Share |

Kontaktlinsen beim Sport

Augen zu und durch ist für die meisten fehlsichtigen Sportler die schlechteste Alternative. Sportbrillen regulieren die Sicht der Dinge – allerdings haben sie auch ihren Preis. Nennenswerte Investitionen sind die Sportbrillen allemal – umso größer ist der Ärger, wenn sie während des Sports kaputt gehen. Bei bestimmten Kontaktsportarten stören sie oft. Außerdem können die Brillen zu Bruch gehen und ein Verletzungsrisiko darstellen. Deshalb sind Kontaktlinsen die bessere Alternative.

Weich oder hart?

Die Promis machen es uns vor: Turner Fabian Hambüchen oder Bayern-München-Kicker Jerome Boateng sind überzeugte Kontaktlinsenträger. Denn die kleinen Helfer ermöglichen natürliches, peripheres Sehen und sie können nicht beschlagen. Das Verletzungsrisiko ist minimal. Andererseits kann das Tragen der Linsen bei intensiver Belastung und über längere Zeiträume problematisch werden, denn sie behindern den natürlichen Tränenfluss, weil sie direkt auf der Hornhaut aufliegen. Demnach kann das Auge zu trocken werden und die vollumfängliche Sauerstoffzufuhr zur Hornhaut wird behindert. Aber hochwertige Produkte wie die Biofinity Toric 6er  unterstützen den sportiven Kontaktlinsenträger nachhaltig und wirkungsvoll. Dabei haben Sportler die Wahl zwischen weichen und harten Kontaktlinsen: Weiche Linsen sitzen großflächig auf der Hornhaut des Auges auf. Sie passen sich der Oberfläche sanft und elastisch an. Harte Kontaktlinsen decken kleinere Areale des Auges ab, weil sie nur in der Hornhautmitte über der Pupille liegen.

Viele Möglichkeiten

Harte Linsen sind etwas teurer, zudem kann man sie schneller verlieren. Weiche Kontaktlinsen sind aber keinesfalls das Nonplusultra. Denn jedes Auge reagiert individuell unterschiedlich auf die Kontaktlinsen, dabei ist die Menge der Tränenflüssigkeit ein Kriterium. Augentropfen Kontaktlinsen können hier regulieren und unterstützen. Sie ergänzen und stabilisieren die Tränenflüssigkeit. Sie schützen vor Umwelt-Staub, erfrischen und begünstigen die Regeneration der Augen. Weiche Linsen werden auch nicht von allen Menschen gut vertragen. Gleiches gilt für ihre harten Pendants. Zudem kann eine harte Linse die bessere Lösung bei vergleichsweise komplizierten Augenwerten sein. Deshalb gilt auch hier: Probieren geht über Studieren - bevor man sich für seine Kontaktlinsenvariante entscheidet. Nichtsdestotrotz sind die Träger weicher Kontaktlinsen eindeutig in der Überzahl. Sie nutzen die Vorzüge beim Sport durch die Verwendung praktischer Tageslinsen. Sie werden nur einmal getragen – geht eine Linse beim Schwimmen doch einmal verloren, ist der Verlust nicht besonders groß und der Kauf günstiger Großpackungen gestattet den unkomplizierten Gebrauch. Deshalb sind weiche Kontaktlinsen beim Sport ideal. Allerdings sollten sie nicht überaus lange im Auge verbleiben. Die Augen benötigen nach etwa acht Stunden eine Erholung von den Kontaktlinsen. In der Nacht sollten sie immer herausgenommen werden - und weil Vorsicht stets besser als Nachsicht ist, setzen clevere Sportler ihre Kontaktlinsen nur zwei- bis dreimal in der Woche ein.