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Aktualisiert: vor 4 Stunden 38 Minuten

Strasser feiert fünften Sieg beim Race Across America

Do, 2018-06-21 08:47

He did it again: Extrem-Radradsportler Christoph Strasser hat zum fünften Mal das prestigeträchtige Langstreckenrennen Race Across America (RAAM) gewonnen.

Für die 4.940 Kilometer von Oceanside an der US-Westküste bis Annapolis an der Ostküste benötigte der 35 Jahre alte Österreicher exakt 8 Tage, 1 Stunde und 23 Minuten und machte damit seinen fünften Erfolg nach 2011, 2013, 2014 und 2017 perfekt. Damit zog Strasser mit dem bereits verstorbenen Rekordhalter Jure Robic aus Slowenien gleich.

Nur knapp an anvisiertem Ziel vorbei

„Es ist einfach unglaublich, dass ich mit Jure Robic gleichziehen konnte. Für mich war es mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,56 km/h das zweitschnellste RAAM aller Zeiten. Ich bin jetzt nur happy und froh, dass ich nach einem kurzen Erholungsschläfchen dann mit meiner tollen Mannschaft feiern kann“, bilanzierte Strasser im Anschluss.

Nur knapp verpasste Strasser damit das anvisierte Ziel von unter acht Tagen, was ihm bereits bei seinen Erfolgen 2013 und 2014 gelang – allerdings bei einer 140 Kilometer kürzeren Strecke. „Wenn man als Sportler seiner gesteckten Ziele so knapp verpasst, ist man natürlich ein kleines bisschen enttäuscht – aber natürlich bin ich trotzdem sehr glücklich“, sagte Strasser, der sowohl der 24-Stunden-Weltrekord auf der Bahn (2017 in Grenchen/Schweiz) und im Freien (2015 in Berlin) hält.

Mauerhofer-Unfall überschattet

Überschattet wurde Strassers Sieg durch den schweren Unfall seines Landsmannes Thomas Mauerhofer, der an dritter Stelle liegend an einer Kreuzung von einem Auto angefahren worden. Der 40-Jährige wurde laut der „Kleinen Zeitung“ durch die Luft geschleudert und erlitt beim Aufprall einen Bruch des sechsten Halswirbels und eine Absplitterung. Nach der anschließenden Operation teilte Mauerhofer über seine Facebook-Seite mit, es gehe ihm den „Umständen entsprechend wieder besser“.

Foto Aufmacher: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

Kategorien: Radsport, Web News

Deutschand Tour 2018 mit elf WorldTour-Mannschaften

Di, 2018-06-19 18:09

Elf an den Start gehende WorldTour-Rennställe werden der Wiederauflage der Deutschland Tour (23. bis 26. August) ein hochkrarätiges Fahrerfeld bescheren.

Angeführt wird die Startliste nach Mitteilung der Veranstalter von den beiden deutschen Teams Bora-hansgrohe und Sunweb. Zudem stehen aus der Straßenradsport-Beletage noch das Schweizer Team Katusha-Alpecin, Quick-Step Floors, AG2R La Mondiale, Lotto Soudal, Movistar, Sky, Bahrain-Merida, BMC und Dimension Data jeweils sechs Fahrer für die viertägige Rundfahrt abstellen.

Insgesamt 22 Mannschaften

Insgesamt werden 22 Teams das Rennen in Angriff nehmen. Neben den elf Erstligisten werden zudem sieben ProContinental- sowie vier deutsche Kontinental-Rennstalle dabei sein. Einladungen erhalten die beiden in der UCI Europe Tour und der nationalen Rad-Bundesliga jeweils bestplatzierten deutschen Mannschaften. Nach Abschluss der Deutschen Meisterschaften in Einhausen (29. Juni bis 1. Juli) erhalten die zwei besten Mannschaften im jeweiligen Ranking ihre Einladung.

Die Strecke der zuletzt im 2008 ausgetragene Rundfahrt führt bei ihrer Neuauflage über 743 Kilometer von Koblenz nach Stuttgart im Südwesten Deutschlands. Weitere Etappenorte sind Trier, Bonn, Merzig und das südhessische Lorsch.

Kategorien: Radsport, Web News

Sagan, Bennett und Buchmann sorgen für erfolgreichen Bora-hansgrohe-Sonntag

So, 2018-06-10 23:24

Weltmeister Peter Sagan, Sprinterkollege Sam Bennett und Bergspezialist Emanuel Buchmann haben dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall einen erfolgreichen Sonntag beschert.

So konnte sich Sagan auf der 2. Etappe der 82. Tour de Suisse nach 155 Kilometern mit Start und Ziel in Frauenfeld im im Massensprint gegen den Kolumbianer Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) und den Australier Nathan Haas (Katusha-Alpecin) durchsetzen.

Sagan: „Enorm viel Arbeit“

„Ich bin wirklich glücklich heute. Es steckt enorm viel Arbeit hinter diesen Siegen, meine Beine sind noch nicht perfekt und es gibt noch einiges zu tun bis zur Tour, aber jetzt können wir den Rest des Rennens genießen“, kommentierte Sagan seinen 16. Etappensieg bei der Schweiz-Rundfahrt insgesamt. Das Gelbe Trikot verteidigte der Eidgenosse Stefan Küng, der mit seinem BMC-Team das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt gewinnen konnte.

