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Die Schwimm-Weltmeisterschaft in Budapest

Budapest trägt die 17. Schwimmweltmeisterschaft aus und obwohl die Wettkämpfe noch anhalten, haben wir bereits einige große Siege, Enttäuschungen und durchdringliche Rennen erlebt. Es gibt insgesamt 74 Medaillenveranstaltungen über sechs Disziplinen verteilt. Die beiden Hauptschauplätze an denen man das Geschehen erleben kann, sind die Duna-Aréna und der Alfréd-Hajós-Schwimm-Komplex. Es gibt auch Freiwasserschwimmen, welches am idyllischen Plattensee stattfindet.

Rekorde wurden bereits gebrochen, doch Adam Peaty hat seinen 100m Männer Brustschwimmen Titel in überragender Art und Weise verteidigt. Bereits in den Qualifikationsspielen hatte Adam die Messlatte mit einem Weltmeisterschaftsrekord in der 100m Männer Brust sehr hoch gesetzt. Der schnellste Qualifizierte, der in 57,75 Sekunden fertig war. Im Finale setzte der Olympiasieger einen weiteren Meisterschaftsrekord mit einer Endzeit von 57,47 Sekunden und über 50m Brust schwamm er einen weiteren Weltrekord. Sportwetten Anbieter wie Sportingbet hatten nichts Anderes erwartet, wodurch die Quote auf den Sieg von Peaty bei 1.10 lag.

Der 22 Jahre alte Brite hat es nun 10-mal in der Geschichte geschafft, das 100m Brustschwimmen der Männer zu gewinnen. Einfach nur fantastisch in so einem Alter! Es lässt einen nur vermuten, was er noch alles erreichen kann, wenn man das Alter in Betracht zieht.

Ein weiterer junger Mann, der den Erwartungen gerecht wurde, ist der olympische Finalist Ben Proud im 50m Schmetterling Finale. Ben schlug den Amerikanischen Favorit Caeleb Dressel und wurde mit einer hervorragenden Zeit von 22,57 Sekunden Weltmeister. Stolz beendet er den Wettkampf vor dem brasilianischen Nikolaus Santos (22,79 Sekunden) und dem Ukrainer Andrii Govorov (22,84 Sekunden) auf dem dritten Platz. Nach dem Rennen war Ben überraschender Weise sehr ruhig. Doch er gab zu, dass er am Rande der Tränen war, nachdem er seinen ultimativen Traum, den er seitdem er sechs Jahre alt war hatte, erreichte.

In Bezug auf die Frauen hat die Amerikanerin Katie Ledecky Geschichte gemacht, indem sie einen neuen Weltmeisterschaft Rekord von 3 Minuten und 56,06 Sekunden im 400m Frauen Freistil Finale aufstellte. Die Ungarin Katinka Hosszu hat unter viel Applaus und Freude der Zuschauer den Titel über 200

Es gibt Hoffnung für David Brandl, der sich auf Freistil Veranstaltungen spezialisiert hat. Und als viermaliger österreichischer Rekordhalter ist er definitiv eine der besten Chancen für Österreich, eine oder zwei Medaillen nach Hause zu bringen. David ist bereits beim 400m Männer Freistil Finale zu kurz gekommen, da Chinas Sun Yang die Goldmedaille in der Veranstaltung gewann. Aber er hat noch Zeit, ein Zeichen zu setzen.

Diese Meisterschaften in Ungarn müssen bei den phänomenalem Talenten, die sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern beobachtet werden können, die besten seit langem sein. Jeder der das Glück hatte, die Wettkämpfe zu verfolgen, gab es Non-Stop-Spannung und sogar ein paar Überraschungen, die nur beweisen, wie wettbewerbsfähig der Sport geworden ist.

Man kann in den kommenden Tagen noch mehr erwarten. Hoffentlich werden wir noch mehr großartige Wettkämpfe feiern und weitere Rekorde werden gebrochen, wodurch die Popularität und der Erfolg des Sports auf lange Sicht gesichert wird.