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Aktualisiert: vor 6 Stunden 38 Minuten

2:01:39 – Kipchoge pulverisiert Marathon-Weltrekord

Di, 2018-09-18 15:13

Eliud Kipchoge krönte den 45. BMW BERLIN-MARATHON mit einem famosen Weltrekord von 2:01:39 Stunden. Der 33-jährige Kenianer lief vom Start weg sein eigenes Tempo und führte durchweg. Im Ziel hatte er den alten Weltrekord seines Landsmannes Dennis Kimetto, der vor vier Jahren in Berlin 2:02:57 gelaufen war, um 1:18 Minuten verbessert. Dies ist die größte Steigerung des Männer-Weltrekordes im Marathon seit über 50 Jahren. 1967 war Derek Clayton (Australien) in Fukuoka 2:09:36 gelaufen und hatte die damalige Bestmarke um knapp zweieinhalb Minuten unterboten. Es war bereits der elfte Weltrekord in der Geschichte des BMW BERLIN-MARATHON.

Bei sehr guten Wetterbedingungen wurde der Kenianer Amos Kipruto Zweiter in 2:06:23. Als Dritter folgte sein Landsmann Wilson Kipsang mit 2:06:48. Rang vier belegte der Japaner Shogo Nakamura in 2:08:16.

Ein einmaliges Resultat gab es auch bei den Frauen. Etwas überraschend setzte sich Titelverteidigerin Gladys Cherono mit einem Streckenrekord von 2:18:11 Stunden durch und erzielte damit auch eine Jahresweltbestzeit. Cherono, die bereits zum dritten Mal den BMW BERLIN-MARATHON gewann, wurde zur viertschnellsten Läuferin aller Zeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte des Marathonlaufes gab es drei Frauenzeiten unter 2:19 Stunden. Zweite wurde Ruti Aga in 2:18:34, Rang drei belegte die im Vorfeld favorisierte Tirunesh Dibaba (beide Äthiopien) mit 2:18:55.

Gemessen an den beiden Siegzeiten war der 45. BMW BERLIN-MARATHON das schnellste Rennen über die 42,195 km aller Zeiten. Kipchoge und Cherono liefen zusammengerechnet 4:21:08 Stunden.. Der bisher schnellste Marathon war in dieser Hinsicht London in diesem Frühjahr mit 4:22:48.

In Berlin waren am Sonntag keine deutschen Topläufer am Start. Als schnellster nationaler Läufer platzierte sich Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) auf Rang 26. Beste Frau war Anke Esser (Ostbevern) auf Platz 39. Sie war nach einem zu schnellen Beginn in der zweiten Hälfte eingebrochen und kam nach 2:48:53 ins Ziel am Brandenburger Tor.

Der BMW BERLIN-MARATHON registrierte eine Rekord-Finisherzahl von 40.775 Läufern aus 133 Nationen.

Mit diesem Triumph in Berlin hat sich Eliud Kipchoge endgültig als bester Marathonläufer aller Zeiten etabliert. Mit seinen drei Tempomachern lag der Kenianer von Beginn an in Führung. Keiner der Konkurrenten konnte mit Kipchoge Schritt halten – und auch seine Tempomacher bekamen Schwierigkeiten. Als der Olympiasieger die Halbmarathonmarke in 61:06 Minuten passiert hatte, war nur noch ein ,Hase’ übrig. Josphat Boit hielt mit Mühe bis zur 25-km-Marke durch. Im Gegensatz zu den anderen Weltrekorden, die in Berlin zuletzt gelaufen wurden, musste Kipchoge nun 17 Kilometer alleine laufen.

Doch der Ausnahmeläufer wurde nach dem Ausscheiden des letzten Tempomachers nicht etwa langsamer sondern schneller! Die zweite Hälfte rannte er in sensationellen 60:33 Minuten. Zum Vergleich: der deutsche Halbmarathon-Rekord steht bei 60:34. „Es war mein Ziel, den Weltrekord deutlich zu unterbieten und ich war zuversichtlich vor dem Rennen. Ich bin 2:04 und 2:03 gelaufen und heute nun 2:01 – wer weiß, was die Zukunft bringt“, sagte Eliud Kipchoge, der in Berlin 2015 und 2017 den Weltrekord jeweils verpasst hatte, weil er Pech hatte. 2015 hatte er Schuhprobleme, im vergangenen Jahr stoppte ihn der Regen. Trotzdem gewann er beide Rennen und siegte somit heute zum dritten Mal beim BMW BERLIN-MARATHON. „Ich will auf jeden Fall nach Berlin zurückkommen. Berlin ist für mich – für ewig“, erklärte Eliud Kipchoge, der nun elf seiner zwölf Marathonläufe gewonnen hat.

Wilson Kipsang, der in Berlin 2013 den Weltrekord gebrochen hat und damals Kipchoge besiegt hatte, zollte dem neuen Weltrekordler höchstes Lob: „Ich muss sagen, was Eliud heute geleistet hat, ist unglaublich“, sagte Kipsang, der selbst nicht den besten Tag erwischte. „Ich war in guter Form, aber das Tempo war heute zu schnell. Ich glaube, ich kann immer noch 2:04 oder 2:05 laufen.“

Im Rennen der Frauen lief Tirunesh Dibaba von Beginn an nicht so schnell wie geplant. Dadurch bildete sich eine größere Spitzengruppe, in der neben der Äthiopierin auch Gladys Cherono, Ruti Aga, Helen Tola (Äthiopien) und Edna Kiplagat (Kenia) liefen. Mehrmals hatte Tirunesh Dibaba – mit einer Bestzeit von 2:17:56 die Schnellste auf der Startliste – Probleme, ihre Getränkeflasche zu erhalten. Später hatte sie auch einen leichten Krampf. Nachdem Dibaba die Halbmarathonmarke in 69:03 Minuten passiert hatte und zu diesem Zeitpunkt einen Vorsprung von sieben Sekunden hatte, wurde sie kurz vor 25 km zunächst von Cherono und dann von Aga überholt. „Ich bin enttäuscht, ich dachte, ich würde schneller laufen können“, sagte Dibaba.

Alle drei -Cherono, Aga und Dibaba – rannten ein Tempo, das in Berlin bisher noch keine Frau gelaufen war. Und sie hielten bis ins Ziel durch, so dass es zu dem einmaligen Resultat mit drei Läuferinnen unter 2:19 Stunden kam. „Als ich angegriffen habe und Tirunesh überholte, war ich zuversichtlich, dass ich gewinnen würde“, sagte Gladys Cherono, die einen 13 Jahre alten Streckenrekord brach: 2005 hatte die Japanerin Mizuki Noguchi das Rennen in 2:19:12 gewonnen. Cherono schloss mit ihrem Sieg auf zu den Rekordsiegerinnen des BMW BERLIN-MARATHON: Renata Kokowska (Polen), die Berlinerin Uta Pippig, Aberu Kebede (Äthiopien) und die Kenianerin haben das Rennen jeweils dreimal gewonnen.

Ergebnisse, Männer:

  1. Eliud Kipchoge KEN 2:01:39
  2. Amos Kipruto KEN 2:06:23
  3. Wilson Kipsang KEN 2:06:48
  4. Shogo Nakamura JPN 2:08:16
  5. Zersenay Tadese ERI 2:08:46
  6. Yuki Sato JPN 2:09:18
  7. Okubay Tsegay ERI 2:09:56
  8. Daisuke Uekado JPN 2:11:07
  9. Wily Chanchanya PER 2:12:57
  10. Bart Nunen NED 2:13:09

 Frauen:

  1. Gladys Cherono KEN 2:18:11
  2. Ruti Aga ETH 2:18:34
  3. Tirunesh Dibaba ETH 2:18:55
  4. Edna Kiplagat KEN 2:21:18
  5. Mizuki Matsuda JPN 2:22:23
  6. Helen Tola ETH 2:22:48
  7. Honami Maeda JPN 2:25:23
  8. Carla Rocha POR 2:25:27
  9. Miyuki Uehara JPN 2:25:46
  10. Rei Ohara JPN 2:27:29

