scherzte Papa Rudi Melzer heute bei der After-Match-Pressekonferenz, in der sein Sohn über das Bruder-Duell im Viertelfinale des Generali Open Kitzbühel gegen Gerald sprach: „Frag mich nicht, ich habe erst einmal gegen Gerald gespielt und das war mein schlimmstes Match überhaupt.

Der Österreicher-Dienstag des Generali Open Kitzbühel entpuppte sich heute als echter Melzer-Tag. Gerald siegte in drei hart umkämpften Sätzen gegen Albert Montanes, Jürgen setzte wenige Stunden später gegen Taro Daniel nach und ebnete so den Weg für einen echten Kassenschlager am morgigen Super-Wednesday – dem Generationenduell Dominic Thiem gegen Jürgen Melzer.

Schlag auf Schlag geht es morgen auf den drei Spielplätzen des Generali Open Kitzbühel – ein Highlight aus rot-weiß-roter Sicht jagt das nächste. Den Beginn macht Gerald Melzer, der um 11.50 Uhr am Center Court auf Kitzbühel-Spezialist und Finalist von 2011, Albert Montanes, trifft. Gleich darauf geht es für Dennis Novak gegen Roberto Carballes Baena um die Verteidigung seines Achtelfinal-Einzugs aus dem Vorjahr.

Das rot-weiß-rote Aufgebot des morgen beginnenden Generali Open Kitzbühel erweitert sich: Gerald Melzer schafft es noch aus eigener Kraft in den Hauptbewerb und kann die Wildcard somit an Bruder Jürgen weiterreichen. Damit stehen vier Österreicher im Hauptfeld des Generali Open, das morgen um 10.00 Uhr in der Kitzbüheler Innenstadt ausgelost wird.

Nicht zuletzt seit den Erfolgen von Dominik Thiem erfährt der Tennissport in Österreich großes Interesse. Rechtzeitig zum Sommerbeginn startet die Tennisplattform LOBSTA – www.lobsta.at - in die Beta Phase. LOBSTA bietet eine Tenniscommunity zum Finden und fordern von Tennisspielern und zur Steigerung der individuellen Spielstärke. Durch eine Rangliste und die Integration in Social Media Kanäle soll der Ehrgeiz der Spieler gesteigert werden. Ziel dabei laut den Gründern ist, die Hobby-Tenniscommunity in Österreich vereinsübergreifend zu beleben und das Erreichen von sportlichen Zielen beim Tennis auf spielerische Weise zu fördern.

Der Termin steht: Österreichs Tennis-Held Dominic Thiem greift am Mittwoch, 20. Juli, erstmals in das Turniergeschehen des Generali Open Kitzbühel 2016 ein. Es ist sein erster Auftritt auf heimischem Boden seit dem Vorstoß in die absolute Weltspitze. Kein Wunder also, dass in der Gamsstadt der dritte Spieltag der Hauptrunde ganz im Zeichen des 22-Jährigen Aufsteigers steht, und der Super-Wednesday alle Zutaten für die perfekte Tennis-Party bereithält.

Kitzbühel bereitet sich auf ein großes Tennisfest vor. Österreichs größtes Sandplatzturnier darf nach neun Jahren wieder einen Top-Ten-Spieler in der Gamsstadt begrüßen. Und dieser ist noch dazu Lokalmatador: Mit Dominic Thiem drängt sich die derzeitige Nummer sieben der Welt in die Favoritenrolle um den Turniersieg.

Mit Kitzbühel hat Österreichs Nummer 1 im Tennis noch eine Rechnung offen. Vom 17. bis 23. Juli 2016 wird Dominic Thiem daher beim Generali Open Kitzbühel Jagd auf die Gams machen. Bei einer Pressekonferenz mit den Turnierveranstaltern und dem Hauptsponsor Generali stellte der 22-jährige kürzlich seine Ziele klar: „Ich will mindestens einmal in meiner Karriere die große Gams holen“, so Thiem. Die Hoffnung, dass es 2016 im siebten Anlauf in der Gamsstadt mit dem Titel klappt, ist nicht unbegründet. Schließlich präsentiert die aktuelle Nr. 14 der Welt zur Zeit Tennis mit Wow-Effekt.

Die Tennissaison neigt sich ihrem Ende zu. Was bleibt vom Tennisjahr 2015? Mit Novak Djokovic bei den Herren und Serena Williams bei den Damen dominierten zwei Spieler das Geschehen weitgehend. Williams stand kurz davor, Historisches zu schaffen. Doch sie scheiterte an ihren Nerven. Aus österreichischer Sicht konnte ein junger Spieler auf sich aufmerksam machen.

