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Aktualisiert: vor 4 Stunden 38 Minuten

Kompakt: Ellenbogenbruch für Geschke im ersten CCC-Einsatz

Sa, 2019-02-16 08:49

+++Kompakt gemeldet: Bittere Saisoneinstand für Simon Geschke: Gleich in seinem ersten Rennen für sein neues Team CCC bricht sich der 32-jährige Berliner den Ellenbogen.

Geschke kam auf der 1. Etappe der 39. Murcia-Rundfahrt zehn Kilometer vor dem Ziel in einem Kreisverkehr zu Fall und zog sich dabei die Verletzung zu. Die Etappe, die der Spanier Pello Bilbao (Astana) mit drei Sekunden Vorsprung auf seine Landsleute und Teamkollegen Omar Fraile und Luis Leon Sanchez gewann, fuhr Geschke trotz der Bruches noch zu Ende.

„Ich habe sofort gemerkt, dass etwas mit meinem Ellenbogen nicht in Ordnung war und die Röntgenaufnahmen haben das bestätigt. Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Ich war in guter Verfassung und bereit für das Frühjahr. Ich hätte mir auf jeden Fall einen besseren Start in mein erstes Rennen mit dem CCC Team vorstellen können“, sagte Geschke.

UPDATE: Unfortunately @simongeschke has been forced to abandon #VueltaCiclistaMurcia2019 after sustaining a broken elbow in a crash in the closing kilometers of stage one.

? ? https://t.co/bMu0brBN4H

We wish you a good and speedy recovery, Simon! #RideForMore ?: Cor Vos pic.twitter.com/YrGo063QhM

— CCC Team (@CCCProTeam) 15. Februar 2019

Kategorien: Radsport, Web News

Lange Durststrecken enden: Kittel und Buchmann jubeln auf Mallorca

Mo, 2019-02-04 17:46

 

In guter Frühform: Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) und Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) haben bei der Mallorca Challenge ihre ersten Siege in der Saison 2019 eingefahren und ihre lange Durststrecken ohne Sieg beendet.

So konnte sich Kittel zum Abschluss der viertägigen Rennserie auf der Balearen-Insel am Sonntag den Sieg bei der Trofeo Palma sichern. Nach 159,6 Kilometern konnte sich der 30-Jährige im Sprint gegen den Belgier Timothy Dupont (Wanty – Groupe Gobert) und den Franzosen Hugo Hofstetter (Cofidis) durchsetzen und damit seit exakt 328 Tagen wieder einen Sieg feiern. Mit André Greipel (Arkéa Samsic / 5. Platz), Rüdiger Selig (Bora-hansgrohe / 6.) und Vorjahressieger John Degenkolb (Trek-Segafredo / 8.) sprinteten drei weitere deutschen in Palma in die Top-10.

Kittel: „Sehr, sehr glücklich“

„Ich bin sehr, sehr glücklich. Das ist mehr als einfach nur ein Etappensieg, es ist auch ein kleines Comeback nach letztem Jahr“, kommentierte seinen Sieg in Palma im Anschluss und ergänzte: „In den letzten Tagen konnte ich fühlen, dass meine Beine gut waren und ich bin froh, meinen Teamkollegen diesen Team bescheren zu können und auch, dass ich mir Selbstbewusstsein geholt habe.“ Im Vorjahr konnte der 14-malige Tour-de-France-Etappensieger lediglich zwei Saisonsiege einfahren – beide im März bei der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico.

Buchmann Erster in Lloseta

Noch länger als Kittel musste Kletterspezialist Emanuel Buchmann auf ein Erfolgserlebnis warten. Zwei Tage vor Kittel gewann der 26 Jahre alte Ravensburger die anspruchsvolle Andratx – Lloseta und feierte damit seinen ersten Sieg seit dem 28. Juni 2015, als er in Bensheim deutscher Straßenmeister wurde. „Das Jahr fängt sehr gut an. Ich hatte mir vorgenommen in dieser Saison endlich auch zu gewinnen. Dass es so schnell klappt, hätte ich aber auch nicht gedacht“, sagte Buchmann. Einen Tag nach seinem Sieg in Lloseta verpasste der Bora-hansgrohe-Profi bei der Trofeo de Tramuntana hinter dem Belgier Tim Wellens (Lotto Soudal) als Zweiter nur knapp den Sieg. Wellens hatte gegenüber Buchmann indes am Vortag das Nachsehen.

