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Der Rückrunden-Start in der österreichischen Bundesliga steht kurz bevor

Während nahezu alle europäischen Fußball-Ligen ihren Betrieb nach der Winterpause bereits wieder aufgenommen haben, ruht der Ball in der österreichischen Bundesliga derzeit noch. Dies wird sich jedoch bald ändern, Anfang Februar rollt der Ball auch in der Alpenrepublik wieder. Wir werfen einen Blick auf die bevorstehende Rückrunde und vor allem das spannende Meisterschaftsrennen zwischen Sturm Graz und Red Bull Salzburg.

"SK Rapid Wien gewinnt gegen den HSV Hamb..." (CC BY-SA 2.0) by Claus Rebler

Am 3. Februar ist es endlich soweit, dann startet die Bundesliga in ihre Rückrunde. Den Auftakt in die zweite Saisonhälfte macht der aktuelle Tabellenführer Sturm Graz mit dem Auswärtsspiel gegen den SV Mattersburg. Es wird spannend zu sehen, ob Sturm seine starken Leistungen aus der Hinrunde wiederholen kann.

Der Zweikampf um die Meisterschaft

Mit 44 Punkten hat Sturm Graz auf dem ersten Tabellenplatz in der Bundesliga überwintert. Die wenigsten Fans und Experten hätten vor der Saison damit gerechnet, dass Sturm sich die Herbstmeisterschaft sichert. Der Vorsprung auf Rang 2 und Red Bull Salzburg ist jedoch hauchdünn; um genau zu sein beträgt dieser gerade einmal einen Zähler.

"Sturm Graz und Special Olympics" (Public Domain) by austria2017

Schaut man etwas weiter runter in der Tabelle, wird einem auffallen, dass Graz und Salzburg sich bereits ein „kleines Polster“ auf ihre Verfolger erspielt haben. Rapid Wien kommt derzeit nur auf 34 Zähler. Kaum jemand geht davon aus, dass Rapid nochmals in das Titelrennen einschreiten wird. Die Meisterschaft wird zwischen Graz und Salzburg entschieden, da sind sich alle einig. Bei den Sportwetten Anbietern ist RB klarer Favorit, alles andere als eine Titelverteidigung der Roten Bullen wäre eine echte Sensation. Das Graz dazu jedoch durchaus in der Lage ist, hat der Klub in der Saison 2010/11 bewiesen, als man sich zuletzt die Meisterschaft sichern konnte.

Der Kampf um Europa und den Klassenerhalt

Aber nicht nur in Sachen Meisterschaft verspricht es spannend zu werden, auch der Kampf um die Europapokal-Plätze ist packend. Während die beiden Erstplatzierten an der Champions League-Qualifikation ran dürfen, starten Platz 3 und 4 in der Europa League. Neben Rapid Wien sind aktuell Admira Wacker, der Linzer ASK und Austria Wien im Rennen um die Ränge drei und vier. Auch Altach hat mit sechs Punkten Rückstand durchaus noch Chancen, kommende Saison international zu spielen. Neben Sturm Graz gehört sicherlich der Linzer ASK zu den größten Überraschungen in der laufenden Saison. Die wenigsten hätten damit gerechnet, dass der Aufsteiger auf einem starken fünften Platz nach der Hinrunde liegen wird.

Während die Entscheidungen in Sachen Meisterschaft und Europapokal vermutlich bis zum Schluss spannend bleiben werden, sieht dies im Tabellenkeller ein wenig anders aus. Derzeit liegt St. Pölten auf dem letzten Platz und würde damit in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits neun Punkte. Auch wenn dies durchaus aufzuholen ist in der zweiten Saisonhälfte, würde dies jedoch ein echtes Wunder bedeuten. Gerade mal ein Spiel hat der SKN in der Hinrunde gewonnen, mit 13 Toren in 20 Spielen stellt man zudem die schlechteste Offensive der gesamten Liga. Zum Rückrunden-Auftakt trifft man zudem noch auf Rapid Wien. Ein Sieg gegen Rapid wäre jedoch genau der richtige Push, den man benötigen würde um sich nochmals ran zu kämpfen in der Tabelle.