Die Siegerin des Jubiläumsturniers kommt aus Russland: Anastasia Pavlyuchenkova gewann am Sonntagnachmittag das Finale des 25. WTA-Turniers „Generali Ladies Linz“ nach einer Spielzeit von 1:23 Stunden mit 6:4, 6:3 gegen die Deutsche Anna-Lena Friedsam. Für die 24-jährige Siegerin war es der achte Titel in einem WTA-Turnier, sie kassierte ein Preisgeld von 43.000 Dollar und 280 Punkte für die Weltrangliste, die Finalistin erhält 21.400 Dollar und 200 Punkte. Pavlyuchenkova sorgte überiegns für den vierten Triumph einer russischen Spielerin in Linz nach Natalia Medwedewa (1992), Nadia Petrova (2005) und Maria Sharapowa (2006).

Im Vorjahr im Halbfinale, heuer im Finale! Anna-Lena Friedsam hat am Samstagnachmittag beim „25. Generali Ladies Linz“ zum ersten Mal in ihrer Tenniskarriere das Endspiel eines WTA-Turniers erreicht – durch einen 6:3, 4:6, 7:5-Erfolg über die Schwedin Johanna Larsson. Die 21-Jährige hat sich mit diesem Dreisatz-Triumph für die 3:6, 5:7-Niederlage revanchiert, die sie im Juli in Bastad im Achtelfinale gegen Larsson kassiert hatte.

Für Stefanie Voegele, die Bezwingerin von Österreichs Tennisspielerin Nummer eins, Tamira Paszek, war am Donnerstag im Achtelfinale des „25. Generali Ladies Linz“ Endstation. Die Schweizerin verlor das erste Match des Tages auf dem Centre Court gegen die Russin Anastasia Pavlyuchenkova klar mit 4:6, 0:6. Parallel zu diesem Match spielten auf Court 1 Johanna Larsson und Alison van Uytvanck, wobei die Schwedin gegen die Belgierin mit 6:4, 7:6 das bessere Ende für sich hatte.

Die Topgesetzte Lucia Safarova verabschiedete sich in der ersten Runde des Turniers gegen die 24-jährige Andreea Mitu. Die Rumänin, Nummer 95 in der Weltrangliste, besiegte die Tschechin mit 6:3, 6:4. Die Nummer sechs der Welt hatte nach den US-Open an einer bakteriellen Infektion gelitten.

Fast rund um die Uhr hatte Turnierdirektorin Sandra Reichel in den vergangenen Tagen das Handy am Ohr und die Finger am Laptop, um nach Caroline Wozniacki, Roberta Vinci, Madison Keys, Sara Errani und Co. noch eine Weltklassespielerin für das silberne Jubiläumsfest zu verpflichten. Eine Spielerin, die derzeit ihr Karriere-Highlight erlebt – mit Platz sechs im aktuellen WTA- Ranking: Lucie Safarova!

Seit dem 18. September läuft die Rugby Weltmeisterschaft in England. Zeit für ein Zwischenfazit, nachdem die Hälfte der Gruppenphase beinahe erreicht ist. Bisher gab es eine ganz große Sensation und eine etwas kleinere Überraschung. England präsentiert sich als sehr guter Gastgeber, die Stadien sind voll, die Stimmung ist ausgelassen. Die Viertelfinalisten werden durch die Gruppenphase ermittelt. Jede der vier Gruppen besteht aus fünf Mannschaften, Gruppenerster und Gruppenzweiter erreichen die K.O.-Runde.

Nach dem Finaleinzug 2012 feierte Philipp Kohlschreiber im Finale des Generali Open 2015 gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu einen Favoritensieg. Er ist damit der erste deutsche Sieger in der Gamsstadt seit 1966 und der erste mit Hauptwohnsitz in Kitzbühel. Aber auch die Veranstalter dürfen jubeln: Knapp 40.000 Zuschauer feierten beim Generali Open ein wahres Tennisfestival – so viele wie noch nie seit der Renaissance des Turniers im Jahr 2010.

Die Zuschauerschlangen und Fanunterstützung wie zu Zeiten von Thomas Muster halfen nicht – auch 12 Jahre nach dem letzten Triumph eines Österreichers muss das Kitzbüheler Traditionsturnier heuer ohne heimischen Sieger auskommen. Im deutsch-österreichischen Duell beendete Philipp Kohlschreiber die Siegesserie von Dominic Thiem.