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Kategorien: Triathlon

Böcherer will Sieg bei IRONMAN Italy

Di, 2018-09-18 14:06

Beim IRONMAN Italy am kommenden Wochenende geht es für Andi Böcherer um Einiges: Nach einem nahezu perfekten Frühjahr und einem schwierigen Sommer mit dem Ausstieg bei der IRONMAN-Europameisterschaft in Frankfurt will Böcherer sich nicht nur wieder zeigen. Er peilt in Italien nicht weniger als den Sieg und damit die vorzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii 2019 an. „Ich hatte nach einem super Einstieg ins die Saison im Juli mit einem Übertrainingssyndrom zu kämpfen und es hat eine ganze Zeit gedauert, um wieder richtig in Form zu kommen. Leider bewegen wir uns als Profis ja immer nah am Limit und da gehört das Scheitern dazu. Auch Jan Frodeno, der zu den Besten unserer Sportart zählt, kann jetzt leider zwei Jahre in Folge auf Hawaii kein gutes Ergebnis vorweisen. Wenn so etwas passiert, kann man nur daraus lernen und das Beste aus der Situation machen.“

Während eines Familien- und Trainingsurlaubs an der französischen Atlantik-Küste kam Böcherer im Sommer langsam wieder in Schwung und konnte bei einer schweren Mitteldistanz in Geradmer mit einem zweiten Platz seine steigende Form bereits zeigen. In den letzten Wochen war er dann in der Schweiz bei seinem Trainer Lubos Bilek. „Die Schweizer Berge haben mich so richtig beflügelt. Ich konnte das gleiche Trainingsprogramm durchziehen wie vor den beiden IRONMAN-Europameisterschaften 2016 und 2017 und fühle mich sehr stark. Ich habe richtig Bock auf das Rennen und kann es nicht abwarten, in allen drei Disziplinen zu zeigen, was ich drauf habe!“

In Italien geht es dabei vor allem um ein gutes Rennen. „Mein Ziel ist dabei aber klar. Man weiß zwar nie, was passiert, aber ich möchte gewinnen! Dafür habe ich trainiert und dafür fühle ich mich bereit.“

Ein Sieg würde auch die vorzeitige Qualifikation für den IRONMAN Hawaii 2019 bedeuten und damit Spielraum für eine freie Saisonplanung 2019 bieten. Bei seinem letzten Auftritt auf Hawaii wurde Böcherer im Jahr 2016 Fünfter.

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Kategorien: Triathlon

Luis gewinnt WTS-Finale – Mola zum dritten Mal Weltmeister

So, 2018-09-16 11:48

Vincent Luis beendete einen brillanten Tag für Frankreich an der Gold Coast am Sonntagnachmittag, nachdem das Team den Titel U23-Junior Mixed Relay World mit einem eigenen WTS-Gold an einem windigen Nachmittag in Brisbane gewonnen hatte. Mario Molas eigener Platz in den Geschichtsbüchern des Sports war kaum in Frage gestellt, da er das Grand Finale an der australischen Goldcoast auf Platz 2 beendete.

„Ich habe viele Gefühle“, sagte der spanische ITU-Weltmeister Mola danach. „Es war eine tolle Saison und das Ende mit einem zweiten Platz hinter meinem Trainingspartner – es war ein tolles Rennen. Ich werde versuchen, es nächstes Jahr zum vierten Mal hintereinander zu schaffen, und es liegt in meinen Händen, nächstes Jahr wiederzukommen und besser zu werden.“

Vincent Luis war erfreut über sein zweites WTS Grand Final Gold in ebenso vielen Jahren, ein Ergebnis, das ihn auch auf den zweiten Platz in der Gesamtserie 2018 brachte und sagte: „Das habe ich nicht erwartet. Ich fühlte mich gut im Laufen und dachte: „Warum nicht angreifen? Ich bin Dritter auf der Welt, ich habe nichts zu verlieren“. Außerdem, wenn ich nach jemandem Zweiter werden muss, bin ich froh, dass es Mario ist.“

Das unruhige Wasser sorgte für schwierige Schwimm-Bedingungen, aber Luis führte die Spitzengruppe zur Halbzeit an, Richard Varga war immer präsent und hinter ihm mit Henri Schoeman und Jonathan Brownlee in der Nähe.

Schoeman, der Norweger Kristian Blummenfelt, Luis und Brownlee drängten mit dem Franzosen Dorian Coninx und dem Belgier Marten Van Riel, bis Luis‘ Hinterrad ihn verließ und er und van Riel auf dem Asphalt landeten.

In der letzten Runde lagen Van Riel und Blummenfelt mit 35 Sekunden Vorsprung vorne, während Mola sich Luis und Richard Murray anschloss, die mit Birtwhistle, als Teil eines Feldes mit etwa 30 Athleten mit nur wenigen Sekunden Rückstand, um den zweiten Platz in der Serie kämpften.

Dann, mit etwas mehr als 1 km vor dem Ziel und all der harten Arbeit, diese Lücke zu schließen, erlitt Van Riel einen technischen Defekt und Blummenfelt ging solo in T2 mit der Aussicht auf einen mental schwierigen individuellen Lauf, als er sein charakteristisches weißes Stirnband anzog.

Van Riel kam nun mit 28 Sekunden Rückstand in die T2, nur wenige Sekunden später kamen die Favoriten rund um Murray, Luis, Brownlee, Mola und Birtwhistle.

Blummenfilts Führung war bis zum Abschluss der ersten Runde um die Hälfte reduziert, gefolgt von Henri Schoeman und Mario Mola mit 17 Sekunden Rückstand.

Bei der vor 6,5 km liegenden Wende konnte Blummenflet den roten Anzug von Mola deutlich auf sich wirken sehen, und es dauerte nicht lange, bis sich das unvermeidliche nächste Kapitel ausspielte. Mit 5 km links vom Lauf lagen Mola und Luis rechts neben dem Norweger. Auch die Südafrikaner Murray and Schoeman und Pierre le Corre aus Frankreich waren in Kontakt, während Vincent Luis den zweiten Platz in der Gesamtwertung 2018 fest im Auge hatte und Birtwhistle neben Jonathan Brownlee weiter zurückschoss.

Es war Luis, der die Glocke, Murray und Mola direkt neben sich nahm, und mit 2,5 km vor dem Ziel ließ der Franzose sie beide fallen. Der Spanier gab unweigerlich nach, aber Luis hatte seinen Zug zur Perfektion getimed und stieg bis zur Linie vor Mola auf, der 13 Sekunden zurück lag, gefolgt von Murray. Pierre le Corre druckte Blummenfelt als Vierter über die Rutsche, Birtwhistle’s siebter Platz sicherte ihm den dritten Platz in der Gesamtwertung und ein frustrierter Van Riel wurde 9.

Auf die Frage, wie er sich fühlte, nachdem er den Hattrick des Landsmannes Javier Gomez mit Weltmeistertiteln wiederholen konnte, sagte Mola: „Javier ist eine Inspiration für mich in meiner ganzen Karriere, jemand, zu dem ich immer aufblicke und der den Weg für alle spanischen Athleten bereitet hat, aber ich hätte nie gedacht, drei Titel zu haben. Ich muss mich bei meinem Trainer für die letzten fünf oder sechs Jahre und bei meiner Freundin bedanken – sie waren dort und haben ein perfektes Umfeld geschaffen, um mich glücklich zu machen und weiterzumachen.“

Vincent Luis fügte anschließend hinzu: „Ich war bei den Olympischen Spielen in Rio ein wenig auf und ab, aber ich habe jetzt eine gute Balance von all den Dingen, die man vor einem Rennen zusammenstellen und frisch halten muss. Mario ist wirklich konsequent, er hat in drei Monaten mehr WTS gewonnen, als ich mein ganzes Leben lang habe! Wenn mich jemand schlagen musste, bin ich froh, dass er es ist.“

Knabl auf Platz 21, 18. in der WM

Als bester Österreicher beendete Luis Knabl das Rennen auf dem 21. Gesamtrang. In der WM-Wertung belegte der Tiroler den starken 18. Gesamtrang.

Starke Leitungen der ÖTRV-Damen

Bereits gestern zeigten die österreichischen Damen beim Finale starke Leistungen. Julia Hauser und Lisa Perterer konnten sich mit Rang 14 und 15 einmal mehr in der Weltspitze behaupten.