Bennett zum zweiten in Köln

Seinen zweiten Sieg bei „Rund um Köln“ feierte indes Sagans Teamkollege Sam Bennett. Der 27 Jahre alte Ire konnte sich nach 207,7 Kilometern im Rheinauhafen im Sprint vor dem Esten Mihkel Raim (Israel Cycling Academy) und dem Polen Szymon Sajnok (CCC Sprandi) behaupten. Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) sprintete hinter dem Australier Brenton Jones (Delko Marseille) als bester Deutscher auf Platz fünf.

„Wir hatten vor, das Rennen so schwer wie möglich für Sprinter wie Marcel Kittel zu machen und das Team führte unseren Plan perfekt aus. Ich habe mich in der letzten Kurve an Kittels Hinterrad geklemmt und dann zur richtigen Zeit meinen Sprint angezogen“, bilanzierte Bennett im Anschluss an seinen zweiten Sieg in de Domstadt nach 2014.

Buchmann Sechster bei Tour-Generalprobe

Den erfolgreichen Bora-hansgrohe-Sonntag rundete Emanuel Buchmann mit seinem sechsten Gesamtplatz beim 70. Critérium du Dauphiné. Der 25 Jahre alte Ravensburger wurde auf dem anspruchsvollen siebten und abschließenen 136 Kilometer langen Teilstück von Moûtiers nach Saint-Gervais Mont Blanc Vierter und beendete die Generalprobe zu Tour de France auf einem hervorragendem sechsten Platz mit 3:05 Minuten Rückstand auf den Briten Geraint Thomas (Sky). Den letzten Tagessieg holte sich Thomas‘ Landsmann Adam Yates (Mitchelton-Scott).

??#tourdesuisse
celebrating the stage win @tds with a little #zicozaco & some @TerrediGer ? @petosagan #BORAhansgrohe pic.twitter.com/PP2fK1OnTD

— BORA – hansgrohe (@BORAhansgrohe) 10. Juni 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Kategorien: Radsport, Web News

Ackermann sprintet zum Etappensieg, Impey übernimmt Gelb bei Critérium du Dauphiné

Di, 2018-06-05 21:22

Fehler ausgemerzt und zum zweiten Profierfolg gesprintet: Nach Platz drei am Vortag hat sich Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) den Sieg der 2. Etappe beim 70. Critérium du Dauphiné gesichert.

Nach 181 Kilometern von Montbrison nach Belleville en Beaujolais den Sprint konnte sich der 24 Jahre alte Pfälzer souverän vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) und dem gestrigen südafrikanischen Tagessieger Daryl Impey (Mitchelton-Scott) durchsetzen.

Ackermann: „Wollte es heute unbedingt besser machen“

„Ich bin mehr als glücklich über diesen Sieg, nach meinem Fehler gestern wollte ich es heute unbedingt besser machen. Ich wartete bis zum Schluss, um meinen Sprint anzuziehen“, sagte Ackermann im Anschluss und ergänzte: „Zuvor hat mich das Team in eine gute Position gebracht und den gesamten Tag großartig gearbeitet, dafür möchte ich ein großes Danke sagen.“ Seinen ersten Profisieg hatte Ackermann Ende April auf der 5. Etappe der Tour de Romandie einfahren können.

Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden konnte indes dank vier Bonussekunden Impey von Prologsieger Michal Kwiatkowski (Sky) übernehmen. Der polnische Weltmeister von 2014 stürzte innerhalb der Drei-Kilometer-Zone vor dem Ziel und büßte die Gesamtführung nach zwei Tagen ein. Mit zwei Sekunden führt Impey nun vor Kwiatkowski, dritter bleibt dessen italenischer Teamkollege Gianni Moscon (+0:05).

Video zu 2. Etappe:

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Kategorien: Radsport, Web News

Enttäuschter Ackermann sprintet bei Critérium du Dauphiné auf Platz drei

Mo, 2018-06-04 22:59

Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) ist bei der 1. Etappe beim 70. Critérium du Dauphiné auf das Podium gesprintet – hat sich bei der Tour-Generalprobe aber mehr erhofft.

Der 24 Jahre alte Pfälzer musste sich nach 179 Kilometern von Valence nach Saint-Just-Saint-Rambert lediglich dem südafrikanischen Tagessieger Daryl Impey (Mitchelton-Scott) und dem Franzosen Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) geschlagen geben.

Ackermann: „Richtig zufrieden bin ich nicht“

„Ich habe mich gut gefühlt heute, doch als wir im Finale waren, wurde ich blockiert und konnte meinen Sprint nicht richtig starten. Ich musste dann quasi von Null beginnen und wurde Dritter“, bilanzierte Ackermann und ergänzte: „Richtig zufrieden bin ich nicht mit dem Ergebnis, aber morgen ist ein neuer Tag und eine neue Chance.“

Der polnische Prologsieger Michal Kwiatkowski (Sky) wurde hinter dem Belgier Tiesj Benoot (Lotto Soudal) Fünfter und verteidigte damit sein Gelbes Trikot des Gesamtführenden. Mit zwei Sekunden führt der Straßen-Weltmeister des Jahres 2014 vor der zweiten Etappen vor Impey.

Video zur 1. Etappe:

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Kategorien: Radsport, Web News

UCI-Präsident Lappartient: Urteil im Fall Froome vor Tour-Start unwahrscheinlich

Sa, 2018-06-02 17:19

Die Salbutamol-Affäre um den frischgebackenen Giro-Sieger Chris Froome (Sky) wird den Radsport-Weltverband UCI und seinen Präsidenten David Lappartient womöglich länger beschäftigen als ursprünglich angenommen.

„Mein Wunsch war es immer, dass es vor der Italien-Rundfahrt entschieden ist. Jetzt möchte ich, dass das vor der Tour de France geklärt ist. Aber wir müssen realistisch sein: Ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird“, sagte Lappartient in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien. Start der Frankreich-Rundfahrt ist am 7. Juli.

