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Ironman Austria 2013 - Ergebnisse

Der deutsche Triathlon-Superstar Andreas Raelert hat den 15. IRONMAN Austria in souveräner Manier und mit einer starken Zeit von 7:59:51 Stunden gewonnen. Raelert siegte mit 11:45 Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann Maik Twelsiek bzw. 19:22 Minuten auf den Slowenen David Plese. Bester Österreicher wurde Georg Swoboda als Siebenter in einer Zeit von 8:27:25 Stunden. Raelert erwies sich einmal mehr als brillanter Taktiker, der lange seine Karten verdeckt hielt: Mit 3:46 Minuten Rückstand auf den Führenden Philip Graves kam der Deutsche als Vierter von der Radstrecke, griff dann aber gnadenlos an.

Graves, der später wie bereits 2012 das Rennen aufgeben musste, konnte die Führung nur bis zu Laufkilometer zehn behaupten, ehe Raelert vorbei zog und einen ungefährdeten Sieg feierte. Rund 100.000 Fans säumten erneut die Rennstrecke über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen.

Für Raelert ist es der erste Sieg bei einem IRONMAN, seit er 2010 die Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship in Frankfurt gewann. „Den Moment, wo du hier in Klagenfurt in die Finish Line einbiegst, vergisst du als Sportler nie mehr in deinem Leben. Das ist ein sensationelles Rennen mit sensationellen Fans. Ich habe die letzten Meter unglaublich genossen, auch wenn ich jetzt große Schmerzen habe“, sagte Raelert nach seinem Sieg.

Auch der zweite Deutsche, Maik Twelsiek, streute dem Rennen Rosen: „Heute war ein extrem harter Arbeitstag für mich und niemand kann sich vorstellen, wie müde ich jetzt bin. Aber diese Stimmung, da bekommt man als Athlet Gänsehaut.“

Zweiter Sieg für Csomor

Bei den Damen konnte die Ungarin Erika Csomor ihren Klagenfurt-Sieg von 2004 wiederholen. Sie gewann nach 8:59:31 Stunden mit 5:11 Minuten Vorsprung auf die Schwedin Asa Lundström. Csomor siegte zuletzt beim IRONMAN Zürich powered by ewz 2012. Dritte wurde die Irin Eimear Mullan mit 6:15 Minuten Rückstand. „Asa und ich haben uns da draußen ein Wahnsinns-Duell geliefert und ich kann ihr zu dieser Leistung nur gratulieren. Ich bin überglücklich, dass es hier in Klagenfurt geklappt hat, sonst hätte ich nach 2011 und 2012 ein unrühmliches Triple als Zweite hier in Klagenfurt feiern können“, sagte Csomor.

Beste Österreicherin wurde Simone Helfenschneider-Ofner als Sechste in 9:19:36. „Ich habe bis zum Ende gezögert, ob ich angreifen soll. So gut ist es mir noch nie nach einem Rennen gegangen. Ich freue mich riesig“, sagte die Österreicherin noch im Zielbereich. DIe Kärntnerin Eva Wutti musste das Rennen auf der Radstrecke abbrechen.

TOP 10 MEN
1. Raelert, Andreas (GER) 07:59:51
2. Twelsiek, Maik (GER) +11:45 08:11:36
3. Plese, David (SLO) +19:22 08:19:13
4. Hast, Jarmo (FIN) +20:41 08:20:32
5. Amorelli, Igor (BRA) +21:46 08:21:37
6. Colpaert, Bart (BEL) +26:26 08:26:17
7. Swoboda, Georg (AUT) +27:34 08:27:25
8. Rieß, Vincent (AUT) +27:59 08:27:50
9. Vabrousek, Petr (CZE) +29:43 08:29:34
10. Vinhal, Thiago (BRA) +30:10 08:30:01

TOP 10 WOMEN
1. Csomor, Erika (HUN) 08:59:31
2. Lundström, Åsa (SWE) +05:11 09:04:42
3. Mullan, Eimear (IRL) +06:15 09:05:46
4. Piampiano, Sarah (USA) +07:59 09:07:30
5. Lindholm, Camilla (SWE) +16:47 09:16:18
6. Helfenschneider-Ofner, Simone (AUT)+20:05 09:19:36
7. Tanaka, Keiko (JPN) +25:08 09:24:39
8. Gruber, Elisabeth (AUT) +26:44 09:26:15
9. Rudolf, Michaela (AUT) +31:06 09:30:37
10. Biscay, Hillary (USA) +36:32 09:36:03