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Aktualisiert: vor 4 Stunden 15 Minuten

Greipel beendet Durststrecke, Ackermann macht’s wie McEwen

So, 2018-09-02 22:24

Erfolgreiche Topsprinter: André Greipel (Lotto Soudal) und Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) haben für ein erfolgreiches deutsches Radsport-Wochenende gesorgt.

So konnte der 36 Jahre alte Greipel am Sonntag die Auftaktetappe der Tour of Britian gewinnen. Der zwölf Jahre jüngere Ackermann konnte indes am Samstag das belgische Eintagesrennen Brussel Cycling Classic, und einen Tag später den GP Fourmies in Frankreich für sich entscheiden.

Greipel konnte sich nach 175 Kilometern vom Pembrey Country Park nach Newport im Massensprint gegen den Australier Caleb Ewen (Mitchelton-Scott) und den Kolumbianer Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) durchsetzen und eine mehr als viermonatige Durststrecke ohne Sieg beenden. „Nach einigen schwierigen Monaten ist es schön, hier zu gewinnen. Gaviria hatte uns im Finale etwas überrascht, aber ich habe mich weiter auf meinen Sprint konzentriert und es zu Ende gebracht“, sagte Greipel in Anschluss an seinen siebten Saisonsieg. Seinen letzten Sieg konnte der gebürtige Rostocker, der bereits 2010 und 2016 die erste Etappe der achtägigen Rundfahrt durch das Königreich gewinnen konnte, am 24. Mai bei der Belgien-Rundfahrt einfahren.

Ackermann macht’s wie McEwen

„Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich bin einfach ganz sprachlos. Ich wusste, dass ich gut in Form bin, aber ich habe nicht erwartet, dass ich mir zwei Siege an einem Wochenende holen würde“, bilanzierte indes Ackermann nach seinem achten Saisonsieg am Sonntag bei der 86. Auflage des GP Fourmies. Nach 206 Kilometern mit Start und Ziel in Fourmies konnte sich der deutsche Straßenmeister gegen den Franzosen Arnaud Demare (Groupama-FDJ) und dem Kolumbianer Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) behaupten.

Einen Tag zuvor konnte sich der 24-jährige Pflälzer bei der 98. Austragung der Brussel Classic gegen den belgischen Lokalmatador Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) und den Franzosen Thomas Boudat (Direct Energie) im Massensprint erfolgreich durchsetzen. Ackermann, der bei der Deutschland Tour wie Greipel vergangene Woche leer ausgegangen war, ist damit nach dem Australier Robbie McEwen (2005) erst der zweite Fahrer, der beide Rennen innerhalb eines Jahres gewinnen konnte.

Pascal Ackermann (@Ackes171) survives the crash and wins the Brussels Cycling Classic 2018! ??? pic.twitter.com/2aVWDbTYlo

— BrusselsCycClassic (@BrusselsCycClas) 1. September 2018

Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

Kategorien: Radsport, Web News

Comeback der Deutschland Tour: Politt und Schachmann begeistern deutsche Radsportfans

So, 2018-08-26 23:13

Zwei deutsche Etappensiege, zwei deutsche Fahrer auf dem Abschlusspodium, begeisterte Zuschauer und zufriedene Veranstalter – die Neuauflage der Deutschland Tour war beste Werbung für den Radsport in Deutschland.

In einem packenden Finale am Schlusstag sorgte Nils Politt (Katusha-Alpecin) in Stuttgart für den zweiten deutschen Tagessieg. Nach 207,5 Kilometern vom südhessischen Lorsch in die baden-württembergische Landeshauptstadt konnte sich der 24 Jahre alte Kölner im Sprint gegen Matej Mohoric (Bahrain Merida) durchsetzen.

Der Slowene Mohoric sicherte sich eine Woche nach seinem Erfolg bei der BinckBank-Tour seinen zweiten Rundfahrterfolg in diesem Jahr. „Ich kann es noch nicht so richtig glauben. Es ist mein erster Profisieg. Die letzten Tage war ich jeweils nahe dran, habe aber ein paar Fehler gemacht. Dieses Mal wartete ich länger und bin nun wirklich sehr glücklich“, bilanzierte Politt, der am Schlusstag Maximilian Schachmann (QuickStep-Floors) noch von Platz zwei der Gesamtwertung verdrängen konnte und die viertägige Neuauflage mit sechs Sekunden Rückstand auf Mohoric beendete.

Schachmann: „Habe alles gegeben“

Dritter nach den insgesamt 737,5 Kilometern wurde mit weiteren sechs Sekunden Rückstand Schachmann, der die zweite Etappe in Trier gewonnen hatte. „Ich habe am Ende alles gegeben und wollte um den Gesamtsieg fahren. Ich habe attackiert und versucht, keinen mehr von hinten heranzulassen. Das hat leider nicht funktioniert und für den Sprint war ich anschließend zu platt“, sagte Schachmann. Der 24-jährige Berliner hatte auf der Schlussrunde mit einem aufopferungsvollen Leistung noch versucht, Mohoric das Rote Trikot doch noch zu abzunehmen. Doch Schachmann war bei diesem Vorhaben eher auf sich allein gestellt – der auch noch aussichtsreicht in der Gesamtwertung liegende Giro- und Tour-de-France-Zweite Tom Dumoulin (Sunweb) zeigte sich im Finale in Sachen Führungsarbeit nicht sonderlich kooperativ. „Er hat sich damit selber um den Sieg gebracht“, meinte Schachmann.

„Von A bis Z komplett aufgegangen“

„Es gab eine gesunde Skepsis vor diesem Comeback . Nach zehn Jahren Pause gab es keine Garantie, dass die Fans, die Profis und die Zuschauer das neue Konzept der Deutschland Tour annehmen. Aber es ist von A bis Z komplett aufgegangen und hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Rennchef Claude Rach vom Tour-de-France-Veranstalter ASO. Bereits bei den drei Etappen säumten zahlreiche Zuschauer die Strecke – in Stuttgart sorgten mehrere zehntausend Zuschauer für Tour-Feeling in der Schwabenmetropole. Zum Auftakt in Bonn hätte Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) fast auch für einen deutschen Auftaktsieg gesorgt. Doch der deutsche Straßenmeister musste sich nach Fotofinish-Entscheid Schachmanns kolumianischen Teamkollegen Álvaro José Hodeg geschlagen geben.

Eine der großen Attraktionen der ersten Deutschland Tour nach zehn Jahren beendete das Rennen still und leise jenseits von Gut und Böse: Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas wurde mit 7:14 Minuten Rückstand auf Mohoric 41. „Ich hatte hier viel Spaß. Für mich war es toll, hier nach meinem Tour-Sieg ins Renngeschehen zurückzukehren“, sagte der Waliser, der sich den deutschen Radsportfans volksnah präsentierte und jegliche Starallüren vermissen ließ.

