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Olympiasieger beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun 2014

Wenn das österreichische Skisprung-Team in den letzten Jahren auf den Schanzen dieser Welt um Titel kämpfte, hielt ganz Österreich den Atem an, um meistens mit einem Jubelschrei wieder nach Luft zu schnappen.

Martin Koch (32) ist daher fast jedem rot-weiß-rotem Sportfan ein Begriff, denn die Liste seiner sportlichen Erfolge ist beeindruckend: Im Skisprung-Team gewann er 2006 in Turin Olympiagold, wurde ebenfalls in der Mannschaft drei Mal Weltmeister im Skispringen und Skifliegen sowie Vizeweltmeister im Skiflugeinzel und sprang insgesamt zu fünf Weltcupsiegen. Im Februar diesen Jahres beendete Koch seine aktive Karriere und widmet sich nun neuen Herausforderungen - Eine davon ist der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun 2014!

Nachdem Koch seine größten Erfolge in der Mannschaft erringen konnte, ist es wenig verwunderlich, dass er auch in Zell am See-Kaprun mit einem schlagkräftigen Team an den Start gehen wird, um seine ersten Fußabdrücke bei einem IRONMAN 70.3 zu hinterlassen. Gemeinsam mit Head of Communications IRONMAN Europe & Middle East and South Africa Stefan Jäger und Sabrina Grillitsch, welche an der Seite von Skilegende Hermann Maier und Ö3-Mikromann Tom Wallek in der TV-Produktion „Wettlauf zum Südpol“ 400 Kilometer in eisiger Kälte zum südlichsten Punkt der Welt marschierte, geht Martin Koch auf den neuen IRONMAN 70.3-Rennkurs.

„Mein Plan war es immer schon, nach meiner aktiven Karriere einmal einen IRONMAN zu bestreiten, aber für eine Volldistanz ist es noch zu früh. Als mich Stefan Jäger gefragt hat, ob ich Lust hätte in einer Staffel in Zell am See-Kaprun zu starten, habe ich daher sofort ja gesagt“, so Koch, welcher auf der neuen 90 Kilometer-Runde den Radfahrer geben wird.

„Das Radfahren wird sicher hart, da ich während meiner Karriere eher Explosivität und Schnellkraft trainiert habe als Ausdauer, aber es wird schon irgendwie gehen“, schiebt der Olympiasieger mit einem Augenzwinkern nach.

Man darf also auf die ersten Triathlonschritte von Martin Koch mehr als gespannt sein und wer weiß, vielleicht geht er ja schon im nächsten Jahr alleine auf die Jagd nach Sekunden, um seinen Plan von einem ersten absolvierten IRONMAN zu verwirklichen.