Vincenzo Nibali (Astana) hat seine Gesamtführung beim 96. Giro d’Italia nach der 14. Etappe weiter ausgebaut.
Der 28 Jahre Italiener überließ auf dem 180 Kilometer langen Teilstück von Cervere nach Bardonecchia zur Bergankunft am Monte Jafferau den Tagessieg seinem Landsmann Mauro Santambrogio (Vini-Fantini), konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Australier Cadel Evans (BMC Racing) jedoch auf 1:26 Minuten ausbauen.
Tagesdritter in 1.908 Metern Höhe wurde mit neun Sekunden Rückstand auf Santambrogio der Kolumbianer Carlos Alberto Betancur (Ag2R) vor dem Spanier Samuel Sanchez (Euskaltel-Euskadi/+0:26) und seinem Landsmann Rigoberto Uran (Sky/+0:30). Drei Sekunden nach Uran erreichten Evans, der Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2R) und der Pole Robert Kiserlovski (RadioShack-Leopard) auf den Plätzen sechs bis acht das Tageziel.
Tagessieger Santambrogio konnte sich dank seines zweiten Saisonsieges auf Platz vier der Gesamtwertung verbessern. Uran rangiert hinter Evans mit einem Rückstand von 2:46 Minuten auf Nibali auf Platz drei.
Weil der Anstieg in den 2.035 Meter hoch gelegenen Skiort Sestrière wegen Schneefalls nicht zu befahren war, musste die Streckenführung der sprünglich auf 168 Kilometer angesetzten verändert und um zwölf Kilometer verlängert werden.
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Einen Tag nach seinem 100. Profisieg hat Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) auf der 13. Etappe beim Giro d’Italia erneut zugeschlagen.
Der 27 Jahre alte Brite konnte sich nach 254 Kilometern von Busseto nach Cherasco im Massensprint gegen den Italiener Giacomo Nizzolo (RadioShack-Leopard) und den Slowenen Luka Mezgec (Argos-Shimano) durchsetzen. Der Rostocker Paul Martens (Blanco) sprintete als bester Deutscher auf Platz 13.
“Ich musste 350 Meter vor dem Ziel nach diesem langen Tag loslegen. Das war wirklich hart”, kommentierte Cavendish seinen vierten Tageserfolg der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Mit seinem 101. Profsieg konnte der Weltmeister von 2011 seine Führung im Kampf um das Rote Trikot des Punktbesten weiter ausbauen.
Nibali weiter vor Evans und Uran
Unverändert das Bild an der Spitze der Gesamtwertung: Dort führt weiterhin der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) mit 41 Sekunden Vorsprung auf den Australier Cadel Evans (BMC Racing). Rang drei bleibt mit 2:04 Minuten Rückstand im Besitz des Kolumbianers Rigoberto Uran (Sky). Der Niederländer Robert Gesing (Blanco) folgt weitere acht Sekunden dahinter auf Platz vier.
Dessen britische Teamkollege und Kapitän Bradley Wiggins (Brustkorb-Infektion) war wie auch der kanadische Titelverteidiger Ryder Hesjedal sowie der Französische Meister Nacer Bouhanni (FDJ) nicht mehr zum Start des längsten Teilstücks des Giro 2013 erschienen.
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Der als Siegersanwärter ins Rennen gegangene Tour-Sieger Bradley Wiggins (Sky) hat den 96. Giro d’Italia vorzeitig beendet.
Der 33 Jahre alte Brite wird aufgrund einer Brustkorb-Infektion am heutigen Freitag nicht mehr in Busseto an den Start der 13. Etappe gehen. Das teilte Wiggins’ britischer Sky-Rennstall am Vormittag mit.
“Wir haben Bradley über Nacht beobachtet und haben ihn heute morgen nach Rücksprache mit dem Teamarzt aus dem Giro zurückgezogen. Seine Brustkorb-Infektion wurde immer schlimmer und unser Hauptanliegen ist immer die Gesundheit unserer Fahrer”, erklärte Teamchef Dave Brailsford.
Wiggins hatte die gestrige 12. Etappe völlig entkräftet mit 3:17 Minuten Rückstand auf das Hauptfeld beenet. Neuer Sky-Kapitän ist nun auch offiziell der Kolumibaner Rigoberto Uran, der in der Gesamtwertung zwei Plätze und 2:04 Minuten hinter dem italienischen Gesamtführenden Vincenzo Nibali (Astana) auf Platz drei liegt.