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super happy to start my season with a victory and finally my active riding pays off. I was long 20km alone with stong headwind, but sometimes you have to try it Also thanks to my stong @borahansgrohe team #borahansgrohe #iamspecialized #sportful #ride100percent #mallorachallange #cycling #mallorca #andratx #sworks #cycling #cyclinglife #palmademallorca #stravacycling #tarmacdisc #rovalwheels Pictures @mariostiehl

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Foto: Clara Margais

Kategorien: Radsport, Web News

Brandau und Meisen souverän zu Titelverteidigung – Kupfernagel mit Spaß auf Platz zwei

So, 2019-01-13 20:20

Elisabeth Brandau und Marcel Meisen haben in brandenburgischen Kleinmachnow in souveräner Manier ihre Titel als Deutsche Meister im Radcross verteidigt. Im Fokus stand aber „Kurzzeit-Comebackerin“ Hanka Kupfernagel.

Mit einem Rückstand von 57 Sekunden auf die alte und neue Titelträgerin Brandau fuhr die 44 Jahre alte Kupfernagel nach 17,4 Kilometern auf dem Rundkurs in den Kleinmachnower Kiebitzbergen über den Zielstrich. Dritte wurde weitere elf Sekunden dahinter Stefanie Paul.„Es war nach so einer langen Rennenpause megaschwer, aber ich bin einfach glücklich, dabei gewesen zu sein und wieder ein paar neue Grenzen ausgelotet zu haben“, bilanzierte die vierfache Cross-Weltmeisterin und ergänzte: „Ich habe schon gemerkt, dass ich mehr als zwei Jahre fast gar keine Rennen mehr gefahren bin. Elisabeth hatte einfach diese Rennhärte. Es war ein dauerndes Kämpfen.“ Vor drei Jahren hatte Kupernagel ihre aktive Laufbahn beendet, nun kehrte sie für eine „Ehrenrunde“ zu den Meisterschaften zurücl. Punkte für die Teilnahme an der DM hatte sie sich Ende Dezember beim Deutschland-Cup in Vechta ergattern können.

Brandau zum Dritten, Meisen zum Vierten

„Es hat wirklich Spaß gemacht. Ich kannte die Strecke nicht und bin das erste Mal hier gefahren. Daher bin ich superhappy“, sagte Siegerin Brandau nach ihrem dritten Meistertitel nach 2016 und 2018 und ergänzte: Hanka war für mich immer schon ein Vorbild. Ich konnte sie schwer einschätzen und wusste nicht, wie ernst sie es nimmt – das war das große Fragezeichen.“

Zum vierten Mal das weiße Trikot mit den schwarz-rot-golden Bruststreifen holte sich indes Marcel Meisen ab. Fünf Tage nach seinem 30. Geburtstag setzte sich der Corendon-Circus-Profi nach 23,2 Kilometern mit einem Vorsprung von 1:18 Minuten souverän gegen Manuel Müller und Sascha Weber durch. „Die erste Rennhälfte bin ich ein gutes Tempo gefahren, danach habe ich etwas auf Sicherheit gesetzt, bin die technischen Stücke sauber und ohne Fehler durchgekommen“, kommentierte Meisen seinen vierten Meistertitel nach 2015, 2017 und 2018.

Foto: Christoph Sicars

Kategorien: Radsport, Web News

Planänderung zu Gunsten der Herzensangelegenheit: Dumoulin fokussiert sich auf den Giro

Fr, 2019-01-04 15:33

Unfreiwillige Planänderung: Statt der Tour de France wird der Giro d’Italia für Tom Dumoulin zum erklärten Höhepunkt der Saison 2019. An den Start der Frankreich-Rundfahrt wird der Sunweb-Kapitän dennoch gehen. 

„Der Plan war eigentlich, nicht den Giro zu fahren, sondern dass ich mich voll auf die Tour der France konzentriere“, sagte der 28 Jahre alte Niederländer bei der Sunweb-Teamvorstellung im Umspannwerk in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin. „Aufgrund des für mich besseren Kurses, werde ich mich in diesem Jahr vor allem auf den Giro fokussieren“, ergänzte Dumoulin. Für den Giro-Sieger des Jahres ist die Italien-Rundfahrt zugleich eine Herzensangelegenheit. „Mein Herz gehört definitiv mehr dem Giro als der Tour“, bekannte er.

