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Nahrungsergänzungsmittel – gesund oder Nonsens?

Wer sich mit Spaß und Leidenschaft dem Sport widmet, der wird früher oder später auch mit Fragen zum Thema Ernährung konfrontiert. Entweder ist es der eigene Coach, sind es Mitarbeiter im Fitness-Studio, Freunde vom Sportverein oder das eigene Interesse: Doch was bringen Nahrungsergänzungsmittel und sind diese Mittelchen wirklich so harmlos wie viele denken? Von außen betrachtet lesen sich die Namen der Nahrungsergänzungsmittel wie das who-is-who einer gesunden Lebenseinstellung: Von Vitamin-Präparaten ist hier die Rede, Tabletten und Kapseln voll mit guten Mineralien, Pflanzenstoffe, Antioxidantien oder der Power-Riegel nach dem Sport. Klingt doch, als wär’s genau das Richtige für einen gesunden Körper? Das propagiert auch eine Studie der Harvard Universität, doch die Meinungen gehen hier längst auseinander.

Gut für den Körper? Die Werbeversprechen und was wirklich dran ist

Tatsächlich stehen längst nicht alle Institute und Forschungseinrichtugen der Diskussion rund um die Nahrungsergänzungsmittel so positiv gegenüber wie die School of Public Health an der Universität in Harvard.

Denn: Wer mit Nahrungsergänzungsmittel beginnt, kann durch die regelmäßige Einnahme der Präparate schnell Mechanismen entwickeln, die in Richtung Leistungssteigerung durch Doping gehen.

Und: Wer bewusst auf eine gesunde, inhaltsreiche und ausgewogene Ernährung achtet, einige Dinge gelassener angeht, insgesamt mit seinem Leben zufrieden ist und sich zusätzlich vor allem durch Sport regelmäßig auspowert und bewegt, der hat bereits alle Voraussetzungen für ein hohes Maß an Gesundheit geschaffen.

Warum sollten wir dann unsere Nahrung um Inhalte ergänzen, wenn in Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukten längst alle wichtigen Vitamine, Mineralien wie Eisen und Eiweiß stecken? Deshalb sollten Sportler in Nahrungsergänzungsmitteln nicht das Allheilmittel suchen – mit der richtigen und gesunden Ernährung im Alltag kann auf solche „Wundermittelchen“ gern komplett verzichtet werden.

Gesunde Lebensweise statt Tablette und Präparat: Das sollten Sportler beherzigen

Und wie auch beim Sport selbst gilt in Sachen der Ernährung natürlich: Alles in Maßen! Denn erstaunlicherweise gibt es auch bei der Suche nach einer gesunden Lebenseinstellung immer wieder einige, die meinen, es in alle erdenklichen Richtungen übertreiben zu müssen. Wer sportlich ehrgeizig und aktiv ist, dem kann auch mal ein „unvernünftiger“ Schokoriegel oder die Maß Bier nach erfolgreichem Triathlon-Training nicht schaden.