Etappensieger der Deutschland Tour 2018:

1. Etappe: Álvaro José Hodeg (Kolumbien / QuickStep-Floors)
2. Etappe: Maximilian Schachmann (Deutschland / QuickStep-Floors)
3. Etappe: Matej Mohoric (Slowenien / Bahrain Merida)
4. Etappe: Nils Politt (Deutschland / Katusha-Alpecin)

#DeineTour @PolittNils takes his first pro victory in the final stage in @DeineTour . So deserved and we‘re super proud of you, Nils!!!! pic.twitter.com/GULXWObz8m

— Team KATUSHA ALPECIN (@katushacycling) 26. August 2018

Foto: © Isaak Papadopulous / Weitsprung

Kategorien: Radsport, Web News

Viviani erneut Schnellster bei Hamburger Cyclassics- Pech für Degenkolb und Ackermann

So, 2018-08-19 23:21

Vorjahressieg wiederholt: Titelverteidiger Elia Viviani (QuickStep-Floors) hat auch die 23. Auflage der Hamburger Cyclassics gewonnen – für einen deutschen Podiumsplatz reichte es auch in diesem Jahr nicht.

Vivani konnte sich nach 216 Kilometer mit Start und Ziel in der Hansestadt im Sprint auf der Mönckebergstraße souverän gegen den Franzosen Arnaud Démare (Groupama-FDJ) und den Norweger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) durchsetzen. John Degenkolb wurde als bester Deutscher Vierter, nachdem er durch einen Sturz des deutschen Meisters Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) rund zwei Kilometer vor dem Ziel in der Sprintvorbereitung ausgebremst wurde. Der Nahe bei Hamburg geborene Nikias Arndt (Sunweb) sprintete auf Platz acht, Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) wurde Zehnter.

Degenkolb und Ackermann enttäuscht

„Es ist schon enttäuschend. Ich habe mich extrem gut gefühlt“, bilanzierte Degenkolb im Anschluss. Der Sieger des Jahres 2013 konnte nach Ackermanns Sturz zwar wieder aufschließen, aber musste sich letztlich mit Rang vier begnügen. Enttäuscht zeigte sich auch Ackermann, der als einer der Anwärter auf den Sieg beim WorldTour-Rennen in der Hansestadt galt. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber am Sturz kann ich jetzt auch nichts mehr ändern. Ich habe einige Hautabschürfungen, aber es sieht aus, als könnte ich am Donnerstag bei der Deutschland-Tour an den Start gehen“, sagte der 24-Jährige und ergänzte: „Bis zum Sturz hatte ich unglaublich gute Beine und ich war noch richtig frisch im Finale, darum ist der Sturz umso bitterer.“

Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

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Preidler sprintet in Bukowina vor Buchmann zum ersten WorldTour-Sieg

Do, 2018-08-09 22:44

Premieresieg: Georg Preidler (Groupama-FDJ) hat auf der sechsten Etappe der 75. Polen-Rundfahrt seinen ersten Sieg bei einem WorldTour-Rennen eingefahren.

Der 28 Jahre alte Österreicher konnte sich nach 128 anspruchsvollen Kilometern von Zakopane nach Bukowina im Spring gegen den Ravensburger Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) und den polnischen Lokalmatador Michal Kwiatkowski (Sky) behaupten.

Buchmann: „Bereit für die Vuelta“

„Einen großen Dank an das gesamte Groupama-FDJ-Team. Ohne euch wäre dieser Sieg nicht möglich gewesen“, twitterte Preidler nach seinem ersten Erfolg bei einem WorldTour-Rennen. „Ich bin mit dem zweiten Platz mehr als zufrieden, natürlich wäre der Sieg noch schöner gewesen vor allem weil das Team mich so toll unterstützt hat. Mit dieser Platzierung glaube ich, dass ich gut in Form bin und vor allem für mein großes Saisonziel, die Vuelta, bereit bin“, bilanzierte indes Buchmann.

In der Gesamtwertung führt vor der Schlussetappe am Freitag Ex-Weltmeister Kwiatkowski mit 16 Sekunden vor dem Belgier Dylan Teuns (BMC). Der Neuseeländer George Bennett (LottoNL-Jumbo/+0:24) rangiert auf Platz drei. Das Weiße Trikot des Punktbesten verteidigte erneut der Deutsche Meister Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe), der die ersten beiden Etappen gewinnen konnte.

Big thanks to the whole @GroupamaFDJ team. This victory wouldn’t be possible with out you ?. ??#meilleurequipedumonde @tourdepologne pic.twitter.com/pkKf8BwMS8

— GEORG PREIDLER (@PREIDI) 9. August 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto 

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Ackermanns Siegersserie in Polen beendet, Greipel sprintet auf Platz drei

Mo, 2018-08-06 23:58

Die Siegesserie von Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) ist vorerst gestoppt – dafür sprintete André Greipel (Lotto Soudal) auf der dritten Etappe der 75. Polen-Rundfahrt zumindest auf das Podium.

Nach 140 Kilometern vom Stadion Slaski in Chorzow nach Zabrze musste sich Greipel lediglich dem kolumbianischen Tagessieger Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) und dem Briten Daniel McLay (Education First-Drapac) geschlagen geben.

Deutschlands Straßenmeister Ackermann musste sich nach beiden Tagessiegen zuvor diesmal mit Platz zwölf zufrieden geben und gab zudem das Gelbe Trikot des Gesamtführenden an Hodeg ab.

Ackermann wählt die falsche Seite

„Die Jungs sind wirklich stark gefahren, aber als wir ins Finale kamen, habe ich die falsche Seite gewählt. In einem Massensprint musst du dich innerhalb von Sekunden entscheiden“, bilanzierte Ackermann im Anschluss und schob nach: „Aber das ist Radsport, manchmal gewinnst du und manchmal eben nicht. Jedenfalls bin ich mehr als glücklich, dass ich das Führungstrikot tragen durfte.“ In der Gesamtwertung führt Hodeg nun mit zwei Sekunden vor Ackermann, Greipel ist mit 15 Sekunden Rückstand auf den Kolumbianer Vierter.

??@alvarito_h16 of ??@quickstepteam wins stage 3 of ??@Tour_de_Pologne #TDP2018 pic.twitter.com/eWeLxrBg92

— World Cycling Stats (@wcstats) 6. August 2018

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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Ackermann sprintet im Slalom auch in Katowice zum Sieg

Mo, 2018-08-06 00:36

Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) bleibt im Trikot des deutschen Straßenmeistes weiter unbesiegt und hat auch die 2. Etappe der Polen-Rundfahrt 2018 in beeindruckender Manier gewonnen.

Nach 156,3 Kilometern von Tarnowskie Góry nach Katowice konnte sich der 24 Jahre alte Pfälzer in einem turbulenten Sprint gegen den Kolumbianer Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) und den Italiener Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) behaupten. Wie ein Slalomfahrer bahnte sich Ackerman von links kommend den Weg nach rechts vorne vorbei an seinen Kontrahenten und vollendete letztlich zu seinem sechsten Saisonsieg. André Greipel (Lotto Soudal) landete abgeschlagen auf Platz 21.

Extralob für Benedetti

„Es war ein sehr hektisches Finale, wir wussten, dass es ziemlich eng wird. Deswegen hielt ich mich ein wenig zurück, um dann von hinten zu beschleunigen. Auch heute hat mein Team, vor allem Cesare Benedetti, einen tollen Job gemacht“, sagte Ackermann im Anschluss und ergänzte: „Im Finale brachten sie mich dann noch perfekt in Position und ich konnte meinen Sprint anziehen. Ich bin einfach so glücklich.“

In der Gesamtwertung führt Auftaktsieger Ackermann nun mit acht Sekunden Vorsprung gegenüber Hodeg. Dritter ist mit elf Sekunden der Belgier Jenthe Biermans (Katusha-Alpecin).