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Routiner Jens Voigt (RadioShack-Leopard) hat als Ausreißer die fünfte Etappe bei der 8. Kalifornien-Rundfahrt gewonnen.
Der 41-jährige Mecklenburger konnte sich nach 185,7 Kilometern von Santa Barbara nach Avila Beach als Solist durchsetzen. Den Sprint der Verfolger gewann der am Vortag erfolgreiche US-Amerikaner Tyler Farrar (Garmin-Sharp) vor dem Norweger Thor Hushovd (BMC) und dem Slowaken Peter Sagan (Cannondale).
“Um aus dieser Gruppe mit lauter guten Fahrern zu gewinnen, musste ich mein Heil in der Flucht suchen”, kommentierte Voigt seinen ersten Saisonsieg. “Das Alter ist offenbar nur eine Zahl.” Fünf Kilometer konnte sich der Wahl-Berliner aus einer 16-köpfigen Spitzengruppe absetzen, die sich 55 Kilometer vor dem Ziel nach einer Teilung des Feldes gebildet hatte.
Van Garderen übernimmt Gelb
Neuer Träger des Gelben Trikot des Gesamtführenden ist der US-Amerikaner Tejay van Garderen (BMC Racing), der sich zeitgleich mit den ersten Verfolgern als Zehnter über den Zielstrich rollte. Mit 42 Sekunden führt der 24-Jährige vor dem Australier Michael Rogers (Saxo-Tinkoff), der die achttägige Rundfahrt durch den US-Bundesstaat im Jahr 2010 gewinnen konnte. Der Kolumbianer Janier Alexis Acevedo (Jamis-Hagens Berman) fiel von Platz eins auf drei zurück und hat nun einen Rückstand von 50 Sekunden auf van Garderen.
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Mark Cavendish (Omega Pharma – Quick Step) beim 96. Giro d’Italia zu seinem dritten Tageserfolg und insgesamt 100. Profisieg gesprintet.
Der 27-jährige Brite konnte das nur 134 Kilometer lange zwölfte Teilstück von Longarone nach Treviso im Massensprint bei strömenden Regen vor dem Franzosen Nacer Bouhanni und dem Slowenen Luka Mezgec (Argos-Shimano) für sich entscheiden.
“Das war unglaublich. Es war heute sehr schwer, die Ausreißergruppe noch einzuholen. Zehn Kilometer vor dem Ziel hatten sie eine Minute Vorsprung”, kommentierte Cavendish seinen 100. Sieg als Berufsradfahrer im Anschluss. “Ich bin glücklich, dass ich ihn hier beim Giro d’Italia einfahren konnte. Aber noch stolzer bin ich darüber, wie ich hier gewonnen habe.” Es war zugleich der 15. Etappensieg des Briten bei einer Italien-Rundfahrt insgesamt.
Keine Veränderungen gab es an der Spitze der Gesamtwertung, die der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) mit weiterhin 41 Sekunden vor dem Australier Cadel Evans (BMC Racing) anführt. Rang drei belegt der Kolumbianer Rigoberto Uran (+2:04).
Pech hatte indes Uran britischer Teamkollege Bradley Wiggins (Sky), der auf den letzten Kilometern abgehängt wurde und mit mehr als drei Minuten Rückstand das Tagesziel erreichte. Der von einem Infekt geplagte Tour-Sieger liegt nun bereits 5:40 hinter Nibali.
Die 13. Etappe führt am Freitag über 254 Kilometer von Busseto nach Cherasco. Eine Bergwertung der dritten Kategorie wird stellt sich bei Kilometer 217,2 auf der längsten Etappe der diesjährigen Italien-Rundfahrt den Fahrern in den Weg.
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Ramunas Navardauskas (Garmin-Sharp) hat die 11. Etappe beim Giro d’Italia 2013 gewonnen.
