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Vanessa Herzog kann auf ihre Leistungen in Heerenveen stolz sein

Peter Maurer/ÖESV

Die Tiroler Eisschnellläuferin Vanessa Herzog erzielte am Samstag beim 500-m-Rennen erneut den guten vierten Rang. Dieses Mal verpasste die 22-Jährige den Sprung aufs Podium lediglich um drei Hundertstelsekunden. Im 500-m-Weltcup belegt sie nun Platz drei. Dessen ungeachtet wird eines Tages auch das Hundertstelsekundenglück auf ihrer Seite sein. Davon ist der Schreiber dieser Zeilen überzeugt.

Im Massenstart belegte die in Kärnten wohnende Athletin Position sechs. Dabei entschied sie den ersten Zwischensprint für sich. Herzog bilanzierte, dass die sieben Minuten Vorbereitung zwischen 500 m und Massenstart echt hart waren. In der Olympiaqualifikation für diese neue Disziplin wird bereits in einem Monat nach dem vierten Weltcup feststehen, wer nach Südkorea reisen wird und wer nicht.

Es ist davon auszugehen, dass die rot-weiß-rote junge Eisschnelllaufkönigin diesen mit dem guten Platz in den Niederlanden bereits sichergestellt hat. So gesehen kann sie auf die Leistungen, die sie zu Beginn der hoffentlich erfolgreichen Saison gezeigt hat, stolz sein.