??@Ackes171 of ??@BORAhansgrohe wins stage 2 of ??@Tour_de_Pologne #TDP2018 pic.twitter.com/VjP216UHkC

— World Cycling Stats (@wcstats) 5. August 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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Meistertrikot verleiht Ackermann in Krakau Flügel – Auftaktsieg bei Polen-Rundfahrt

Sa, 2018-08-04 18:57

Blütenreine Weste: Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) hat den Auftakt der 75. Polen-Rundfahrt gewonnen und bleibt im Trikot des deutschen Straßenmeisters weiter ungeschlagen.

Der 24 Jahre alte Pfälzer konnte sich nach 133,7 Kilometer mit Start und Ziel in Krakau im Massensprint vor dem Kolumbianer Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) und dem Italiener Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) durchsetzen. André Greipel (Lotto Soudal) und Phil Bauhaus (Sunweb) hatten mit dem Ausgang um den Tagessieg nichts zu tun und landeten auf den Plätzen 136 (Greipel) und Bauhaus (151).

„Es verleiht mir Flügel“

„Mein zweiter Sieg im Meistertrikot – es verleiht mir Flügel wie in London letzte Woche. Das Team war einfach unglaublich, sie haben den gesamten Tag an der Spitze des Feldes gearbeitet. Als wir in das Finale kamen, war ich in der perfekten Position und habe einfach die tolle Teamarbeit vollendet“, sagte Ackermann und ergänzte: „Umgeben von so vielen tollen Fans den Sieg einzufahren, ist einfach nur das Sahnenhäubchen. Morgen ist wieder eine flache Etappe und natürlich möchte ich mein Trikot verteidigen.“

„Pascal hat einfach einen Lauf und ist gut in Form. Die Jungs haben heute einen herausragenden Job erledigt. Sie haben Pascal den gesamten Tag über beschützt und ihn perfekt in Position gebracht und er hat diese tolle Teamarbeit mit einem weiteren beeindruckenden Sieg abgerundet“, bilanzierte der Sportliche Leiter Steffen Radochla. Für deutsche Sprinter bleibt Krakau somit ein gutes Pflaster. In den Jahren 2009 und 2010 gewann hier André Greipel, 2011 Marcel Kittel und ein Jahr später John Degenkolb.

Für Ackermann war es insgesamt der sechste Saisonsieg und der zweite Erfolg imn zweiten Rennen im Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring, das er Anfang Juli im südhessischen Einhausen bei den deutschen Straßenrad-Meisterschaften ergattert hatte. Vergangenen Sonntag konnter Ackermann beim Prudential RideLondon den ersten Erfolg im Meistertrikot einfahren.

? Hear from #TDP2018 Stage 1 winner and first leader @Ackes171 ? @BORAhansgrohe @UCI_cycling #UCIWT pic.twitter.com/Gow5xkGLAD

— Tour de Pologne (@Tour_de_Pologne) August 4, 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

 

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„Pfefferspray vor jedem Start“: Radprofis poltern gegen Lappartient

Fr, 2018-08-03 10:43

Schallende Ohrfeige: Einige Radprofis haben UCI-Präsident David Lappartient für dessen neuste Reformideen im Hinblick auf die Dominanz des britischen Sky-Rennstalls teilweise heftig kritisiert.

In einem Interview mit der Schweizer Zeitung Les Temps hatte Lappartient laut über sechs-Mann-Teams bei der Tour de France sowie einer Budgetobergrenze der Rennställe gesprochen. „Sky ist wie eine Fußballmannschaft, die sehr gut spielt, aber ohne ihre Fans zu begeistern. Wenn der Zuschauer sieht, wie acht Fahrer des Teams das Tempo bestimmen und das Rennen blockieren, wechseln sie schnell die Kanäle, um eine Seifenoper zu sehen“, sagte der 45 Jahre alte Franzose über die Dominanz um den frischgebackenen Tour-Sieger Geraint Thomas und ergänzte. „Der Ball liegt in unserem Feld und es liegt an der UCI, sicherzustellen, dass ihre Rennen attraktiv sind.“

Neben einer Verkleinerung der Teams bei den GrandTours von acht auf sechs Fahrer regte der UCI-Boss auch eine Budgetobergrenze an, um die zahlungskräftige Rennställe einen Riegel vorzuschieben, stets die besten Fahrer zu verpflichten. „Ich bin gegen eine individuelle Gehaltsobergrenze . Wenn ein Team einem Fahrer acht Millionen Euro jährlich zahlen will, kein Problem. Aber ich denke, wir könnten die Gesamtlohnsumme der Teams regulieren, um die Kräfte auszugleichen“, sagte Lappartient.

„Pfefferspray vor jedem Start“

Das Echo der Fahrer ließ nicht lange auf sich warten. Auf große Gegenliebe stießen Lappartients Anregungen nicht. „Nur 65km Etappen, keine Trainingslager erlaubt, keine Abendessen, keine Verpflegungszonen, nur 2 Flaschen pro Tag, max. 2000 Kalorien pro Tag. Radfahrer dürfen nicht länger als 20 Sekunden ziehen. Nur 4 Gänge erlaubt. Keine Bremsen, F1-Starts jeden Tag und Pfefferspray vor jedem Start“, twitterte zum Beispiel Lotto-Soudal Thomas De Gendt sarkastisch. „Sagan Dominanz = spannend. Quick-Step Klassiker Dominanz = spannend. BMC TTT Dominanz = spannend. Dominanz von Sky Grand Tours = langweilig, also drehen wir den Radsport auf den Kopf“, antwortete darauf Sky-Profi Michal Kwiatkowski.

„Das ist der größte Witz, den ich je beim Radfahren gesehen habe. Konzentrieren sie sich darauf, unseren Sport zu einem besseren Ort zu machen und Nachhaltigkeit zu schaffen, so dass es dem Sport & Menschen, die so viel dafür geopfert haben, zu Gute kommt, anstatt eine persönliche Fehde zu haben!“, schrieb indes Willie Smit (Katusha-Alpecin).

Only 65km stages, no trainingcamps allowed, no dinners, no feedzones, only 2 bottles per day, max 2000 calories per day. Cyclists can’t draft for longer than 20 seconds. Only 4 gears allowed. No brakes, F1 starts everyday and pepperspray before each start.

— Thomas De Gendt (@DeGendtThomas) 31. Juli 2018

This is the biggest joke I’ve ever seen in cycling. Focus on making our sport a better place and create sustainability so that it benefits the sport & the people that have sacrificed so much for it,Instead of having a personal feud! https://t.co/qxyJmTmk24

— Willie Smit (@williesmurfy) 31. Juli 2018

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Thomas gewinnt 105. Tour de France – Degenkolb Zweiter zum Abschluss

So, 2018-07-29 21:16

Wachablösung in Paris: Geraint Thomas hat als erste Waliser die Tour de France gewonnen und damit seinen Teamkollegen Chris Froome als Gesamtsieger der Frankreich-Rundfahrt abgelöst.