Der 25 Jahre alte Litauer konnte sich nach 182 Kilometern von Tarvisio nach Vajont als Solist durchsetzen. Zweiter wurde mit 68 Sekunden Rückstand der Italiener Daniel Oss (BMC Racing), Dritter dessen Landsmann Stafano Pirazzi (Bardiani Valvole/+2:59). Der Rostocker Paul Martens (Blanco) wurde mit 3:07 Minuten Rückstand Fünfter hinter dem zeitgleichen Italiener Salvatore Puccio (Sky).
Ausreißer Gretsch eingeholt
Navardauskas, der im Vorjahr zwei Tage im Rosa Trikot fuhr, konnte sich 21 Kilometer vor dem Ziel zusammen mit Oss absetzen und den allein vor dem Feld fahrenden Erfurter Patrick Gretsch (Argos-Shimano) ein- und kurze Zeit später überholen. Fünf Kilometer vor dem Zielstrich setzte Navardauskas am Schlussanstieg die entscheidene Attacke zum Soloerfolg und enteilte Oss.
Indes konnte Vincenzo Nibali (Astana) mit einem Platz im Hauptfeld die Führung in der Gesamtwertung erneut erfolgreich verteidigen. Mit 41 Sekunden führt der 28 Jahre alte Italiener weiterhin vor dem Australier Cadel Evans (BMC Racing). Das kolumbisch-britische Sky-Duo Rigoberto Uran (+2:04) und Bradley Wiggins (+2:05) belegen die Plätze drei und fünf. Der Niederländer Robert Gesink (Ned) Blanco) bleibt mit 2:12 Minuten Rückstand auf Nibali Fünfter.
Hesjedal aussichtslos zurück
Gänzlich erloschen sind hingegen die Hoffnungen von Navardasuskas’ Teamkollegen Ryder Hesjedal auf eine Titelverteidigung. Bereits gestern kassierte der Kanadier einen großen Rückstand und überquerte diesmal mit 13:35 Minuten Rückstand als 130. den Zielstrich. Auf stattliche 31:39 Minuten summierte sich der Gesamtrückstand des Vorjahessiegers auf Nibali.
Sylvain Georges (Ag2R) ist beim Giro d’Italia in der A-Probe positiv auf Heptaminol getestet worden.
Wie der Weltverband UCI am Mittwoch mitteilte, wurde das “normabweichende Analyse-Ergebnis” bei dem 29-jährigen Franzosen am 10. Mai in einer Urinprobe festgestellt. Die “spezifische Substanz” steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, wird unter anderem zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, hat aber laut UCI-Angaben keine vorläufige Suspendierung zur Folge.
Bereits am Vormittag hatte Georges’ französischer Ag2R-Rennstall ohne Angabe von Gründen mitgeteilt, dass der auf Rang 81 im Gesamtklassement liegende Franzose nicht mehr zu heutigen elften Etappe antreten wird. Geroges hat nun die Möglichkeit, die Öffnung der B-Probe zu beantragen.
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Rigoberto Uran (Sky) hat die 10. Etappe und somit die erste Bergankunft des 96. Giro d’Italia gewonnen.
Der 26 Jahre alte Kolumbianer konnte sich am Dienstag nach 167 Kilometern von Cordenons nach Montasio mit 20 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Carlos Alberto Betancur Gomez (Ag2R) als Solist durchsetzen.
Der italienische Gesamtführende Vincenzo Nibali (Astana) führte elf Sekunden dahinter vor seinem Landsmann Mauro Santambrogio (Vini Fantini) und dem Australier Cadel Evans (BMC Racing) die nächste Verfolgergruppe in das auf 1.519 Meter Höhe gelegene Tagessziel. Tour-Sieger Bradley (Sky) kam mit 1:08 Minuten Rückstand auf seinen kolumbianischen Teamkollegen Uran als Zehnter ins Ziel.
“Heute morgen haben wir bei der Teamsitzung besprochen, dass ich angreife und wir schauen, was passiert. Wir sind froh, dass wir es vollenden konnten”, kommentierte Uran einen Tag nach dem ersten Giro-Ruhetag seinen ersten Saisonsieg.
Dank Zeitgutschriften konnte Nibali seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Mit 41 Sekunden Vorsprung führt der 28-Jährige nun auf den ehemaligen Tour-Sieger Evans. Uran ist nun mit 2:04 Minuten Rückstand neuer Gesamtdritter, gefolgt von Wiggins (+2:05).
