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Ausblick auf die Snowboardcross-Saison 2013/14

Foto: Maria Ramberger

In weniger als einem Monat beginnt für Maria Ramberger die Snowboardcross-Saison 2013/14. Absolutes Highlight sind für die 27-jährige Niederösterreicherin die Olympischen Winterspiele im Februar in Sotschi, Russland. „Eine Medaille zu gewinnen ist der große Traum. Ein Ziel, dass ich bereits als Kind hatte“, erklärt Ramberger.

Besonders akribisch und aktiv hat die 27-jährige Maria Ramberger daher ihr Sommertraining gestaltet. Bereits nach Saisonende reiste die Klosterneuburgerin in die USA um noch einen Monat auf Schnee zu trainieren. Danach ging es für die Weltenbummlerin nach Hawaii. „Das Klima dort ist im April und Mai um einiges angenehmer und vor allem konnte ich jeden Tag auch draußen mein Trainingspensum erfüllen“, fügt die 27-Jährige an. Nach ihrer Rückkehr war an ein Ausspannen nicht zu denken. Sofort stürzte sie sich in die Kraftkammer und absolvierte viele Kilometer am Fahrrad. Über die Sommermonate zog es die aktuelle Staatsmeisterin wieder Richtung Schnee. Erneut waren die USA das Trainingsgebiet. „Es war für mich wichtig viele Trainingsschwünge bei Firnwetter zu machen, denn das erwartet uns wahrscheinlich auch im Februar in Sotschi“, erklärt die Niederösterreicherin.

„Ich habe mich noch nie so hart und intensiv vorbereitet wie heuer“

Im September stieg die ÖSV-Athletin dann ins Teamtraining ein und trainiert seitdem jede Woche auf den Tiroler Gletschern. „Ich freue mich nun schon auf den Saisonauftakt. Ans Montafon habe ich noch gute Erinnerungen und gemeinsam mit meiner Teamkollegin Susi Moll möchte ich natürlich den Sieg im Teambewerb wiederholen“, erzählt sie. Ein Weltcuperfolg im Einzel ist ein erklärtes Ziel der Klosterneuburgerin, die im Jänner ihr zehnjähriges Weltcupjubiläum feiert. „Es ist aber ähnlich wie bei Olympia. Für einen solchen Erfolg brauchst du einen Tag an dem alles passt“, beschreibt die 27-Jährige.

Doch die Klosterneuburgerin will hoch hinaus. „Ich habe mich noch nie so hart und intensiv vorbereitet wie heuer“, erklärt Maria Ramberger. Genauso akribisch hat die Niederösterreicherin auch an ihrem Filmprojekt „SBX the movie“ gearbeitet. Seit mehr als einem Jahr tüftelt sie gemeinsam mit dem US-amerikanischen Athleten Jonathan Cheever und Filmemacher Brett Wiese Saunders an dem Dokumentarfilm, der im nächsten Sommer in die Kinos kommen soll. „Wir wollen die verschiedenen Charakteristiken unseres Sports präsentieren“, beschreibt die Klosterneuburgerin ihr Konzept. Parallel zur aktuellen Saison werden die drei Filmeschaffenden via Internet einige Episoden und Athletenporträts präsentieren.