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Vom 1000-Meter-Sprint zum Marathon. Lassen sich Laufzeiten sinnvoll umrechnen?

Jeder Läufer hat sicherlich seine individuellen Vorlieben für die unterschiedlichen Laufdistanzen. Rein optisch unterscheinen sich bereits der kraftvolle Sprinter-Typ vom ausdauernden Marathon-Läufer. Trotzdem lassen sich die persönlichen Bestzeiten auf den unterschiedlichen Distanzen gut miteinander vergleichen und hochrechnen. So benötigt man etwa mindestens eine 38-Minuten Zeit auf der 10-Kilometer Strecke, wenn man den Marathon unter 3 Stunden laufen möchte.

Aus den einzelnen Bestzeiten kann man also die eigenen Potentiale für die anderen Distanzen herleiten. Kennt man die Umrechnungsformeln, so lassen sich daraus nicht nur realistische Zielzeiten ermitteln sondern auch wertvolle Erkenntnisse für das Training herleiten.

Umrechnungstabelle:

200 m zu 400

x 2,18

400 m zu 800

x 2,25

800 m zu 1000

x 1,3

800 m zu 1500

x 2,0

1500 m zu Meile

x 1,08

1000 m zu 10000

x 12

1000 m zu Marathon

x 56

1500 m zu 3000

x 2,12

3000 m zu 5000

x 1,72

5000 m zu 10000

x 2,066

5000 m zu Marathon

x 9,644

10000 m zu Halbmarathon

x 2,2

Halbmarathon zu Marathon

x 2,11

10000 m zu Marathon

x 4,666

 

Diese Umrechnungsfaktoren gehen großteils auf Manfred Steffny, dem bekannten Spiridon-Laufmagazin-Herausgeber, zurück.

Wer noch mehr Rechenbeispiele haben möchte, wird etwa bei Greif oder auf lauftipps.ch fündig.