Die 11. Etappe führt am Mittwoch über 182 Kilometer von Tarvisio nach Vajont. Mit dem 1.790 Meter hohem Sella Ciampigotto wird bei Kilometer 120,4 ein Berg der zweiten Kategorie überquert. Der Schlussanstieg führt auf sieben Kilometer auf knapp 800 Meter in den Zielort Vajont – ebenfalls ein Berg der zweiten Kategorie.
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Debütant und Etappensieger John Degenkolb (Argos-Shimano) hat den 96. Giro d’Italia vorzeitig beendet.
“Vor dem Rennen habe ich gesagt, dass ich den Giro gerne beenden würde, aber nicht um jeden Preis”, erklärte der 24 Jahre Thüringer in einer Pressemeldung seines Teams vom ersten Ruhetag der diesjährigen Italien-Rundfahrt am Montag.
“Nach einem langen Frühjahr und vor allem der schweren ersten Giro-Woche mit dem schlechten Wetter habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr fit bin und sich mein Körper nicht mehr so gut regenerieren kann”, meinte Degenkolb, der am vergangenen Mittwoch in Matera die 5. Etappe gewann, weiter. Nach seinem Debüt beim Giro wird sich der Wahl-Frankfurter nun auf seine Premiere bei der Tour de France vorbereiten.
Argos-Shimano nur noch zu siebt
Zum Start der 10. Etappe am Dienstag wird das niederländische Argos-Shimano-Team nur noch mit sieben Fahrern erscheinen, da der Chinese Cheng Ji bereits nach dem fünften Tagesabschnitt die Rundfahrt krankheitsbedingt beendete. “An unserer Taktik wird sich nichts ändern. Wir werden weiter offensiv fahren”, versprach Sport-Manager Addy Engels.
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Marcel Kittel (Argos-Shimano) hat die 3. Etappe und dadurch auch die 67. Auflage Tour de Picardie gewonnen.
Einen Tag nach seinem 25. Geburtstag konnte sich nach 171 Kilometern von Nanteuil-le-Haudouin nach Soissons im Massensprint souverän vor den beiden Niederländern Kenny van Hummel und Danny van Poppel (beide Vacansoleil-DCM) durchsetzen.
“Ich bin wirklich glücklich, die letzte Etappe zu gewinnen, aber noch glücklicher bin, die Gesamtwertung zu gewinnen. Als Sprinter passiert das nicht oft, darum macht es mich besonders glücklich und stolz”, kommentierte Kittel seinen achten Saisonsieg, dank dem er wieder an Bryan Coquard (Europcar) vorbeiziehen konnte. Der Franzose hatte Kittel am Samstag ausgerechnet an dessen Geburtstag im Sprint der zweiten Etappe das Nachsehen gegeben.
Kittel beerbt damit seinen Landsmann und Teamkollegen John Degenkolb, der im Vorjahr ebenfalls die erste und die letzte Etappe sowie die Gesamtwertung der dreitägigen Rundfahrt im Norden Frankreichs gewann.
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Maxim Belkov hat als Ausreißer die 9. Etappe beim 96. Giro d’Italia gewonnen und damit für den zweiten Tagessieg seiner Katusha-Mannschaft gesorgt.
Nach 170 Kilometern von Sansepolcro auf den Piazzale Michelangelo in Florenz konnte sich der 28-jährige Russe mit 44 Sekunden Vorsprung auf den Kolumbianer Carlos Betancur (Ag2R) behaupten. Dessen Landsmann Jarlinson Pantano (Colombia) fuhr zwei Sekunden später als Dritter über den Zielstrich. Der Schwede Tobias Ludvigsson (Argos-Shimano) wurde mit 54 Sekunden Rückstand auf Belkov Vierter.
Hesjedal büßt Zeit ein
Den Sprint der Verfolgergruppe gewann weitere neun Sekunden später der Australier Cadel Evans (BMC Racing) vor dem Spanier Benat Intxausti (Movistar). Zeitgleicher Zehnter wurde der Italiener Vincenzo Nibali (Astana), der damit sein Rosa Trikot erfolgreich verteidigen konnte. Einen Rückstand handelte sich indes der kanadische Titelverteidiger Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) ein, der erst 65 Sekunden nach der Favoritengruppe das Ziel in der toskanischen Hauptstadt erreichte.