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Kategorien: Triathlon

Neuer IRONMAN-Bewerb in Vitoria-Gesteiz vorgestellt

Sa, 2018-09-15 08:46

Das spanische Vitoria-Gasteiz wird am 14. Juli erstmals Gastgeber eines IRONMAN-Bewerbs sein – das hat IRONMAN gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

„Wir freuen uns, Vitoria-Gasteiz als Teil des IRONMAN-Portfolios zu haben und eine der Städte mit den besten Triathlon- und Athleten der Welt zu werden“, sagte Gorka Urtaran, Bürgermeisterin von Vitoria. „Die Ausrichtung einer IRONMAN-Veranstaltung ist eine großartige Gelegenheit, den internationalen Ruf von Vitoria-Gasteiz zu erweitern, und wir freuen uns sehr darauf, sowohl lokale als auch internationale Sportler bei uns zu Hause zu begrüßen.“

Mit IRONMAN® 70.3® Barcelona, IRONMAN 70.3® Barcelona, IRONMAN 70.3 Mallorca, IRONMAN 70.3 Marbella und IRONMAN 70.3 Lanzarote sowie IRONMAN Barcelona und Club La Santa IRONMAN Lanzarote und dem EDP Rock ’n‘ Roll Madrid Marathon & ½ Marathon ergänzt der Neuzugang in der nordspanischen Region ein gut vertretenes Rennangebot.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Tradition von Vitoria im Triathlonsport, gepaart mit der hervorragenden Arbeit des Teams vor Ort, es zu einem unvergesslichen Rennen für alle teilnehmenden Athleten machen wird“, sagte Eduardo Martinez, IRONMAN Vitoria-Gasteiz Race Director. „Es ist ein Traum, einen IRONMAN-Triathlon in unserer Region durchzuführen. Es ist sehr positiv für das Rennen, für die Stadt, für den Sport von Alavés und das Land.“

Das Baskenland ist bekannt für seine charmanten Menschen und seine malerische Landschaft, die den Besuchern erstaunliche Naturlandschaften, reiche Architektur und vor allem leidenschaftliche und lebendige Menschen bietet. Sportler und Zuschauer können auch von den Einwohnern von Vitoria-Gasteiz einen herzlichen Empfang und eine begeisterte Unterstützung bis zum Ziel im Herzen der Stadt erwarten.

„Spanien hat eine berühmte Tradition in der Produktion einiger der größten Triathleten des Sports, und mit neuen Rennen wie Vitoria-Gasteiz werden wir noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, den Sport zu betreiben“, sagte Stefan Petschnig, Geschäftsführer von IRONMAN in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. „Wir haben in diesem Jahr viele Veranstaltungen in Spanien ausverkauft – zwei IRONMAN-Rennen, drei IRONMAN 70.3-Rennen sowie EDP Rock ’n‘ Roll Madrid Marathon & ½ Marathon. Das Wachstum dieser Veranstaltungen ist da, so dass ein Rennen weiter oben im Norden uns helfen wird, der Nachfrage nach einer Teilnahme am IRONMAN in der Zukunft gerecht zu werden.“

Vitoria-Gasteiz gilt als eine der grünsten und nachhaltigsten Städte Europas und seine starken positiven Werte werden Sportler, Verwandte und Freunde dazu bringen, sich in die Stadt und ihre Umgebung zu verlieben.

Die Athleten des IRONMAN Vitoria-Gasteiz beginnen ihr 3,8 km langes Schwimmen im ruhigen Wasser des Ulibarri-Gamboa-Sees, dem größten Wasserspeicher der Euskadi. Von diesem Punkt aus radeln sie 180 km durch die malerischsten Städte der Region Álava, umgeben von den Elguea-Bergen. Zum Abschluss werden die Teilnehmer die 42,2 km lange Laufstrecke in der Altstadt von Vitoria-Gasteiz bewältigen, die voll von leidenschaftlichen Fans sein wird, die die Athleten anfeuern, während sie das Rennen zu Ende gehen wollen.

Der erste IRONMAN Vitoria-Gasteiz bietet 40 qualifizierte Altersgruppenplätze für die IRONMAN-Weltmeisterschaft 2019 in Kailua-Kona, Hawaii, und wird auch ein Profirennen sein.

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Kategorien: Triathlon

Polar stellt mit der Vantage V den lange erwarteten Nachfolger der V800 vor

Do, 2018-09-13 22:13

Lange mussten sich die Fans der finnischen Vorreiter im Bereich der Pulsmessung gedulden, heute war es endlich so weit: Polar stellte mit Pauken und Trompeten sein neues Flagschiff vor, und gleich dazu noch ein Upgrade zur bisher sehr erfolgreichen M430.

Die Namensgebung soll an alte Glanzzeiten erinnern: 1995 stellte Polar mit der Vantage NV den ersten Pulsmesser mit beat-to-beat Messung vor und sicherte sich so die Vorreiterrolle in diesem Bereich für die kommenden Jahre. Als Anlehnung daran sollen nun auch die beiden neuen Modelle Vantage V und Vantage M verstanden werden. Sie messen erstmals den Puls am Handgelenk mithilfe von rotem und grünem Licht, sowie einem Hautkontaktsensor. Einige Studien haben dieser Messmethode bereits eine weitaus höhere Genauigkeit bescheinigt.

Auch die Möglichkeit der Vantage V die Leistung beim Laufen zu erfassen stellt eine echte Innovation dar. Bisher mussten dafür Pods am Laufschuh oder der Hüfte montiert werden und die Akkulaufzeit von ca. 40h beim Spitzenmodell kann durchaus als sehr gut bezeichnet werden.

Die Vantage M ist mit einem geringerem Preis und weniger Features ausgestattet, bietet jedoch aus unserer Sicht einen sehr ansprechendes Paket zu einem fairen Preis. Die Top-Features wie Höhen- oder Leistungsmessung oder der Touchscreen fallen weg, dafür ist die Uhr leichter und eben auch günstiger.

Die Vantage V ist in Österreich in Schwarz, Weiß und Orange um 499,95 erhältlich, die Vantage M in zwei Größen jeweils in Schwarz und Weiß um 279,95 und im Polar Online Shop auch in Rot erhältlich.

https://www.polar.com/de/vantage#?utm_source=rss&utm_medium=rss

Bildergallerie zur Vantage V:

 

Bildergallerie zur Vantage M:

 

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN 70.3 Rügen – Angert besiegt Lange, Laura Philipp überlegen

So, 2018-09-09 20:20

Was für ein Tag. Vor einer Traumkulisse im Ostseebad Binz gewinnt Florian Angert mit 2:30min Vorsprung auf IRONMAN Weltmeister Patrick Lange. Den dritten Platz sichert sich Horst Reichel. Bei den Frauen räumt Laura Philipp den Sieg ab. Zweite wird die Britin Claire Hann, Dritte die deutsche Laura Zimmermann.
Ein langer Tag geht zu Ende. Rund 1500 Athleten haben sich als Einzelstarter oder in der Staffel dem Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen 2018 gestellt. Der deutsche Florian Angert konnte seine Führung nach der 1,9 km langen Schwimmstrecke weiterhin halten und kam mit einer Gesamtzeit von 3:47:35 als erster ins Ziel. „Die Stimmung vor allem auf der Laufstrecke ist überragend, die Zuschauer tragen einen ins Ziel. Ich freue mich riesig über diesen Sieg“, sagt der Gewinner Florian Angert. Auf den zweiten Platz und mit einer Zielzeit von 3:50:05 kommt der IRONMAN Weltmeister Patrick Lange ins Ziel, der damit in diesem Jahr einen Titel leider nicht verteidigen konnte. 2:11min danach kommt Horst Reichel ins Ziel und sichert sich damit den dritten Platz.
Bei den Frauen war es weniger knapp. IRONMAN 70.3 Überfliegerin Laura Philipp konnte sich in diesem Jahr mit dem ersten Platz beim Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen ihren fünften IRONMAN 70.3 Sieg sichern. Mit einer Zielzeit von 4:16:02 läuft Philipp durch den Zielturm und damit rund 15 Minuten vor der Zweitplatzierten Claire Hann. Knapp dahinter reiht sich Laura Zimmermann mit 4:33:21 ein.
Alles in alles können sich auch die Veranstalter nicht beschweren. „Tolles Wetter, tolles Publikum und eine überragende Leistung aller Athleten“, sagt Björn Steinmetz, Managing Director IRONMAN Germany. Auch Simon Jung, Renndirektor des Rennens ist zufrieden: „Auf diesen Tag warten wir das ganze Jahr. Wir können sehr stolz auf die Leistung des gesamten Teams sein und freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Binz und den umliegenden Kommunen erneut so reibungslos geklappt hat. Auch ein riesen Danke an die zahlreichen Helfer in diesem Jahr ohne die wir dieses Event nicht auf die Beine stellen könnten. Vielen Dank.“