„Es wird eine Herausforderung“

In der abgelaufenen Saison beendete Dumoulin sowohl den Giro als auch die Tour auf Platz zwei. Bei der Italien-Rundfahrt musste der Zeitfahr-Weltmeister von 2017 im letzten Jahr Christopher Froome den Vortritt lassen, in Frankreich dessen Sky-Teamkollegen Geraint Thomas. Auch in diesem Jahr wird sich Dumoulin der Doppelbelastung stellen – nur mit veränderten Prioritäten. „Meine Chancen den Giro zu gewinnen sind definitiv größer, als bei der Tour“, erklärte Dumoulin und sagte im Hinblick auf die Frankreich-Rundfahrt: „Es wird auf alle Fälle eine Herausforderung. Ich denke meine Chancen bei der Tour gut in Form zu sein, sind eher niedrig. Aber das dachte ich letztes Jahr und hoffe auch diesmal, mich selber wieder zu überraschen.“

Enttäuscht vom Tour-Parcous

Mit insgesamt fünf Bergankünfte, drei davon in über 2000 Metern Höhe, wartet die 106. Frankreich-Radrundfahrt 2019 auf – und lediglich 54 Zeitfahrkilometer. „Ich war schon ein wenig enttäuscht, als ich den Tour-Parcous gesehen habe“, bekannte Dumoulin Hingegen wartet der 102. Giro mit drei anspruchsvollen Zeitfahren auf. „Wir rechnen uns in Italien größere Chancen aus als bei der Tour de France“, sagte Sunweb-Teamchef Iwan Spekenbrink.

Doch auch das Unternehmen zweiter Giro-Sieg wird laut Dumoulin ein harter Weg. „Simon Yates hätte ja fast schon letztes Jahr gewonnen, dann unterliefen ihm ein paar Fehler in der letzten Woche. Ich vermute die möchte er nicht noch einmal machen. Er wird sicher ein großer Konkurrent sein“, sagte der Niederländer. Neben dem Briten vom Team Mitchelton-Scott sieht Dumoulin vor allem den italienischen Lokalmatador Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) und den jungen Kolumbianer Egan Bernal vom Team Sky als größte Widersacher.

Hoffen auf neuen Sky-Sponsor

Folgen durch den Rückzug des britischen Sky-Konzerns bei der Mannschaft von Froome, Geraint, Bernal und Co. sieht Dumoulin kurzfristig nicht, mutmaßte aber: „Aber sollten sie für die kommende Saison keinen Sponsor finden, hätte das auf alle Fälle eine Auswirkung auf den ganzen Radsport. Es wäre sehr schlecht für den Radsport, wenn sie keinen Sponsor finden würden – ich hoffe sie finden noch einen.“

 

Fotos: Christoph Sicars

Kategorien: Radsport, Web News

Drei „Männer“ und ein Weltstar: Deutsches Trio und Sagan bei Bora-hansgrohe 2019 im Fokus

Do, 2018-12-13 12:56

Peter Sagan ist auch in der Saison 2019 der große Star beim deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall. Doch rücken Pascal Ackermann, Emanuel Buchmann und Neuzugang Maximilian Schachmann noch mehr in den Fokus.

Am Rande des Team-Trainingslagers auf Mallorca stellte sich das Quartett zusammen mit Teamchef Ralph Denk im Mannschaftshotel an der Playa de Palma der Presse und gab einen Ausblick auf die Ziele und Rollenverteilungen in der kommenden Saison.

„Wir hatten eine sehr erfolgreiche Saison 2018, aber wir wollen uns weiter verbessern. Wenn wir am Ende wieder ein Monument und das Grüne Trikot bei der Tour holen, können wir sehr zufrieden sein“, sagte Denk und ergänzte: „In dieser Saison möchten wir aber auch endlich zumindest eine der Grand Tours in den Top-5 der Gesamtwertung beenden. Das hat in den letzten Jahren leider noch nicht geklappt.“

Ackermann und Buchmann verlängern

Zugleich konnte der 45 Jahre alte Rennstall-Inhaber die Vertragsverlängerungen von Sprinter Ackermann und Rundfahrtspezialist Buchmann bis Ende der Saison 2021 bekanntgeben. „Dass es uns so früh gelungen ist, sowohl mit Pascal als auch mit Emanuel eine Einigung zu finden, freut uns natürlich sehr. Wir haben mit den beiden und Maximilian drei herausragende deutsche Talente in unseren Reihen, mit denen wir langfristige Ziele verfolgen.“

Buchmann will in Top-10 bei der Tour

Während der im Januar 25 Jahre alt werdende Ackermann im Meistertrikot beim Giro d’Italia seine erste Grand Tour bestreiten soll, ist der 26-jährige Buchmann erstmals als Kapitän für die Tour de France vorgesehen. „Meine erste Leaderrolle bei einer Grand Tour  (Gesamtzwölfter bei der diesjährigen Vuelta, Anm. d. Red.) konnte ich leider nicht ganz wie erhofft umsetzen, aber generell war meine Saison sehr gut, und ich habe sicherlich wieder einen Schritt nach vorne Richtung Spitze gemacht. Für 2019 ist die Tour de France mein großes Ziel. Letztes Jahr habe ich sie als 15. beenden können, nächstes Jahr sollen es die Top-10 werden“, erklärte Buchmann.

