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Radsporttraining Alternativen im Winter

Neigt sich das Jahr dem Ende entgegen, wird das Outdoor-Training zunehmend ungemütlicher. Die von Sonne und mildem Sommerwind verwöhnte Haut muss nun Kälte und Niederschläge ertragen und nur wenige Radsportler nehmen das in Kauf. Die meisten lassen das Fahrrad stehen und sind gezwungen, sich Alternativen zu suchen. Schnell lassen Bewegungsfreude und Begeisterung für das Radfahren in der Kälte nach, doch es gibt zahlreiche Alternativen, die die fahrradfreie Zeit während Herbst und Winter leicht überbrücken.

Das Fahrradergometer – der Klassiker für Radsportler

Für eingefleischter Radler nicht sehr spannend, aber sehr doch effektiv, ist Fahrrad-Heimtrainer oder  ein Rollentrainer. Meist im Keller, der Garage oder dem eigenen, kleinen Fitnessraum stehend, wirkt es meist wenig einladend; nicht einmal die Landschaft um einen herum wechselt. Doch ist das Fahrradergometer eine sehr effektive Möglichkeit für den Radsportler, die Kondition nicht zu verlieren und dem Radfahren treu zu bleiben.

Die Intensität sollte minimal bei zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche liegen, jeweils etwa ein bis eineinhalb Stunden lang. Ideal ist, dazu noch andere Sportarten als Ausgleich und weitere Trainingsmöglichkeit zu betreiben.

Alternativen: Schwimmen, Fitnessstudio, Wintersport

Schwierig für den eingefleischten Radsportler ist die Aussicht, dass die meisten Ausgleichssportarten indoor betrieben werden. Doch es gibt so vielfältige Möglichkeiten, dass dieser Umstand über das Winterhalbjahr in Kauf genommen werden kann; schließlich bleibt doch im Hinterkopf immer die Vorfreude auf den kommenden Frühling, der ausgedehnte Fahrradtouren und –trainingseinheiten in der Natur mit sich bringt.

Ein angenehmer Ausgleich zum Fahrradfahren sind Sportarten wie Badminton, Tennis oder Schwimmen, die Muskeln am ganzen Körper beanspruchen. Viele Radsportler gehen zudem joggen oder auf ausgedehnte Wanderungen. Hierbei lässt sich immerhin die Natur spüren und erleben.
Um primär der Fitness treu zu bleiben, eignet sich ein Fitnessstudio gut, denn hier können zahlreiche verschiedene Übungen ausgeführt werden, die Muskeln am ganzen Körper ansprechen und zudem finden sich in jedem gut ausgestatteten Fitnessstudio auch Fahrradergometer, auf denen auf die Radsaison hintrainiert werden kann.

Ein ebenfalls gern ausgeführter Alternativsport ist der Wintersport. Vor allem Skilanglauf, aber auch das Snowboarding kommt bei Radsportlern gut an. Der Skilanglauf dient perfekt dem Training der Bein- und Gesäßmuskulatur und steigert die Kondition ungemein. Zudem ist die verschneite Winterlandschaft ein großartiger Kontrast zu der vertrauten Umgebung im Frühjahr und Sommer.

Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, dass der Ausgleichssport regelmäßig und ernsthaft betrieben wird, da sonst der Konditionsverlust zu groß ist oder es im Frühjahr auf dem Fahrrad zu Verletzungen und Muskelkater führen kann.


Kommentare

Als erstes ein Lob an den Autor: Eine klare Struktur, guter und sachlicher Schreibstil, auf den Punkt gebracht. So muss eine informative Website aussehen!
Das Thema ist spezifisch, aber nicht nur für Radfahrer interessant; denn Sport ist für jedermann wichtig, und so kommt vielleicht der eine oder andere mal auf den Gedanken, etwas neues auszuprobieren. Es wird auf der einen Seite ein Gerät empfohlen, welches einen Ersatz fürs Radfahren im Winter bietet, auf der anderen Seite werden aber auch sinnvolle Alternativen aufgezählt.
Zu ergänzen wäre lediglich, dass man beim Joggen Straßen und Gehwege, Asphalt und Stein also, meiden sollte, da diese auf Dauer schädlich für die Gelenke sind.

Finde die Seite ist sehr gut geschrieben. Gut übersichtlich und sehr Interessant gerade für Sportler - auch für Leute die nicht die ganze Zeit Sport treiben. Sehr guter Bericht - die Seite ist gut aufgeteilt zu den Überschriften - ich kann diesen Bericht aufjedenfall Weiterempfehlen.

Wer nicht vorhat sich vom hereinbrechenden Winter zermürben zu lassen, der sollte wirklich auf eine der erwähnten Alternativen zurückgreifen. Gerade das Snowboarden, mit welchem man die Winterzeit ja geradezu ausnutzt, bietet sich meiner Meinung nach sehr an, da es eine Menge Spaß verspricht, allgemein das Koordinationsvermögen und die Balance verbessert, sowie, richtig betrieben, ziemlich anstrengend für nahezu die gesamte Beinmuskulatur ist. Somit zeigt sich das Snowboarden, trotz divergierender Bewegungsabläufe, als gute Vorbereitung auf die kommende Radsportsaison.