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Neues Startformat bei den österreichischen IRONMAN-Rennen

Foto: Getty Images für IRONMAN

Athleten kennen dafür nur einen Begriff: die Waschmaschine. Gemeint ist der Massenstart, mit dem seit 1978 traditionell das Schwimmen bei jedem IRONMAN-Rennen beginnt. Was das bei durchschnittlich 2.500 Teilnehmern bedeutet: 5.000 Arme, 5.000 Beine und ein Ziel –  die Schwimmdistanz möglichst schnell hinter sich zu bringen.

Das wird 2016 bei den österreichischen IRONMAN-Events deutlich leichter. Erstmals wird beim IRONMAN Austria, dem IRONMAN 70.3 St. Pölten und dem IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun, ein völlig neues Schwimmformat, der "Rolling Start" zum Einsatz kommen.

Statt einem gemeinsamem Massenstart werden die Teilnehmer beim Rolling Start gemäß ihrer geplanten Schwimmzeit durch einen Trichter Richtung Start gelenkt. Erst bei der Zeitnehmungsmatte am Schwimmeinstieg löst der Chip individuell aus – die Athleten starten somit "rollend" in das Rennen. Gleichzeitig wird dadurch das Feld auf der Radstrecke entzerrt. 

„Wir unternehmen alles, um das Windschattenfahren zu unterbinden. Unsere Kampfrichter sind angehalten, Windschattenfahrer rigoros zu bestrafen. Wir wollen ein sicheres und faires Rennen für alle Teilnehmer“, bekräftigen die beiden Renndirektoren Patrick Schörkmayer (IRONMAN Austria, IRONMAN 70.3 Zell am See – Kaprun) und Jürgen Gleiss (IRONMAN 70.3 St. Pölten) einhellig.

Beim IRONMAN Austria wird der Vorstartbereich in zwölf verschiedene Schwimmzonen, beim IRONMAN 70.3 Austria in St. Pölten in vier Schwimmzonen unterteilt. Die Athleten ordnen sich in den Schwimmzonen mit ihrer erwarteten und selbst festgelegten Schwimmzeit ein.