Welche der drei großen Landes-Rundfahrten Neuzugang Maximilian Schachmann bestreiten wird, ist indes noch offen. „Mein Rennprogramm sieht sehr gut aus, und ich werde auch immer wieder mal auf eigene Rechnung fahren können. Welche Grand Tour ich 2019 fahre, haben wir noch nicht final entschieden. Ein erster Höhepunkt werden für mich die Ardennenklassiker sein“, sagte der 24-jährige Berliner, der in diesem Jahr im Trikot der belgischen QuickStep-Floors-Mannschaft unter anderem eine Etappe beim Giro d’Italia und der Deutschland Tour gewinnen konnte. „Maximilian werden wir genauso behutsam aufbauen, wie uns das schon in den letzten Jahren erfolgreich mit Pascal und Emanuel gelungen ist“, betonte Denk.

Megastar Sagan startet beim Amstel und LBL

Überstrahlt wird Bora-hansgrohe auch 2019 von Branchen-Megastar Peter Sagan, der in seine dritte Saison beim Rennstall aus der oberbayerischen Raubling geht. „Mit Peter verfolgen wir ähnliche Ziele wie in den letzten Jahren. Sein Rennprogramm ist zwar etwas anders als 2018, der Fokus liegt aber wieder auf den Klassikern und der Tour“, sagte Denk über den Straßen-Weltmeister der Jahre 2015, 2016 und 2017.

„Ich werde in der kommenden Saison nach Australien auch in Argentinien an den Start gehen, und deshalb meine Saison in Europa etwas später beginnen“, erklärte indes der 28 Jahre alte Slowake und schob nach: „Die Ziele bleiben unverändert, Sanremo, Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix. Aber in diesem Jahr werde ich auch beim Amstel Gold Race und Lüttich-Bastogne-Lüttich an den Start gehen. Nach den Klassikern werde ich mich einmal mehr auf die Tour de France vorbereiten.“

33 Saisonsiege 2018

Insgesamt 33 Siege konnte Bora-hansgrohe in dieser Saison einfahren. So konnte Sagan unter anderem die beiden Frühjahrsklassiker Gent-Wevelgem und Paris-Roubaix sowie drei Etappen bei der Tour de France gewinnen. Der Ire Sam Bennett steuerte zudem drei Tageserfolge beim Giro d’Italia bei.

Foto: © BORA-hansgrohe / VeloImages

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Sky sagt „Goodbye“ – Brailsford sucht Sponsor für Froome, Thomas und Co.

Mi, 2018-12-12 11:08

 

Ende einer Ära: Nach zehn Jahren zieht sich der Medienkonzern Sky Ende der Saison 2019 als Sponsor des erfolgreichsten Teams der vergangenen Jahre zurück. Ein Nachfolger wird noch gesucht.

„Ende 2019 ist der richtige Zeitpunkt für uns, um ein neues Kapitel in der Geschichte von Sky zu eröffnen und uns auf verschiedene Initiativen zu konzentrieren, einschließlich unserer Sky Ocean Rescue-Kampagne“, erklärte der Sky-Aufsichtsratsvorsitzende Jeremy Darroch in einer Mitteilung auf der Webseite des Rennstalls um Tour-Sieger Geraint Thomas und Giro-Gewinner Christopher Froome.

Brailsford: „Sind noch keinenfalls am Ende“

Für Teamchef David Brailsford beginnt nun die Suche nach einem neuen Hauptsponsor, um das „Während Sky Ende nächsten Jahres weiterziehen wird, ist das Team offen für die Zukunft und das Potenzial einer Kooperation mit einem neuen Partner, falls sich die richtige Gelegenheit ergibt“, sagte der Brailsford und ergänzte: „Wir sind noch keinesfalls am Ende. Vor uns liegt ein weiteres spannendes Jahr im Rennsport, und wir werden alles tun, um 2019 noch mehr Erfolg zu haben.“

Die Entscheidung über den Sky-Ausstieg kommt durchaus überraschend, hatte doch Tour-Sieger Thomas erst vor kurzem seinen Vertrag bei Sky bis 2021 verlängert. Der viermalige Gewinner der Frankreich-Rundfahrt Froome, verfügt noch über einen Arbeitspapier bis Ende der Saison 2020. Das kolumbiansche Kronjuwel Egan Bernal (21), bei der Tour einer der stärksten Helfer von Thomas und Froome, band sich gar bis 2023 an die Brailsford-Equipe.