Die Top 3 Ergebnisse im Überblick: Männer

1. Florian Angert 00:28:03 | 01:59:12 | 01:15:45 | 03:47:35
2. Patrick Lange 00:28:46 | 02:03:48 | 01:13:15 | 03:50:05
3. Horst Reichel 00:28:41 | 02:03:47 | 01:15:10 | 03:51:56

Frauen

1. Laura Philipp 00:33:08 | 02:12:57 | 01:24:25 | 04:16:02
2. Claire Hann 00:32:02 | 02:24:39 | 01:29:12 | 04:32:01
3. Laura Zimmermann 00:38:41 | 02:21:09 | 01:28:00 | 04:33:21

 

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Kategorien: Triathlon

9.9. – 9 Uhr – Austria eXtreme Triathlon öffnet Anmeldung

Sa, 2018-09-08 10:08

Der Austria eXtreme Triathlon  ist einer der weltweit härtesten Langdistanz-Triathlons, eine extreme sportliche Herausforderung an der Grenze des menschlich Machbaren. Zu 3,8 km Flussschwimmen, 186 km Radfahren und 44 km Laufen kommen unglaubliche 5.800 Höhenmeter. Dabei führt der Austria eXtreme Triathlon durch einige der schönsten Landschaften der Steiermark, von den Murauen südlich von Graz bis hinauf in die alpine Landschaft des Dachsteins. Alleine das macht ihn weltweit einzigartig.

Der Austria eXtreme Triathlon ist aber noch mehr: So eine Herausforderung können auch die stärksten Männer und Frauen nur im Team bewältigen. Sie stellen sich dem Abenteuer gemeinsam mit ihrem/r Betreuer/in, der/die sie unterwegs versorgt, um schließlich die letzte Etappe gemeinsam ins Ziel zu laufen. Diese Kombination aus Teamwork, wunderschöner Landschaft und natürlich primär gewaltiger sportlicher Herausforderung ist es, die seit 2014 Athlet/innen aus über 30 Nationen angezogen hat.

Der 5. Austria eXtreme Triathlon findet am 22. Juni 2019 statt die Anmeldung hierfür öffnet am 9.9.2018 um 9.00 Uhr.

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Kategorien: Triathlon

Lange und Philipp Favoriten beim IRONMAN 70.3 Rügen

Sa, 2018-09-08 09:59

„Der Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen ist hoffentlich auch in diesem Jahr ein gutes Omen auf meinem Weg nach Kona. Daher habe ich in der zweiten Hälfte meines Rennkalender nichts zum Vorjahr verändert und möchte natürlich erneut den Titel hier und auch bei der IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii holen“, sagt Patrick Lange, amtierender IRONMAN Weltmeister und Titelverteidiger auf Rügen. An den Fersen des Weltmeisters wollen vor allem Florian Angert und Horst Reichel kleben und sich ebenfalls einen Podiumsplatz erkämpfen. Beide gehen mit einer guten Saison hier in Binz an den Start.

Bei den Frauen wird Laura Philipp voraussichtlich das Feld anführen. Mit vier von vier gewonnenen IRONMAN 70.3 Rennen in diesem Jahr ist Philipp definitiv die Favoritin beim Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen. „Nach meiner Verletzung Ende Juni und einem SWIM & RUN beim IRONMAN 70.3 Zell am See freue ich mich am Sonntag mal wieder alle drei Disziplinen zu absolvieren“, sagt Laura Philipp bei der Pressekonferenz.

„Alles läuft derzeit nach Plan und wir freuen uns morgen auf ein schnelles Bundesliga Rennen und am Sonntag dann das Highlight mit der fünften Auflage des Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen“, äußert sich Simon Jung, Renndirektor des Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen. Ebenfalls positiv schaut auch Kurdirektor Kai Gardeja auf den Sonntag: „Wir freuen uns schon wieder riesig auf das Rennen, das bring der Region einfach unglaublich viel. Wir haben 3 Tage extremst viel Leben und bunte Farben in Binz, das macht einfach Spaß.“  Auch zum fünften Mal ist Strandräuber mit ihrem Biobiermix nicht nur Partner des Rennen, sondern auch Titelsponsor. Elise Raus, Pressesprecherin von Strandräuber sagte: „Alkoholfreies Bier und Sport, insbesondere Triathlon passt einfach zusammen. Unsere lokale Marke und IRONMAN ergänzen sich gut und passt einfach zum Rennen hier auf der Insel Rügen.“

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Kategorien: Triathlon

Mehr als 2.200 Athleten erlebten tolles Austria Triathlon-Wochenende

So, 2018-09-02 21:32

Über 2.200 Athletinnen und Athleten aus 34 Nationen (von Südafrika bis Ecuador) kamen in drei Tagen (inkl. Kids Aquathlon am Freitag) beim 31. AUSTRIA TRIATHLON 2018 ins Ziel. Sportlicher Höhepunkt war dabei sicherlich die Staatsmeisterschaft über die Lang-Distanz am Samstag, aber auch am heutigen Sonntag wurde nochmals toller Sport geboten. Kein Wunder, dass Veranstalter Daniel Döller und ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner („Es war eine tolle Veranstaltung“) rundum zufrieden waren…

Daniel DÖLLER (Organisator AUSTRIA TRIATHLON): „Ich bin extrem happy wie der 31. AUSTRIA TRIATHLON gelaufen ist. Vor allem weil alle Änderungen, die wir heuer durchgeführt haben, voll aufgegangen sind. Egal ob die getrennten Starts über Lang- und Halb-Distanz am Samstag, die Änderungen auf der Radstrecke oder die Maßnahmen betreffend die Fairness beim Schwimmen – alles hat voll gefruchtet. Das war uns sehr wichtig, weil wir das Feedback der Athletinnen und Athleten aus dem Vorjahr sehr ernst genommen haben und alle Wünsche umsetzen konnten. Insofern haben wir heuer wieder einen riesigen Schritt hinsichtlich der Weiterentwicklung des AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf setzen können.

Aus sportlicher Sicht sind wir in erster Linie sehr froh, dass wir über 2.200 Sportlerinnen und Sportler gesund im Ziel empfangen durften. Das ist immer das wichtigste und gerade am Samstag waren die Rennen echt hart. Jeder einzelne Finisher hat sich diesen „Titel“ redlich verdient und darf sich als Sieger fühlen.

Toll war natürlich auch, dass wir insbesondere über die Lang-Distanz der Männer ein sehr starkes Österreicher-Feld hatten und mit Paul Ruttmann einen sehr würdigen neuen Staatsmeister feiern durften.

Wir blicken aber auch schon wieder nach Vorne und freuen uns bereits auf die 32. Auflage im nächsten Jahr (Anm. 30.8.-1.9.2019). Außerdem werden wir ab November eine Trainingscamp-Serie in Podersdorf starten. Ein weiterer wichtiger Baustein in unserem Konzept den AUSTRIA TRIATHLON stetig weiter zu entwickeln.