Bei Froome, der vor rund einer Woche den 101. Giro d’Italia gewann, war bei einer Kontrolle wenige Tage vor seinem Gesamtsieg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt nach der 18. Etappe am 7. September eine erhöhte Menge des Asthma-Mittels Salbutamol festgestellt worden. Bis zu einem Grenzwert von 1000 Nanogramm pro Milliliter ist laut Regularien der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gestattet, Froomes Wert lag jedoch bei 2000 Nanogramm pro Milliliter. Am 13. Dezember machte die UCI den Fall publik, nachdem zuvor  die französische Zeitung „Le Monde“ und der britische „The Guardian“ über das „von der Norm abweichenden Analyseergebnis“ berichtet hatten. Seitdem versucht Froome und sein Team-Sky den erhöhten Wert zu erklären.

Lappartient: „Keine Nachlässigkeit der UCI“

Das auch nach sechseinhalb Monaten immer noch kein Urteil gesprochen wurde, begründete Lappartient mit der Komplexität des Falles. „Dies ist keine Nachlässigkeit seitens der UCI. Wenn man 1.500 Seiten wissenschaftliche Berichte hat, muss man sie sorgfältig analysieren“, erklärte der 46 Jahre alte Franzose und ergänzte: „Und wir müssen das Verfahren respektieren, die Rechte von Chris Froome ebenso wie unsere. Und es dauert natürlich länger als erwartet.“

Das der viermalige Tour-Sieger trotz der ungelösten Causa weiter Rennen bestreitet, schmeckt Lappartient nicht wirklich, betont aber zugleich: „Mein Standpunkt war immer, dass es das Beste wäre, wenn er nicht an Wettbewerben teilnehmen würde. Es würde die Dinge beruhigen und er könnte sich auf seine Verteidigung konzentrieren. Er hat sich anders entschieden. Wir respektieren sein Recht.“

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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Bennett sprintet in Rom zum dritten Etappensieg – Froome Giro-Gesamtsieger

So, 2018-05-27 22:07

Alle guten Dinge sind drei: Sam Bennett hat sich und dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall zum Abschluss den dritten Etappensieg beim 101. Giro d’Italia beschert. Den Gesamtsieg sicherte sich zum ersten Mal Chris Froome (Sky).

Nach 115 Kilometern auf einem Rundkurs durch die italienische Hauptstadt konnte sich der 27 Jahre alte Ire Bennett auf dem 21. und letzten Teilstück im Sprint vor dem zuvor viermal siegreichen Italiener Elia Viviani (Quick-Step Floors) und dem Luxemburger Jempy Drucker (BMC) durchsetzen.

Dritter Sieg für Bennett und Bora-hansgrohe

„Heute war es wieder ein Sieg des Teams, die Jungs waren wieder unglaublich, sind das Loch zugefahren und haben einen tollen Sprint für mich vorbereitet. Ohne sie wäre der Sieg nicht möglich gewesen“, bilanzierte Bennett im Anschluss. „Ich bin stolz auf diese Giro-Mannschaft, das gesamte Staff, wie auch die beiden sportlichen Leiter haben in den letzten Wochen einen tollen Job abgeliefert und immer an einen Strang gezogen“, sagte indes Teamchef Ralph Denk.

Froome auf den Spuren von Merckx und Hinault

Aufrgund der schlechten Straßenbedingungen auf den zehn 11,5 Kilometer langen Schlussrunden entschieden die Organisatoren nach Diskussionen im Fahrerfeld, die Etappe nach der dritten von zehn Runden zu neutralisieren. Damit stand bereits vor Ende der Etappe Froome als Gesamtsieger der Italien-Rundfahrt fest. Mit 46 Sekunden konnte sich der immer noch unter Dopingverdachte stehende Brite in der Endabrechnung gegen den niederländischen Vorjahressieger Tom Dumoulin (Sunweb) behaupten. Dritter der Endabrechnung wurde der Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana/+4:57).

Nach seinen Siegen bei der Tour de France und der Vuelta im Vorjahr konnte der 33 Jahre alte Froome mit der Italien-Rundfahrt auch die dritte Grand Tour in Folge gewonnen. „Drei in Folge – ich glaube nicht, dass es bei mir schon richtig durchgesickert ist. Es ist einfach unglaublich – für jeden Radprofi ist das ein Traum. Alle drei Führungstrikots innerhalb von zehn Monaten mit nach Hause zu nehmen, ist ein unglaubliches Gefühl“, sagte der umstrittene Brite im Anschluss. Er ist nach Eddy Merckx (1972/73) und Bernard Hinault (1982/83) damit erst der dritte Fahrer, der die drei Grand Tours Giro, Tour und Vuelta in Serie gewinnen konnte.

What a @giroditalia for @BORAhansgrohe with 11 podiums (3 victories) and 2 in the top 10. Happy Sports Director. pic.twitter.com/P7X8593Xtz

— Jens Zemke (@ZemkeJens) 27. Mai 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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Froome in Rosa nach Rom – Großschartner Dritter bei Nieve-Etappensieg

Sa, 2018-05-26 18:38

Felix Großschartner hat dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall auf der letzten Bergetappe einen weiteren Podiumsplatz beim 101. Giro d’Italia beschert.

