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ÖHB-Auswahl steht nach Niederlage gegen Weißrussland mit dem Rücken zur Wand

Die österreichische Handballnationalmannschaft der Männer ist mit einer sehr knappen 26:27-Niederlage über Weißrussland in die Europameisterschaft gestartet. Fast 600 einheimische Schlachtenbummler machten sich auf den Weg nach Porec, doch sie konnten am Ende nichts mehr ausrichten. Der Aufstieg in die Hauptrunde ist wohl schon wie eine Seifenblase geplatzt, denn die Gegner, die noch kommen sind wohl zu stark und übermächtig für die rot-weiß-rote Auswahl. Man kann sagen, dass das Schlüsselspiel, irrsinnigerweise leider das Auftaktspiel, verloren ging.

Die Weißrussen standen kompakt und lagen bis auf das 0:1 nie in Rückstand. Immer wenn die Österreicher zur Aufholjagd ansetzten, wurden sie durch unnötige Zwei-Minuten-Strafen aus dem Konzept gebracht. Bilyk steuerte acht Tore bei und war für gut ein Drittel aller rot-weiß-roten Treffer zuständig. Zwei Minuten vor Schluss stand es 27:24 für die Weißrussen, das ÖHB-Team kam nur noch auf 26:27 heran. Rein vom Kampfgeist wäre ein Remis durchaus im Bereich der Gerechtigkeit anzusiedeln gewesen.