Zuletzt möchte ich noch allen Helfern, der Gemeinde Podersdorf, dem Land Burgenland, unseren Sponsoren und vor allem meinem Team danken. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat auch heuer wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir konnten, denke ich, den Athleten eine super Veranstaltung bieten.“

Herwig GRABNER (Generalsekretär Österreichischer Triathlon Verband): „Gratulation und vielen Dank an Daniel Döller und sein Team. Es war eine tolle Veranstaltung, alles hat top funktioniert. Die Staatsmeisterschaft über die Lang-Distanz hier in Podersdorf war der krönende Abschluss unserer Staatsmeisterschaften 2018. Bis nächstes Jahr.“

„Gnädigeres“ Wetter am Sonntag

Wind und Wetter zeigten sich am zweiten Tag des AUSTRIA TRIATHLON deutlich gnädiger und sogar die Sonne beehrte die Athletinnen und Athleten während der Schwimm-, Rad- und Laufstrecken zumindest

So brachte bei den Herren der junge Oberösterreicher Peter Luftensteiner den Sieg über die Sprintdistanz hauchdünn ins Trockene. Den Grundstein dafür hatte er bereits über die Schwimmstrecke gelegt (zweitbeste Zeit), ging dann auf der Radstrecke in Führung und ließ sich diese auch von Sebastian Cerny (schnellste Rad- und Laufzeit) nicht mehr abluchsen. Cerny wurde Zweiter, den dritten Platz belegte mit Robert Bauer ebenfalls ein Österreicher.

Und auch bei den Damen ging der Sieg an eine heimische Athletin: Ursula Kirchberger war eine Klasse für sich und gewann in 1:05:21 vor Landsfrau Andrea Jurek und der Ungarin Zsofia Toth.

– 1. Peter LUFTENBERGER / AUT / 57:11 / PSV Tri Linz
– 2. Sebastian CZERNY / AUT / 57:13 / Top Team Tri Niederösterreich – 3. Robert BAUER / AUT / 58:20 / TLZ Donnerskirchen

– 1. Ursula KIRCHBERGER / AUT / 1:05:21 / Club der Triathleten Grafenegg – 2. Andrea JUREK / AUT / 1:07:16 / SU Tri Styria
– 3. Zsofia TOTH / HUN / 1:07:48 / 575 Equilor Team

Über die abschließende Olympische-Distanz ging der Sieg an den jungen Deutschen Marchelo Kunzelmann-Loza, der sich vor dem österreichischen Routinier und Vorjahressieger Nikolaus Wihlidal durchsetzen konnte. Den dritten Platz holte mit Philipp Tichy ebenfalls ein Österreicher. Dabei wähnte sich Wihlidal einige Zeit bereits als Sieger, denn Kunzelmann-Loza ging erst mit der zweiten Gruppe (Wellen-Start) ins Rennen, überzeugte aber mit toller Schwimm- und Lauf-Performance.

Bei den Damen führte Simone Fürnkranz einen österreichischen Dreifacherfolg an. Sie feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg mit über 15 Minuten Vorsprung auf Julia Fedrizzi und Anja Weilguni. Dramatisch war dabei vor allem der Kampf um Platz drei, denn Beatrix Dvorak musste sich Weilguni mit identer Zeit erst im Zielsprint geschlagen geben.

– 1. Marchelo KUNZELMANN-LOZA / GER / 1:55:30 / Tristar Regensburg – 2. Nikolaus WIHLIDAL / AUT / 1:56:33 / Top Team Tri Niederösterreich – 3. Philipp TICHY / AUT / 1:57:07 / SU Tri Styria

– 1. Simone FÜRNKRANZ / AUT / 2:08:34 / Top Team Tri Niederösterreich – 2. Julia FEDRIZZI / AUT / 2:25:20 / Tri Team Krems
– 3. Anja WEILGUNI / AUT / 2:28:25 / PSV Tri Linz

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Kategorien: Triathlon

Kienle und Wutti gewinnen Challenge Walchsee

So, 2018-09-02 17:22

Es war das erste Mal, dass Sebastian Kienle beim CHALLENGEKAISERWINKL-WALCHSEEstartete und dabei auch noch den Sieg holte. Erneut zeigte er seine gute Verfassung und beendete das Rennen mit einer Zeit von 3:48:39. Das Rennen der Frauen wurde von Eva Wutti in einer Zeit von 4:18:11 gewonnen. Sie gewann als erste österreichische Athletin das Rennen.

Während der Däne Daniel Baekkegard beim Rennen der Männer zuerst aus dem Wasser kam und auch lange auf der Radstrecke führte, war es der Deutsche Frederic Funk, der ihn nach 78 Kilometern auf dem Rad überholte. Zu diesem Zeitpunkt kam Kienle als Dritter, 1:05 Minuten hinter Funk und Baekkegard. „Diese Radstrecke ist großartig“, sagte Kienle anschließend. „Aber ich habe nicht so viel riskiert wie die jungen Athleten.“

Kienle ging als Dritter auf die Laufstrecke und dank seiner guten Laufleistung überholte er sowohl Funk als auch Baekkegard. Nach 3:48:39 beendete er als erster das Rennen. Funk wurde Zweiter in 3:51:27 und Baekkegard wurde Dritter in 3:54:44. „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Ich denke, ich bin in bester Verfassung. Ich bin oft mit dem Auto am Walchsee vorbeigefahren und ich dachte immer, es wäre toll hier zu fahren. Jetzt habe ich gewonnen“, sagte Kienle. Der Vorjahressieger Thomas Steger (pewag racing team) musste das Rennen leider aufgrund eines Hinterraddefekts vorzeitig beenden.

Erste österreichische Siegerin beim Frauenrennen

Beim Frauenrennen zeigt Eva Wutti ihr Können. Sie ging als zweiten Athletin auf die Laufstrecke, zwei Minuten hinter Margie Santimaria (ITA), überholte sie aber vor der letzten Runde. Auch Laura Siddall (UK), die als Dritte zum Laufen wechselte, überholte Santimaria und wurde Zweite. Wutti kam ins Ziel mit einer Zeit von 4:18:11. „Das Rennen zu gewinnen bedeutet mir so viel. Ich bin völlig überwältigt.“ Nach dem Ende war die österreichische Triathletin in Tränen aufgelöst. „Es ist etwas ganz Besonderes, die erste österreichische Triathletin zu sein, die den CHALLENGEKAISERWINKL-WALCHSEE gewinnt. Das letzte Jahr war sehr schwer für mich und ich freue mich, zeigen zu können, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“ Siddall wurde Zweite in 4:20:54 und Santimaria Dritte mit einer Zeit von 4:24:07.

Renndirektorin Ilona Klingler freute sich sehr über das Rennen. „Mit top Pro Athleten, keinen Unfällen und natürlich vielen tollen Age Grouper, die ihre persönlichen Ziele erreicht haben. Wir hatten so viel Glück mit dem Wetter für die Lauf- und Radstrecke und es ist sehr schön, dass eine österreichische Triathletin das Rennen gewonnen hat.“

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Kategorien: Triathlon

Jan Frodeno gewinnt epische IRONMAN 70.3 World Championship

So, 2018-09-02 11:49

Jan Frodeno hat sich heute bei den IRONMAN 70.3 World Championship in Südafrika zum zweiten Mal zum Weltmeister über die Mitteldistanz gekürt. Im wahrscheinlich stärksten Starterfeld aller Zeiten setzte sich der Olympiasieger von 2008 dank einer Laufleistung von einem anderen Stern gegen seine stärksten Konkurrenten Alistair Brownlee und Javier Gomez durch.

Das Rennen war von Beginn an spannend und schnell. Nach 1,9 Schwimmkilometern kam die Spitzengruppe rund um Frodeno, Ben Kanute, Javier Gomez, Alistari Brownlee, Sam Appleton aus dem Wasser. Auf dem Rad gab es ständig Attacken, Kanute, Frodeno, Brownlee – alle versuchten es, doch entscheidend absetzen konnte sich niemand. Die Gruppe wechselte somit gemeinsam in die zweite Wechselzone.

Beim Laufen nahm Frodeno gleich das Zepter in die Hand und übernahm die Führung. Brownlee gelang es jedoch, die Lücke zu schließen und sich sogar kurz von Frodeno abzusetzen. Gomez schloss zu Frodeno auf. Brownlee hingegen musste seiner Attacke Tribut zollen und fiel auf Position 3 zurück. Von hier an bestimmte Frodeno das Rennen. Doch lange Zeit sah es so aus, als könnte Gomez sich im Windshatten von Frodeno halten, bis auch er dem hohen Tempo Frodenos Tribut zollen musste.