Mit 1:51 Minuten Vorsprung konnte sich der 32 Jahre alte Thomas in der Endabrechnung auf den Niederländer Tom Dumoulin durchsetzen. Der viermalige Tour-Sieger Froome wurde mit 2:24 Minuten Rückstand auf Thomas Dritter.

„Ich kann das alles noch nicht wirklich realisieren. Dazu brauche ich noch viele Tage, ja Wochen. Ich empfinde einfach nur Glück. Das stärkste Gefühl waren diese acht Runden auf den Champs-Elysées. Ich wollte davon profitieren, umgeben von meiner Mannschaft. Es ist unglaublich“, sagte Thomas.

Sagan zum Sechsten mal in Grün

Das Grüne Trikot des Punktbesten sicherte sich zum sechsten Mal Peter Sagan aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall. Der Franzose Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) gewann zum ersten Mal das Gepunktete Trikot des besten Bergfahrers, sein Landsmann Pierre Latour (AG2R La Mondiale) erstmals das Weiße des besten Jungprofis.

Nur knapp an seinem zweiten Etappensieg sprintete auf dem abschließenden 21. Teilstück John Degenkolb vorbei. Der Sieger der neunte Etappe in Roubaix musste sich auf den Champs-Elysées nach einem packenden Sprint lediglich dem norwegischen Europameister Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates) geschlagen geben.

Foto: ASO

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Quintana siegt, Froome fällt zurück, Sagan muss um Tour-Fortsetzung bangen

Mi, 2018-07-25 22:57

Kurz, aber ereignisreich: Mit einer Machtdemonstration von Geraint Thomas (Sky) und dem Tagessieg von Nairo Quintana (Movistar) endete die spektakuläre Mini-Etappe des 17. Teilstücks bei der 105. Tour de France.

Der Kolumbianer Quintana konnte sich nach nur 65, aber äußerst anspruchvollen Kilometern von Bagnères-de-Luchon nach Saint-Lary-Soulan zur Bergankunft am Col du Portet in 2.215 Metern Höhe als Solist mit 28 Sekunden Vorsprung auf den Iren Daniel Martin (UAE Team Emirates) durchsetzen und seinen zweiten Tagessieg insgesamt bei einer Frankreich-Rundfahrt bejubeln.

Mit 47 Sekunden Rückstand auf Quintana kämpfte sich der Gesamtführende Brite Thomas nach zuvor zwei Bergen der ersten Kategorie ins Ziel und baute seine Führung im Gesamtklassement weiter aus und gilt vier Tage vor Ende nun als erster Anwärter auf den Gesamtsieg. Titelverteidiger Froome verlor 47 Sekunden auf seinen Teamkollegen und Landsmann. Neuer Gesamtzweiter ist vor der letzten Pyrenäen-Etappe am Donnerstag nun der Niederländer Tom Dumoulin (Sunweb/+1:59). Froome belegt mit weiteren 32 Sekunden Rückstand Platz drei.

Froome: „Geraint verdient es, in Gelb zu sein“

„Es war eine sehr intensive Etappe. Geraint ist so ein tolles Rennen gefahren, er verdient es wirklich, in Gelb zu sein“, sagte Froome, der nach der Etappe bei der Abfahrt mit einem Polizisten kollidierte und stürzte, aber unverletzt blieb. „Ich drücke die Daumen, dass er das Gelbe Trikot bis nach Paris bringen wird. So ist halt der Radsport, wir sind eine Mannschaft. Ich freue mich, immer noch in einer guten Position zu sein“, ergänzte der viermalige Tour-Sieger.

Sagan stürzt und muss bangen

Um die Fortsetzung des Rennens muss indes Weltmeister Peter Sagan bangen. Der Bora-hansgrohe-Profi stürzte auf der Abfahrt vom Col de Val Louron-Aze und zog sich dabei Hautabschürfungen und Prellungen zu. „Es war ein Fahrfehler – ich glaubte die Kurve schnell durchfahren zu können. Ich kam zu weit nach rechts und habe gebremst, aber das war zu wenig. Danach ging es in den Wald und mit dem Hintern bin ich auf einem Felsen gelandet. Ich bin natürlich verletzt, aber es könnte schlimmer sein“, sagte Sagan. Der fünfmalige Gewinner des Grünen Trikots will am Donnerstag über eine Weiterfahrt entscheiden.

Nicht mehr zum Start der Etappe antreten konnte hingegen Philippe Gilbert (Quick-Step Floors). Der Belgier stürzte auf der 16. Etappe 59 Kilometer vor dem Ziel in Führung liegend in der Abfahrt vom Col de Portet d’Aspet nach einem Fahrfehler und fiel über die Straßenmauer einen Abhang hinunter. Gilbert stieg wieder auf sein Rad und fuhr noch 60 Kilometer bis ins Ziel. Nach den darauffolgenden Untersuchungen kam dann das Aus für den Straßen-Weltmeister des Jahres 2012.

When you have a broken knee cap and decide to keep going for another 60km ? pic.twitter.com/cGoidtQH3w

— PHILIPPE GILBERT (@PhilippeGilbert) 25. Juli 2018

? Relive Stage 17 onboard with @petosagan after his harsh crash in a downhill section ?#TDF2018 pic.twitter.com/mC2tfEGiji

— Le Tour de France (@LeTour) 25. Juli 2018

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettinophoto 

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Greipel und Sieberg verlassen Lotto Soudal – Kittel bleibt bei Katusha-Alpecin

Mo, 2018-07-23 19:19

Was sich schon seit mehreren Wochen andeutete, ist nun offiziell: Nach acht erfolgreichen Jahren verlässt André Greipel gemeinsam mit seinem Anfahrer Marcel Sieberg den belgischen Lotto-Soudal-Rennstall.

„Lotto Soudal und André Greipel informieren darüber, dass die Zusammenarbeit nach acht erfolgreichen Jahren beendet wird“, heißt in einer kurzen Mitteilung des Teams. Nur kurze Zeit danach teilte Sieberg über Twitter mit, dass auch er das Team nach acht Jahren verlassen werden.

Zwei Tage zuvor hatten die beiden Freunde die 105. Tour de France während der 13. Etappe beendet. Greipel und Sieberg waren im Jahr 2011 gemeinsam vom Team HTC-Columbia (zuvor Team T-Mobile) zur belgischen Equipe gewechselt. Elf Etappensiege bei der Tour de France konnte Greipel währenddessen mit der Hilfe Siebergs einfahren – nur in diesem Jahr und im Vorjahr ging er bei der Frankreich-Rundfahrt leer aus.

Bahrain-Merida als neues Team?

Wohin der Weg die beiden Freunde letztlich führt, wird offiziell erst am dem 1. August bekanntgegeben werden. Erst ab dann dürfen Transfers und Vertragsunterschriften kommuniziert werden. Medienberichten zufolge soll der 36-jährige Sieberg jedoch bereits bei Bahrain-Merida zugesagt haben – dorthin könnte auch der Weg Greipels führen. Auch an Phil Bauhaus vom deutschen Team Sunweb soll die Mannschaft um Vincenzo Nibali Interesse haben.