Acht Grand-Tours-Siege

Insgesamt 322 Siege hatte das Team bis dato einfahren können, darunter acht Grand-Tours-Siege. Bradley Wiggins machte im Jahr 2012 mit dem ersten Sieg eines Briten bei der Tour de France den Anfang. Vier weitere Tour-Siege durch Froome (2013,2015,2016 und 2017), jeweils einer  bei der Spanien-Rundfahrt 2017 und beim Giro d’Italia 2018 und Thomas‘ Tour-Sieg folgten.

Sky has announced that 2019 will be the final year of its involvement in cycling, drawing to a close an association spanning more than a decade of unprecedented success.

Read more: https://t.co/iONsk8g8Lj pic.twitter.com/k5SXjrptjT

— Team Sky (@TeamSky) 12. Dezember 2018

Foto: Team Sky

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Performance Manager: Erik Zabel will Kittel & Co. bei Katusha-Alpecin besser machen

Sa, 2018-12-08 10:13

Nach einer äußerst bescheidenen Saison 2018 will das Team Katusha-Alpecin im Jahr 2019 wieder für mehr Siege sorgen. Den prominentesten Neuzugang gibt es im Staff.

So wurde Erik Zabel bei der Team-Präsentation in der Zentrale von Radsponsor Canyon in Koblenz als neuer Performance Manager vorgestellt. Der ehemalige Weltklassesprinter war bereits 2013 für das Team als Sportdirektor tätig, hatte sich aber nach seinem Dopinggeständnis aus dem Profiradsport zurückgezogen.

Zabel will Kittel & Co. besser machen

„Ich glaube immer noch, dass in diesem Team so viel Potenzial steckt. Es gibt so viele talentierte Fahrer. Und ich habe schon in ihnen den Wunsch gesehen, besser zu werden und eine erfolgreiche Saison zu haben“, sagte der 46 Jahre alte Zabel und ergänzte: „Unser Hauptziel ist es, die Fahrer zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, bessere Leistungen zu erbringen.“ Dabei dürfte sich vor allem Topsprinter Marcel Kittel angesprochen fühlen, der 2018 lediglich zwei Etappenerfolge bei Tirreno-Adriatico verbuchen konnte und weder seine, noch die Erwartungen seines Teams erfüllen konnte.

Neu im Staff von Katusha-Alpecin: Erik Zabel (li.) – Foto: © TKA / Kathrin Schafbauer

Kittel: „Können nur profitieren“

„Wir können von Eriks Rennerfahrung nur profitieren. Seine Tipps sind eine große Hilfe. Ich arbeite das erste Mal mit ihm zusammen, klar ist das eine Hilfe“, sagte Kittel. „Ich habe für die nächste Saison früh mit dem Training begonnen, ich fühle mich frisch und motiviert, wieder zu gewinnen“, meinte der 30-Jährige. Neben ihm stehen mit Zabel-Sohn Rick und Nils Politt nur noch drei Deutsche im 24-köpfigen Aufgebots des in der Schweiz lizenzierten Rennstalls. Tony Martin (LottoNL-Jumbo) und Marco Mathis (Cofidis) verließen Katusha-Alpecin.

Das Team Katusha-Alpecin 2019: Enrico Battaglin (ITA), Jenthe Biermans (BEL), Ian Boswell (USA), Steff Cras (BEL), Jens Debusschere (BEL), Alex Dowsett (GB), Matteo Fabbro (ITA), José Gonçalves (POR), Ruben Guerreiro (POR), Nathan Haas (AUS), Marco Haller (AUT), Reto Hollenstein (SUI), Marcel Kittel (GER), Pavel Kochetkov (RUS), Viacheslav Kuznetsov (RUS), Daniel Navarro (SPA), Nils Politt (GER), Simon Špilak, Mads Würtz Schmidt (DEN), Willie Smit (RSA), Rick Zabel (GER)

Foto: © TKA / Kathrin Schafbauer

Kategorien: Radsport, Web News

Nachfolge von Galionsfigur Vogel: BDR will „Last auf mehrere Schultern verteilen“

Mi, 2018-12-05 21:32

Trotz des schmerzhaften Karriereendes von Galionsfigur Kristina Vogel ist dem Bund Deutscher Radfahrer nicht Bange im Hinblick auf die Bahnrad-WM 2019 im polnischen Pruszków und auf Olympia 2020 in Tokio.

