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Pitztal Wild Face 2017

Foto: Daniel Zangerl

Das Pitztal Wild Face geht in die 7. Runde und garantiert am 25. Februar wieder Schauplatz extremer Freeride Action zu werden. Seit 2010 treffen sich im hintersten Tiroler Pitztal  jeden Winter Speed und Gelände erprobte Skifahrer sowie Snowboarder zu einem spektakulären Showdown, bei dem alleine die Zeit zwischen Start und Ziel zählt und jeder sich seine Line selber sucht ohne dabei auf Style achten oder Tricks vorweisen müssen. Das Pitztal Wild Face ist nämlich der einzige auf Zeit ausgetragene Freeride Contest Österreichs und sucht auch in der Riege der Freeride World Qualifier Bewerbe Vergleichbares.

Die Anmeldefrist ist beendet. Die Startplätze sind vergeben. Wer beim Pitztal Wild Face mit dabei sein will, muss was vorweisen können: entweder Punkte aus anderen Freeride World Qualifier Bewerben oder gute Ergebnisse aus den letzten 6 Jahren des Pitztal Wild Face Freeride Extreme. Die Strecke ist nämlich alles andere als ein Honigschlecken. Normalerweise wird vom 3.173 Meter hohen Mittagskogel gestartet und liegen 1.500 Höhenmeter sowie 4,6 Kilometer vor den Athleten. Nach 2016 macht aber leider auch heuer Frau Holle den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Die Originalstrecke muss in dem Fall im wahrsten Sinne des Wortes links liegen bleiben. Denn 2017 wird der „Linke Fernerkogel“ (3.278m) mit 828 Meter Höhenunterschied und 2,5 Kilometer Länge zum Schauplatz der Wilden Action, genauso herausfordernd, nicht minder Respekt einflössend.

Von der Bergstation des Gletscherexpress ist der Linke Fernerkogel mit Tourenski in ca. 2 Stunden erreichbar. Diesen Aufstieg müssen die Rider diesmal in Kauf nehmen, um dann beim Startzeichen schnellstmöglich Richtung Ziel bei der Eisarena zu brettern. Die Zuschauer haben es da etwas leichter. Sie können das Spektakel in der Eisarena, die sie mit Ski über den Notweg erreichen, bei einem kühlen Fohrenburger Einhorn mit Swarovski Ferngläsern verfolgen. 

Auf der Startliste für das Pitztal Wild Face 2017 stehen 7 Ski Damen, 47 Ski Herren, 4 Snowboard Damen und 12 Snowboard Herren aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Bulgarien, der Schweiz, Italien, Slowenien, Belgien, Frankreich, Schweden und sogar aus Australien sowie Neuseeland. Mit dabei sind neben Lokalmatador und Pitztal Wild Face Sieger 2014 Frederik Eiter auch wieder der 2015 Sieger Tobias Heinle und Freeride World Tour Rider Felix Wiemers, der 2016 auf der Ersatzstrecke zum ersten Mal an den Start ging und sich 2017 wieder auf eine anderen Hang einstellen muss. Für ihn sind Speedbewerbe was Neues, ist er es ja von der World Tour gewohnt, die Judges mit Style zu überzeugen.

Für die Rider beginnt der Event bereits am Freitag, den 24. Februar mit der Streckenbesichtigung. Gemeinsam mit OK-Chef Raphael Eiter und Bergführern geht es in moderatem Tempo in einzelnen Abschnitten durchs Gelände, um mögliche Lines zu checken und sich kritische Stellen genau anzusehen. Beim anschließenden Riders Meeting und der Startnummernausgabe im Hexenkessel werden dann die Regeln und Sicherheitsvorschriften nochmals erklärt bevor es am Samstag, den 25. Februar ernst wird. Auf einen Kräfte zehrenden Aufstieg folgt eine nicht minder anstrengende Abfahrt, die nicht nur die Oberschenkel zum Glühen bringen wird.

Programm Pitztal Wild Face 2017

Freitag, 24.02.17: 
11:30 Uhr offizielle Streckenbesichtigung 
16:00 Uhr verpflichtendes Riders Meeting und Startnummernausgabe 
   
Samstag, 25.02.17: 
07:00 bis 08:00 Uhr Startnummernausgabe beim Hexenkessl
09:00 Uhr Auffahrt und Aufstieg zum Linken Fernerkogel
11:30 Uhr Riders Meeting am Gipfel
12:00 Uhr geplante Startzeit
13:30 Uhr Siegerehrung im Zielgelände bei der Eisarena (am Notweg vom Gletscher ins Tal)
ab 20:00 Uhr Party im Hexenkessel