Kittel bleibt bei Katusha-Alpecin

Keinen Trikottausch wird, trotz des Zwists mit der sportlichen Führung seines Team Katusha-Alpecin bei der Tour der France, Marcel Kittel vornehmen. „Ich werde zu 100 Prozent für Katusha fahren“, sagte der 30 Jahre alte Arnstädter in einem Interview mit Sport1. Sportdirektor Dimitri Konyschew hatte Kittel, der nach seinen 14 Erfolgen in den Vorjahren in diesem Jahr bei der Frankreich-Rundfahrt leer ausging und auf der 12. Etappe aus dem Zeitlimit fiel, in einem Interview mit der L’Equipe Egoismus vorgeworfen und hart kritisiert. „Es ist kein Geheimnis, dass das Interview hohe Wellen geschlagen hat. Das wurde teamintern auch mit den Entscheidungsträgern besprochen“, sagte Kittel und ergänzte: „Nur weil jemand eine Meinung über mich hat, die mir nicht passt, geht für mich die Welt nicht unter.“

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Lotto Soudal and @AndreGreipel want to inform you that after eight successful years, their collaboration comes to an end. pic.twitter.com/roTXm4WYbk

— Lotto Soudal (@Lotto_Soudal) 22. Juli 2018

Since I received a lot of questions about my future @Lotto_Soudal…..
I will be leaving the team at the end of this year.
More information will follow in August!

— Marcel Sieberg (@MarcelSieberg) 22. Juli 2018

Kategorien: Radsport, Web News

Aus für deutsches Trio und Nibali auf Tour-Königsetappe – Thomas siegt auch in Alpe d’Huez

Do, 2018-07-19 22:44

Das Feld der Sprinter dünnt sich weiter aus – Geraint Thomas (Sky) baut seine Führung in der Gesamtwertung bei der 105. Tour de France nach seinem zweiten Tagessieg in Folge weiter aus.

Während der 175,5 Kilometer langen 13. Etappe von Bourg-Saint-Maurice Les Arcs zur Bergankunft nach Alpe d’Huez stiegen das Lotto-Soudal-Duo André Greipel und Marcel Sieberg und Katusha-Alpecin-Profi Rick Zabel vom Rad. Auch für die zweimaligen  Etappensieger Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) und Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) ist die Frankreich-Rundfahrt 2018 vorzeitig beendet.

„Die letzten drei Tage waren nicht einfach und zu schwer für mich. Ich wusste, dass dies ein weiterer harter Tag im Sattel werden würde“, erklärte Greipel. Nach Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) muss auch der elfmalige Etappensieger die diesjährige „Große Schleife“ ohne einen Tageserfolg beenden. „Es gibt viele Autos im Rennen, an denen sich Fahrer festhalten können. Ich bin keiner, der das macht. Ich habe heute eingesehen, dass ich keiner bin, der sich am Auto festhält, um in die Karenzzeit zu kommen“, ergänzte Greipel.

Thomas baut Führung aus

Den Etappensieg sicherte wie am Vortag Thomas und baute seine Führung zum Abschluss der drei Tage in den Alpen weiter aus. Der 32-jährige Brite konnte sich  im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe vor dem Niederländer Tom Dumoulin (Sunweb/+0:02) und dem Franzosen Romain Bardet (AGR2/+0:03) durchsetzen. Titelverteidiger Chris Froome (Sky) wurde mit drei Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Thomas Vierter, Fünfter wurde der Spanier Mikel Landa (Movistar/+0:07).

Tour-Aus auch für Nibali

Vincenzo Nibali (Bahrain Merida) stürzte vier Kilometer vor dem Ziel und erreichte 13 Sekunden nach Thomas, der in der Gesamtwertung nun mit 1:39 Minuten auf Froome und 1:50 auf Dumoulin anführt, als Siebter das Tagesziel in 1.850 Metern Höhe. Der Tour-Sieger des Jahres 2014 zog sich einen Wirbelbruch zu und muss das Rennen ebenfalls beenden und wird nach Angaben seines Teams am Freitag nach Italien zurückkehren.

? ANNOUNCEMENT ?@vincenzonibali is forced to withdrawn from @LeTour

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? @bettiniphoto #TDF2018 pic.twitter.com/fRvVvp0Ywg

— Team Bahrain Merida (@Bahrain_Merida) 19. Juli 2018

Foto: Christoph Sicars

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Tour-Aus für Kittel, Glück für Zabel – Sky mit Machdemonstration in den Alpen

Mi, 2018-07-18 22:40

Sky mit einer Machtdemonstration, Aus für Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) – die 11. Etappe der 105. Tour de France krempelte die Spitze der Gesamtwertung ordentlich um und bedeutete für einige prominente Protagonisten das vorzeitige Ende.

So überschritt Kittel nach der mit 108 Kilometern zwar recht kurzen, aber mit mehr als 4.000 Höhenmeter garnierten zweiten Alpenetappe von Albertville zur Bergankunft nach La Rosière das Zeitlimit um rund zwölf Minuten und muss das Rennen zum dritten Mal nach 2012 und 2017 beenden.

Das gleiche Schicksal wie dem 14-maligen Tour-Etappensieger ereilte auch dem Briten Mark Cavendish (Dimension Data) sowie dessen australischem Teamkollegen Mark Renshaw. Glück hatte indes Kittels Teamkollege Rick Zabel, der das Zeitlimit zwar auch um drei Sekunden verpasste und zuerst aus der Wertung gestrichen wurde. Doch die Rennkommissäre ließen bei Zabel Gnade vor Recht walten und sortierten den 25-Jährigen wieder im Gesamtklassement ein.

Thomas holt Tagessieg und Gelb

Sorgen, mit dem sich das britische Team Sky nicht befassen muss. Die Equipe um Titelverteidiger Chris Froome wehrte mühelos alle Angriffe von Tom Dumoulin (Sunweb), Alejandro Valverde und Nairo Quintana (Movistar), Romain Bardet (Ag2R) und Daniel Martin (UAE-Team Emirates) ab und sicherte sich neben dem Tagessieg und dem Gelben Trikot von Geraint Thomas aus Platz zwei durch Froome.

„Wir haben das Rennen gut kontrolliert. Wir wussten, dass die Attacken kommen würden und wir sie parieren müssen. Das haben wir gut gemacht. Ich wusste, dass das Gelbe Trikot möglich ist, aber damit habe ich mich nicht wirklich beschäftigt. Für mich ist es ein fantastischer Tag“, bilanzierte Thomas im Anschluss und ergänzte: „Alles was jetzt noch kommt, ist für mich ein Bonus. Die Tour läuft einfach super, ich genieße sie. Egal was passiert, sie ist ein Erfolg für mich.“

Mit einem Vorsprung von 1:25 Minute auf Froome und 1:44 auf Dumoulin geht Thomas damit auf die Königsetappe am Donnerstag über 175,5 Kilometer von Bourg-Saint-Maurice Les Arcs nach Alpe d’Huez.

