Share |

Kampf um die Spitze: Wer dominiert das Männer-Tennis im Jahr 2019?

Wer im Natur- und Sachkunde-Unterricht in der Schule gut aufgepasst hat, hat zumindest etwas von den Big Five gehört. Dazu gehören der Elefant, das Nashorn, der Büffel, der Löwe und der Leopard – die fünf Tiere, bei denen ein Jäger früher besonders stolz sein konnte, sie erlegt zu haben. Wohl auch an diese Könige der Wildnis dachte man, als man den Ausdruck der „Big Four“ für die absoluten Spitzenreiter im Tennis ersann. Derzeit denkt man dabei vor allem an die vier besten Männer der Weltrangliste -  Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray. Doch es ist möglich, dass es 2019 nicht bei diesen vier Namen bleibt. Die ehrenwerten Herren haben teilweise auch schon einige Jahre auf dem Buckel und junge Talente, die noch voll im Saft stehen, streben nach oben. Wer dominiert als 2019 das Geschehen im Tennis der Herren? Dieser Artikel klärt auf.

Gefahr aus Deutschland: Alexander Zverev

Letztes Jahr durfte sich Alexander Zverev ganz ordentlich auf die Schulter klopfen: Er besiegte den Weltrangführer Novak Djokovic bei einem Match in London – und zwar nicht nur irgendeinem Match: Im ATP-Finale in der O2-Arena konnte er den Sieg gegen den Spanier an sich reißen. Verständlich, dass er nun in der Presse als die deutsche Hoffnung auf weitere prestigiöse Titel gehandelt wird. Die Wettgemeinde hat er zumindest schon überzeugt: Haufenweise seriöse Wettanbieter wie casino.netbet.com/de/ bieten attraktive Quoten für den blonden Shootingstar an. Die erste Gelegenheit, sein Talent unter Beweis zu stellen, ist bereits in vollem Gange: Bei den Australian Open kämpft auch der gebürtige Hamburger um den Pokal. Mit seinen 22 Jahren ist er fünfzehn Jahre jünger als Roger Federer, der älteste der Big Four. Die Frage ist nun: Zählen eher spritzige Jugendlichkeit oder langjährige Erfahrung auf dem Platz? Die Turniere diesen Jahres werden es wohl beantworten. Doch auch innerhalb der Big Four könnten sich die Gewichte verschieben.

Nadal – Spiel mit Biss trotz Verletzungen

Für den Spanier gab es im vergangenen Jahr wohl ähnlich viel zu feiern wie zu beweinen. Mehr als einmal machten ihm lästige Verletzungen einen Strich durch die Rechnung – doch diese Saison wird er es sich mit Sicherheit nicht nehmen lassen, seinen Kampf um Gleichzug mit Roger Federer fortzusetzen. Das Ziel: die 20 Grand-Slam-Gewinne des Schweizer Kollegen aufholen. Viel fehlt nicht: Ganze 17 Mal konnte er das Turnier bereits für sich entscheiden. Im Gedanken an dieses Ziel fiel es ihm womöglich leichter, die US Open wegen seines verletzten Knöchels auszusitzen. Warmspielen will er sich nun bei den Australian Open, für die er bereits ordentlich trainiert hat. Und was dann kommt, das steht in den Sternen.

Murray – solides Spiel und Stiff Upper Lip

Der Brite im Bunde war ebenfalls eine Zeit lang ausgeknockt – schließlich spielt es sich eben nicht gut Tennis, wenn man sich gerade einer Operation unterziehen musste. Doch der Grand Slam Titel steht auch bei ihm dieses Jahr ganz weit oben auf der Liste: Bei den Australian Open werden seine Chancen recht gut eingeschätzt. Und selbst wenn es dort nicht so läuft, wie er es sich vorstellt, dann bleibt ihm immer noch Wimbledon für ein Spiel, Satz und Sieg.

Federer – der Schweizer Adonis

Federer hat sich nicht nur mit seiner Rückhand in die Herzen der (weiblichen) Fans gespielt – er verfügt über die Killer-Kombi „gutaussehend und erfolgreich“. Ganz den gleichen Ehrgeiz wie seine jüngeren Kollegen hat er wohl nicht mehr – schließlich hat er schon die begehrtesten Ziele erreicht und kann sich seine Karriereschritte aussuchen. Trotzdem traut man ihm eine Erweiterung seines Rekordes zu. Was würde Nadal sich ärgern!

Djokovic – Power aus Serbien

Solange Zverev ihm nicht gefährlich wird, könnte das Djokovics Jahr werden. Er hat noch ein paar Siege aufzuholen, um auf Nadals Niveau zu stehen – doch der Ansporn dürfte ungeahnte Kräfte in ihm wecken. Die Ellbogen-OP vom letzten Jahr ist schon fast vergessen, die Niederlage gegen den deutschen Jungprofi auch. Und selbst wenn er nicht gewinnt: Mit seinem meisterhaften Spiel wird er die kommende Saison auf jeden Fall spannend machen.

Fazit: Die Karten können neu gemischt werden – allein schon deshalb lohnt es sich, dranzubleiben.