Mit Magenkrämpfen musste Gomez inzwischen sogar einmal stoppen und verlor Platz 2 an Brownlee. Mit einer unfassbaren Halbmarathonleistung von 1:06:34 und einer Gesamtzeit von 3:36:31 krönte sich Jan Frodeno nach 3 Jahren Pause wieder zum Weltmeister. Mit letztlich 1:10 Rückstand holte sich Alistair Brownlee Platz 2 – Javier Gomez komplettierte das Podium.

Der Österreicher Michi Weiss, am letzten Wochenende noch Sieger des als Aquathlon ausgetragenen IRONMAN 70.3 Zell am See, konnte sich dank einer erneut starken Laufleistung auf dem 9. Gesamtrang setzen.

Top 10 men:

1 Jan FRODENO (#3) 03:36:30 Germany
2 Alistair BROWNLEE (#26) 03:37:41 +01:10 United Kingdom
3 Javier GOMEZ NOYA (#1) 03:38:26 +01:55 Spain
4 Ben KANUTE (#7) 03:42:43 +06:12 United States
5 Pieter HEEMERYCK (#16) 03:43:05 +06:34 Belgium
6 Sam APPLETON (#2) 03:43:57 +07:26 Australia
7 Adam BOWDEN (#22) 03:48:16 +11:46 United Kingdom
8 Braden CURRIE (#11) 03:49:16 +12:46 New Zealand
9 Michael WEISS (#6) 03:50:38 +14:07 Austria
10 Rodolphe VON BERG (#4) 03:51:35 +15:04 United States

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Kategorien: Triathlon

Ruttmann und Krivankova gewinnen den 31. Austria Triathlon Podersdorf

Sa, 2018-09-01 19:10

Wind, Wellen, Gewitter, dann wieder Sonne – und das Ganze nochmals von vorne. Der 31. AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf verlangte den Athleten alles ab und machte seinem Motto FAST. HARD. LEGENDARY. insbesondere hinsichtlich der Härte des Rennens alle Ehre. Kein Wunder also, dass am Ende es „brutal harten Tages“ (Neo-Staatsmeisterin Simone Kumhofer) würdige SiegerInnen gefunden wurden…

So setzte sich bei den Herren über die Langdistanz Paul Ruttmann durch und kürte sich damit auch zum Österreichischen Staatsmeister 2018. Dabei hatte der 33-jährige Oberösterreicher nach dem Schwimmen rund fünf Minuten Rückstand auf Mario Fink, zeigte aber auf der Radstrecke eine starke Leistung und zog an Fink sowie Christian Birngruber (2. nach dem Schwimmen) vorbei. Und während Fink und Birngruber später aufgeben mussten, konnte Ruttmann auch über die Marathon-Laufstrecke sein Tempo halten und lief nach 8:35:40 mit Tränen in den Augen über die Ziellinie.

Ruttmann nach dem Rennen: „Es war ein extrem schwieriges Rennen heute. Zudem habe ich eine schwierige Zeit mit Verletzungen hinter mir und habe heute erst das zweite Mal eine Langdistanz gefinisht. Umso unglaublicher, dass es mit dem Staatsmeistertitel geklappt hat.“

Hinter Ruttmann belegten Andreas Fuchs und Robert Pingitzer die Plätze 2 und 3 und machten damit den österreichischen Dreifachsieg perfekt.

Bei den Damen ging der Sieg beim AUSTRIA TRATHLON 2018, der heuer zum 31. Mal ausgetragen wird und damit der traditionsreichste Triathlon des Landes ist, an Simona Krivankova. Die Tschechin lag lange hinter der Österreicherin Simone Kumhofer zurück, war auf der Laufstrecke aber eine Klasse für sich und siegte schließlich in 9:24:40. Doch auch Simone Kumhofer konnte im Ziel jubeln. Sie krönte sich bei ihrer Langdistanz-Premiere als Gesamtzweite gleich zur österreichischen Langdistanz-Staatsmeisterin.

Kumhofer nach dem Rennen: „Der ganze Tag heute war echt brutal. Das Schwimmen extrem fordernd und bei Kilometer 15 auf der Laufstrecke dachte ich, jetzt ist es aus. Umso glücklicher bin ich über den Staatsmeistertitel.“

Den dritten Platz bei den Damen beim AUSTRIA TRIATHLON 2018 holte sich die Österreicherin Cornelia Krapfenbauer (damit Vize-Staatsmeisterin), den vierten Platz Landsfrau Miriam Aigner (damit Platz 3 bei der Staatsmeisterschaft).

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Kategorien: Triathlon

Daniela Ryf erneut IRONMAN 70.3-Weltmeisterin

Sa, 2018-09-01 15:16

Heute war der erste Tag der Isuzu IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018, an dem die Frauen den harten Wettbewerb eröffneten. Die amtierende IRONMAN 70.3 Weltmeisterin Daniela Ryf aus kam als klare Favoritin ins Rennen. Nach dem Schwimmen noch auf Platz 4 gelegen, nahm die Schweizerin auf der Radstrecke das Zepter in die Hand und überholte die Britin Lucy Charles und legte damit den Grundstein für ihre, vierte IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in fünf Jahren. Ryf beendete das Rennen in einer atemberaubenden Zeit von 4:01:12. Rund 1.600 Frauen waren in Nelson Mandela Bay registriert, als die Isuzu IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft zum ersten Mal auf den afrikanischen Kontinent kam.

Bei strahlend blauem Himmel stellten sich die Profi- und Altersklassen-Athletinnen am King’s Beach zum Start auf. Wie erwartet, stürmte die Superschwimmerin Lucy Charles innerhalb weniger Minuten nach dem Start der Kanone nach vorne und schwamm vom Feld weg. Nach 23 Minuten war sie als Erste aus dem Wasser, mit einem Vorsprung von 1:24 Minuten auf eine Verfolgergruppe von etwa neun Frauen, darunter Sarah True (USA), Daniela Ryf und Anne Haug. Ryf, die mit einem defekten Rennkit zu kämpfen hatte. Am Rad ließ sich Charles nicht abschütteln und so trennten die beiden zu Beginn des Halbmarathons lediglich Sekunden.

Ryf ging als Erste auf die Zwei-Runden-Laufstrecke, Charles lag nur acht Sekunden hinter ihr. Nach 10 Kilometern hatte die Titelverteidigerin ihre Führung über Charles auf 1:30 ausgebaut. Am Ende gewann die Schweizerin mit einer Zeit von 4:01:13 knapp 4 Minuten vor der Britin Lucy Charles. Das Podium komplettierte die schnellste Läuferin des Tages, Anne Haug. Die Österreicherin Michaela Herlbauer landete auf dem 15. Gesamtrang.

1. Daniela Ryf SUI 4:01:13 24:25/2:15:28/1:17:00 2. Lucy Charles GBR 4:04:59 23:01/2:17:12/1:20:37 3. Anne Haug GER 4:07:22 24:27/2:23:17/1:15:11 4 Pamella Oliveira BRA 4:13:44 24:25/2:23:18/1:21:30 5 Radka Vodickova CZE 4:13:50 24:25/2:23:30/1:21:40 6 Imogen Simmonds SUI 4:14:40 24:26/2:23:29/1:22:34 7 Jeanni Seymour RSA 4:14:57 24:25/2:27:21/1:19:09 8 Ellie Salthouse AUS 4:15:12 25:44/2:25:55/1:19:24 9 Emma Pallant GBR 4:15:53 25:56/2:25:57/1:20:05 10 Sarah True USA 4:16:00 24:24/2:29:12/1:17:59

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Kategorien: Triathlon

Böcherer startet bei Triathlon Geradmere

Do, 2018-08-30 17:30

Beim traditionellen Triathlon de Geradmer in Frankreich wird Andi Böcherer am kommenden Samstag über die Mitteldistanz mit einem klaren Auftrag an sich selbst an den Start gehen: „Ich will auf der ehrlichen und harten Strecke testen, wie gut es nach dem Tief rund um die IRONMAN-EM in Frankfurt um meine Form bestellt ist. Wo könnte ich das besser, als bei diesem tollen Rennen?“

Vor allem die Radstrecke mit 1.700 Höhenmetern hat es in sich. Und Böcherer hat sie in guter Erinnerung, konnte er doch bei seinem letzten Start im Jahr 2016 gegen den belgischen Hawaii-Sieger Frederik Van Lierde gewinnen und dabei auf dem Rad die entscheidenden Akzente setzen. Auch am Samstag möchte Böcherer sich nicht mit taktischen Spielchen aufhalten: „Ich werde komplett mein eigenes Rennen machen und weiß gar nicht genau, wer noch am Start ist. Aber das ist auch unwichtig, denn was die anderen machen, kann ich ja sowieso nicht beeinflussen. Ich möchte Vollgas geben und hinterher genau wissen, wo ich vor dem Ironman in Italien stehe.“

Am 22. September geht es in der Emilia Romagna für den Freiburger dann um den Sieg – und die frühzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii, an dem Böcherer in diesem Jahr nicht teilnehmen wird.