#TDF2018 @ZabelRick included in today’s stage results, he missed the time cut by 3 seconds and commissaires showed clemency, so it looks like he can continue @LeTour

— Team KATUSHA ALPECIN (@katushacycling) 18. Juli 2018

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Tour de France: Degenkolb sprintet in Roubaix zum Etappensieg

Mo, 2018-07-16 00:22

Endlich am Ziel seiner Träume: Im sechsten Jahr holt sich John Degenkolb endlich den lang ersehnten Etappensieg bei einer Tour de France – und widerlegt damit seine Kritiker.

Im Sprint einer Dreiergruppe konnte sich der 29 Jahre alte Thüringer gegen die Belgier Greg Van Avermaet (BMC Racing) und Yves Lampaert (Quick-Step Floors) durchsetzen. Drei Jahre nach seinem Erfolg bei Paris-Roubaix durfte Degenkolb somit endlich über den ersten Tour-Etappensieg seiner Laufbahn jubeln.

Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) wurde im Sprint der Verfolger hinter Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) Fünfter. André Greipel (Lotto Soudal) wurde nach dem Ritt über 21,7 Kilometer Kopfsteinpflasterals zweitbester Deutscher Achter, Nils Politt (Katusha-Alpecin) 13.

Degenkolb: „So lange darauf gewartet“

„Auf diesen Sieg habe ich so lange gewartet. Es war unglaublich. Endlich ein großer Sieg nach einer sehr langen Zeit, in der ich so viel durchgemacht habe. Es war eine schwere Zeit“, sagte Degenkolb überglücklich nach dem Rennen und ergänzte: „Viele haben behauptet, dass es vorbei ist und ich nicht zurückkomme. Aber ich wusste es besser. Es gibt kein Finale, das dramatischer, schöner oder fantastischer hätte sein können. Ich bin total überwältigt.“

Van Avermaet weiter in Gelb – Aus für Porte

Der geschlagene Olympiasieger Van Avermaet konnte als Trostpflaster seine Führung in der Gesamtwertung auf 43 Sekunden auf den Briten Geraint Thomas (Sky) ausbauen. Beendet ist das Rennen indes für Van Avermaet Teamkollegen Richie Porte. Der Australier, einer der Siegsanwärter auf den Gesamtsieg, kam bereits nach zehn Kilometern bei einem Sturz zu Fall und musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch aufgeben. .

Mit dem Sieg Degenkolbs gehen die deutschen Fahrer damit doch noch in den ersten Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt 2018. Zuvor konnten weder der bereits 14 Mal erfolgreiche Marcel Kittel oder der elfmal siegreiche Greipel für einen Tageserfolg sorgen.

?? Relive the tactical last kilometer of this amazing cobbled stage!
?? Revivez le dernier kilomètre très tactique de cette incroyable étape de pavés !#TDF2018 pic.twitter.com/VLerqwnMRp

— Le Tour de France (@LeTour) 15. Juli 2018

Foto: A.S.O.

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Sei dabei am Attersee: Gewinne einen Startplatz für den „King of the Lake“ 2018

Mo, 2018-07-09 08:26

Werde der König vom See! Seit Wochen ist der „King of the Lake“ 2018 ausgebucht – aber radsportkompakt.de verlost noch einen der letzten Startplätze für die achte Auflage des europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahrens am 15. September 2018 im oberösterreichischen Salzkammergut.

Nicht weniger als 1200 Teilnehmer aus ganz Europa werden den 47,2 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr einmal rund um den Attersee in Angriff nehmen. Auch die österreichische Elite im Rahmen der Bundesliga wird erneut am Start sein.

Die Seestraße ist für das komplette Rennen für den Fahrzeugverkehr gesperrt – was selbst den teilnehmenden Amateuren richtiges „Profifeeling“ gibt. Apropos Profi: Im Vorjahr stellte der alte und zugleich neue österreichische Zeitfahrmeister Georg Preidler (Groupama-FDJ) den Streckenrekord von Riccardo Zoidl im „Elite King“-Rennen ein (mehr dazu hier).

Wenn Du einen der letzten verbleibenden Startplätze für den „King of the Lake“ bekommen willst, beantworte folgende Frage richtig, um an der Verlosung für einen Startplatz im Einzelrennen teilzunehmen. Sende eine E-Mail mit Deiner Antwort mit dem Stichwort „KotL2018“ bis zum 30. Juli 2018 (18 Uhr) an: gewinnspiel@radsportkompakt.de

Mit welcher Zeit stellte Georg Preidler beim „King of the Lake“ 2017 einen neuen Streckenrekord auf?

a) 56:07,83 Minuten
b) 55:57,97 Minuten
c) 54:09,96 Minuten

Teilnahmenbedingungen:

Mit der Gewinnspiel-Teilnahme erkennt der Teilnehmer diese Bedingungen an. Beginn des Gewinnspiels ist der jeweilige Veröffentlichungszeitpunkt. Die Teilnahme ist auf die angegebene Dauer begrenzt. Teilnahmeberechtigt sind Nutzer über 18 Jahren, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnen. Das Gewinnspiel läuft unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die oder der Gewinner/in wird durch Zufallsziehung ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Preis beeinhaltet einzig und allein einen Einzel-Startplatz für das Rennen am 15. September 2018. Anreise und Unterbringung hat der/die Gewinner/in selber zu tragen. Eine Barablöse des Preises ist nicht möglich. Es gelten die Teilnahmeregeln des Veranstalters (siehe auch: www.kotl.at/downloads/kotl2018/Ausschreibung_2018.pdf).

Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

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105. Tour de France: Gaviria und Sagan sorgen für gelbe Premieren

So, 2018-07-08 23:59

Doppelte Premiere in der Vendée: Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) und Peter Sagan (Bora-hansgrohe) haben beim Auftaktwochenende der 105. Tour de France für gelbe Momente gesorgt.

So konnte sich der 23 Jahre alte Kolumbianer beim Auftakt am Samstag bei seinem Tour-Debüt gleich den Etappensieg und damit das erste Gelbe Trikot der Frankreich-Rundfahrt 2018 sichern. Nach 201 Kilometern von Noirmoutier-en-l’Île nach Fontenay-le-Comte konnte sich Gaviria im Massensprint gegen Sagan und Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) behaupten. John Degenkolb (Trek-Segafredo) wurde Achter. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, so etwas kann man nicht in Worte fassen“, sagte Gaviria nach der Etappe.

Erstes Gelb für Bora-hansgrohe

Einen Tag später konnte sich Weltmeister Sagan nach 182,5 Kilometern von Mouilleron-Saint-Germain nach La Roche-sur-Yon ebenfalls nach einem turbulenten Sprint gegen den Italiener Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) und den Franzosen Arnaud Démare (Groupama-FDJ) durchsetzen. André Greipel (Lotto Soudal) sprintete als bester Deutscher auf Platz vier. Degenkolb wurde diesmal Neunter.

„Das Finale war hart und sehr technisch. Demare und Degenkolb haben den Sprint eröffnet, aber ich bin relativ früh vorbeigezogen. Am Ende war es knapp und ich hatte etwas Glück, das Colbrelli nicht mehr vorbeigekommen ist. Ich bin unglaublich stolz das Gelbe Trikot zu tragen“, kommentierte Sagan den neunten Tour-Etappensieg seiner Karriere im Anschluss. Für das deutsche Bora-hansgrohe-Team war es das erste Gelb der Team-Geschichte. „Es ist auch für mich persönlich ein großer Tag – wir freuen uns alle riesig“, sagte Teamchef Ralph Denk.

