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Triathlon Podersdorf 2013

Foto: Bernhard Nöll/Austria Triathlon

Georg Swoboda ist alter und neuer Österreichischer Staatsmeister im Triathlon auf der Ironman-Distanz. Beim Austria Triathlon Podersdorf 2013 verteidigte der Athlet von WHC X Sport Vösendorf über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen mit der Gesamtzeit von 8:12:29 Stunden seinen Vorjahrestitel erfolgreich. Für eine Sensation sorgte Swoboda vor allem mit seiner Leistung am Rad: Mit 4:08:56 lieferte er die zweitschnellste je gefahrene Zeit auf dieser Strecke ab. Eine Sensation lieferte auch die Staatsmeisterin bei den Damen ab: Michaela Rudolf pulverisierte in 9:16:21 den alten Streckenrekord, war um über zwölf Minuten schneller als Monika Feuersinger 2006 (9:28:47).

Zweiter des Austria Triathlon auf der langen Distanz wurde der Tscheche Petr Vabrousek (8:31:37), Dritter der Ungar Marton Flander (8:32:48).

Als zweitbester Österreicher und Vierter des Austria Triathlon eroberte Andi Fuchs in 8:37:50 den Vizestaatsmeistertitel, Alexander Frühwirth holte in 8:42:00 als Gesamt-Fünfter Platz drei in der Österreicher-Wertung. Staatsmeister Georg Swoboda ging als Neunter aus dem Wasser, hatte etwa elf Minuten Rückstand auf den schnellsten Schwimmer, Jürgen Babitsch. Auf der folgenden Radstrecke zündete er aber einen unfassbaren Turbo und ging mit sagenhaften 12:27 Minuten Vorsprung auf Andi Fuchs in den abschließenden Marathon. Während Fuchs Petr Vabrousek und Marton Flander vorbeiziehen lassen musste, baute Swoboda seinen Vorsprung sogar noch aus, gewann am Ende mit 19:08 Minuten Vorsprung und verteidigte seinen Staatsmeistertitel eindrucksvoll.

Im Damenbewerb gab es ebenfalls eine erfolgreiche Titelverteidigung und außerdem einen siebenfachen österreichischen Sieg zu bejubeln. Michaela Rudolf hat mit ihrem beeindruckenden Streckenrekord den Staatsmeistertitel geholt, hängte mit 9:16:21 auch Simone Helfenschneider-Ofner (9:31:15) auf Platz zwei recht klar ab, Elisabeth Reiter sorgte als Dritte schon mit viel Abstand für ein rot-weiß-rotes Podium (10:25:05).

Auf der Halbdistanz gab es zwei ungarische Siege - jeweils gefolgt von heimischen Athleten. Bei den Herren benötigte Attila Szabo für die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen insgesamt nur 3:56:53 Stunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit Philipp Podsiedlik vom Team Erdinger Alkoholfrei/Nora Racing Team (4:01:57) und Karl-Heinz Prungraber (Tripower Freistadt/4:04:31) zwei Österreicher.

Bei den Damen setzte sich die Ungarin Reka Brassay in 4:33:17 Stunden vor Katrin Lang (Tripower Freistadt/4:37:55) und Zsuzsanna Harsanyi (UNG/LDT Team Vasemberek/4:39:19) durch.

Der spätere Sieger Attila Szabo ging mit einer Zeit von 25:33 Minuten mit einem knappen Vorsprung auf seinen Landsmann David Hanko als Erster aus dem Wasser. Philipp Podsiedlik hatte als Dritter knapp eineinhalb Minuten Rückstand (27:12). Karl-Heinz Prungraber hatte mit 31:17 schon deutlich mehr Rückstand. Auf der Radstrecke holte er allerdings 17 Plätze auf, ging nach 2:46:26 als sechster in die abschließende Laufstrecke. Die Spitze hatte zuvor Philipp Podsiedlik erobert. Mit 2:41:18 hatte er dort aber nur vier Sekunden Vorsprung auf Szabo. Dort drehte der Ungar aber kräftig auf und sicherte sich den Sieg.

Bei den Damen ging die Siegerin Reka Brassay als Zweite aus dem Wasser (31:58), Katrin Lang folgte als Sechste (33:31), Zsuzsanna Harsanyi war zu diesem Zeitpunkt abgeschlagen. Auf der Radstrecke holte sie aber auf, beendete sie als Vierte. Katrin Lang nahm die Laufstrecke dann sogar von der Spitze in Angriff, musste sich aber ähnlich wie Podsiedlik bei den Herren noch geschlagen geben.

Der Bewerb wurde von einem tragischen Zwischenfall überschattet. Triathlet Josef Boszotta (Jahrgang 1957) erlitt auf der Radstrecke ohne nach außen erkennbaren Grund einen Zusammenbruch und starb wenig später im Krankenhaus. An dem Vorfall waren keine Dritten beteiligt.

Ergebnisse:
http://results2.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=12278