Vollends zu ersetzen ist die seit ihrem schweren Trainingsunfall im Juni querschnittsgelähmte und im Rollstuhl sitzende zweimalige Olympiasiegerin und elfmalige Weltmeisterin Vogel beim BDR jedoch nicht. „Kristina ist eine absolute Ausnahmesportlerin, wie es sie nur einmal im Jahrhundert gibt. Sie ist nicht zu ersetzen“, sagte BDR-Sportdirektor Patrick Moster beim Heim-Weltcup am ersten Dezember-Wochenende in Berlin.

„Last auf mehrere Schultern verteilen“

„Aber wir müssen uns vor niemanden verstecken. Wir haben eine Reihe von Talenten, sodass wir die Last auf mehrere Schultern verteilen müssen. Wir können auch über 2020 hinaus entspannt in die Zukunft blicken“, ergänzte Moster und meinte damit neben Olympiasiegerin Miriam Welte (31) vor allem die zehn Jahre jüngere Emma Hinze.

Im Teamsprint musste Hinze mit Welte nur den russischen Europameisterinnen Anastasia Voinova und Daria Shmeleva den Vortritt lassen. Am Schlusstag sicherte sich Welte im 500-Meter-Zeitfahren Platz zwei. Mit Silber im Keirin-Sprint rundete die 21 Jahre alte Hinze zum Abschluss die Wettkämpfe ab. Neben dem Duo Welte/Hinze hat der BDR in Pauline Grabosch (20) und der erst 18-Jährige Lea Sophie Friedrich noch zwei weitere hoffnungsvolle Frauen im Sprintbereich in der Hinterhand.

„Kleine Baustelle“ bei den Männern

Nicht ganz so blendend sieht es momentan bei den Männern aus, auch wenn das Trio Timo Bichler und Stefan Bötticher im Teamsprint in Berlin immerhin Bronze einfahren konnten. „Wir haben zwar eine kleine Baustelle, aber die können wir sicherlich beheben“, sagte Moster, schob jedoch nach: „Wir sprechen hier von einer Momentaufnahme, aber man muss ja das Gesamtbild sehen. Wir haben mit Stefan Bötticher und Maximilian Levy zwei Fahrer, die überall in die Top acht fahren können.“

Doch Moster wollte das BDR-Abschneiden in der Hauptstadt auch weder über- noch unterbewerten und bilanzierte nach dem dritten von sechs Weltcups: „Berlin ist ein Schritt Richtung Tokio 2020. Wir haben das, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben, bestätigen können. Es gab keine großen Überraschungen – weder im Positiven, noch im Negativen.“

Die kommenden Bahnrad-Weltcups:

14. bis 16. Dezember 2018: London (Lee Valley Velodrome)

18. bis 20. Januar 2019: Cambridge (Avantidrome)

25. bis 27. Januar 2019: Hongkong (Hong Kong Velodrom)

Foto: Christoph Sicars

Kategorien: Radsport, Web News

Schachmann fürchtet sich nicht vor „Quick-Step-Fluch“ – Ziel Tour de France

Di, 2018-12-04 20:31

Nach zwei erfolgreichen Jahren bei Quick-Step Floors sucht Maximilian Schachmann bei Bora-hansgrohe eine neue Herausforderung. Einen Leistungseinbruch fürchtet er deswegen nicht.

„Die Statistik legt das nahe. Natürlich habe ich daran auch denken müssen. Aber ich werde versuchen, meinen Stiefel weiterzufahren, dann kommt alles andere von selbst“, sagte Schachmann am Rande des Bahnrad-Weltcups in seiner Heimatstadt Berlin. Immer wieder waren ehemalige Quick-Step-Profis nach dem Weggang von dem belgischen Erfolgsteam in ein Leistungsloch gefallen – so auch Marcel Kittel in diesem Jahr bei Katusha-Alpecin.

Im Berliner Velodrom nahm der diesjährige Giro-Etappensieger die Auszeichnung zum „Radsportler des Jahres entgegen – für ihn selber etwas überraschend. „Es ist eine große Ehre für mich. Ich habe damit eigentlich nicht gerechnet – für mich waren Pascal Ackermann und John Degenkolb eindeutig die Kandidaten dafür. Umso mehr freut es mich natürlich.

Erst Ardennenklassiker, dann Tour?