?? #TDF2018
pure emotions! @LeTour #BORAhansgrohe @petosagan @UCI_cycling ??? pic.twitter.com/bRAMm6SnUv

— BORA – hansgrohe (@BORAhansgrohe) 8. Juli 2018

Foto: © BORA-hansgrohe / Bettiniphoto

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Geheimtipp Ackermann sprintet in Einhausen ins Meistertrikot

So, 2018-07-01 17:52

Geheimtipp Pascal Ackermann hat dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall bei der Straßenrad-DM in Einhausen den dritten deutschen Meistertitel der Team-Geschichte nach 2015 und 2017 beschert.

Nach 228 Kilometern auf dem 19 mal zu durchfahrenden Rundkurs (12 km) konnte sich der 24 Jahre alte Pfälzer im Massensprint gegen John Degenkolb (Trek-Segafredo) und Max Walscheid (Sunweb) durchsetzen. Der dreimalige Titelträger André Greipel (Lotto Soudal) wurde Vierter, Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) verpasste als Neunter erneut seinen ersten Meistertitel.

Ackermann: „Ich bin überglücklich“

„Ich bin überglücklich! Das Team hat einen tollen Job gemacht, 100 Prozent hinter mir gestanden, so dass ich mich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte. Rüdiger Selig hat mich in die tolle Position gebracht. Ich musste nur noch ins Ziel fahren“, blianzierte Ackermann nach dem Rennen. Mit seinen diesjährigen Etappensiegen bei der Tour de Romandie und dem Critérium du Dauphiné sprintet Ackermann in seinem zweiten Profijahr in die Weltklasse – und krönte dies nun mit dem Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring. „Ich war mir nach der letzten Kurve schon relativ sicher, dass ich gewinne. Ein Jahr jetzt im Meistertrikot zu fahren, ist ein unglaubliches Gefühl – das werde ich genießen,“ sagte der neue Titelträger, der das Trikot von Teamkollege Marcus Burghardt übernehmen konnte.

Degenkolb zufrieden – Walscheid hadert mit Platz drei

„Bei meiner Vorgeschichte, die Verletzungen im Frühjahr, dann ist der zweite Platz aller Ehren wert. Die DM gibt mir Selbstvertrauen für die kommende Tour de France“, sagte indes Degenkolb. „Grundsätzlich ist der dritte Platz bei dieser Konkurrenz super, allerdings fühlte ich mich im Finale behindert, musste abbremsen“, bilanzierte Walscheid, der sich im Finale von Ackermann behindert fühlte.

Zwei Tage zuvor hatte sich Kittels Katusha-Alpecin-Teamkollege Tony Martin zum achten Mal in seiner Karriere den Titel im Einzelzeitfahren gesichert. „Das war seit langem mal wieder ein astreines Zeitfahren von mir, bei dem alles gepasst hat. Nach der ersten Runde wusste ich: Der alte Tony ist wieder da“, bilanzierte der viermalige Weltmeister im Kampf gegen die Uhr.

Die Titel bei den Frauen sicherten sich im Straßenrennen erstmals die erst 20 Jahre alte Liane Lippert (Sunweb). Ihren dritten Titel im Zeitfahren nach 2013 und 2014 konnte indes Lisa Brennauer (Wiggle High5) verbuchen. Neuer Titelträger der U23-Männer ist Jasper Frahm (Team Heizomat rad-net.de).

Foto: Christoph Sicars

 

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DM-Mitfavorit Pascal Ackermann: „So gefragt war ich noch nie“

Fr, 2018-06-29 12:36

Mit Etappenerfolgen bei der Tour de Romandie und beim Criterium du Dauphiné sprintete Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) schon in seinem zweiten Profijahr in die Weltklasse – und in den Favoritenkreis auf den Sieg bei der Deutschen Meisterschaft in Einhausen.

Im radsportkompakt.de-Interview verrät der 24-jährige Pfälzer, wie er mit Favoritenrolle umgeht, wie er selber seine Chance sieht und wieso er nicht bei der Tour de France dabei ist.

Herr Ackermann, vor der DM in Einhausen waren Sie ein gefragter Mann. Wie empfinden Sie das plötzliche mediale Interesse?

Ich fühle mich schon sehr geehrt. So gefragt war ich vor einem Rennen noch nie, vor allem weil es in Deutschland ja viele große Namen an Sprintern gibt. Das ist für mich natürlich eine Riesenmotivation.

Liegt Ihnen der Kurs in Einhausen?

Vor drei Jahren bin ich beim Zeitfahren schon drauf gefahren. Ich habe keine größeren Schwierigkeiten in Erinnerung. Für einen Sprinter ist der Kurs perfekt, wobei ich es doch etwas härter gehabt hätte.

Sehen Sie ich selber als einer der Favoriten auf das Meistertrikot?

Ich würde mich schon als einer der Favoriten sehen. Ich weiß wie ich gearbeitet habe und wie ich in Form bin und ich schiele natürlich auf das Trikot.

Damit sind Sie natürlich nicht allein.

(lacht) Natürlich nicht. Marcel Kittel, André Greipel und Max Walscheid, das sind sicher die Hauptgegner. Vor allem weil Sunweb ein superstarkes Team am Start hat. Wenn man sieht, wer in Einhausen alles mitfährt und auf welchem Niveau sich die Fahrer befinden, ist es eigentlich schon eine kleine Sprinter-WM. Da hätte man es in anderen Ländern als Sprinter schon einfacher.

Wäre alles andere als ein Massensprint in Einhausen eine Überraschung?

Ich denke schon, dass auch andere Szenarien als ein Massensprint möglich ist. Katusha-Alpecin will unbedingt gewinnen, Sunweb will unbedingt gewinnen und natürlich auch wir. Das macht es nicht einfach für alle möglichen Konstellationen. Aber es scheint doch eher unwahrscheinlich, dass eine kleine Gruppe erfolgreich im Ziel ankommt. Wir werden im Rennen erstmal schauen, was möglich ist.

Trotz ihrer Erfolge stehen sie nicht im Tour-Aufgebot ihres Teams.

Für mich war schon Anfang der Saison klar, dass ich in dieser Saison keine Grand Tour fahren werde, weil ich noch im Aufbau bin. Daher war es für mich nicht enttäuschend, nicht dabei zu sein, sondern ziemlich klar, dass ich nicht fahre.

Herr Ackermann, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die DM in Einhausen.

Foto: © BORA-hansgrohe / VeloImages

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Marcus Burghardt: „20 Mal Paris-Roubaix – das wäre doch mal was“

Do, 2018-06-28 16:49

Marcus Burghardt aus dem Bora-hansgrohe-Rennstall geht am Sonntag bei den Deutschen Straßenmeisterschaften 2018 in Einhausen als Titelverteidiger ins Rennen. Trotz eines Sprinterkures schreibt er eine Titelverteidigung nicht vollends ab.