In der Gesamtwertung führt Nibali vor dem ersten Ruhetag am Montag weiterhin mit 29 Sekunden auf Evans. Der Niederländer Robert Gesink (Blanco) rangiert mit einem Rückstand von 1:15 Minute hinter Nibali auf den Italiener auf Platz drei. Eine weitere Sekunde dahinter liegt weiterhin der britische Tour-Sieger Bradley Wiggins (Sky).
Die Italien-Rundfahrt 2013 wird am Dienstag mit zehnten Etappe über 167 Kilometer von Cordenons zur ersten Bergankunft in Altopiano del Montasio 167 fortgesetzt.
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Sebastien Delfosse (Crelan-Euphony) hat die 97. Auflage des rheinischen Klassikers Rund um Köln (UCI-Kat. 1.1) gewonnen.
Der 30 Jahre alte Belgier konnte sich nach 192,6 Kilometer von Hückeswagen zum Kölner Rheinauhafen im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe gegen seinen Landsmann Pieter Jacobs (Topsport Vlaanderen) und den Österreicher Georg Preidler (Argos-Shimano) durchsetzen.
Bester Deutscher wurde der Eisenhüttenstädter Roger Kluge (NetApp-Endura/+0:13) als Siebter. Lokalmatador und Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka) erreichte ebenso wie André Greipel (Nationalteam) erreichten abgeschlagen mit mir mehr als fünf Minuten Rückstand das Ziel.
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Trotz des “WDR-Boykotts” müssen Radsportfans nicht gänzlich auf eine Live-Übertragung von Rund um Köln 2013 verzichten.
Enrico Muax wird am heutigen Sonntag (12. Mai) ab 15 Uhr das Finale der 97. Auflage des rheinischen Klassikers live via Audio-Stream auf muax.de kommentieren.
Dem Westdeutschen Rundfunk ist der traditionsreiche Radklassiker durch das Bergische Land und die Domstadt in diesem Jahr erneut keine Live-Übertragung wert. Dass Radsport in Deutschland dennoch nicht auf dem absteigenden Ast ist, bewies am 1. Mai der Hessische Rundfunk (hr), der den hessischen Klassiker “Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” in voller Länge live im TV übertrug.
Mitfavorit Vincenzo Nibali (Astana) hat nach der 8. Etappe das Rosa Trikot des Gesamtführenden beim 96. Giro d’Italia übernommen.
Dem 28-jährigen Italiener reichte beim 54,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Gabicce Mare nach Saltara ein vierter Platz, um den Spanier Benat Intxausti (Movistar) nach nur einem Tag als Spitzenreiter abzulösen.
Den Tagessieg sicherte sich Intxaustis britischer Teamkollege Alex Dowsett, der mit einer Zeit von 1:16:27 Stunde zehn Sekunden schneller war als sein Landsmann und Olympiasieger Bradley Wiggins (Sky). Der Este Tanel Kangert (Astana) wurde mit 14 Sekunden Rückstand auf Dowsett Dritter vor seinem Teamkollegen Nibali.
Wiggins kämpft sich zurück
Mit 29 Sekunden Vorsprung führt Nibali in der Gesamtwertung nun vor dem Australier Cadel Evans (BMC Racing), der beim Kampf gegen die Uhr mit 35 Sekunden Rückstand Rang sieben belegte. Der Niederländer Robert Gesink (Blanco) rangiert 1:15 Minute hinter Nibali auf Platz drei. Der am Vortag nach seinem Sturz noch auf Platz 23 zurückgefallene Tour-Sieger Wiggins klettete auf Platz vier – nur eine Sekunde hinter Gesink.
Das neunte Teilstück der Italien-Rundfahrt 2013 führt am Sonntag über 170 Kilometer von Sansepolcro nach Florenz. Jeweils einen Berg der ersten, zweiten, dritten und vierten Kategorie müssen die Fahrer dabei passieren.
Foto: Team Movistar / www.movistarteam.com
Adam Hansen (Lotto Belisol) hat als Ausreißer die 7. Etappe des 96. Giro d’Italia gewonnen – neuer Gesamtführender ist ein Spanier.