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Kategorien: Triathlon

31. Austria Triathlon Wochenende steht vor der Tür

Do, 2018-08-30 15:20

Der 31. AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf am Neusiedler See startet, beinahe schon traditionell, am morgigen Freitag mit dem Kids Aquathlon. Der Höhepunkt folgt dann am Samstag mit den Bewerben über die Lang-/Ironman- sowie die Halb-Distanz, am abschließenden Sonntag finden die Rennen über die Olympische- und die Spint-Distanz statt.

Ein Blick auf das Teilnehmerfeld verrät, dass insbesondere das als Staatsmeisterschaft ausgetragene Rennen der Herren über die Lang-Distanz am Samstag hochkarätig besetzt ist und viel Spannung verspricht. So haben sich mit Robert Pingitzer, Mario Fink, Christian Birngruber (alle Ö) sowie Paul Ruttmann (GER) etliche Top-Athleten schon länger angesagt, erhalten nun aber mit Andreas Fuchs noch einen starken Konkurrenten dazu. Denn der vierfache Staatsmeister und Titelverteidiger wollte ursprünglich über die Halb-Distanz starten, hat sich nun aber kurzfristig doch noch für einen Antritt über die Ironman-Distanz entschieden.

AUSTRIA TRIATHLON Organisator Daniel Döller: „Es freut uns natürlich sehr, dass Andreas Fuchs das ohnehin schon starke Teilnehmerfeld nochmals aufwertet und wir bei den Herren, aber auch bei den Damen, spannende Entscheidung um den Staatsmeistertitel 2018 erwarten dürfen. Was uns aber fast noch mehr freut ist die Tatsache, dass wir wieder sehr nahe in die Rekordteilnehmerzahl unserer Jubiläumsauflage aus dem Vorjahr (Anm. über 2.500 StarterInnen) herankommen werden und den Athletinnen und Athleten eine noch bessere organisatorische Abwicklung der Rennen bieten können.“

So wurden am Samstag nicht nur die Starts für die Lang-Distanz (7.00 Uhr) und Halb-Distanz (10.00 Uhr) zeitlich auseinander gelegt, sondern auch die Radstrecke noch umfangreicher abgesperrt. Dazu kommt, dass für die Zuschauer mehr Action im Zielbereich garantiert ist, zumal sämtliche SiegerInnen am Samstag (Lang- & Halb-Distanz) zwischen 14.00 bis 16.00 Uhr im Ziel erwartet werden.

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Kategorien: Triathlon

Challenge Almere-Amsterdam wird Austragungsort der ETU Langdistanz-EM 2019

Mi, 2018-08-29 15:26

Die Langstrecken-Europameisterschaft 2019 findet nächstes Jahr im Triathlon-Mekka von Almere in den Niederlanden statt. Die European Triathlon Union (ETU) und CHALLENGEFAMILY haben heute die Langstrecken-Triathlon-Europameisterschaft 2019 bekannt gegeben und Almere als Gastgeber gewählt. „Es ist eine große Ehre für uns und eine Anerkennung der internationalen Anerkennung für unser Rennen“, sagte CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM Rennleiter Richard Belderok. „Wir werden alles dafür tun, dass es wie immer ein tolles Rennen wird.“

CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM hat eine reiche Geschichte, wenn es um die Organisation von Meisterschaften geht. 1985, 1991, 1999 und 2006 (alle unter dem Namen Holland Triathlon) und 2014 und 2017 war CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM Gastgeber der Langstrecken-EM. „Es ist immer schön, sich mit einem alten Freund und mit Almere zu treffen. Genau dieses Gefühl“, erklärt ETU-Präsident Renato Bertrandi. „Die ETU hat in der Vergangenheit mehrfach mit dieser Veranstaltung zusammengearbeitet. Es ist der älteste Triathlon in Europa und der Name steht in den Geschichtsbüchern unseres Sports.“

CHALLENGEFAMILY CEO Zibi Szlufcik hält CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM für eine ausgezeichnete Wahl als Gastgeber der Langstrecken-Europameisterschaft. „Schließlich ist dies eine unserer berühmtesten Rennen der Welt. Die Rennorganisation ist ausgezeichnet und das Management funktioniert perfekt. Die Athleten stehen immer im Vordergrund und die Tatsache, dass CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM im nächsten Jahr die Europameisterschaft ausrichtet, stärkt unsere großartige Zusammenarbeit und Beziehung zur ETU. Außerdem möchte ich der Stadt Almere, dem niederländischen Triathlon Bond (NTB), den Sponsoren der Veranstaltung, den Partnern, den Medien und natürlich den Freiwilligen und den Athleten danken“.

Das NTB sieht CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM als ein tolles Rennen um die Europameisterschaft. „Wir freuen uns über diese Entscheidung. CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM hat bewiesen, dass es in der Lage ist, solche internationalen Veranstaltungen auf hohem Niveau zu organisieren. Das wird eine weitere große internationale Schlacht auf der Langstrecke, die in den Niederlanden ausgetragen wird.“

Im Jahr 2017 nahmen mehr als 3.500 Triathleten am CHALLENGEALMERE-AMSTERDAM teil. Das Rennen findet 20 Minuten von Amsterdam entfernt statt und mehr als 30.000 Besucher ermutigen die Teilnehmer entlang der flachen Strecke. Im Jahr 2018 werden rund 4.000 Triathleten am Start sein. Die Ausgabe 2018 findet am Wochenende vom 7., 8. und 9. September statt.

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Kategorien: Triathlon

Jan Raphael beendet Triathlonkarriere

Di, 2018-08-28 14:52

ZweifacherIRONMAN-Vizeeuropameister, doppelter IRONMAN- und dreifacher Challenge-Gesamtsieger sowie amtierender Deutscher Triathlon-Langdistanzmeister – Jan Raphael zählt zweifellos zu den erfolgreichsten deutschen Langdistanz-Athleten des letzten Jahrzehnts; doch jetzt ist Schluss. Mit dem Start beim Heimrennen, dem 12. Maschsee Triathlon am 8. September in Hannover wird der 38-Jährige seine aktive Karriere beenden.

„Irgendwann ist es gut und Zeit für etwas Neues“, erklärte der Familienvater, der zufrieden auf eine stattliche 15-Jährige Laufbahn als Profi zurückblicken kann: „Ich habe zwar lange mit mir gerungen, kann aber jetzt aus voller Überzeugung sagen, dass sich die Entscheidung gut anfühlt und ich mich auf alles freue, was jetzt kommt.“

Raphael arbeitet bereits an einer beruflichen Neuausrichtung und wird künftig unter anderem als Coach und auch als Botschafter des Maschsee Triathlon unterwegs sein.

Die Online-Voranmeldung ist für die Sprint- und Olympische Distanz sowie für die Staffel- und Nachwuchswettbewerbe noch bis zum 2. September unter www.triathlon-hannover.de?utm_source=rss&utm_medium=rss möglich.

Jan Raphaels größte Erfolge auf der Langdistanz 2017 1. Challenge Regensburg  Regensburg 08:02:32 2016 1. Challenge Almere-Amsterdam  Almere 08:03:43 2016 1. Challenge Regensburg  Regensburg 08:27:27 2012 1. Ironman Sweden  Kalmar 08:04:01 2006 1. Ironman Florida  Panama City 08:22:45 2013 2. Ironman Germany  Frankfurt am Main 08:07:19 2012 2. Ironman Florida  Panama City 08:08:49 2011 2. Ironman Germany  Frankfurt am Main 08:19:31

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Kategorien: Triathlon

Kurzfristige Mitteldistanz-Alternativen Zell am See-Starter

Mo, 2018-08-27 17:18

Das Wetter ist tatsächlich das einzige, das auch die besten Veranstalter nicht beeinflussen können. So war es gestern eine mutige, aber auch eine sehr schwere Entscheidung für die Verantwortlichen des IRONMAN 70.3 Zell am See, den Radpart abzusagen und stattdessen einen Swim-Run zu veranstalten.