Im Interview mit radsportkompakt.de spricht der in Bayern lebende 34-Jährige Zschopauer über sein Jahr im Meistertrikot, seiner zehnten Teilnahme bei der Tour de France und wieso er lange noch nicht ans Aufhören denkt.

Herr Burghardt, ein Jahr fuhren Sie im Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring. Ein für Sie schönes Jahr?

Für mich war es ein wahnsinnig schönes Jahr. Ich bin quasi vor meiner Haustür Deutscher Meister geworden, stand im Meistertrikot beim Tour-Start in Deutschland in Düsseldorf – das war einfach ein wahnsinnig schönes Jahr.

Würden Sie das Trikot gerne behalten?

Klar würde ich das Trikot gerne behalten. Aber auf dem Kurs in Einhausen wird es sicher schwer, es zu verteidigen.

Ansonsten heißt es für Bora-hansgrohe „alle für Pascal Ackermann“?

Wenn es zum Sprint kommt, ist Pascal natürlich unser Mann. Aber wenn man auf einen Sprint fährt, ist es auch nicht unbedingt planbar, ob man letztlich auch gewinnt. Wenn ein Greipel oder ein Kittel in Tour-Form sind, ist es natürlich auch nicht so einfach, an ihnen vorbeizusprinten. Aus einer Gruppe heraus ist das schon ein bisschen einfacher. Aber wenn es alles auf einen Sprint hinausläuft, fahren wir natürlich für Ackes.

Eine Woche nach der DM gehen Sie das zehnte Mal in Ihrer Karriere bei einer Tour de France an den Start. Für Sie ein besonderes Jubiläum?

Als ich jung war, hätte ich nie  daran gedacht, dass ich überhaupt einmal bei einer Tour de France an den Start gehen werde. Dass ich jetzt bereits meine zehnte fahre und in diesem Jahr der deutsche Fahrer mit den meisten Tour-Teilnahmen ist natürlich schon etwas Besonderes.

Dort heißt es für Sie vor allem Peter Sagan Helferdienste zu leisten?

Wir haben mit Peter die Etappensiege und das Grüne Trikot als Ziel. Auf der anderen Seite müssen wir trotzdem auch ein Auge auf Rafal Majka richten, weil er unser Mann für die Gesamtwertung ist. Gerade die ersten Tage ist es durch den Wind und den vielen Richtungswechseln sehr gefährlich. Das wird schon sehr stressig.

Im Jahr 2008 gewannen Sie in Saint-Étienne eine Etappe. Ist das auch in diesem Jahr ein Traum, den Sie sich gerne erfüllen würden?

(lacht) Den Traum habe ich immer und es ist immer noch mein großes Ziel, noch einmal ganz oben auf dem Podium zu stehen. Ich weiß aber auch, dass es mit Peter Sagan in der Mannschaft nicht so einfach ist. Wenn wir mit einem Fahrer in der Fluchtgruppe sind, schauen die anderen Fahrer schon extrem auf uns.

Mit 34 denken viele der Kollegen auch so langsam ans Karriereende. Wird Ihre zehnte Tour auch zugleich die letzte?

Momentan ist mein Karriereende noch in weiter Ferne – daran habe ich noch gar nicht gedacht. Mir macht das Radfahren noch sehr viel Spaß und ich bin noch in einer guter Verfassung. Die letzte Tour de Suisse habe ich unter den Top-50 beendet – ich kann noch mit den Besten mitfahren. Fünf bis sechs Jahre möchte ich mindestens noch fahren. Jens Voigt ist auch noch mit 42 gefahren. Vielleicht schaffe ich das ja auch – und habe dann 20 Mal Paris-Roubaix in den Beinen. Das wäre doch mal was. (lacht)

Herr Burghardt, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die DM und die Tour de France.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Strava-Profil von Marcus Burghardt

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Bora-hansgrohe mit Doppelspitze Sagan/Majka – Katusha-Alpecin mit vier Deutschen zur Tour de France

Mi, 2018-06-27 13:07

Erneut mit der Doppelspitze Peter Sagan und Rafal Majka, diesmal aber nur einem deutschen Profi, geht der Bora-hansgrohe-Rennstall bei der 105. Tour de France (7. bis 29. Juli) an den Start.

So soll der 28 Jahre alte Slowake Sagan, der von 2012 bis 2016 insgesamt fünfmal das Grüne Trikot des Punktbesten gewann, für Etappensiege sorgen. Hingegen soll der gleichaltrige Pole Majka. 2014 und 2016 Gewinner des Bergtrikots, für eine Top-5-Platzierung im Gesamtklassement der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt sorgen.

Ambitionierte Ziele

„Unsere Ziele sind klar definiert: ein Etappensieg, das Grüne Trikot und ein Platz unter den ersten Fünf in der Gesamtwertung. Das sind ambitionierte Ziele, und man hat letztes Jahr gesehen, wie schnell sich mit ein wenig Pech alles ändern kann“, sagte Bora-hansgrohe Teamchef Ralph Denk und ergänzte: „Aber wir haben unsere Hausaufgaben in den vergangenen Wochen und Monaten gemacht, mehr liegt nicht in unseren Händen.“

Bereits im Vorjahr ging das Team mit dem Duo Sagan/Majka ins Rennen – doch beendete keiner der beiden das Rennen in Paris. Während Sagan nach einer Kollision mit dem Briten Mark Cavendish (Dimension Data) nach der 4. Etappe disqualifiziert wurde, musste Majka nach einem Sturz auf der 9. Etappe des Rennen aufgeben. Emanuel Buchmann übernahm danach die Kapitänsrolle und beendete die Tour als 15. der Gesamtwertung. Der 25 Jahre alte Ravensburger fehlt in diesem Jahr jedoch im Aufgebot und soll das Team bei der Spanien-Rundfahrt (25. August bis 16. September) als Kapitän anführen.

Zehnte Tour für Burghardt

Einziger Deutscher im Bora-hansgrohe-Aufgebot ist somit der amtierende deutsche Straßenmeister Marcus Burghardt, der seine insgesamt zehnte Tour in Angriff nehmen wird. „Es ist schon etwas Besonderes nun schon zehnmal dabei zu sein, das hätte ich mir 2007 bei meiner ersten Tour nicht gedacht“, erklärte der 34 Jahre alte Sachse, der im Jahr 2008 in Saint-Étienne die 18. Etappe gewinnen konnte. Ihr Tour-Debüt geben die beiden Österreicher Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger. Der Italiener Danilo Oss sowie Majkas polnische Landsmänner Maciej Bodnar und Pawel Poljanski kompelttieren das Aufgebot.

Deutsches Katusha-Alpecin-Quartett

Indes mit vier Deutschen geht das Team Katusha-Alpecin am 7. Juli in Noirmoutier-en-l’Île an den Start der „Großen Schleife“ 2018. Neben dem bis dato 14-maligen Etappensieger Marcel Kittel nominierte der Schweizer Rennstall noch Nils Politt, Rick Zabel und den viermaligen Zeitfahrt-Weltmeister Tony Martin.

Das Bora-hansgrohe-Aufgebot für die 105. Tour de France:

Foto Sagan: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

 

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