Seine Ziele im Frühjahr sind für Schachmann bereits jetzt klar. „Die Ardennenklassiker möchte ich auf alle Fälle erfolgreich fahren. Ich habe im diesen Jahr gemerkt, dass sie mir gut liegen. Die haben ich mir im Kalender auf alle Fälle rot angestrichen“, sagte er. Bei welcher der drei Grand Tours er für Bora-hansgrohe starten wird, steht indes noch nicht fest. Nach seinem starken Auftritt bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt macht sich der Kletter- und Zeitfahrspezialist Hoffnungen auf sein Tour-Debüt und sagte: „Ich denke ich habe ein Chance auf die Tour de France. Aber das wird das Team im Laufe des Jahres entscheiden“.

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Cyclist of the year 2018 award | Radsportler des Jahres 2018 ? Thank you to all my fans who have voted for me. I had a great evening and it was an honor to receive this award next to @kristina.vogel – female cyclist of the year 2018 ?? . – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – . Vielen Dank an alle Fans, die für mich abgestimmt haben. Dank Euch durfte ich einen tollen Abend beim Bahn Weltcup im Velodrom erleben und diese tolle Auszeichnung neben @kristina.vogel, der Radsportlerin des Jahres, entgegennehmen. ?? . ? @jeanmw_photos

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Foto: © Quick-Step Floors Cycling Team / Getty Images / Tim de Waele

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Bahnrad-Weltcup in Berlin: BDR mit ordentlicher Bilanz – Emotionale Vogel-Rückkehr

Mo, 2018-12-03 11:50

Sechs Medaillen, aber Luft nach oben: Die deutschen Bahnrad-Asse haben sich beim Heim-Weltcup in Berlin ordentlich präsentiert. Die große Manege gehörte aber Kristina Vogel.

Für das sportliche Highlight aus Sicht des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) sorgte im Hauptstadt-Velodrom Joachim Eilers, der sich am zweiten Tag Gold im 1000-Meter-Zeitfahren sichern konnte. Bereits im Vortag hatte Eilers gemeinsam mit Timo Bichler und Stefan Bötticher im Teamsprint Bronze einfahren können. Das Weltmeister-Duo Roger Kluge und Theo Reinhardt konnten im Madison ebenfalls Bronze holen.

Welte und Hinze mit jeweils zweimal Silber

Bei den Frauen sorgten im Teamsprint Olympiasiegerin Miriam Welte und die 21-jährige Emma Hinze für jeweils zweimal Silber. Im Teamsprint musste sich das Duo nur den russischen Europameisterinnen Anastasia Voinova und Daria Shmeleva geschlagen geben. Am Schlusstag sicherte sich Weltmeisterin Welte im 500-Meter-Zeitfahren Platz zwei hinter Olena Starikova aus der Ukraine. Mit Silber im Keirin-Sprint rundete Hinze zum Abschluss die Wettkämpfe ab.

„Berlin ist ein Schritt Richtung Olympische Spiele 2020 in Tokio. Wir haben das, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben, bestätigen können. Es gab keine großen Überraschungen – weder im Positiven, noch im Negativen“, bilanzierte BDR-Sportdirektor Patrick Moster und ergänzte: „Wir können mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein, auch wenn es bis zur Weltmeisterschaft im Frühjahr in Polen noch einiges zu tun gibt.“

Vogel-Rückkehr sorgt für emotionalen Höhepunkt

Für den eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung sorgte jedoch die im Sommer bei einem Trainingsunfall in Cottbus schwer verunglückte, und seitdem querschnittsgelämte und im Rollstuhl sitzende, Kristina Vogel. Die 28 Jahre alte Erfurterin wurde unter dem donnernden Applaus der rund 2000 Zuschauer, Athleten und alten Weggefährten von Außenminister Heiko Maas zur „Radsportlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Es war für Vogel die erste Rückkehr auf ein Bahnoval nach ihrem tragischen Unfall.

„Es ist schön, alle wiederzusehen. Ich habe gar nicht so viel Zeit für alle. Ein Drücker, ein Knutscher – dann kommt schon der nächste“, sagte die zweimalige Olympia- und elfmalige Weltmeisterin, die im Berliner Unfall-Krankenhaus Marzahn ihre Reha absolviert und dort zahlreichen Besuch erhielt. Vor Vogel wurde Noch-QuickStep- und Bald-Bora-hansgrohe-Profi Maximilian Schachmann als „Radsportler des Jahres“ geehrt.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte zudem der fünfmalige Paralympics-Sieger Michael Teuber mit einem Stunden-Weltrekord. Der 50-Jährige kam nach 60 Minuten auf 42,583 Kilometer (171 Runden).

