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Belgische Radprofis: „Tirol taugt nicht nur zum Schifahren!“

Foto: Tirol Werbung / Klaus Kranenbitter

Es gibt nichts über eine Tasse Kaffee in der Sonne – besonders nach einem so anspruchsvollen Tag, wie ihn die belgischen Straßenradprofis Tim Wellens und Sofie de Vuyst in Innsbruck erlebt haben. Gemeinsam haben sie den Olympia-Rundkurs der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol erkundet, bevor Wellens dann auch noch über die „Höll“ Richtung Hungerburg geradelt ist.

„Tirol kennt man bei uns hauptsächlich wegen des Wintersports“, erklärt Wellens, während er die Aussicht von der Hungerburg aus auf Innsbruck genießt. „Aber die Region hat auch im Sommer einiges zu bieten – das wird viele Fans anlocken“, ist sich der 27-jährige sicher.

Geht es um die Beurteilung der Strecke, schließt sich Wellens der Meinung von berühmten Athleten wie Nibali oder Pinot, die schon vor ihm hier waren, um die WM-Strecken zu erkunden, an: „Die Strecke hier ist wirklich hart – besonders der letzte steile Anstieg.“ Damit meint der Lotto Soudal-Fahrer die berüchtigte Höttinger „Höll“ mit bis zu 28% Steigung.

Gestartet hat der aus dem flämischen Teil Belgiens stammende Radprofi als Mountainbiker. „Die Zeit als Mountainbiker liegt aber schon so lange zurück – ich glaube nicht, dass mir diese Erfahrung beim Anstieg in die „Höll“ hilft. Die richtige Technik wird hier über Sieg oder Niederlage entscheiden“, meint Wellens.

Auch Wellens Landsfrau Sophie de Vuyst ist sich sicher, dass der Olympia-Rundkurs einiges von ihr abverlangen wird. Ein Ziel hat sich die Powerfrau, die zuletzt den vierten Platz bei den belgischen Meisterschaften im Straßenrennen belegt hat, schon gesetzt: „Ich will beim Straßenrennen hier in Tirol unter die Top-15 kommen. Darauf trainiere ich hin.“