Der 24 Jahre alte Österreicher wurde beim 20. und damit vorletzten Tagesabschnitt nach 214 Kilometer von Susa nach Cervinia Dritter hinter dem spanischen Tagessieger Mikel Nieve (Mitchelton-Scott) und dem Niederländer Robert Gesink (LottoNL-Jumbo). Nieve konnte sich mit einem Vorsprung von 2:17 Minuten auf Gesink als Solist durchsetzen.

Großschartner: „Sieg war leider nicht drinnen“

„Ich habe drei Wochen alles für meine Mannschaft gegeben und als ich heute die Chance bekam, wollte ich diese natürlich nutzen und wurde Dritter. Der Sieg war leider nicht drinnen, Nieve war einfach zu stark“, bilanzierte Großschartner und ergänzte: „Aber ich denke, dieser Giro ist für uns wirklich gut verlaufen, zwei Fahrer in den Top Ten und die beiden Siege von Sam, bis dato, sind wirklich tolle Ergebnisse.“

Froome in Rosa nach Rom – Pinot bricht ein

Vortagessieger Chris Froome (Sky) wehrte im 20 Kilometer langen Schlussanstieg alle Attacken des niederländischen Gesamtzweiten Tom Dumoulin (Sunweb) ab und verteidigte als Siebter letztlich problemlos sein Rosa Trikot und steht damit vor seinem ersten Gesamtsieg bei der Italien-Rundfahrt. Mit 46 Sekunden Vorsprung auf Dumoulin geht Froome am Sonntag auf die 115 Kilometer lange Schlussetappe in Rom.

Indes brach der bis dato französische Gesamtdritte Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) ähnlich wie am Vortag der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) folgenschwer ein kam mit mehr als 45 Minuten Rückstand ins 2.001 Meter hoch gelegene Tagesziel. Wie sein Team mitteilte, musste Pinot die Nacht aufgrund von Dehydrierung und Fieber im Krankenhaus verbringen. Neuer Dritter ist der Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana/+4:57). Großschartners Landsmann und Bora-hansgrohe-Teamkollege Patrick Konrad machte hingegen noch einen Platz gut und ist mit 13:01 Minuten Rückstand auf Froome nun Gesamtsiebter.

? @ThibautPinot was kept under observation tonight at Aosta hospital. He suffers from deshydration and fever but is well taken care of and accompanied by our team doctor Jacky Maillot. We will give you more informations tomorrow morning. #Giro101

— Équipe Cycliste Groupama-FDJ (@GroupamaFDJ) 26. Mai 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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Froome fährt nach 80-Kilometer-Soloritt beim Giro d’Italia ins Maglia Rosa

Fr, 2018-05-25 17:20

Förmlich mit einem Husarenritt hat sich der immer noch unter Dopingverdacht stehende Chris Froome (Sky) auf der 19. Etappe seinen zweiten Tageserfolg und zwei Tage vor Schluss zugleich das Rosa Trikot des Gesamtführenden beim 101. Giro d’Italia gesichert.

Sechs Tage nach seinem Etappensieg auf dem Zoncolan konnte sich der 33 Jahre alte Brite nach 184 Kilometern von Venaria Reale zur Bergankunft nach Bardonecchia als Solist durchsetzen und seinen Landsmann Simon Yates (Mitchelton-Scott) als Rundfahrt-Leader ablösen. Froome hatte sich 80 Kilometer und drei Bergwertungen vor dem Ziel absetzen können und seinen zweiten Giro-Tagessieg souverän alleine einfahren.

Tageszweiter wurde mit drei Minuten Rückstand auf Froome der Ecuadorianer Richard Carapaz (Movistar), gefolgt vom Franzosen Thibaut Pinot (Groupama-FDJ/+3:07). Hinter dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana/+3:12) wurde der niederländische Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb/+3:23) Fünfter.

Froome: „Dachte nur – jetzt oder nie“

„Ich glaube, ich habe noch nie 80 Kilometer vor dem Ziel angegriffen. Das war heute schon etwas Besonderes heute. Ich habe mich gut gefühlt und dachte einfach nur – jetzt oder nie“, bilanzierte Froome im Anschluss. Mit einem Vorsprung von 40 Sekunden auf Dumoulin geht Froome, dem in der immer noch nicht gelösten Salbutamol-Affäre noch eine Doping-Sperre droht, damit auf die vorletzte Etappe über 214 Kilometer von Susa zur 2.001 hochgelegenen Bergankunft nach Cervinia. Dritter ist mit 4:17 Minuten Rückstand nun Pinot. Der bis dato Gesamtführende Yates erwischte einen rabenschwarzen Tag, erreichte zusammen mit Vortagessieger Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) mit 38:51 Minuten Rückstand auf Froome das Ziel und fiel auf den 18. Gesamtrang zurück.

Bora-hansgrohe-Duo überzeugt – Konrad Gesamtachter

Erfreulich verlief das fast mit 5.000 Höhenmeter garnierte Teilstück für das deutsche Bora-hansgrohe-Team. So belegte der Italiener Davide Formolo mit 8:22 Minuten Rückstand auf Froome Platz sieben, der Österreicher Patrick Konrad wurde eine weitere Sekunde dahinter Neunter und verbesserte sich in der Gesamtwertung vom zehnten auf den achten Platz. „Selten wurde das Klassement einer Grand Tour in den letzten Etappen so umgekrempelt. Das war eine mörderische Etappe, aber unsere Strategie ging auf und wir konnten dank starker Mannschaftsleistung unsere Platzierung im Gesamtklassement sogar noch verbessern“, konstatierte der Sportlicher Leiter Jens Zemke.

