Gestartet wurde in 3 Startwellen, wobei in der ersten Welle alle männlichen Teilnehmer unter 40 Jahren starteten, in Welle 2 alle männlichen Starter über 40 und in der Welle 3 alle Damen. Zwischen den einzelnen Startwellen lagen gerade einmal 3min – dennoch war der erste Schwimmer der ersten Startwelle schon fast wieder beim Schwimmausstieg als die dritte Welle startete. Wie gewohnt war Peter Nemeth der schnellste im Wasser und wechselte mit großem Vorsprung aufs Rad. Im folgte eine größere Gruppe mit allen weiteren Favoriten wie Birngruber und Wihlidal. In der Welle 2 fanden sich dann auch noch Namen wie Frühwirth, Keller und Schwarz welche für die Gesamtwertung auch nicht zu unterschätzen waren. Durch den Zeitunterschied von 3min war es praktisch nicht möglich vorherzusagen, auf welcher Platzierung die einzelnen Teilnehmer während dem Rennen wirklich lagen. Somit war aber auch gewährleistet, dass die Führenden der ersten Startwelle beim Laufen nicht herausnehmen konnten.
Auf der selektiven Radstrecke konnte schließlich Birngruber die Führung übernehmen. Etwas überraschend konnte Wolfgang Mangold seinem Tempo folgen. Der starke Radfahrer Niko Wihlidal erkrankte leider letzte Woche und war noch nicht wieder richtig fit, somit war es ihm auch nicht möglich seine stärke am Rad ausspielen. Birngruber und Mangold wechselten gemeinsam auf die Laufstrecke und bereits mit deutlichem Abstand folgte Nemeth, der sich im zweiten Teilabschnitt gut hielt, knapp vor Whilidal. Die schnellsten der zweiten Startwelle machte sich indes bereits daran viele Radfahrer aus der ersten Startwelle einzusammeln und zu überholen – nicht immer war es im dichten Verkehr leicht vorbei zu kommen. Frühwirth zeigte dabei mit der drittbesten Radzeit seine Ambitionen auf einen Stockerlplatz.
Bereits in der ersten Laufrunde konnte sich Birngruber deutlich von Mangold absetzten und lief danach einem ungefährdeten Sieg entgegen – immer im Hinterkopf: nicht rausnehmen beim Laufen. Schlussendlich sollte aber niemand mehr schneller sein an diesem Tag. Mangold erreichte als Zweiter das Ziel, Wihlidal belegte zunächst Platz 3 wurde aber in der Gesamtwertung letztendlich Vierter, da Frühwirth eine um 3 Sekunden!!! bessere Gesamtzeit erreichte.
Birngruber: “Eine solide Leistung nach 10 Tagen Urlaub. Der Sieg heute freut mich sehr, das Schwimmen war nicht so berauschend, aber Radfahren und Laufen ging sehr gut“
Die Damen hatten es etwas einfacher, sie starteten alle in einer Startwelle. Die Europacup und Weltcupstarterin Lydia Waldmüller konnte somit den Überblick behalten. Sie stieg als erste Dame aus dem Wasser und lies auch am Rad keine Mitstreiterin passieren. Am Ende reichte eine kontrollierte Laufleistung für einen Start-Zielsieg. Dahinter konnte sich die Juniorin Julia Hauser auf Rang 2 platzieren, auf Platz 3 folgte Victoria Schenk.
Wie immer war der Bewerb toll organisiert, man merkt, dass dieser Triathlon eine lange Tradition hat und somit viele kleine Rädchen der Organisation flüssig ineinander greifen.
Alle Ergebnis sind hier zu finden: http://results1.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=11878