Share |

SCOTT ROCK THE TOP – Zugspitz Trailrun Challenge 2017

Foto: Harald Wisthaler

Höher und spektakulärer geht’s nicht bei einem Traillauf-Event in Deutschland. Der Gipfel der 2.962 m hohen Zugspitze ist atemberaubender Zielpunkt für Deutschlands härtesten Marathon bei der vierten Auflage der SCOTT ROCK THE TOP – Zugspitz Trailrun-Challenge vom 22. bis 23. Juli. Gestartet wird im österreichischen Ehrwald. Der traumhaft schön gelegene Ort inmitten der Berglandschaft der Zugspitz Arena Bayern-Tirol ist diesmal Schauplatz aller vier Wettkämpfe an zwei Tagen. Der zentral gelegene Martinsplatz hat sich bereits im Vorjahr als idealer Standort bewährt. Die Resonanz ist enorm, Athleten und Athletinnen aus knapp 30 Nationen sind beim Trailrun-Fest an Deutschlands höchstem Berg gemeldet. Und natürlich dürfen auch die Stars nicht fehlen. Markus Mingo, 2015 Gesamtsieger und 2016 Vierter des Marathons, ist ebenso dabei wie Moritz auf der Heide. Der letztjährige Marathon-Dritte startet beim Berglauf über 15,8 Kilometer.

Mit Superlativen wird nicht gegeizt an diesen zwei Trailrun-Tagen. Vor allem die Marathon-Strecke von Ehrwald auf die Zugspitze hat es in sich: Knapp 4.000 Höhenmeter im Aufstieg auf 43,5 Kilometer Distanz sind hier zu bewältigen. Auch der Zugspitz Berglauf ist ein Rennen für technisch versierte und alpin erfahrene Läufer. 15,8 km und 2.127 Höhenmeter sind nichts für Anfänger. Wer es weniger extrem mag, der findet im Halbmarathon (20,9 Kilometer und 1035 HM) und in der 10 km-Kurzdistanz (495 HM) passende Alternativen.

Natürlich blickt alles aufs Wetter, nachdem im Vorjahr aufgrund einiger Wetterkapriolen und Gewitterwarnung das Ziel aufs Zugspitzplatt auf einer Höhe von 2.562 Meter vorverlegt werden musste. Damit fiel der finale Aufstieg auf den Gipfel wie 2015 aus, als Schneefall die Gipfelbesteigung unmöglich machte. „Das wäre natürlich toll, wenn wir in diesem Jahr bis ganz nach oben laufen könnten“, meinte Markus Mingo, der neue Deutsche Meister im Trailrun über 81 Kilometer. Mingo startet beim Double 2017 zunächst beim Marathon und einen Tag später beim Halbmarathon. Die letzten 400 Höhenmeter erfordern alpine Erfahrung und Trittsicherheit, denn der Steig vom Platt auf den Gipfel ist technisch anspruchsvoll.