The new Maglia Rosa: @chrisfroome! | La nuova Maglia Rosa: @chrisfroome | La nueva Maglia Rosa @chrisfroome! #Giro101 #Giro pic.twitter.com/ipw1gRBHSS

— Giro d’Italia (@giroditalia) May 25, 2018

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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Giro d’Italia: Schachmann triumphiert in Prato Nevoso – Pfingsten Vierter

Do, 2018-05-24 18:48

GrandTour-Debüt veredelt: Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) hat seine bis dato hervorragenden Leistungen beim 101 Giro d’Italia mit dem Sieg der 18. Etappe gekrönt.

Der 24 Jahre alte Berliner konnte sich nach 196 Kilometer von Abbiategrasso zur Bergankunft nach Prato Nevoso auf 1.607 Metern Höhe mit zehn Sekunden Vorsprung souverän vor dem Spanier Ruben Plaza (Israel Cycling Academy) durchsetzen. Dritter wurde weitere sechs Sekunden dahinter der Italiener Mattia Cattaneo (Androni-Sidermec). Christoph Pfingsten (Bora-hansgrohe/+1:10 Min.) rundete als Vierter einen erfolgreichen Tag für der deutschen Radprofis ab.

Schachmann: „Fühle mich großartig“

„Ich fühle mich großartig. Es ist großartig gleich bei meiner ersten Grandtour-Teilnahme eine Etappe zu gewinnen. Jeder sagt hier, dass es ein wirklich schwerer Giro ist, das macht einen solchen Erfolg umso schöner“, kommentierte Schachmann den bis dato größten Erfolg seine Laufbahn im Anschluss. Er ist damit nach Rudi Altig (1966 in Rocca di Cambio) und Undo Bölts (1992 in Pila) der eine Bergankunft der Italien-Rundfahrt gewinnen kann.

„Ich hatte schwere Beine nach den zwei Wochen, sodass mir leider kein Sprung mehr aufs Podium möglich war. Klar, Podium hätte mich riesig gefreut, weil ich so nah dran war aber dennoch denke ich, dass ein Top-Fünf Platz gerade bei so einer doch schweren Etappe sehr gut ist“, bilanzierte indes Pfingsten.

Yates büßt Zeit ein

Der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) verteidigte erneut sein Rosa Trikot des Gesamtführenden, büßte aber gegenüber dem niederländischen Gesamtzweiten und Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb) wertvolle Zeit ein. Mit 28 Sekunden führt Yates vor den kommenden beiden Bergankünften nur noch vor Dumoulin. Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida/+2:43) ist Dritter, gefolgt von Chris Froome (Sky/+3:22).

Schachmann is the third German who wins a hilltop finish at the Giro after Rudi Altig in Rocca di Cambio, 1966 and Udo Bolts in Pila, 1992. #Giro101 #Giro @MaxSchachmann@quickstepteam pic.twitter.com/KcuYeccT2K

— Giro d’Italia (@giroditalia) May 24, 2018

Foto: © Sigfrid Eggers

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Giro d’Italia: Viviani gibt Bennett auch im Regen von Iseo das Nachsehen

Mi, 2018-05-23 23:04

Vormachtstellung ausgebaut: Elia Viviani (Quick-Step Floors) hat auf der 17. Etappe seinen vierten Tageserfolg beim 101. Giro d’Italia eingefahren.

Nach 155 Kilometern konnte sich der 29-jährige Italiener nach 155 Kilometern von Riva del Garda nach Iseo bei strömenden Regen im Massensprint souverän gegen den zweimal erfolgreichen Iren Sam Bennett (Bora-hansgrohe) behaupten. Dritter wurde Vivianis Landsmann Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida). Bester Deutscher wurde Nico Denz (AG2R) als 20.

Yates weiter vor Dumoulin – Froome auf vier

Keine Veränderungen gab es im Kampf um das Rosa Trikot, das weiterhin Simon Yates (Mitchelton-Scott) trägt. Mit 56 Sekunden führt der 25 Jahre alte Brite weiterhin vor dem niederländischen Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb). Platz dreit belegt der Italiener Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida/+3:11), gefolgt von Tour- und Vuelta-Sieger Chris Froome (Sky/+3:50). Mit 7:13 Minuten Rückstand rangiert der Österreicher Patrick Konrad als bester Profi der deutschen Bora-hansgrohe-Mannschaft auf Platz elf.

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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88. Belgien-Rundfahrt: Greipel sprintet beim Auftakt zum fünften Saisonsieg

Mi, 2018-05-23 18:21

Teamwork erfolgreich vollendet: André Greipel (Lotto Soudal) ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat den Auftakt der 88. Belgien-Rundfahrt gewonnen.

Der 35 Jahre alte Rostocker konnte sich nach nach 178,8 Kilometern mit Start und Ziel in Buggenhout im Massensprint gegen den Italiener Riccardo Minali (Astana) und den Belgier Tim Merlier (Vérandas Willems-Crelan) behaupten.

Greipel: „Nur so gut wie das Team“

„Im Finale war das Timing von Marcel Sieberg und Nikolas Maes perfekt. Als Sprinter ist man nur so gut wie das Team, das um einen herum ist. Für mich ist es sehr schön, es so zu beenden“, kommentierte Greipel seinen fünften Saisonsieg im Anschluss, mit dem er zugleich das Blaue Trikot des Gesamtführenden der fünftägigen Rundfahrt übernehmen konnte.

„Unser Ziel in dieser Woche war es, mindestens eine Etappe zu gewinnen. Das haben wir bereits getan, aber wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um eine weitere hinzuzufügen“, ergänzte Greipel, der Mitte Mai zuletzt zwei Etappen bei den „Vier Tagen von Dünkirchen“ gewinnen konnte.