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Female Cyclist of the Year 2018 Award ? Nice to celebrate this special night with max by my side @maximilian_schachmann ! ————————————————————————— It was so nice to see you all at the Velodrom. I talk to so many of you, but i wanted to catch everyone of you! I’m sorry that i missed a few! I wanted to say thank you for all your love you give me. My heart ist still burning for track cycling and I want to do now the best for you! I’m still in the @uci_cycling commission and I will keep the job. ————————————————————————— #staystrongkristina #queenbee #wheelchairdontcare #trackcyclingworldcup Photo Credit: @jeanmw_photos

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WM-reif: Top-Fahrerfeld bei Bahn-Weltcup in Berlin

Mo, 2018-11-26 11:25

Erlesenes Feld in der Hauptstadt: 40 Nationen und elf Track-Teams haben für den dritten Bahn-Weltcup der Saison vom 30. November bis 2. Dezember im Berliner Velodrom gemeldet.

Neben zahlreichen Welt- und Europameistern sind mit Miriam Welte (Kaiserslautern), Tianshi Zhong (China), Katie Archibald, Laura Kenny (beide Großbritannien), Elis Ligtlee (Niederlande), Lasse Norman Hansen (Dänemark), Ed Clancy, Philip Hindes, Jason Kenny (alle Großbritannien) sowie Straßen-Topsprinter Elia Viviani (Italien) zehn Olympiasieger am Start. „Das ist wirklich ein Top-Feld – fast wie bei einer WM“, sagte Organisationschef Burckhard Bremer.

Welte, Kluge und Reinhardt an BDR-Spitze

Neben Welte führen die Berliner Madison-Weltmeister Roger Kluge und Theo Reinhardt die vorläufig 23-köpfige deutsche Mannschaft an, die sich in Frankfurt (Oder) auf den ersten Heim-Weltcup seit 20 Jahren vorbereiten wird. Der Bund Deutscher Radfahrer reist mit Ausnahme des Ausdauer-Bereichs bei den Frauen in seiner stärksten Besetzung an. „Lisa Brennauer, Lisa Klein und Charlotte Becker sind direkt nach der Straßen-WM Ende September in die Bahn-Saison eingestiegen und benötigen methodisch zur weiteren Leistungsentwicklung eine Pause“, sagte Sportdirektor Patrick Moster.

Mit Lea Lin Teutenberg gibt es einen Neuling im Frauen-Elitebereich. Die 19-Jährige ist die Tochter des mehrfachen deutschen Meisters Lars Teutenberg und soll im wieder olympischen Madison an der Seite von Michaela Ebert (Plauen) eingesetzt werden. Insgesamt stehen an den drei Tagen 14 Entscheidungen (Sprint, Keirin, Teamsprint, Zeitfahren, Omnium, Madison, Mannschaftsverfolgung) im Programm. Zudem plant der fünfmalige Paralympics-Sieger Michael Teuber einen Angriff auf den Stunden-Weltrekord in der Klasse C1.

Kristina Vogel erwartet

Ein emotionaler Höhepunkt dürfte auch der Besuch von Kristina Vogel werden. Die zweimalige Olympiasiegerin und elffache Weltmeisterin hat eine Einladung angenommen und wird, wenn es ihr Allgemeinzustand zulässt, an einem Tag im Rollstuhl in die Halle kommen. Dort sollen Vogel und Straßenprofi Maximilian Schachmann (QuickStep-Floors) zu Deutschlands Radsportlern des Jahres ausgezeichnet werden. Vogel war am 26. Juni auf der Bbahn in Cottbus mit einem niederländischen Fahrer zusammengestoßen und ist seitdem vom siebten Brustwirbel an gelähmt.

Zeitplan Entscheidungen des Bahn-Weltcups in Berlin:

Freitag, 30. November (18.30 -21.30 Uhr)

Teamsprint Männer und Frauen

Mannschaftsverfolgung Männer u. Frauen

Samstag, 1. Dezember (18.00 -21.30)

Sprint Frauen

Omnium Frauen

Keirin Männer

1000-m-Zeitfahren Männer

Madison Männer

Sonntag, 2. Dezember (15:30-19:00 Uhr)

Omnium Männer

Sprint Männer

Keirin Frauen

500-m-Zeitfahren Frauen

Madison Frauen

Weitere Informationen und Tickets: www.trackcycling-berlin.com

Foto: Arne Mill/Frontalvision.de

Kategorien: Radsport, Web News