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Hallstättersee-Schwimmmarathon 2015

Foto: Perstl

Nach vier von acht erfolgreichen Cupveranstaltungen in Kärnten, dem Burgenland, der Steiermark und Bayern folgt nun Oberösterreich bzw. der Hallstättersee inmitten der Welterberegion als nächster Austragungsort zur größten Schwimmserie in ganz Europa.

Seit dem Vorjahr ist der Hallstättersee noch stärker mit dem Open-Water-Cup verbunden, kommen doch die beiden Hauptorganisatoren Franz REISINGER (45) aus Bad Ischl und dem Bad Goiserer Bernhard HÖLL (52) aus dieser Region.

Franz REISINGER ist neben seiner Organisationstätigkeit selbst Teilnehmer bei verschiedensten Schwimmbewerben. Und das obwohl er seit Geburt mit einer Fehlstellung des unteren Bewegungsapparates lebt, aber deshalb nicht weniger Sport als ganz gesunde Mitmenschen betreibt.

Als Kind hatte er 15 Operationen im Hüft- und Kniebereich zu überstehen, damit er sich „per pedes“ halbwegs gut und sicher fortbewegen kann.

Seine Schwimmkarriere begann der im Salzkammergut besser als „Flicky“ bekannte Goldschmied  2003.

Die Hauptarbeit beim Schwimmen liegt bei ihm naturgemäß in den Armen und Oberkörper. Nichts desto trotz hat er bereits mehrmals erfolgreich die 10-km-Marathondistanz beim Hallstättersee-Schwimmmarathon von Bad Goisern nach Obertraun bewältigt und ist auch heuer wieder am Start.

„Mein persönliches Highlight war 2007 die Durchquerung des 27 Kilometer langen Zürichsee“, so Franz Reisinger.

Gleichzeitig will er auch anderen Mitmenschen mit Beeinträchtigung signalisieren, dass im Leben sehr vieles möglich ist.

Bernhard HÖLL, mit dem Salzburger Martin Huber auch Veranstalter und „Mastermind“ der Salzkammergut-Trophy, kommt eigentlich aus dem Triathlon-Sektor. Höhepunkt seiner sportlichen Laufbahn war zweifelsohne das Jahr 2004. Damals war er erfolgreicher Finisher des hart umkämpften  „Ironman“ auf Hawaii.

Bernhard Höll ist auch der „Erfinder“ des Hallstättersee-Schimmmarathon. Eigentlich aus einem Jux bestritt er vor vielen Jahren einen Vergleichskampf „Schwimmer gegen Fuhr“. Sein Konkurrent damals war der Fotograf Horst Viertbauer mit seinem für den Hallstättersee typischen Holzboot.

„Der Hallstättersee und die Lage der Orte bietet sich als Location für einen Schwimmbewerb geradezu an. Und das Ambiente und die Streckenführung vorbei am malerischen, historischen Hallstatt ist ohnehin einzigartig!“ kommt Bernhard ins Schwärmen.

Im Vorjahr konnten Höll und Reisinger insgesamt 440 Schwimmer beim Open-Water-Cup registrieren. Nach der Halbzeit zeichnet sich eine Steigerung um gut 10 % bei den Teilnehmern ab, was natürlich auch mit den neuen Bewerbe in Bayern und Wien in Verbindung zu bringen ist.

„arena-Open-Water-Cup“: …der Hallstättersee wartet!!!!

Beim Cupbewerb am Hallstättersee steht den Athleten eine Kurzdistanz von 2,1 km von Hallstatt nach Obertraun sowie die zum Open-Water-Cup zählende Marathondistanz von 10 Kilometer vom Strandbad Untersee (Gem.Bad Goisern) ins Obertrauner Strandbad zur Auswahl. Natürlich werden in gut einer Woche am Hallstättersee alle aktuellen Cupführenden erwartet. Mit dabei ist auch wieder „Belt-Durchquerer“ Attila Manyoki aus Ungarn.

„Auch eine eigene Klasse für Flossenschwimmer wird es heuer wieder ergeben. Sicher einzigartig in Österreich“! erklärt Bernhard Höll.

Kid´s messen sich beim Geschicklichkeitswettschwimmen!

Für die Kinder steht beim Hindernisschwimmen im Strandbad Obertraun aber eindeutig der Spaß im Vordergrund! Dazu wurden eigene Wasser-Tiermotive angefertigt, die die Kinder zusätzlich anspornen und motivieren werden!

Infos und Anmeldung zum Hallstättersee-Schwimm-Marathon im Internet unter www.bernhardhoell.at.