Einen Tag vor seinem 32. Geburstag konnte sich der Australier Hansen nach 176 Kilometern von San Salvo nach Pescara bei strömenden Regen als Solist durchsetzen. Der Italiener Enrico Battaglin (Bardiani Valvole – CSF Inox) führte 67 Sekunden später vor seinen Landsleuten Danilo di Luca und Mauro Santambrogio (beide Vini Fantini) die erste Verfolgergruppe ins Ziel.
“Als ich nur noch Sella bei mir hatte, wusste ich, dass der Sieg möglich ist”, kommentierte Hansen im Anschluss seinen größten Erfolg seiner Laufbahn. “An den Anstiegen wollte ich ihn unter Druck setzen und am vorletzten habe ich ihn dann abgeschüttelt.” Den Italiener Emanuele Sella (Androni Giocattoli) konnte der australische Zeitfahrmeister des Jahres 2008 als letzten von anfänglich fünf Fluchgefährten 20 Kilometer vor dem Ziel abschütteln.
Intxausti übernimmt Rosa von Paolini
Das Rosa Trikots des Gesamtführenden konnte bei der der anschließenden Siegerehrung der Spanier Benat Intxausti (Movistar) vom bis dato führenden Italiener Luca Paolini (Katusha) übernehmen. Mit fünf Sekunden führt der 27-jährige Intxausti nun vor dem Italiener Vincenzo Nibali (Astana). Der kanadische Vorjahressieger Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) belegt weitere drei Sekunden dahinter Platz drei.
Wiggins verliert erneut Zeit
Pech hatte indes Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins (Sky), der nach einem Sturz mit einem Rückstand von 2:31 Minuten als 55. den Zielstrich überquerte und in der Gesamtwertung auf Position 23 zurückfiel. Mit einem Rückstand von 1:32 Minute auf Intxausti geht der britische Olympiasieger am Samstag auf das 55,5 Kilometer lange Einzelzeitfahren be
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Marcel Kittel (Argos-Shimano) hat den Auftakt der 67. Tour de Picardie in Frankreich gewonnen.
Der 24-jährige Arnstädter konnte sich nach 190 Kilometern von Guise nach Flixecourt im Sprint souverän gegen den Franzosen Bryan Coquard (Europcar) und den Belgier Sven Vandousselaere (Topsport Vlaanderen) durchsetzen.
Durch seinen siebten Saisonsieg konnte Kittel zugleich die Führung in der Gesamtwertung des dreitägigen Rennens in Nord-Frankreich übernehmen, wo sein Landsmann und Teamkollege John Degenkolb vergangenes Jahr zwei Etappen sowie die Gesamtwertung gewann.
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Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) hat auf der 6. Etappe seinen zweiten Tagessieg beim 96. Giro d’Ialia perfekt gemacht.
Der 27 Jahre alte Brite konnte sich nach 169 Kilometern von Mola Di Bari nach Margherita di Savoia im Sprint gegen den Elia Viviani (Cannondale) und dem Australier Matthew Goss (Orica-GreenEdge) durchsetzen. Vortagessieger John Degenkolb (Argos-Shimano) sprintete als bester Deutscher auf Platz 18.
“Es ist unglaublich – ich bin so glücklich”, kommentierte Cavendish seinen zweiten Tageserfolg bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt, deren Auftakt der Weltmeister von 2011 am vergangenen Samstag in Neapel gewinnen konnte.
Keine Veränderungen gab es an der Spitze der Gesamtwertung, wo der Italiener Luca Paolini (Katusha) weiterhin mit 17 Sekunden vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran (Sky) liegt. Dritter bleibt weitere neun Sekunden dahinter der Spanier Benat Intxausti (Movistar).
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John Degenkolb (Argos-Shimano) hat beim 96. Giro d’Italia für den ersten deutschen Etappensieg gesorgt.
Der 24 Jahre alte Geraer entschied das 203 Kilometer lange fünfte Teilstück von Cosenza nach Matera in einem langgezogenen Sprint vor dem Spanier Angel Vicioso (Katusha) und dem Rostocker Paul Martens (Blanco) erfolgreich für sich.
“Am Ende war mir schwarz vor Augen, ich war so leer”, kommentierte Degenkolb völlig erschöpft seinen ersten Saisonsieg nach einem hektischen Finale, das durch seinen Sturz in der vorletzten Kurve überschattet wurde. “Es war ein toller Job von meinem Team. Es war wirklich schwer am Ende. Ich musste viel leiden, um heute ins Ziel zu kommen.”
