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Ironman St. Pölten 2013

Foto: IRONMAN/FLASHFACE.com

Das Ironman-Rennen in St. Pölten gilt mit seinem ungewöhnlichen Rennkurs längst als echter „Hingucker“ in Europa. Der Schwimm-Bewerb in zwei Seen – mit einem Landgang über eine von Fans umringte Holzbrücke – und ein gesperrter Autobahn-Abschnitt verleihen dem Rennen einen einzigartigen Charme.

Aus sportlicher Sicht kann die siebente Auflage des Rennens mit einem extrem dichten Feld an Profis aufwarten: Neben der frischgebackenen Siegerin des Thomas Cook IRONMAN 70.3 Mallorca, Lisa Hütthaler, stehen die Wahl-Österreicherin Yvonne van Vlerken (Siegerin 2008, 2010) und die starke Britin Lucy Gossage am Start.

Bei den Männern ist die Ausgangslage klar: Titelverteidiger Filip Ospaly (CZE) peilt dieses Jahr seinen vierten Sieg in Serie an. Selbstvertrauen ist durchaus angebracht, mit einer souveränen Leistung ließ der schnelle Tscheche im Vorjahr selbst Triathlon-Superstar Andreas Raelert und Altmeister Faris Al-Sultan keine Chance. Die Konkurrenz kann sich allerdings sehen lassen: Der Spanier Eneko Llanos kommt als Sieger der Asia-Pacific IRONMAN Championships in Melbourne und Gewinner des Thomas Cook IRONMAN 70.3 Mallorca nach St. Pölten. Aufgepasst: Mit dem Belgier Bart Aernouts steht ein weiterer Weltklasse-Triathlet am Start. Aernouts unterlag auf Mallorca Llanos um nur 18 Sekunden.

Aus heimischer Sicht interessant: Die rot-weit-rote Equipe um Franz Höfer, Vierter des IRONMAN Austria 2012 und Philip Podsiedlik, die ein Start in Niederösterreich natürlich immer zusätzlich motiviert.

Auch bei den Damen ist das Verfolgerfeld erstklassig besetzt. Angeführt von der Lokalmatadorin Michaela Rudolf, werden unter anderem Sonja Tajsich und Anja Beranek (beide GER) zum Favoritenkreis gezählt.