Viele Starter konnten das Erlebnis Halbdistanz, für viele sollte es das erste Mal sein, nicht voll auskosten. Wenn man so lange trainiert, dann möchte man als Athlet natürlich auch belohnt werden. In dieser Woche würde sich in Österreich gleich zwei Mal die Möglichkeit bieten, eine Mitteldistanz zu bestreiten. Die Veranstalter zeigen sich aufgrund der außergewöhnlichen Umstände engegenkommend.

Die Veranstalter des Austria Triathlon in Podersdorf haben für die Halbdistanz noch ein paar Plätze frei gegeben. Athleten, die starten möchten, sollten sich direkt mit einem Mail an office@austria-triathlon.at wenden.

Die Veranstalter des Challenge Walchsee – selbst im letzten Jahr vom schlechten Wetter betroffen, bieten Zell am See-Startern sogar einen 10%igen Rabatt an.

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Kategorien: Triathlon

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee: Wen(n) der Kaiser herausfordert

Mo, 2018-08-27 11:09

Triathlon für jeden Tag! Warum warten, wenn’s immer geht? Das dachte man sich auch im Tiroler Kaiserwinkl. Hier wird das sportliche Event des Jahres ganz leicht zum persönlichen Dauerbrenner für jedermann. Bereits zum 9. Mal findet auch heuer der hochkarätige Triathlon Anfang September statt, der jedes Mal bis zu 1.500 Teilnehmer in die malerische Region rund um den Walchsee lockt. www.challenge-walchsee.com?utm_source=rss&utm_medium=rss

Wer jedoch bis dahin nicht warten will und sich lieber allein an so einer Herausforderung
ausprobieren möchte oder gar mit Freunden oder Kollegen misst, kann dies jederzeit tun: Der 90 Kilometer lange Rad-Parcours der Challenge und die Laufstrecke, die rund um den 25 Meter tiefen Walchsee führt, sind dauermarkiert und somit ganzjährig individuell nutzbar.

Walchsee – filmreife Traumkulisse im Kaiserwinkl

Eine echte Traumkombination für Urlauber: die Verbindung von Wasser und Bergen. Der See bietet hervorragende Wasserqualität und ist mit Temperaturen zwischen 20-24 °C einer der wärmsten Badeseen Tirols. Ideale Bedingungen bietet er für Wassersportarten von Surfen bis zum Angeln, vom Schwimmen bis zum Sonnenbaden. Ob Wandern, Klettern, E-Biken, Mountainbiken, Canyoning, Kajaken, Paragliden oder gar Trail Running: Der Kaiserwinkl bietet auf kürzester Distanz nicht nur enorm viel Bewegungsfreiheit in der alpinen Natur, sondern auch sportliche Abwechslung für Freizeit- wie auch Extremsportler. Sommerurlaub im Kaiserwinkl

Langlaufen wie die Weltmeister im Kaiserwinkl

Mit insgesamt 247 km Loipen zählt die Tiroler Region zu den absoluten Premium-Langlaufzentren Österreichs und rangiert an der Spitze der europäischen Beliebtheitsskala. Die besten Athleten wie Biathlon-Weltmeister Andreas Birnbacher oder Langlauf-Olympiasieger Christian Hofmann haben den Kaiserwinkl längst als TOP-Trainingsdestination entdeckt. Zudem sind die Loipen im Kaiserwinkl kostenlos! Weitere Infos & Langlauf Packages

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Kategorien: Triathlon

Michi Weiss und Laura Philipp gewinnen IRONMAN 70.3 Zell am See

So, 2018-08-26 16:32

Über 2.200 Athleten brachten den kristallklaren Zeller See zum Brodeln und verwandelten den ruhigen See in stürmisches Gewässer. Der See war für die Athleten an diesem Sonntag noch der wärmste Ort. Aufgrund des Schneefalls in der Nacht und der kühlen Temperaturen von 2 Grad am Filzensattel, dem höchsten Punkt der Radstrecke, entschieden die Veranstalter gemeinsam mit den Offiziellen, den Bewerb als „Swim-Run“ Bewerb auszutragen.

Weiss holt Austria-Triple

Die Athleten starteten mit einem 1,9 Kilometer langen Schwimmen, gefolgt von einem 21,1 Kilometer langen Lauf entlang des Zeller Sees und durch die Altstadt von Zell am See. Nach 23:18 Minuten entstieg Florian Angert aus Deutschland als Erster dem Zeller See. An seinen Fersen Manuel Küng aus der Schweiz und David Hanko mit nur zwei Sekunden Rückstand. Bester Österreicher nach dem Schwimmen war der Salzburger Andreas Giglmayr mit 51 Sekunden Rückstand.

Tausende Zuseher säumten danach die Laufstrecke entlang der Seeufer Promenade. Nach 15 von 21 Laufkilometer übernahm Michael Weiss von Andreas Giglmayr die Führung und gab diese auf den verbleibenden sechs Kilometer nicht mehr ab. Hinter Weiss kam Andreas Giglmayr auf Rang zwei über die Ziellinie und komplementierte den heimischen Doppelsieg. Rang drei ging an den Ungarn Laszlo Tarnai. Als erster Athlet gewann Michael Weiss in einem Jahr die drei Österreichischen Bewerbe IRONMAN 70.3 St. Pölten, IRONMAN Austria-Kärnten und IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun.

Im Ziel jubelte Andreas Giglmayr erneut über seine starke Leistung. „Es war die absolut richtige Entscheidung der Veranstalter, die Radstrecke zu streichen und einen Swim-Run Bewerb auszurichten. Danke für die großartige Organisation. Mit meiner Leistung bin ich mehr wie zufrieden, es fühlt sich an wie ein Sieg.“

Philipp verteidigt Zell am See-Kaprun Titel

Nach dem Schwimmen lag Beatrice Weiss vom Pewag Racing Team in Führung. Die junge Kärntnerin führte das Feld auch auf der Laufstrecke einige Kilometer an, ehe Laura Philipp die Führung übernahm und diese bis ins Ziel nicht mehr abgab. Rang zwei holte sich die zweifache Olympiateilnehmerin Barbara Riveros vor der Belgierin Alexandra Tondeur.

Beste Österreicherin wurde Eva Wutti auf Rang 4.

„Das Triathlon Wochenende der Superlative in unserer Region mit dem IRON GIRL Run, der Ö3 Disco sowie dem IRONKIDS Bewerb feierte heute mit dem IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun einen traumhaften Höhepunkt, der das Wetter überstrahlte. Ein Teilnehmerfeld von über 2.200 trotz dieses eher winterlichen Wetters unterstreicht die Klasse der Veranstaltung“, resümiert die Tourismusdirektorin von Zell am See-Kaprun Mag.Renate Ecker. Ecker ergänzt: „Das zeigt wieder einmal den hohen Stellenwert dieser Sportveranstaltung und dass Zell am See-Kaprun mit seinen Nachbargemeinden zu den wichtigsten internationalen Triathlon-Regionen gehört. Wir erwarten eine Wertschöpfung in der Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro. Ein ganz besonderer Dank gilt den über 2.000 freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.“

Sportlandesrat Stefan Schnöll zeigte sich ebenso beeindruckt von der Leistung der Athleten und Helfer:
„Als Hobbytriathlet und Sportlandesrat freut es mich, dass heute bereits zum 7. Mal der IRONMAN 70.3 in der Region Zell am See-Kaprun stattgefunden hat. Diese Veranstaltung ist für das Sportland Salzburg eine tolle Bereicherung und begeistert viele Menschen aus der Region, als auch zahlreiche Touristen. Ich möchte mich bei den Veranstaltern und den vielen freiwilligen Helfern sehr herzlich für die hervorragende Abwicklung dieses Events bedanken und gratuliere den Athletinnen und Athleten zu den erbrachten Spitzenleistungen trotz des Wetters!“

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