Finish video #BaloiseBelgiumTour pic.twitter.com/gemtrAV109

— Baloise Belgium Tour (@belgium_tour) 23. Mai 2018

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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Martin verpasst Etappensieg beim Giro d’Italia um 14 Sekunden

Di, 2018-05-22 22:23

Um 14 Sekunden hat Tony Martin (Katusha-Alpecin) beim Einzelzeitfahren der 16. Etappe den ersten deutschen Tageserfolg beim 101. Giro d’Italia verpasst.

Mit diesem Rückstand musste sich der 33 Jahre alte Cottbuser beim 34,2 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr von Trento nach Rovereto dem australischen Sieger Rohan Dennis (BMC) geschlagen geben.

Rang drei belegte weitere acht Sekunden dahinter der amtierende Zeitfahr-Weltmeister und Titelverteidiger Tom Dumoulin aus dem deutschen Sunweb-Rennstall und verkürzte damit seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf den Briten Simon Yates (Mitchelton-Scott), der mit 1:37 Minute Rückstand auf Dennis 20. wurde. Rang vier belegte Dumoulins Landsmann Jos van Emden (LottoNL-Jumbo/+0:27) gefolgt von Tour- und Vuelta-Sieger Chris Froome (Sky/+0:35). Zweitbester Deutscher wurde der Berliner Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors/+1:17) auf Platz 15. Der österreichische Zeitfahrmeister Georg Preidler (Groupama – FDJ / +1:31) wurde 18.

Martin: „Wichtig, vor Dumoulin zu sein“

„Natürlich ist man enttäuscht, wenn man nicht gewinnt, besonders wenn man so lange auf dem heißen Stuhl sitzt. Aber Dennis war einer der Top-Favoriten für mich. Ich kann sagen, dass ich mit meiner Leistung zufrieden bin. Ich war in den letzten Monaten bei anderen Zeitfahren nicht gut“, bilanzierte Martin im Anschluss. „Jetzt bin ich bei den absolut besten Weltklassefahrern zurück und es ist besonders wichtig, dass ich vor Dumoulin ins Ziel gekommen bin. Das gibt mir wieder Selbstvertrauen. Auf dieses Ergebnis kann ich aufbauen“, ergänzte der viermalige Zeitfahr-Weltmeister.

In der Gesamtwertung führt Yates vor den letzten fünf Etappen noch mit 56 Sekunden vor Titelverteidiger Dumoulin. Dritter bleibt der Italiener Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida/+3:11), gefolgt von Giro-Neuling Froome (+3:50) und dem Franzosen Thibaut Pinot (Groupama-FDJ/4:19), der auf Rang fünf zurückfiel. Dennis verbesserte sich vom elften auf den sechsten Platz (+5:04).

Foto: Tim De Waele / Getty Images

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Froome siegt auf dem Zoncolan – Yates baut Giro-Führung aus

Sa, 2018-05-19 21:18

Britischer Jubel auf dem Zoncolan: Chris Froome (Sky) hat die 14. Etappe gewonnen – Landsmann Simon Yates (Mitchelton-Scott) baute am Tag der königlichen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan seine Führung beim 101. Giro d’Italia weiter aus.

Nach 186 Kilometern von San Vito al Tagliamento zur 1.730 Meter hochgelegenen Bergankunft konnte sich Froome mit sechs Sekunden Vorsprung auf Yates behaupten. Dritter wurde weitere 17 Sekunden dahinter der Italiener Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida), gefolgt von dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana/+0:25) und dem niederländischem Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb/+0:37). Maximilian Schachmann wurde mit fünf Minuten Rückstand auf Froome als 26. bester Deutscher.

Froomes erster Giro-Etappensieg überhaupt

„Ich bin wirklich glücklich mit dem Sieg heute. Es ist ein großer Moralschub nach einem harten Start des Giro für das Team und mich. Auf dem letzten Kilometer dachte ich, Simon würde mich noch einholen. Es wird ein denkwürdiger Sieg auf dem Zoncolan bleiben, einer der berühmtesten Anstiege hier in Italien“, kommentierte der immer noch unter Dopingverdacht stehende Froome seinen ersten Etappensieg bei einer Italien-Rundfahrt überhaupt.

Dank sechs Sekunden Zeitgutschrift für Rang zwei baute Yates seinen Vorsprung auf Dumoulin auf 1:24 Minuten aus. Pozzovivo rangierte weitere 13 Sekunden dahinter auf Platz drei, gefolgt vom Franzosen Thibaut Pinot (Groupama-FDJ /+1:46). Froome verbesserte sich indes von Platz zwölf auf fünf mit einem Rückstand von 3:10 Minuten auf Landsmann Yates.

First Giro stage win for @chrisfroome: now he has won at least one stage in each of the three Grand Tours! #Giro101 #Giro pic.twitter.com/KuwS6Xeoyi

— Giro d’Italia (@giroditalia) 19. Mai 2018

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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3:2 im Giro-Sprinterduell: Viviani schlägt Bennett in Nervesa della Battaglia

Fr, 2018-05-18 19:44

Elia Viviani (Quick-Step Floors) hat auf der 12. Etappe seinen dritten Tageserfolg beim 101. Giro d’Italia eingefahren und hat damit die Führung im inoffziellen Sprinterduell mit Sam Bennett (Bora-hansgrohe) übernommen.