Paolini bleibt im Maglia Rosa
Das Rosa Trikot des Gesamtführenden konnte der Italiener Luca Paolini (Katusha) erneut erfolgreich verteidigen. Mit 17 Sekunden führt der 36-Jährige vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran (Sky). Rang drei belegt weitere neun Sekunden dahinter der Spanier Benat Intxausti (Movistar) belegt Rang drei. Der Italiener Vincenzo Nibali (Astana/+0:31), der kanadische Titelverteidiger Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) und der britische Tour-Sieger Bradley Wiggins (Sky/beide +0:34) folgen auf den Plätzen vier bis sechs.
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Enrico Battaglin (Bardiani Valvole-CSF Inox) hat auf der 4. Etappe für den zweiten Sieg einen Einheimischen beim 96. Giro d’Italia gesorgt.
Der 23-jährige Italiener konnte sich nach 246 Kilometern von Bussentino nach Serra San Bruno im Sprint eine Spitzengruppe gegen seine beiden Landsleuten Fabio Fellime (Androni-Giocattoli) und Giovanni Visconti (Movistar) durchsetzen.
“Ich bin überrascht. Gestern hatte ich Pech und wollte es heute besser machen. Besser konnte es heute gar nicht laufen”, kommentierte Battaglin im Anschluss den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn, den er im strömenden Regen am südlichsten Punkt der diesjährigen Italien-Rundfahrt feiern durfte.
Wiggins fällt zurück
Battaglins Landsmann Luca Paolini (Katusha) verteidigte als zeitgleicher Zehnter sein Rosa Trikot des Gesamtführenden. Pech hatte indes der bis dato Gesamtzweite Bradley Wiggins (Sky), der sich einen Rückstand von 17 Sekunden auf die Spitzengruppe einhandelte. Neuer Zweiter ist nun mit 17 Sekunden Rückstand Wiggins’ kolumbianischer Teamkollege Rigoberto Uran. Der Spanier Benat Intxausti (Movistar) belegt weitere neun Sekunden dahinter Platz drei.
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Mailand-San-Remo-Sieger und Lokalmatador Gerald Ciolek sowie André Greipel sind die Zugpferde bei der 97. Auflage von Rund um Köln (12. Mai).
Der 26 Jahre alte Ciolek wird seine südafrikanische MTN-Qhubeka-Mannschaft beim rheinischen Frühjahrsklassiker durchs Bergische Land in seine Geburtsstadt anführen.
“Auch in diesem Jahr haben wir ein starkes Teilnehmerfeld bei den Profis. Die beiden Top-Sprinter Gerald Ciolek und Andre Greipel stehen an der Spitze der deutschen Fahrer und wir können uns auf ein spannendes Rennen freuen”, teilte Veranstalter Artur Tabat am Dienstag mit.
Greipel führt Nationalmannschaft an
Mit dem aus dem angrenzenden Frechen stammenden Andreas Stauff hat der Zweitdivisonär aus Südafrika einen weiteren Lokalmator im Gepäck. Auch der ehemalige Deutscher Meister Martin Reimer steht im MTN-Aufgebot. Indes führt der gebürtige Rostocker Greipel (Lotto-Belisol) eine deutsche Nationalauswahl an, zu der mit André Schulze und Steffen Radochla vom spanischen Euskaltel-Euskadi-Rennstall zwei weitere WorldTour-Profis gehören.
Mit der russischen Katusha-Equipe (mit Rüdiger Selig) sowie den beiden niederländischen Teams Blanco (mit dem ehemaligen Deutschen Meister Robert Wagner) und Argos-Shimano (mit Nikias Arndt) stehen drei WorldTour-Mannschaften am Start. Der deutsche Zweitdivisonär NetApp-Endura reist mit den vier Deutschen Roger Kluge, Paul Voss, Andreas Schillinger und Markus Eichler, aber ohne Titelverteidiger Jan Barta ins Rheinland.
Insgesamt 22 Mannschaften nehmen am Sonntag die 192,6 Kilometer Schleife vom oberbergischen Hückeswagen in die Domstadt in Angriff.
Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de
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