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Anfängerfehler beim Sport vermeiden

Am Anfang sind alle Einsteiger motiviert. Kein Wunder, denn der Erfolg scheint nah. Dabei ist es wichtig gerade zu Beginn nicht zu übertreiben. Vor dem ersten Training sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, der mit einer gründlichen Untersuchung feststellt, ob es körperliche Einschränkungen gibt.

Die richtigen Schuhe

Ein Läufer braucht gute Schuhe. Die sollten im Fachhandel angepasst werden. Eine Laufanalyse durch einen Experten hilft vor allem Anfängern sehr. Schuhe probiert man möglichst auf dem Laufband aus. In vielen Geschäften gibt es die Möglichkeit mittels einer Videoaufnahme die Lauftechnik zu überprüfen. So zeigen sich leichte Schwächen noch bevor sie zu Problemen führen. Die meisten Mitarbeiter in solchen Geschäften sind selbst aktive Hochleistungssportler mit großer Sachkenntnis. Sie beraten ihre Kunden kompetent und sind oft der erste wichtige Ansprechpartner für einen angehenden Läufer. Schicke Sportkleidung einzukaufen macht zwar Spaß, ist jedoch für den ersten Trainingstag nicht unbedingt notwendig.

Der erste Trainingstag

Und mit dem Laufen beginnen zu können, sollte man in der Lage sein, ein bis zwei Stunden problemlos stramm zu marschieren. Alle ohne Sporterfahrung sollten vor dem ersten Trainingstag einen Arzt befragen und mindestens ihr Herzkreislaufsystem untersuchen lassen. Dann geht es endlich los.

Die Strecke ist ausgewählt. Optimalerweise weiß man genau, wie lang sie ist. Es kann helfen, sie vorher mit dem Rad abzufahren und sich bestimmte Streckenabschnitte und ihrer Länge zu merken. Man beginnt mit einem gründlichen Aufwärmtraining. Es ist auch sinnvoll, den ersten Kilometer zu gehen, die Arme zu schwenken, mal kurz seitwärts und rückwärts zu gehen, die Knie anzuziehen, kurz auf der Stelle zu laufen, sich so insgesamt zu lockern und aufzuwärmen. Nach etwa einem Kilometer beginnt man langsam zu joggen. Anfänger neigen dazu, die Arme verkrampft an den Körper zu drücken und zu schnell zu laufen. All das überlastet die untrainierten Muskeln und stört die Atmung. Niemand sollte enttäuscht sein, wenn schon nach wenigen 100 m die Puste ausgeht. Stellen sich Seitenstechen oder Muskelprobleme ein, ist es besser weiter zu gehen, anstatt zu laufen. Sobald sich die Atmung normalisiert hat, beginnt man wieder langsam zu laufen. Jeder, der etwa dreimal die Woche auf diese Weise seine ersten Trainingseinheiten absolviert, wird nach einem Monat feststellen, dass die Strecken die er laufen kann, immer länger werden Steigern sollte man die Leistung jedoch frühestens alle 14 Tage um höchstens 2 km. Es ist kein Fehler, zwischendurch einige Tage Pause einzulegen und dem Körper Erholung zu gönnen.