Nach 180 Kilometern von Ferrara nach Nervesa della Battaglia konnte sich der 29 Jahre alte Italiener im Massensprint souverän gegen den zwei Jahre jüngeren Iren durchsetzen. Rang drei belegte der Niederländer Danny van Poppel (Team LottoNL-Jumbo), dem Bennett bei seinem zweiten Etappensieg am Vortag in Imola das Nachsehen gab.

Viviani: „Es ist unglaublich“

„Es ist unglaublich, nach ein paar schwierigen Tagen wieder da zu sein. Das ist es, was ich brauchte und was mein Team für die großartige Arbeit, die es geleistet hat, verdient hat“, bilanzierte Viviani, der zugleich seine Führung in der Punktewertung auf 40 Zähler gegenüber Bennett ausbauen konnte. Die zwei vorherigen Etappensiege konnte Viviani auf dem zweiten und dritten Teilstück in Israel einfahren.

„Ich hatte zwei oder drei schlechte Tage, aber ich wollte das Maglia Ciclamino behalten“, ergänzte der Italiener. „Im Finale war ich etwas zu weit hinten und konnte nicht mehr ganz nach vorne fahren, um Viviani zu überholen aber ich bin glücklich mit meinem zweiten Platz“, sagte indes Bennett.

Yates in Rosa auf den Zoncolan

Keine Veränderungen gab es an der Spitze der Gesamtwertung im Kampf um das Rosa Trikot. Vor der schweren 14. Etappe mit der Bergankunft am berüchtigten Monte Zoncolan in 1.730 Metern Höhe führt der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) mit 47 Sekunden vor Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb). Rang drei hinter dem Niederländer belegt mit 64 Sekunden Rückstand auf Yates der Franzose Thibaut Pinot (Groupama – FDJ). Tour- und Vuelta-Sieger Christopher Froome (Sky) liegt mit bereits 3:20 Minuten Rückstand auf Yates auf Platz zwölf.

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— Giro d’Italia (@giroditalia) 18. Mai 2018

Foto: © Quick-Step Floors Cycling Team / Getty Images

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13. Kalifornien-Rundfahrt: Gaviria auch in Elk Grove nicht zu schlagen

Fr, 2018-05-18 11:15

Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) ist bei den Massensprints der 13. Kalifornien-Rundfahrt im gleichnamigen US-Bundesstaat einfach nicht zu bezwingen.

Der 23 Jahre alte Kolumbianer konnte die 176,5 Kilometer lange 5. Etappe von Stockton nach Elk Grove souverän vor dem Australier Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) und dem slowakischen Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) für sich entscheiden. In der selben Reihenfolge waren die drei schon bei der Auftaktetappe über den Zielstrich gesprintet. Hinter dem Trio wurde Rick Zabel (Katusha-Alpecin) als Vierter bester Deutscher.

„Es war ein schnelles Rennen mit viel Rückenwind. Im Finale gab es viele Stürze aber da konnte ich mich problemlos raushalten. Ich freue mich, denn mein Team hat mich sehr gut unterstützt“, kommentierte Gaviria seinen sechsten Saisonsieg.

Schlagloch bremst Kittel

Pech hatte indes Marcel Kittel (Katusha-Alpecin), der aufgrund eines Defektes knapp sechs Kilometer vor dem Ziel nicht in den Sprint eingreifen. „Ich habe ein Schlagloch getroffen und mir dabei den Reifen beschädigt. Ich musste das Hinterrad wechseln. Ärgerlich, denn ich hatte gute Beine und wollte gewinnen“, sagte Kittel nach Etappenende. „Klar sind wir enttäuscht. Rick ist aber gut eingesprungen und im Sprint Vierter geworden. Da hat die Kommunikation perfekt funktioniert“, bilanzierte indes atusha-Alpecin-Sportdirektor Torsten Schmidt.

Die Gesamtwertung führt vor der Königsetappe der US-Amerikaner Tejay van Garderen (BMC) mit 23 Sekunden vor dem Kolumbianer Egan Bernal (Sky) und dessen Landsmann Daniel Martinez (EF-Drapac/+0:37) an.

Foto: Getty Images

Stage win #2 for @FndoGaviria of @quickstepteam after a sprint to the finish in Elk Grove. #AmgenTOC pic.twitter.com/N5tZxs5glr

— AmgenTOC (@AmgenTOC) 18. Mai 2018

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Bennett sprintet im Regen von Imola zum zweiten Giro-Etappesieg

Do, 2018-05-17 19:50

Nächster Coup perfekt: Sam Bennett aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall hat auf der 12. Etappe seinen zweiten Tageserfolg beim 101. Giro d’Italia eingefahren.

Der 27 Jahre alte Ire konnte sich nach 214 Kilometer von Osimo zum Motorsport-Kurs in Imola bei strömenden Regen im Sprint souverän gegen den Niederländer Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) und den Italiener Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) durchsetzen.

„Ich entschied mich früh zu gehen. Ich wusste nicht ob ich es halten kann oder nicht. Ich denke, ich habe einige überrascht“, sagte Bennett, der bereits den siebten Tagesabschnitt für sich entscheiden konnte. „Die Jungs haben heute einen unglaublichen Job erledigt, vor allem in den letzten Kilometern. Der Sieg wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Heute war es ein Sieg der gesamten Mannschaft“, ergänzte der Ire.

Keine Veränderungen gab es an der Spitze der Gesamtwertung. Dort führt weiterhin der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) mit 47 Sekunden vor Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb). Rang drei belegt mit 64 Sekunden Rückstand auf Yates der Franzose Thibaut Pinot (Groupama – FDJ).

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto 

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101. Giro d’Italia: Nur Mohoric schneller als Denz in Gualdo Tadino

Di, 2018-05-15 20:06

Nur denkbar knapp ist Nico Denz (AG2R) auf der 10. Etappe des 101. Giro d’Italia am größten Erfolg seiner Laufbahn vorbeigeschrammt.

Nach 244 Kilometern von Penne nach Gualdo Tadino musste der 24 Jahre alte Schwarzwälder lediglich dem Slowenen Matej Mohoric (Bahrain Merida) im Sprint zweier Ausreißer den Vortritt lassen. Den Sprint des Hauptfeldes gewann 34 Sekunden danach der Ire Sam Bennett aus dem deutschen Bora-hansgrohe Rennstall, der den siebten Tagesabschnitt für sich entscheiden konnte.

Denz: „Mohoric verdient den Sieg“

„Am Ende zeigte Mohoric, dass er stärker war als ich. Er verdient diesen Sieg. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, kommentierte Denz sein bisher bestes Ergebnis bei einem WorldTour-Rennen. „Aber ich bin enttäuscht, so nah dran gewesen zu sein“, ergänzte der AG2R-Profi. „Es war eine sehr lange und harte Etappe. Ich habe sie rot markiert, als ich die Strecke des diesjährigen Giro sah“, sagte indes Mohoric und ergänzte: „Ein Etappensieg war eines der Ziele beim Giro, zusammen mit der Gesamtwertung. Jetzt werde ich mich darauf konzentrieren, unserem Kapitän Domenico Pozzovivo in den nächsten Tagen zu helfen.“

Yates weiter in Rosa – Chaves fällt aus Top-10

Simon Yates (Mitchelton-Scott) verteidigte indes erneut souverän sein Rosa Trikot. Sein bis dato auf Platz zwei liegende Teamkollege Esteban Chaves verlor schon kurz nach dem Start am ersten Berg des Tages den Anschluss und kam mit 25:25 Minuten Rückstand als 135. ins Ziel und fiel in der Gesamtwertung weit zurück. Neuer Zweiter ist damit wieder Auftaktsieger und Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb), der 41 Sekunden hinter Yates liegt.

Rang drei belegt weitere fünf Sekunden dahinter nun der Franzose Thibaut Pinot (Groupama – FDJ). Der unter Dopingverdacht stehende Tour- und Vuelta-Sieger Christopher Froome (Sky/+2:30 Min.) verbesserte sich auf Platz zehn, gefolgt vom Österreicher Patrick Konrad (Bora-hansgrohe/+2:37).

So close to my 1st pro victory
Surely I am a bit disappointed but hey I still got 2nd?? #giro101 https://t.co/0r2Jnqe35x

— Nico Denz (@NicoDenz) 15. Mai 2018

Foto: © Team Bahrain-Merida / @BettiniPhoto

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Greipel sprintet als Ausreißer bei „Vier Tagen von Dünkirchen“ erneut zum Sieg

Sa, 2018-05-12 21:28

In Nordfrankreich weiter in der Erfolgsspur: André Greipel (Lotto Soudal) hat auf der 5. Etappe der „Vier Tagen von Dünkirchen“ seinen zweiten Tagessieg einfahren können.

Nach 178 Kilometern von Wormhout nach Cassel konnte sich der 35 Jahre alte Rostocker als Ausreißer mit sechs Sekunden Vorsprung vor dem Belgier Dimitri Claeys (Cofidis) und den Niederländer Oscar Riesebeek (Roompot – Nederlandse Loterij) behaupten.

„Die Etappe verlief nicht wie geplant, aber am Ende macht es mir nichts aus, weil ich gewinnen konnte. Es ist erst das zweite Mal von meinen 151 Siegen, dass ich auf diese Weise gewinnen kann“, kommentierte seinen Greipel seinen vierten Saisonsieg. In der Gesamtwertung liegt der Lotto-Soudal-Profi vor der Schlussetappe am Sonntag mit vier Sekunden als Dritter hinter Claeys. Zweiter ist zwei Sekunden davor Riesebeek. „Wir werden sehen, ob wir die Kirsche auf den Kuchen legen können“, sagte Greipel, der bereits auf dem zweiten Teilstück erfolgreich war, im Hinblick auf die Schlussetappe und einen möglichen Gesamtsieg.

??@AndreGreipel of ??@Lotto_Soudal wins stage 5 of ??@4JDDunkerque #4JDD pic.twitter.com/btr8t4oEzH

— World Cycling Stats (@wcstats) 12. Mai 2018

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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Bennett sprintet in Praia a Mare zum ersten Grand-Tour-Etappensieg

Fr, 2018-05-11 20:06

Durststrecke beendet: Sam Bennett hat dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall auf der 7. Etappe den ersten Tageserfolg beim 101. Giro d’Italia beschert.

Der 27 Jahre alte Ire konnte sich nach 159 Kilometern von Pizzo und Praia a Mare Elia vor den beiden Italienern Elia Viviani (Quick-Step Floors) und Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) durchsetzen.

Bennett: „Was für eine Erleichterung“

„Was für eine Erleichterung! Ich war beim Giro schon so oft nah dran, heute das richtige Timing zu haben war entscheidend. Es ist nicht einfach an Viviani vorbei zu kommen, aber ich wusste meine Zeit wird kommen, auch wenn vielleicht manche dachten, dass sie nie kommt“, kommtentierte Bennett seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour.

Keine Veränderungen gab es an die Spitze der Gesamtwertung. Der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) verteidigte das Rosa Trikot und führt weiterhin vor dem niederländischen Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb/+0:16) und seinem kolumbanischen Teamkollegen Esteben Chaves (+0:26).

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto 

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